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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Deutschsprachige Romane um 1700 – Versuch eines distant reading

    Marie Gunreben
    …fortschreitende Abkehr von seinen monologischen und selbstausschreibenden Verfahren. Das heißt, dass die Ausdifferenzierung nun nicht mehr der Organisation und… …1680, S. 105. 483 Marie Gunreben spielen (dazu im nächsten Abschnitt mehr). Zum anderen weisen die deutschen Robinsonaden-Titel eine charakteristische… …werden, wobei er diese Komprimierung mit der gleichzeitigen Ausdehnung des Marktes in Verbindung bringt: Je mehr Romane erschienen, umso kleiner würde das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Nach der Rhetorik: „Übung“ in der Ästhetik und Dichtungstheorie des 18. Jahrhunderts (A. G. Baumgarten und K. PH. Moritz)

    Elke Dubbels
    …Dichtungstheorie verschwindet. Um welche Art des Übens handelt es sich und welche Funktion wird ihm zugeschrieben, wenn es nicht mehr primär 503 Elke Dubbels um die… …. Wenn das Regelwerk der Kunst gegenüber der Natur im 18. Jahrhundert immer mehr abgewertet wird, heißt dies noch lange nicht, dass auch die Übung, das… …, und solche, die durch die gelehrte Kunst angeleitet werden. 35 Die Regeln, die die gelehrten Übungen vermitteln sollen, sind nun freilich mehr… …normativen Regelbezug unterschiedet Baumgarten einmal mehr markant von Gottsched, bei dem die Geschmackserziehung der Jugend noch von vornherein mit Blick auf… …öffnete, desto mehr musste man sich neue Praktiken überlegen, wenn das Dichten weiterhin einen Seltenheitswert behalten und sich nicht jeder potentiell zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Justinus Kerners Roman „Die Reiseschatten“

    Arne Klawitter
    …und die darin involvierten Personen ebenso wie den/die Leser:in im Verlauf des Geschehens immer mehr in das Illusionsmedium hineinzuziehen, so dass… …hat, dass es überhaupt keine eindeutig identifizierbare ‚Realitätsebene‘ der Reise mehr gibt, da diese von der Fiktion gewissermaßen kontaminiert wurde… …, aber jetzt trat er immer mehr und mehr zurücke, und je ferner er mir kam, je glänzender wurden seine Farben, endlich war er in ungeheurer Ferne nur noch… …Entwertung optischer Medien wie dem Guckkasten in Verbindung bringt. Den Stürmern und Drängern sei der Guckkasten nämlich nicht mehr „ernsthafte Sehhilfe“… …gewesen wie noch den Aufklärern, „sondern Spielwerk, nicht mehr psychologisches, sondern philosophisches Gleichnis“. 49 Bei Goethe werde nun der optische… …nicht mehr vorrangig um die Schärfung des Blicks durch die Rahmenschau: Ihre Aufmerksamkeit liegt weniger auf dem bewegungslosen einzelnen Bild, dem… …Bild, vom Sein zum Schein, der nicht mehr von einer philosophisch-ästhetischen Abwertung (in der Nachfolge von Platons Höhlengleichnis) begleitet wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    ‚Fremd vertraut‘ – Robert Musils „Grigia“ aus postkolonialer Perspektive

    Melanie Rohner
    …hingegen bringt die Kraft und den Willen dazu nicht mehr auf, als er realisiert, dass Grigia entwischt ist: Er „war in diesem Augenblick vielleicht schon zu… …eine archaisch-primitive Kultur heranträgt. Er stößt indes an Grenzen, wenn solche überschaubaren Ordnungsmuster und Versuche der Sinnstiftung nicht mehr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Ansteckender Faschismus – Thomas Manns „Mario und der Zauberer“: Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen

    Matthias Schöning
    …angedeuteten, sich aber zunehmend manifestierenden Nationalismus 39 Zum „Italien-Komplex“ vgl. Mazzetti [Anm. 3]. 40 Schwundformen – oder auch mehr –… …vermeintliche Zauberer erweisen wird. Die Merkmale sind mehr als nur angedeutet. Verdichteten sie sich nicht später in der Figur des Cipolla, wäre gleichwohl…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Radiowellen in der Literatur der Zwischenkriegszeit

    Reflexionsfiguren der globalen und politischen ‚Entfernung‘ bei Toller, Keun, Kracauer und Fallada
    Sophie König
    …Medium der Stunde. In der Forschung kommt letzterem gerade aus literaturwissenschaftlicher Sicht ungleich mehr Aufmerksamkeit zu, denn die Neuerung, die… …wesenhafte Tendenz auf Nähe. Alle Arten der Steigerung der Geschwindigkeit, die wir heute mehr oder minder gezwungen mitmachen, drängen auf Überwindung der… …für die Nachrichten selbst keine Zeit mehr bleibt. Die menschengemachte Maschine Radio kommt mit der Geschwindigkeit der physischen Radiowellen kaum mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2023

    Cyril de Beun: Schriftstellerreden 1880–1938. Intellektuelle, Interdiskurse, Institutionen, Medien, Berlin, Boston: de Gruyter 2021 (= Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur 156).

    Kevin Kempke
    …Schriftsteller:innen auch öffentliche Intellektuelle zu sein. Zwar wird in den Reden dieser Anspruch tatsächlich formuliert, ob es sich dabei jedoch um mehr oder etwas…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Stephan Schütze: Versuch einer Theorie des Komischen, hg. v. Alexander Kling und Johannes F. Lehmann, Hamburg: Felix Meiner Verlag 2022 (= Philosophische Bibliothek, Bd. 753).

    Stephan Kraft
    …aktueller ist, wird allerdings im nun erschienenen Band lediglich in einer einzigen Fußnote mehr angedeutet als ausgeführt (S. LIX, FN 124). Schützes Theorie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Sven Schöpf: „Schrift […] fällt beim Lesen nicht ab wie Schlacke“. Die buchmediale Visualität von Walter Benjamins Ursprung des deutschen Trauerspiels, Bielefeld: transcript Verlag 2022.

    Hamed Taheri
    …deutsche Trauerspiel, und zugleich stellt sie als spezifische, gebrochene Linie der Buchstaben ein überschüssiges Signifikat da, das den Diskurs um ein Mehr… …auseinandersetzt, dann zeigt sich, dass die Erstausgabe, wie ein Hyperphänomen, sehr viel mehr zu bieten hat als nur (schwer zugängliche) Gedankengänge.“ (S. 233)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Christoph Strosetzki (Hg.): 200 Jahre Nationalphilologien. Von der Romantik zur Globalisierung, Berlin: J. B. Metzler 2022 (= Abhandlungen zur Literaturwissenschaft).

    Maud Meyzaud
    …, ist in der breit aufgestellten Medienlandschaft Deutschlands jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr; erst recht nicht im digitalen Zeitalter. Vor…
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