Buchdruck und serielle Literatur formen seit jeher die Wahrnehmung von Zeit: François Rabelais beschloss 1532 den ersten Teil seines Zyklus „Pantagruel et Gargantua“ mit einem Hinweis auf die herbstliche Weinlese und versprach eine Fortsetzung zur Frankfurter Frühjahrsmesse. Im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert nahm die Formung der Zeitwahrnehmung durch Printmedien aber ein vorher nicht gekanntes Ausmaß an. Es ist diese Beobachtung, die am Anfang von Sean Franzels umfangreicher Forschungsarbeit steht, wenn er nach dem spezifischen Beitrag von ‚Serial Literature‘ in diesem Prozess fragt.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.2025.04.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7806 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2025 |
| Veröffentlicht: | 2025-12-15 |
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