This essay posits that rich descriptions of textiles in heroic epic serve poetic functions. It focuses specifically on uncut cloth, arguing that it functions differently to other gifts. Poetically, its giving destabilizes the narrative, creating anticipation and suspense. The essay further explores gendered aspects of these exchanges. The story of “Kudrun” is a running thread throughout the essay while other texts – the “Nibelungenlied”, “Ortnit”, “King Rother”, and the “Strassburg Alexander” serve as points of comparison.
Dieser Aufsatz stellt die These auf, dass detaillierte Beschreibungen von Textilien in heroischen Epen poetische Funktionen erfüllen. Er konzentriert sich speziell auf ungeschnittene Stoffe und argumentiert, dass sie sich von anderen Geschenken unterscheiden. Poetisch betrachtet, destabilisiert das Schenken die Erzählung, indem es Spannung und Vorfreude erzeugt. Darüber hinaus werden hier die geschlechtsspezifischen Aspekte dieser Transaktionen erörtert. Die Geschichte der „Kudrun“ zieht sich wie ein roter Faden durch den Aufsatz, während andere Texte – das „Nibelungenlied“, „Ortnit“, „König Rother“ und der „Strassburger Alexander“ – als Vergleichsbeispiele dienen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.2026.03.04 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7806 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-09-22 |
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
