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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die ‚Gesellschaft‘ der höfischen Dichtung im Spiegel der Forschungsgeschichte

    Ursula Peters
    …geregelten Hofzeremoniells immer wieder unterbrechenden zahlreichen Szenen gruppeninterner Auseinandersetzungen, die zwar in ausgefeilten Rechtshandlungen mehr… …Herrschaftshandelns in Heldenepik und Höfischem Roman, die nun nicht mehr in erster Linie als eine literarische Fokussierung zeitgenössischer Konfliktzonen des Neben-… …Kriegsberatungen, diplomatischen Aktivitäten, Friedens- oder Versöhnungsverhandlungen oder Unterwerfungsakten, als mehr oder weniger genaue literarische Abbilder… …Herrschaft und Vergesellschaftung“ (S. 245), die der Text mehr schlecht als recht harmonisiere. Dies sind vornehmlich germanistische Beispiele. Ähnliches gilt… …(S. 486) auf ihre imaginären Repräsentationen von Strukturen der Macht befragt und damit zugleich möglicherweise – mehr als ihr bewusst ist – den und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zum lyrischen Umfeld des Mädchenliedes Walther L. 49,25

    Derk Ohlenroth
    …und werden im Verlauf der Erörterung nicht mehr berücksichtigt. Im Zentrum der Überlegungen stehen mehrere bekannte Lieder aus der Walther-Überlieferung… …nicht-fiktionalen Alternative strikter Identität von sprechendem Ich und Verfasser wäre dagegen auch das Publikum nicht mehr fiktiv. Im Vortrag der I. Strophe stünde… …inhaltlichen Schwerpunkt des Liedes zu bilden. Der Themabegriff schœne, der die Strophe eröffnet, meint mehr als nur ‚Schönheit‘ im ästhetischen Sinne; schwer… …liebe zu einem fundamentalen Wert. Hiermit ist ein neuer, nicht mehr ständisch gefasster schœne-Begriff etabliert30 : eine Veredlung der äußeren… …, nunmehr das guot- Motiv abgehandelt. Eine Neudefinition der Semantik des guot-Begriffs bleibt aus; der Sprecher scheint nicht mehr im Sinn zu haben, der… …, ein Liebespfand […] dem Mann […] mehr wert […] (vür) als das Gold einer Königin“ (S. 89). Eine Steigerung sehen übrigens auch Neumann [Anm. 26]: „Er… …, und wäre es nur ein gläserner Ring, würde ihn unendlich mehr beglücken als das Gold einer Königin“; vgl. schon ders.: Walther’s ‚Mädchenlieder‘, in: OGS…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs

    Simon Wenger
    …Emotion heraus findet er schreibend zu einem Selbst, das nicht mehr im Allgemeinen aufgeht. 21 In Ludwigs ausführlicher Schilderung des Todes der Gattin… …scheint nicht an Phasen des Erzählverlaufs gebunden zu sein. Die Textdeixeis geschehen äußerst wortkarg: Mit einer Ausnahme35 nehmen sie nicht mehr Platz… …noch mehr zu lesen sei und er sich hier deshalb beschränken wolle. Wie lässt sich nun jene auffällige Häufung von Texthinweisen und Beschränkungsformeln… …im Zusammenhang dieser Einstiegspassage deuten? Lege ich den Akzent auf die Rezeptionsästhetik und frage nach bestimmten, mehr oder weniger… …Text ab. Damit aber bezweckt Ludwig offensichtlich mehr, als lediglich eine inhaltliche Grenze zu ziehen. Mit den Hinweisen auf die Familienchronik gehen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die Lehrbuchtradition des Sebald Heyden

    Ein Schülergesprächsbuch aus dem frühen 16. Jahrhundert und seine Krakauer Ausgabe
    Renata Budziak
    …geringem Umfang ist (8,5 Seiten gegenüber 20 Seiten für die böhmischen Länder). Dass dem Kontakt des polnischen Sprachraumes mit dem Deutschen viel mehr… …Schülergesprächsbücher im Humanismus, als mehr Wert auf die Praxisorientierung des Lateinunterrichts gelegt wurde und dessen Schwerpunkt weg vom Memorieren grammatischer… …Lateinische nicht mehr aktiv beherrscht werden musste. 8 Das bekannteste und am weitesten verbreitete Werk dieses Genres trägt den Titel „Puerilium colloquiorum… …mussten, als nutzlos abgeschafft, und dafür hat er jedes Mal einen Satz, der nicht mehr als acht Silben lang war, zum Memorieren diktiert, und zwar so, dass… …. Die czeit ist auf czustehen. Es ist noch nicht tag worden. Thu die augen auff. Sie sind mir noch vol schlaffs. Du schleffst mehr den eyn racz (‚Ratte‘)… …, bieten die Gespräche einiges mehr als nur schlichte und kurze Sätze für Anfänger des Lateinischen, Deutschen, Polnischen und Ungarischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Kritische Heteronormativitätsforschung

