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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Jagdlust, Schreibfrust, Mutterbrust

    Kafkas Jägerfiguren und eine mutterbezogene Schreibproblematik
    Steffen Hannig
    …Herkunftsnähe („von Koßgarten am Neckar“, NSF I 273) zum „Schwarzwald“, aus dem Gracchus entstammt (NSF I 310), ins Auge fällt. Mehr als zwei Jahre früher, im… …in einem lebensfeindlichen, ja todesverwandten Umfeld, nachdem die Jagd gerade nicht (oder schon lange nicht mehr) möglich erscheint. So reist der… …(vgl. Seiffarth [Anm. 5], S. 167) –, gilt für den vergleichenden Blick auf die unterschiedlichen Jägertexte hier umso mehr. 236 Jagdlust, Schreibfrust… …„,nicht mehr […] fortkommen‘“ wird (T 553), 11 wünscht sich der Wärter am Ende, dass bei seinen „Hustenanfälle[n] […] das Springen irgendeines wichtigern… …und wenig glückliche Realität abgelenkt wurde, sodass die Jagd gar nicht mehr stattfinden kann, so ist doch zu fragen, was es mit diesem Jagdideal, das… …mehr als „fünfzehnhundert Jahre“ vor Textgeschehen ins „vierte[…] Jahrhundert“ datiert ist (NSF I 378, 383), berührt eine jagdhistorische Wende, die in… …Glücksversprechen nicht mehr unbelastet zulässig ist. Eine erotische Komponente der Jagdlust geriet durch „die Gemse“, die den Jäger Gracchus einst „lockte“ (NSF I… …bzw. mehr als vier Jahre nach dem „Urteil“ entstanden, sodass sich die Frage auftut, ob das Ideal der lustvoll gelingenden Jagd, an dem Kafkas Jäger in… …„Toten“, der eine eiskalte Ruhe beim Schreiben im Sinn eines trancehaften, „tiefere[n] Schlaf[s]“ anvisierte (F 412), sich nicht mehr einstellen wollte… …hier verbunden mit dem sprichwörtlichen Gipfel des gelingenden Schreibens – ein Höhenkammschreiben, dem der Autor nicht mehr gerecht wird und sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Das tragische Motiv und die Wiederbelebung des antiken Chors

    Einar Schleefs Theaterstück "Totentrompeten I" zwischen Postdramatik, Medienreflexivität und Geschlecht
    Leo Skverer, Achim Küpper
    …Individuum als mit sich selbst identische, unteilbare Einheit nicht mehr vorkommt. Auf eine Annäherung an den Begriff des Postdramatischen einschließlich der… …eigene Spielräume eröffnet. Damit steht „Totentrompeten“ im Unterschied zu einem klassischen Drama für ein Theatermodell, das nicht mehr ausschließlich… …nicht mehr dramatische Theatertext. Aktuelle Bühnenstücke und ihre dramaturgische Analyse, Berlin 1997 (Reprint 2010), S. 41. 8 Vgl. Hans-Thies Lehmann… …dabei an die anderen, sind es gewohnt, keine direkte Antwort zu erhalten, und beanspruchen diese umso mehr voneinander. Trude und Elly sind ein… …Elly und Trude gefunden (vgl. T 23 f., 27–32). Insbesondere das permanente Schweigen Lottes, der verstummten Freundin – die „spricht nicht mehr, sie… …macht alles, was Sprache nicht kann, doch diese Sprache versteht man nicht mehr“ (T 7) –, spiegelt das Schweigen der Gemeinschaft, der Trude und Elly in… …etwas weiter: Bei meinem ersten Besuch nach dem Mauerfall verstehe ich sie nicht mehr. Ich bin ihrem Sprachfluß entwöhnt, kann die neuen Worte nicht… …will Schleef an der Sprache festmachen, in der Serie wird „erstmalig nicht mehr Hochdeutsch, nicht mehr reines Schriftdeutsch gesprochen“. 22 Zu der auf… …um eine Sprache gehandelt hat. Die Worte haben nicht mehr gegriffen, und zwar vom Inhalt, nicht von der Sprechtechnik her. Wenn sie sagten: Tasse… …ausschließt. Damit ist ein Verhältnis von Chor und Protagonistin impliziert, in welchem der Chor nicht mehr als Kollektiv, die Einzelne nicht mehr als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Briefe im Werk Ursula Krechels und Stefanie Zweigs im Spannungsfeld von Fiktionalität und Dokumentarität

    Christine Arendt
    …. 7], S. 11). Übernommen ist die Tatsache, dass Aladar Tausig in Temesvar Rechtsanwalt war, die Stadt aber nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nicht mehr… …schrieb sie: „Viele Briefe werde ich wohl nicht mehr schreiben, es können auch täglich Ereignisse eintreten, die …“ weiter kam sie nicht. Dr. Wolff… …Finkelgruen folgender Prätext nachweisen, der jedoch erst auf den 30. November 1949 datiert ist: … Viele Briefe werde ich wohl nicht mehr schreiben, es können… …Fall Krechel) nicht mehr zu unterscheiden seien, und die zum einen eine Form der literarischen Empathie darstelle und zum anderen eine Revitalisierung… …Informationen und Kommentaren versieht, stehen die Zitate im Roman nicht mehr im Zentrum. Sie dienen vielmehr als Ausgangspunkt für Krechels Fiktionalisierung… …Verwandten nicht mehr am Leben. Herr Zweig ist in Tarnopol im Spital gestorben, nachdem ihn die Hitlermörder seherer? geschlagen haben und Frau Liesel… …war sofort tot und hat nicht mehr zu leiden brauchen. Frau Liesel wurde einen Monat später aus dem Schulhaus verschleppt und nach Belzec gebracht. Wir… …konnten nichts mehr für sie tun und haben nichts mehr von ihr gehört. Es war der dritte Transport nach Belzec. Von dem ist keiner zurückgekommen. […] 78…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Lars Friedrich: Theorie des Revolutionsdramas. Politische Astronomie von Gryphius bis Heiner Müller

