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Dokument Über Paul Scheerbart. 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden. In Zusammenarbeit mit Katja Rauschenberg hg. v. Paul Kaltefleiter (Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende Bd. 1, 4 und 11) (Literatur- und Medienwissenschaft 11, 30 und 60). Igel Verlag, Paderborn 1992 u. 1996, Oldenburg 1998
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Über Paul Scheerbart. 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden. In Zusammenarbeit mit Katja Rauschenberg hg. v. Paul Kaltefleiter (Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende Bd. 1, 4 und 11) (Literatur- und Medienwissenschaft 11, 30 und 60). Igel Verlag, Paderborn 1992 u. 1996, Oldenburg 1998

  • Clemens Brunn

„Man kann Rezeption als geschichtliche Entfaltung eines vorhandenen Wirkungspotentials, aber auch als Bürde verstehen, die dem Kunstwerk bei seiner Fortdauer aufgehalst wird.“ So Peter Beicken anläßlich der stetig wachsenden Flut der Kafka-Literatur. Nun stellt, wie uns Gadamer lehrt, die Wirkungsgeschichte ja erst jenes Sinnkontinuum her, welches verbürgt, daß wir ein zeitfernes Werk überhaupt verstehen können, wenn sie uns auch autoritär und subtil zugleich die Bedingungen diktiert, unter denen dies zu geschehen hat. Wie alle Schicksalsgöttinnen nimmt sie es dabei mit der individuellen Intentionalität, die eine literarische Schöpfung hervorgebracht hat, nicht gar so genau – ist es nicht kafkaesk, daß „kafkaesk“ so wenig mit Kafka zu tun hat? Daß die Wirkungsgeschichte auch mit ihren Stiefkindern, die einem vergleichbaren Interesse stets entzogen blieben, nicht gerade pfleglich umgeht, zeigt die nach zehnjähriger Arbeit jetzt abgeschlossene Aufarbeitung der Rezeption jenes legendär-vergessenen Paul Scheerbart, die der Igel Verlag in drei umfangreichen Bänden vorgelegt hat. Auf 1400 Seiten sind hier alle erreichbaren Aufsätze, Rezensionen und sonstigen Rezeptionszeugnisse zu dem 1915 verstorbenen sogenannten „Meister des Skurrilen“ abgedruckt. „Zu keinem anderen Autor deutscher Sprache gibt es eine vergleichbare Publikation“, unterstreicht Initiator Michael Schardt in der Vorbemerkung zum dritten Band. Daß gerade Scheerbart dieses Erstlingsrecht zukommt, liegt sicherlich mit an seiner eigenartigen Position in der deutschen Literaturgeschichte. Ein Autor, dem derartiges zugemutet wird, muß sowohl bedeutend genug sein, daß sich der Aufwand lohnt, als auch unbekannt genug geblieben sein, daß ein solches Unterfangen im Rahmen des Machbaren bleibt – Vergleichbares bei Kafka käme wohl einem babylonischen Turmbau gleich.
Scheerbart, der schon zur Blütezeit des Naturalismus alle Mimesis längst überwunden hatte, der als erster Deutscher das Wort „Expressionist“ in den Mund nahm und lange vor den Dadaisten Lautgedichte schrieb, der, kaum daß sich der erste Aeroplan wackelnd vom Boden erhob, vor den Gefahren des Luftkriegs warnte und durch seine „Glasarchitektur“ auf die moderne Baukunst wirkte, galt zu Lebzeiten bei Literaten und Kritik als avantgardistisch und wegweisend und war dennoch stets der „am wenigsten gelesene aller lebenden deutschen Autoren“ (H. H. Ewers). Mittlerweile dürfte er sich seine Nischenexistenz in den Literaturgeschichten hinreichend gesichert haben, bleibt aber weiterhin der Leserschaft ein Unbekannter, Sorgenkind der Verleger und Lieblingsautor nur der Antiquare, die jetzt an den stets winzigen Auflagen das Geld verdienen, das diese dem Verfasser niemals einbringen konnten.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.1999.04.14
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7806
Ausgabe / Jahr: 4 / 1999
Veröffentlicht: 1999-10-01

Seiten 618 - 621


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