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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Die Humanität des Künstlers: Georg Forsters Genieästhetik im zeitgenössischen Kontext

    Ludwig Uhlig
    …in der Gesamtkomposition der „Ansichten“ einen prinzipiellen Themawechsel ankündigen, insofern der vierte Brief von dem mehr der Natur gewidmeten… …ein Wink weist darüber hinaus in die Richtung, die Forsters Erwägungen später einschlagen, wenn die Welt in der Kunst „unserm Wesen schon mehr… …Vorblick auf die Reise, die er dann mit den „Ansichten“ beschrieb: Denn am Ende, mehr hat man doch nicht, als was einem durch diese zwei kleinen Oeffnungen… …gelegentlich mehr als sein Werk. Nachdem Forster etwa die Gemälde von Rubens in der Düsseldorfer Galerie zumeist recht ablehnend besprochen hat, findet er… …Allgemeinverbindlichkeit mehr erheben können, ist das Interesse des Betrachters am Kunstwerk an sich nicht mehr gewährleistet, sofern dieses einen „excentrischen“… …mehr.“ Ach, eben darum ist es mir Pflicht, davon zu reden. Der Baumeister, der Bildhauer, der Mahler – kann von seinem Kunstwerke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes „Wahlverwandtschaften“.

    Michael Mandelartz
    …müssen, die in den meisten Fällen nicht dem Text selbst entnommen werden können. Die Baukörper des Textes ergeben dagegen eine mehr oder weniger statische… …die Grundsteinlegung und die Rede des Maurers als Reflexion über seinen Aufbau lesen. 3 Niemand hat, so sagt der Maurer, mehr Grund als er (bzw. der… …mag sich das Ehepaar nicht begnügen: man wünscht sich mehr Unterhaltung. Charlotte hat daher den Bau der Mooshütte in Angriff genommen, die sie im Hang… …über der Mooshütte gebaut. Schloß und Dorf sind nicht mehr sichtbar, dafür aber ist die Aussicht „nach dem Lande zu […] außerordentlich schön“ (326). Man… …„außergewöhnlich schön“ (295), trägt aber eben deshalb nichts mehr zur Steigerung des Lebens bei: es kapselt sich ab, Ästhetik und Erfahrung fallen 503 Michael… …Mandelartz auseinander. Die Erfahrungen der Vorfahren werden nicht mehr ausgewertet, und so gewinnt die rohe Natur ihre Macht über die Protagonisten zurück. 6… …noch mit einem Standpunkt, der um ein weniges niedriger liegt als der der Religion. Der Neubau auf der Anhöhe steht dagegen in gar keinem Verhältnis mehr… …Gespräch mit dem Rechtsgelehrten als nicht mehr realisierbar bezeichnet worden war. Tatsächlich wird sie nur dem Scheine nach realisiert, insofern der… …eigenes Bildnis. Dieses gibt mehr als irgend etwas anders einen Begriff von dem was er war; es ist der beste Text zu vielen oder wenigen Noten: nur müßte es… …, Text und Notenschrift werden hier in einer Weise vermischt, die begrifflich nicht mehr nachzuvollziehen ist, die allenfalls im mystischen Moment als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Das Maß der Dinge und die kosmische Ordnung. Ereignisgeschichte, Zeit- und Raumsemantik in Johann Peter Hebels „Rheinländischem Hausfreund“

    York-Gothart Mix
    …Abendsegen“ und „guter Freund der Erde“ 13 muß den abergläubischen Leser um so mehr befremden, als sich die im Jahrgang 1810 des „Rheinländischen Hausfreunds“… …. Jahrhundert, Tübingen 1995, S. 347. 522 Das Maß der Dinge und die kosmische Ordnung mehr sehe, dort ist nichts mehr“. 15 Um kaum erfahrbare Raum- und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    „Der göttliche Epicur und die Venus mit dem schönen Hintern“. Zur Kritik hedonistischer Utopien in Büchners „Dantons Tod“