    Roman Widder
    …mitgeführt wird und seine Argumentation mehr als nur flankiert. Dies führt vom Ende zum Anfang der Studie. Wenn das „Welttheatermodell des Revolutionsdramas“… …„dramatische Umschwungskinese“ (ebd.) mehr gibt, wird „Dantons Tod“ in letzter Konsequenz zu einem „Dementi kosmischer Bewegungsgesetze wie politischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Kai Kauffmann: Klopstock! Eine Biographie

    Stefan Elit
    …Monographie nicht nur die realen Begegnungen Klopstocks mit Goethe mehr als repräsentativ behandelt, sondern dass mehrere Werke Klopstocks letztlich im Lichte… …Frühphase von Oden- und Ependichtung reduziert gesehen werden sollte und dass es über mehr als ein halbes Jahrhundert durch thematische und formale… …Bemühungen rund um die „Grammatischen 320 Buchbesprechungen Gespräche“, wozu durchaus mehr Forschungen vorliegen als von Kauffmann angenommen) sowie (3) die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Robert Stockhammer: Welt - Erde - Globus. Zur Philologie der Erdliteratur

    Solvejg Nitzke
    …Buchbesprechungen er nicht nur die Sorgfalt und Mühe (care) an den Tag, die zurecht immer mehr auch für das wissenschaftliche Arbeiten eingefordert werden, „Welt –…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Nachruf Prof. Dr. Horst Wenzel (6.5.1941-7.10.2024)

    Christina Lutter, Kathryn Starkey, Haiko Wandhoff
    …Geschichtswissenschaften. Mittlerweile ist der medienanthropologische Zugang aus Forschung und Lehre in den Philologien ebenso wie in all diesen Fächern nicht mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    "Hinauf und Hinaus". Dinglichkeit, Agon und Objekt auf dem Weg zur Wundersäule

    Hartmut Bleumer
    …, Frankfurt/Main 2007 [zuerst engl. 2005]. 5 Hartmut Bleumer wiederholt werden kann, 5 meint diese Ding-Orientierung damit längst nicht mehr. Die jüngeren… …das Subjekt meint, ein Objekt im technisch funktionalen Verständnis zu beherrschen, wenn dann aber dieses Objekt plötzlich nicht mehr so funktioniert… …, man könne die rationalen Prämissen der Moderne einfach kassieren, kommt man in dieser Situation auch im Umgang mit den Texten erkennbar nicht mehr… …zu machen, will offenbar besonders auf diese Wirkungsabsicht hinaus (S. 138–142), lässt sich dazu aber nicht mehr auf die genaueren begrifflichen… …Historisierung der Moderne. Dieser typisch spätmoderne Chiasmus drückt sich nämlich darin aus, dass für Literatur und Kunst nicht mehr, wie im mediävistischen… …Begriff den Rang abläuft, ist so gewöhnlich, dass er der Reflexion kaum mehr zugänglich ist. In der Praxis ist das auch besser: Würde man ihn sich immer… …wieder klar machen, man käme mit den Dingen nicht mehr zurecht. Mit eben solchen phänomenologischen Selbstverständlichkeiten und Automatismen kann die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Hinterrücks erwischt. Razalic, Isenharts sper und die Gegensprache der Dinge in Wolframs von Eschenbach "Parzival"

    Sebastian Winkelsträter
    …Ither das Gefäß zum Rechtssymbol zu machen sucht, heißt dies überdies nicht, dass es nicht mehr mit Wein gefüllt wäre – der peinliche Beleg dafür findet… …für alle Figuren verbindlichen Konnotation: die abgeschlossene, aus der Erinnerung verabschiedete Vergangenheit? 53 Mehr noch: Der Versuch, Isenharts… …doch folgende Aussage lässt sich indes ebenfalls als Zeichen der triuwe lesen, einer Bindung, die nicht mehr dem neuen Herrn, Gahmuret, sondern dem alten… …Gahmuret einen ‚Ersatz‘ für Isenhart gefunden hat – und: jetzt nicht mehr trauert? Weil ihr keine Dinge unmittelbar vor Augen stehen, die sie an Isenhart…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Mit allen Mitteln. Zur kommunikativen Funktion von Dingen im Kontext von heroischen Invektiven

    Heike Sahm
    …nicht viel übrig, nachdem alle um ihn gelegten Schichten keinen Schutz mehr bieten: Tarnhaut, prachtvolle Kleider, Waffen und Hornhaut. „Wenn alle Häute… …, ist kein Held mehr: die Körperlichkeit der kraftlosen Leiche ist von der des lebenden Helden grundverschieden“; vgl. auch ebd., mit Bezug auf Müller… …einem weiteren Kampf nicht mehr, wem sie ihre ‚großen Schmerzen‘ nach den neuerlichen Verlusten noch mitteilen sollen (2088, 4: sine wessen, wem ze… …. Dies lässt Gelfrât nicht gelten, sondern er fordert den Kampf als Rache und wird mit mehr als hundert seiner Leute von den Burgunden erschlagen, der Rest… …Herren die vor mehr als einem Jahrzehnt erfahrenen Schmerzen, diu gremlîchen sêr (880, 2), endlich rächen wollten. Das ist in diesem Fall bemerkenswert…
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