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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Netzwerke des Heils

    Weltmodelle in der dominikanischen Viten- und Offenbarungsliteratur
    Max Alsmann
    …: „Das Sozialkapital ist die Gesamtheit der aktuellen und potentiellen Ressourcen, die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger… …angehenden Nonne verknüpft: Adelheid muss ins Kloster eintreten und darf es, entsprechend der strengen Regel der stabilitas loci, nie mehr verlassen. 48…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Formen modaler Autorschaft

    Zum Turnier-Sujet bei Konrad von Wurzburg. ("Turnier von Nantes", "Engelhard", "Partonopier und Meliur", "Die halbe Birne A")
    Manuel Hoder
    …eines mittelalterlichen Autorbewusstseins wird damit nicht in Abrede gestellt, aber man fasst es nicht mehr vorrangig biographisch, sondern ermittelt… …Material einmal mehr auf die sprachlich-stilistische Ebene, um darüber, wie sie folgert, die Mehrwegphänomene als „implizite Signatur“ eines… …Würzburg jegliche Indizien fehlen. 38 Trotzdem sprechen die Textbelege dafür, dass Konrad mehr als rein sprachlich auf sich selbst zurückgegriffen hat. Nimmt… …, danach in der Vorlage aber nicht mehr auftreten. 67 Die gemeinsame Erwähnung von Riuzen und von Schotten (v. 13380), die geographisch willkürlich erscheint… …, trotz seiner herausgehobenen Position, im „Partonopier“ nachfolgend keine Rolle mehr spielt. 79 Die Reminiszenzen an das „Turnier“ setzen sich im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Zwischen Mythos und Missbrauch

    Vormoderne Texte im neurechten Diskurs
    Nadine Popst, Angila Vetter
    …nachzubilden. Damit versteht sich seine Edition mehr als ein Kunstprojekt, denn eine wissenschaftliche Arbeit. Um seine Stäbe im Neuhochdeutschen bilden zu… …mehr dem Charakter einer Laudatio entspricht als dem eines Lexikon-Artikels. Zudem bleibt in Kuhns Ausführungen eine auffällige Lücke zwischen 1934 und… …historisch gewachsenes Bedeutungsreservoir, das ideologischen Zugriffen weit mehr Spielraum lässt. Robert Schöller hat dafür den Begriff des ‚nibelungischen… …kostenpflichtige Online-Lernplattform, die nach eigener Beschreibung Inhalte anbietet, die „die Universitäten nicht mehr lehren“ und explizit „konservative und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Diz ist Apocalipsis

    Wahrheitspraktiken, Textbewusstsein und emphatische Autorschaft in der "Apokalypse" Heinrichs von Hesler
    Daniel Pachurka
    …bis 20,15 der „Offenbarung“ des Johannes, damit mehr als ein Drittel der biblischen Vorlage, ausgelassen und durch eine Antichrist-Vita von ca. 1.300… …einführte, wird davon nicht mehr abrücken. Der Text differenziert diese Legitimation und Zeugenschaft, die schließlich bis auf Gott zurückgeht, noch weiter… …Rede teil, die lange vor ihm in Gang gekommen ist, und setzt darin nur seine eigenen Akzente, indem er mehr oder weniger ‚Eigenes‘ hinzufügt. […] Es gibt… …wie beispielsweise codex, liber, scriptura und im Deutschen buoch, buochstap, schrift und mehr verbindet, weiterhin als Desiderat gilt, ist es sinnvoll…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Gibt es im Deutschen "Doppelfutur"?

    Eine historische Untersuchung des "Doppelfutur" vor dem Hintergrund der Verbalphrase Infinitum + werden + Modalverb
    Haruo Nitta
    …mit Triumph und Herrlichkeit an den Hof gehen, mein Mann durch mich Ehre haben [werden] wird, mehr als ich durch ihn (­Cervantes Saavedra, Miguel de… …holde Glück mir in die Arme giebt / Nach schwartzer Kummer-Nacht kan ich den Morgen grüssen / Weil mich dein Abseyn nun mit Angst nicht mehr betrübt… …vberhaben werden. (Melander, Otto: Joco-seria. Das ander theil dieses Schimpff vnd Ernsts. Bd. 2. Lich, 1605) (30) Es wird aber hieuon hernach etwas mehr zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Julia Frick: Poetik der Kürzung. Studien zu Kurzfassungen in der mittelhochdeutschen Epik