    Olaf Hildebrand
    …21982, S. 16–298, hier S. 130.) Wie Mayer sieht auch Jost Hermand (Heine als Vorbild und Widersacher. Büchners „Leonce und Lena“, in: ders.: Mehr als ein… …tugendhaft bist, solle es auf dieser Erde keine angenehmen Torten und keinen süßen Sekt mehr geben? BÜCHNER (Repl. 23): Camille: Wir werden den Leuten, welche… …setzen und Rüben zu kochen aber sie sollen uns keine Gladiatorspiele mehr geben wollen. / Der göttliche Epicur und die Venus mit dem schönen Hintern… …meiner Fluth zu baden, um mich auf jeder Welle deines schönen Leibes zu brechen. (120) Hier liegt das Problem nicht mehr im gesehenen Objekt (der… …zur Irritation bei wie die Tatsache, daß Marions ergreifende Geschichte am Ende der Szene unkommentiert im Raum stehen bleibt. Mehr als sonst also sieht… …Hingabe an die Lust wird so zu einer Form der (Selbst-) „Andacht“, in der Religion und Sinnlichkeit nicht mehr voneinander zu trennen sind. Dementsprechend… …sein Bild von den beiden Prostituierten. Am Ende sind sie nicht mehr „Priesterinnen“, sondern „barmherzige Schwestern“, von denen jede „in einem Spital…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    „Die Königin ohne Kopf“. Literarische Initiation und Geschlechtsidentität um die Jahrhundertwende in Frank Wedekinds Kindertragödie „Frühlings Erwachen“

    Sibylle Schönborn
    …keinen Helden mehr hat, sondern viele. Erzählt werden hier mindestens sechs Biographien von Jugendlichen, wobei Melchior Gabor deswegen als Held erscheint… …Heubodenszene: Warum hast du dich aus der Stube geschlichen? – Veilchen suchen! – Weil mich Mutter lächeln sieht. – Warum bringst du auch die Lippen nicht mehr… …Tagesneuigkeiten – schreibe – lokal – ethisch – psychophysisch ... man verhungert nicht mehr so leicht.“ (S. 533) Aus Melchior Gabor spricht hier der Autor selbst… …Mitleidenschaft, was du vom Mädchen schreibst. Ich werde die Eindrücke nicht mehr los. Glaub mir, Melchior, Unrecht leiden zu müssen ist süßer, denn Unrecht tun! (S… …mich darunter wie eine Elfenkönigin. ... Nicht schelten, Mütterchen! Es sieht’s dann ja niemand mehr. (S. 476) Wendla demonstriert hier, daß sie weiß… …. Melchior: „Vergangenen Winter träumte mir einmal, ich hätte unsern Lolo so lange gepeitscht, bis er kein Glied mehr rührte.“ (S. 499) Wendla: Mir träumte… …Erwachen, in: Pharus I. Kein Funke mehr, kein Stern zu früh’rer Zeit. Frank Wedekind. Texte, Interviews, Studien, hg. von Elke Austermühl, Alfred Kessler… …Verschmelzungsprozeß mit dem andern Geschlecht, als Geschlechtertausch, mehr noch als transsexuelle Überschreitung der Geschlechterdichotomie, in der sich das Märchen… …mehr in den Haaren, sondern küßten einander auf Stirn, auf Wangen und Mund und lebten noch lange lange Jahre glücklich und in Freuden ... Verwünschter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Faschismus, Destruktion, Utopie. Die Bedeutung von Ingeborg Bachmanns „Böhmen liegt am Meer“ für Thomas Bernhards „Auslöschung“