    Der queer turn in der germanistischen Mediävistik
    Andreas Kraß
    …Schultz nicht mehr ausführt, mit den Thesen der Literaturwissenschaftlerin Eve Kosofsky Sedgwick in Verbindung bringen, die, in Anlehnung an René Girards… …durchsetzen; künftig wird die germanistische Mediävistik an Studien wie jener, die James A. Schultz vorgelegt hat, auch hier nicht mehr vorbeikommen. Namhafte…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts „Tristrant“ in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …Bildteppiche auf eine Kenntnis des Eilhart-Textes schließen lassen, vorstellbar. 47 In jedem Fall ist das Kästchen mehr als ein bloßes Zeugnis der Textrezeption… …worden, wie sich aus den Schlössern (dem ursprünglichen und den später hinzugefügten) ableiten lässt. Ob das Kästchen ein Minnegeschenk war, ist nicht mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Generische Interferenzen in mittelhochdeutscher Epik, Minnesang und Mystik, Loccum, 17.–19. September 2008

    Susanne Kaplan, Reinhard Spiekermann
    …Sonderstatus, der mystischer Literatur gemeinhin zugeschrieben wird, freilich nicht mehr haltbar. Lediglich handelt es sich bei mystischer Literatur um Texte…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Klaus Grubmüller, Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau – Märe – Novelle, Max Niemeyer, Tübingen 2006, VII und 387 Seiten

    Joachim Heinzle
    …heute nicht mehr akzeptabel. 8 Unter der Unsicherheit der Datierungen leidet auch der Abschnitt 7 („Erzählen über passionierte Liebe“), in dem Grubmüller… …literarhistorisch bedeutet, dass die Texte dann noch über (mehr als) zwei Jahrhunderte hin abgeschrieben wurden. Hat die Minnediskussion in Wahrheit länger gedauert?… …. Grubmüller findet keinen rechten Zugang zu diesem Hauptwerk der europäischen Literatur des Spätmittelalters. Er gönnt ihm nur etwas mehr als fünf Seiten, und… …ist. Indem er den deutschen Texten mehr als doppelt so viele Seiten widmet wie den französischen und italienischen zusammen, stellt er, quantitativ wie… …weiterarbeiten. Marburg Joachim Heinzle 12 Die jüngste Monographie zum Thema konnte Grubmüller nicht mehr berücksichtigen: Ursula Kocher: Boccaccio und die… …deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer novelle im 15. und 16. Jahrhundert, Amsterdam, New York 2005. Vgl. zu dem mehr als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Wilhelm Werner von Zimmern. Totentanz, hg und komm. v. Christian Kiening, Edition Isele, Konstanz 2004 (Bibliotheca Suevica 9), 211 Seiten mit 83 farbigen und 19 schwarzweißen Abb.

    Franz-Josef Holznagel
    …, Heidelberg 1901, S. 57–62. 14 Die Bilder zu FH [Anm. 1] Nr. 41 und FH 47 bietet der Band als Abb. 4 und 5 (S. 179, 186). 15 Von daher wäre es mehr als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Detlef Roth, „Historia septem sapientum“. Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der Redaktionen I und II; Bd. 2: Edition der Redaktionen III und IV und Anhang, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 126), XI und 763 Seiten

    Udo Gerdes
    …hinaus. Roth hat aufgrund seiner Recherchen 72 Handschriften (darunter acht verlorene oder verschollene), mehr als doppelt so viele wie bis dahin bekannt… …, bei den Inkunabeln und Frühdrucken jedoch „wohl der Unterhaltungswert des Textes immer mehr in den Vordergrund rückt“ (S. 183). Eine tatsächliche oder…
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