Die an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angenommene Dissertation widmet sich mit ihrer Fokussierung auf den spätmittelalterlichen Kanzleibrief einem Gegenstand im Schnittfeld von historischer Linguistik, Kanzleigeschichte und Kulturgeschichte. Ausgehend von den Nürnberger Briefbüchern des frühen 15. Jahrhunderts entwickelt die Autorin einen integrativen Beschreibungsrahmen, um das Textmusterwissen dieser Kommunikationsform zu rekonstruieren und seine wissensstrukturellen, funktionalen und stilistischen Dimensionen freizulegen. Das Korpus stützt sich auf eine außergewöhnlich günstige Überlieferung, die es erlaubt, zwischen Konzept und Ausfertigung sowie zwischen lokaler Schreiberpraxis und (über)regionaler Norm zu differenzieren.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7806 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-04-17 |
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
