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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Konturen des Selbst in der Mystik nach Eckhart

    Eine Komplementärgeschichte
    Maximilian Benz
    …Askese oder adliger Klugheit, 5 die sich mehr oder weniger spannungsreich in den alles fundierenden Zusammenhang der christlichen Offenbarung und ihrer… …ich, einige Zeit ist es bereits her, ihren Augen vorgeführt habe; und dadurch habe ich veranlaßt, daß sie nach mehr verlangen.“) 17 12 Vgl. Dante… …Akzidentelle, erhält hier doch mehr Raum, als es vom Ideal her zunächst der Fall zu sein schien, das allerdings innerweltlich nur für die Allerwenigsten… …Zuordnung mehr hat, sondern sich – durch einen christlichen Habitus ausgezeichnet – im Handeln in der Welt bewährt, die der so disponierte Mensch nicht flieht… …Wandel vom Mittelalter in die Moderne zu fassen: 45 Denn es handelt sich nicht mehr – wie im adligen oder klerikalen Zusammenhang – um eine enge Bindung… …Sakrament verwehrt, der hat me glicheit mit ime [sc. also dem, der ihn beurteilt], wan mit got („gleicht ihm mehr als Gott“). 68 Besonders komplex sind die… …Menschen aber gar keine Sünde mehr. 70 Umgekehrt sei es nicht ausreichend, nur äußerlich gute Werke zu tun, denn Äußeres und Inneres müssten sich entsprechen… …‚vollkommensten Gaben‘ verwehrt bleiben, scheint der Text hier doch in den Konzessionen recht weit zu gehen. Wer hier nun meint, nicht mehr recht durchzusehen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Eine Krankheit vor Gericht

    Zur literarischen Kombinatorik in „Tanawäschel“
    Beatrice von Lüpke
    …gestorben ist. Ein junges, adliges Fräulein beklagt den Tod ihres Vaters. Ein Kaufmann kann vor lauter Kopfschmerzen nicht mehr durch die Länder ziehen und… …sich und seine Frau ernähren. Eine Nonne jammert, dass in ihrem Kloster vor lauter hůsten, rüczen vnd speÿben (Z. 119) die Gebetszeiten nicht mehr… …Verdacht, das Spiel sei unvollständig erhalten, 16 zuzustimmen ist. Darüber, ob mehr als eine Ausschreierrede fehlt, lässt sich freilich nur spekulieren. Mit… …des Ritters und des Mönchs zu Charakterfehlern pervertiert worden. Der Ritter ist der Verführungskraft der Frau nicht mehr oder weniger passiv…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Dietrichs Buße

    „Der Wunderer“ im Kontext des „Dresdner Heldenbuchs“
    Johannes Traulsen
    …. 206. 393 Johannes Traulsen Die Dame will heimkehren und gibt sich zuvor als fraw Seld (Str. 208) zu erkennen, womit der Text einmal mehr an höfische und… …die Kirche sein. Wer das aber nicht von anderswo kennt, hat keine Chance, diesem Satz mehr als Fragezeichen abzugewinnen. 51 Kragl stellt die… …auftauchen und hier einmal mehr eine Vermischung von weltlichen und religiösen Elementen vorliegen könnte. Das Motiv des Rittes auf einem dämonischen Pferd hat… …, ob sich diese Darstellung eher auf die historische oder eher auf die mythische Figur bezieht. Aber Dietrich ist eben nicht mehr unbedingt zur Hölle… …solche Kompilationen meist erst aus dem letzten Drittel des fünfzehnten Jahrhunderts. 63 Keine mittelalterliche Sammlung enthält mehr deutschsprachige… …Schreiber gearbeitet, die Forschung geht meist von zwei, gelegentlich auch von mehr Händen aus. 64 Es ist dennoch eine zeitnahe Zusammenstellung der Texte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Milte in Tönen Konrads von Würzburg

    Ein unbekannter milte-Spruch Konrads und einige Überlegungen zu einem zukünftigen Umgang mit Schröders Textausgabe
    Alisa Heinemann
    …ins 13. Jahrhundert, auch unter inhaltlichen Gesichtspunkten mehr als plausibel ist. Daraus wiederum sind grundsätzliche Folgerungen für den Umgang mit… …nicht mehr so leicht einordnen. Überhaupt zeigt sich bei Beheim ein eher buntes Bild. Im oben genannten Lied wird miltikait zunächst als kaiserliche… …sich nicht mehr – wie noch bei Walther – im Rahmen einer direkt an einen potentiellen Förderer gerichteten milte-Forderung. Obwohl die milte im 14. und… …großer und kleiner Herren“, 54 aber auch schon „in den Städten lebt[ ]“, 55 spielt sie schlicht keine Rolle mehr. Dasselbe gilt für Jörg Schiller, der sein… …Freigebigkeit nicht einmal mehr einen Platz in seinem Katalog der sechs Tugenden in Strophe 21 des Hahnenkrattons zu: vgl. Die Meisterlieder des Hans Folz. Aus… …verlassen haben, wird durch Schande verunstaltet (vgl. vv. 41–43). Für ihn ist kein Stück mehr der êweclichen wunne snuor (v. 60), die die Sælde (v. 59)… …gesponnen hat, übrig: sælde hat für den reichen Geizigen also rein gar nichts mehr übrig. 68 Gert Hübner: Konrad von Würzburg, in: Sangspruch/Spruchsang. Ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Julia Gold, Christoph Schanze, Stefan Tebruck (Hgg.): Tyrannenbilder. Zur Polyvalenz des Erzählens von Tyrannis in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Sandra Hofert
    …, doch nur, um die daran geknüpften Erwartungen […] umso mehr zu unterlaufen“ (S. 234). So liest Poser die beiden Figuren als Repräsentanten einer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Fabian Fleißner: Das Präfix gi-im Althochdeutschen und Altsächsischen. Eine Neubewertung seiner Bedeutung für das Tempusund Aspektsystem