    Nicole Schumacher
    …dieses Denkmal mehr als eine Hommage an die Dichterin ist. Nicht nur die Romanfigur Maria, die „große Dichterin“ 1 , die eindeutig Züge Bachmanns trägt… …jedoch als unergiebig. Er denkt darüber nach, daß es sinnlos sei, in der Kindervilla nach der Kindheit zu suchen, weil es sie nicht mehr gebe. (597f.)… …der Forschung hinreichend benannt worden und müssen hier nicht mehr ausgeführt werden. Ich deute die Romanfigur als Trägerin von Werten der… …Schneetreiben im Tal, daß wir überhaupt nichts mehr gesehen haben, aber da es eng war, kamen wir an sein Ende“ (226f.) – läßt potentiell eine positive… …ans Meer, so hoffe ich auf Land. Bin ich’s, so ist’s ein jeder, der ist soviel wie ich. Ich will nichts mehr für mich. Ich will zugrunde gehn. Zugrund –… …andres Land, ich grenz, wie wenig auch, an alles immer mehr, ein Böhme, ein Vagant, der nichts hat, den nichts hält, begabt nur noch, vom Meer, das… …wie ich. / Ich will nichts mehr für mich. […]“ – sowie der hymnischen Apostrophe ab Vers 13 – „Kommt her, ihr Böhmen alle […]“ – ein Wechsel vom Subjekt… …historische Reflexion undenkbar – „Daß Dichten außerhalb der geschichtlichen Situation stattfindet, wird heute wohl niemand mehr glauben […]“ (W 4, 196), wobei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Zu Errata in der Biographie des jungen Friedrich Schlegel

    Peter D. Krause
    …. Die Georgia Augusta hob sich nicht nur durch diese Lehrinhalte ab, sondern mehr noch durch die Methoden. Die Libertas philosophandi hatte zentrale… …Erwägung floskelhafter Briefstellerei ist zu lesen, daß Schlegel eher eine Vorlesung Heynes weniger als eine mehr besucht hat. Der Brief klingt ohnehin nicht… …direkt zu tun. Schlegel fand einen eigenen Weg: neben Heyne, neben Wolf, auch neben dem Bruder. * In Göttingen hat sich Friedrich mehr für Philosophie als… …Behler [Anm. 4], S. 22. 598 Zu Errata in der Biographie des jungen Friedrich Schlegel lieh, als Fr. Schlegel nicht mehr in Göttingen war. Es handelt sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Ralf Georg Bogner, Die Bezähmung der Zunge. Literatur und Disziplinierung der Alltagskommunikation in der frühen Neuzeit (Reihe: Frühe Neuzeit, Band 31). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Ansgar M. Cordie
    …Interpretationen auch unter veränderten Bedingungen ihren Wert behalten. Denn daß die im Chorlied dargestellte Dämonie der Sprache nun nicht mehr im Hinblick auf die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Goethe-Handbuch, Bd. 4 (in zwei Teilbänden): Personen, Sachen, Begriffe, hg. v. Hans-Dietrich Dahnke und Regine Otto. Metzler-Verlag, Weimar, Stuttgart 1998.

    Martin Vöhler
    …. VIII) Zu diesem Zweck ist das Handbuch vollständig erneuert: Nicht mehr die Faktenvermittlung steht im Vordergrund, sondern die Integration des gewonnenen… …ärgerlicher Weise wird die Forschungsgeschichte vernachlässigt. Da die Goetheforschung kaum mehr überschaubar ist, gehörte es zu den vordringlichen Aufgaben…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Eva Horn, Trauer schreiben. Die Toten im Text der Goethezeit (Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste 95). Fink, München 1998. / Joachim Pfeiffer, Tod und Erzählen. Wege der literarischen Moderne um 1900 (Studien zur deutschen Literatur 146). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Stefan Willer
    …der Klage – man lese ihre schöne und behutsame Interpretation von „Oft denk ich, sie sind nur ausgegangen“. Doch was sie mehr interessiert, ist das… …allerdings gerade Raabe und gerade dieser Roman paradigmatisch für ein solches Erzählen auf der Grenze sein sollen, bleibt unklar, zumal Pfeiffer nicht mehr… …nicht mehr in Fiktionen aufheben müßte“ (190). Ob sich so ausgerechnet das Erzählen der Moderne hinreichend beschreiben läßt, ist die Frage. 612…
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