Versucht wird hier nicht so sehr eine weitere Antwort auf die Frage, wie Thomas Mann die literarischen Figuren seiner Erzählwelt - auch hinsichtlich ihrer Redeweise, Artikulation und Gestik - zu charakterisieren vermag. Es geht vielmehr in erster Linie um die mehr Beachtung verdienende Frage, wie er als sprachbewusster Schriftsteller seine eigene Diktion, das Instrumentarium seiner Sprache kommentiert und Ausdrucksmöglichkeiten, also Möglichkeiten des sprachlichen Zugriffs, erörtert oder indirekt durch literarische Figuren erörtern lässt. Im Mittelpunkt des Interesses steht hier die Frage seines sprachreflexiven Stils.
This article is not so much an attempt to find another answer to the question of how Thomas Mann characterises the literary figures of his narrative world, including their way of speaking, articulation and gestures. Its topic is rather first and foremost the more interesting question of how this linguistically sensitive author comments on his own diction, the tools of his own language, and how he discusses, or has his literary figures discuss, ways of expression, in other words ways of formulating things in language. The focus is thus on the question of his style of reflecting on language.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7806.2006.01.05 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7806 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2006 |
| Veröffentlicht: | 2006-01-01 |
Seiten 61 - 90
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