    Bernhard Luxner
    …. Perfektperiphrasen mit eigan nicht explizit thematisiert und mehr oder weniger stillschweigend zusammen mit den habên-Konstruktionen behandelt (vgl. S. 116). 37 In… …althochdeutschen (und altsächsischen) Überlieferung deutlich mehr ambige Fälle finden, in denen ahd. habên sowohl als Voll- als auch als Hilfsverb zu lesen ist. 2… …mehr noch das Altsächsische zwar durchaus eng mit dem Altenglischen verwandt sind, dass aber eine so pauschale Übertragung eines Zustandes der einen… …bzw. mehr oder weniger komplett zurückweisen, wäre zu erklären, wie sich parallel ein Verb wie ahd. eigan mit seiner ebenfalls klar possessiven Semantik… …Altnordischen ersichtlich wird. 50 Fleißner kommt zu dem Schluss, dass bei den meisten Perfektbildungen mit haben „das Merkmal der Statusveränderung eines mehr… …Faktivität nicht mehr (vgl. S. 249 f.). Fazit Die Arbeit ist insgesamt gut strukturiert, die Zwischenfazite sind vor dem Hintergrund der zum Teil recht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Literarische Bedeutsamkeit.

    Figurationen bedeutender Unschärfe
    Philipp Pabst, Moritz Baßler
    …Bedeutsamkeitsprätention oder, um den schönen Begriff von Stephan Brössel zu verwenden, ‚Signifikanzevokation‘, sich nicht mehr an das Erleben einer Figur rückbinden lässt… …Anspruch jedoch von den Verfahren des Textes selbst gedeckt ist, je mehr er – als präzise Unschärfestelle – dem guten Glauben der Leser:innen überlassen… …erscheint, desto mehr nähert sich die Semiotik des Textes der des Spektakels. Im Spektakel geht das Gutfinden dem Verstehen voraus und kommt zur Not auch ohne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    „Zugleich bedeutend und deutungslos“

    Überlegungen zu Goethes Lieblingswort
    Jochen Hörisch
    …Vieldeutigkeiten in Kauf zu nehmen, ist das Wort ‚bedeutend‘ nicht zu haben. Man muss kein:e ausgefuchste:r Systemtheoretiker:in sein, um Mehr- und Vieldeutigkeiten… …. Doppel-, Mehr- und Vieldeutigkeiten sind das genuine Medium von Kunst; intrikater Weise schwingen diese Vieldeutigkeiten noch in den Worten ‚bedeuten‘… …kaum mehr doppeldeutig sind: Du Inbegriff der holden Schlummersäfte …, erweise deinem Meister seine Gunst! Ich sehe dich, es wird der Schmerz gelindert… …heiter, sprang auf und verlangte ein Butterbrot.“ Den Mund kann man nicht nur auftun, um mehr oder wenige bedeutende Worte zu artikulieren, sondern auch… …ist wohl mehr als nur Lust an Sprachspielen, wie Goethe und Heidegger sie (wenn auch in ganz unterschiedlicher Weise) pflegen, wenn darauf verwiesen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Verschärft unscharf

    Begriffsgeschichtliche Nachträge zur Bedeutsamkeit
    Eva Geulen
    …die Führung. Bedeutend ist die Antike an dieser Stelle und für Goethe insgesamt vor allem, weil von ihr nicht mehr viel übrig ist, weil man, wie… …„Goethe-Wörterbuch“ verzeichnet hier keine großen Unterschiede), 10 weil ihre volle Bedeutung nicht mehr oder noch nicht gegeben ist. Beide Begriffe markieren eine… …semantische Schwund- oder auch Vorstufe nicht mehr oder noch nicht möglicher Bedeutung. Auch bei Dilthey treten das Bedeutende und die Bedeutsamkeit noch nicht… …deshalb kann legitimerweise von einem „Satz der Bedeutsamkeit“ die Rede sein, der nicht mehr und nicht weniger objektiv ist als der Satz des Bewusstseins…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2024

    Brechts U- statt V-Effekt

    Unschärfeverfahren als techné der Bedeutsamkeits-Figuration
    Christian Metz
    …Nullfokalisierung) hervor und unterläuft zugleich die behauptete Subjektivität der Wahrnehmung. Hier sehen die Leser eben mehr als das, was das Subjekt sieht. Man kann… …diese Garantie nicht mehr aus. Zwar spukt noch immer ein Idyllenverdacht durch die Forschung, wenn es um die „Buckower Elegien“ geht. Aber von Jochen… …spezifischer Unschärfeeffekt: Es gibt eine Grenze zwischen beiden, doch lässt sie sich nicht mehr ausmachen. Der Wahrnehmungseffekt besteht darin, den… …. Assmann: Die Sprache [Anm. 36], S. 242. 65 Den Leser:innen geht es also wie Puntila: „Es beginnt damit, daß mit meinen Augen irgend etwas nicht mehr stimmt… …Erneut befinden wir uns im Raum der Bedeutungen und gleichzeitig jenseits davon: im mehr als dem Konkreten, im Prä- oder auch Post-Bedeutenden, im Vagen…
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