    Silvan Wagner
    …mehr ab. Das Grundproblem ist bekannt: Eine explizite mittelhochdeutsche Poetik existiert nicht, also gilt es, eine etwaig implizite Lehre vom Wesen, von…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2026

    Stefaniya Ptashnyk: Multilingualität in der Stadt. Eine sprachhistorische und soziokommunikative Untersuchung zu Lviv/Lemberg 1848-1918

    Prof. Dr. Matthias Schulz
    …Lemmatisierung) sprachwissenschaftlich aufbereitet wurde. Die Bibliografie (S. 335–344) führt etwas mehr als 200 Quellen als Literaturangaben auf. Es wird aber auch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Schriftpolitik

    Bedingungen und Strategien von Autorinnenschaft um 1800
    Dr. Alena Heinritz, Prof. Dr. Julia Nantke
    …Frauen aus dem gesellschaftlichen Leben um 1800 nicht mehr haltbar ist: Untersuchungen zur sozialen Praxis um 1800 zeigen, wie wenig Männer und Frauen auf… …Doppelexistenz zwischen herrschenden Strukturen und Utopien weiblichen Selbstverständnisses, zwischen „noch nicht“ und „nicht mehr“ begründet den Widerspruch und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Das Taktgefühl der Uhrmacherin

    Leseszenen in Marie von Ebner-Eschenbachs "Lotti, die Uhrmacherin"
    Dr. Sophie-C. Hartisch
    …das ökonomisierte Autorindividuum und die verständnisvolle Leserin des späten 19. Jahrhunderts in ein Spannungsverhältnis, das sich nicht mehr auflösen… …vermeintlich verständigen Zuhören offenbart sich für Nathanael der Zusammenklang der Gemüter. Dass für diesen Zusammenklang wohl mehr vonnöten ist als ein „Ach“… …seine Texte erblicken rund 50 Jahre zu spät das Licht einer breiten Publikumswelt, die nicht mehr gerührt werden will, sondern gnadenlos verlacht… …Teile dieser Kritik finden sich auch bei „Lotti, die Uhrmacherin“, doch haben wir es hier nicht mehr mit einer scheiternden Existenz zu tun, sondern mit… …sein, gab die heterodiegetische Erzählinstanz hierauf doch mehr 24 Auf diese Konstanz wird Gottfried bis zum Ende der Erzählung warten müssen, aber sie… …Entscheidende, gehen mitnichten in einer Identifikation auf. Hier müssen nicht mehr wie im 18. Jahrhundert Empathie und Einfühlung gelernt und kommunikative… …untersuchende Gegenstand eingebettet war. Dieser reicht klassischerweise historisch weit zurück und liegt bei der Auslegung eines Werkes nicht mehr vor, 36… …mehr zuschulden kommen lassen, […] vorausgesetzt, daß er wirklich begabt ist und sein Gefühl das Richtige trifft“ (Emil Staiger: Die Kunst der… …die Perspektive wichtig, die Lotti einnimmt. Doch diese entbehrt gänzlich der vorherigen Ausgangssituation. Lotti sitzt nicht mehr dem Dichter-Vorleser… …gegenüber und er beobachtet nicht mehr die Wirkung des Vorgelesenen, dabei war es doch gerade das Bild des Individuums und des Dichter Halwigs, das zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Gesandte und Gesalbte

    Hanns Heinz Ewers' Erzählung "Der strahlende Mann" (1925) als literarische Medientheorie
    Dr. Elias Kreuzmair
    …insbesondere die erste Welle der Ausbreitung in Privathaushalten entscheidend. 14 Immer mehr Menschen kommen mit dem Telefon in Berührung. Der Zusammenhang… …Wiedererkennen der Leser*innenschaft könnte sich noch auf eine weitere Ebene beziehen. Die Emigrant*innen-Gruppe, zumal die meisten von ihnen mehr oder weniger… …erweckungsreligiösen Predigern wie Bill Sunday. Das heißt, es ist niemand geringerer als der Teufel, der die „Geschichte vom strahlenden Mann“ erzählt. Umso mehr ist…
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