In der theaterwissenschaftlichen Forschung steht der Chor seit einigen Jahren als eine Instanz im Fokus, die über konkrete aufführungspraktische Fragestellungen hinaus auch ein Denkmodell zur Überwindung der Substanzphilosophie liefert. Vorreiterin der dergestalt informierten Chorforschung ist Ulrike Haß, die ihre bislang vornehmlich in Aufsatzform publizierten Forschungsergebnisse kürzlich mit einer Buchveröffentlichung gekrönt hat.
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