Obwohl der normative Stellenwert der Klassik aus historischen wie auch methodologischen Gründen aufgegeben scheint und der Epochenbegriff als Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten unter Druck steht, bleibt ihre Position als literaturwissenschaftliches Arbeitsfeld – häufig unter neuem Namen, etwa dem der Goethezeit – zentral. Sie verdankt sich nicht nur der realen Dominanz klassischer Texte in der deutschen Literaturgeschichte. Quantität und Qualität der Forschungstradition machen gute Beiträge zur Klassikforschung auch zum Ausweis akademischer Exzellenz.
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