Mit der kommentierten Edition und Übersetzung der 1531 erschienenen „Rerum Germanicarum libri tres“ des oberrheinischen Humanisten Beatus Rhenanus (1485–1547), die auch seine Lebensbeschreibung durch Johannes Sturm (1507–1589) einschließt (S. 12–27), unternimmt Felix Mundt im Rahmen seiner von der Klassischen Philologie initiierten Dissertation (FU Berlin 2007 überarbeitet) den Versuch, für ein im kulturellen Gedächtnis verloren gegangenes, weil fremd gewordenes Werk frühneuzeitlichen humanistischen Geschichtsbewusstseins wieder Leser zu gewinnen. Das anspruchsvolle Unterfangen, für einen im elaborierten Gelehrtenlatein der Epoche verfassten Text, der die eigene historische Identität aus dem Anschluss an die römische Antike fortzuschreiben unternahm, nicht nur Analysen zu liefern, sondern auch über seine Texterstellung, sachliche Kommentierung und wesentlich dann auch seine Übersetzung eine grundlegende Lesbarkeit wieder herzustellen, kann insgesamt als gelungen betrachtet werden.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.2012.01.13 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7806 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2012 |
| Veröffentlicht: | 2012-04-18 |
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