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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Kritischer Zweischritt. Georg Büchners ästhetische Entmächtigung moralischer Sinnsysteme im „Woyzeck“

    Carsten Jakobi
    …in der Dimension der Zeit in einem geistig-ideellen Zusammenhang stehen, der sich dem planenden Eingriff des Menschen entzieht und in dem nicht mehr… …seinen Dienstverpflichtungen, rasiert seinen Hauptmann, erfüllt mehr oder weniger diszipliniert die Anforderungen des Doktors. 17 Im Verhältnis des Doktors… …. Es kommt einen Lust an, auf allen Vieren zu gehen, wenn man Ihr Werk liest. Da ich diese Gewohnheit jedoch seit mehr als sechzig Jahren abgelegt habe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Homosexualität als Thema mittelalterlicher Dichtung und Chronistik

    Helmut Brall
    …Eneasroman formulieren ihre eigenen – mehr oder weniger berechtigten – Standes- und Lebensinteressen. Aus dieser Optik heraus beziehen sie auch Stellung zur… …zerstören: wenn die Frauen ihre Gunst unabhängig vom Ansehen des Mannes vergeben, und wenn die Männer sich nicht mehr auf den Lohn der Frauen angewiesen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Das magische Gesetz der hebräischen Sprache. Drostes „Judenbuche“ und der spätrömische Diskurs über die jüdische Magie

    Andreas B. Kilcher
    …und kein Jahr oder Monath mehr lebe. 9. Seinen Feind mit dem Mund zu erschlagen. […] 12. Einen König Fürsten oder großen Herrn mit gewissen hesslichen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Die ‚Hystorij von Diocleciano‘. Eine eigenständige deutsche Version der ‚Sieben weisen Meister‘

    Ralf-Henning Steinmetz
    …, bei dem die Königin Unterschlupf findet, auf ihr Geheiß hin die seidenen Handarbeiten. Sie spielen aber keine Rolle mehr, als der König am Ende Weib und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Portrait of the artist as a young woman. Die Schauspielerin in Lilly Stepaneks „Malina“ und in Ingeborg Bachmanns Werk

    Elke Brüns
    …anders als in Stepaneks Theatergeschichte in Bachmanns „Malina“ keine Schauspielerin als Figur (mehr) vorkommt, aber die Schauspielerei als… …den „Gestohlenen Jahren“ wertet Albrecht die Einführung der genialen Schauspielerin Maria Malina, bei der es sich nicht mehr wie bei der Figur Karin um… …zweiten Natur geworden. Als Bühnenschauspielerin eher zweitklassig – mehr eine „dekorative junge Frau“ als ein „großes Theatertalent“ 29 –, spielt sie eine… …Neuerung im „Requiem“ gegenüber den „Gestohlenen Jahren“, d.h. die Entwicklung der Maria Malina-Figur, ist nicht allein erzähltechnischer Natur, sondern mehr… …, Leidenschaften, die auf der Bühne aus ihr herausbrachen, und als Fanny längst nur mehr schöne Statistin war und zwanzig kleine Talente in [die] Ehe und auch als… …Statistinnen verschwunden waren, bezweifelte niemand mehr, daß […] es nur eine große Schaupielerin gab, die Malina, in Wirklichkeit aber war es Fanny gewesen… …die Weiblichkeitskritik, wie sie im „Requiem“ anhand ihrer gegensätzlichen Protagonistinnen deutlich wurde, nur mehr unter dem Stichwort… …„Schauspielerei“ erneut auf. Zur Inszenierung von Weiblichkeit ist das Ich in „Malina“ nicht mehr in der Lage oder nicht willens: Ivan muß einsehen, daß die… …Schauspielerei dem weiblichen Ich nicht zur zweiten Natur geworden ist, daß es mit den Worten des Ichs „für mich kein Spiel mehr gibt, daß das Spiel eben aus ist“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Die „Basisrelationen“ des Deutschen und die Auxiliarisierung von Haben, Sein und Werden

    Michail L. Kotin
    …ontogenetische Proposition mehr bildet, und die Aussage insgesamt sich eher als einfacher ontologischer (Passiv)satz – ähnlich zu der Fügung uuesen + Part. Prät. –… …, anstelle von Königen Konsule zu haben,die jährlich gewechselt werden sollten‘. In beiden Belegen drückt die Fügung werden+Part. II nicht mehr den… …, immergültig oder auch resultativ; (ii) die aktionale Perspektive der Fügung werden + PP wird nicht mehr durch das Verbum finitum werden bestimmt, sondern hängt… …dagegen den dauernden Prozeß und ist entsprechend aktional (+ durativ) markiert. Die aktionale Markierung liegt aber nicht mehr bei dem Verb werden, sondern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Konstellationen nach der Zeitenwende: Vier Neuerscheinungen zum Verhältnis von Literatur und Geschichte um und nach 1800

    Barbara Potthast
    …gründlich erforschten) hohen Diskurse, entschlossen als ihr ‚Mehr‘ geachtet werden müssen. Nichtsdestoweniger belegt Ekes Arbeit anhand eines bisher… …Verfahren nicht mehr als symptomatische Bedeutung, eine Begründung der Epochenwende ist allein auf ihrer Grundlage kaum zu leisten. Es bleibt weiteren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Phraseologie in der Diskussion. Kritische Würdigung des Ansatzes von Csaba Földes

    Regina Hessky
    …Lesers, ob es sich hier um ein neuartiges kontrastives Vorgehen handelt, oder lediglich statt der „üblichen“ zwei hier mehr Sprachen und Sprachvarietäten… …oft noch Sprachmaterial, das veraltet oder aus anderen Gründen nicht (mehr) gebräuchlich ist. [...] Andererseits kann man bei Pressebelegen nicht immer… …mit Sicherheit entscheiden, ob und inwieweit die ermittelten Phraseologismen usualisiert oder eben nur mehr oder minder okkasionelle bzw. lediglich… …Diskussion „... der Erkenntnisfortschritt der vorliegenden Abhandlung [dürfte] u.a. darin zu sehen sein, daß sie mit mehr empirischen Sprachdaten und auf dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    „Ich bin bisher mit Anerkennung nicht überhäuft worden“. Gerhart Hauptmann und sein Sohn Ivo

    Eberhard Hilscher
    …könnte“ 38 bezeichnete. Aber ich möchte jetzt mehr thematisch verfahren und verallgemeinern. Zeitlebens hat Ivo Hauptmann dem Dichter für Impulse, gute… …, mehr im Sinne des Tintoretto als irgendeines manierierten Franzosen“. 44 Diese Worte zitierte Ivo in seiner Antwort leicht ironisch und bemerkte: „Ein… …, der Schecks im Werte von mehr als hunderttausend Kronen nicht einlöste und zu vergessen pflegte. Weiterhin Reminiszenzen an seine geliebte pazifistische… …gereizt mit der Frage, ob ich „an diesem Dichter nicht reichlich auszusetzen habe, so daß von ihm nicht mehr viel übrig bleibt“. In der Antwort zitierte ich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Abgerissene Einfälle. Deutsche Aphorismen des 18. Jahrhunderts. Mit einem Nachwort herausgegeben von Harald Fricke und Urs Meyer. Beck, München 1998.

    Friedemann Spicker
    …sechsten Band mit seinen verschiedenen diaristisch-aphoristischen Elementen (und noch viel mehr ist zu erwarten)? Die Herausgeber beschränken sich für ihn… …Geschlecht“, die sich in mancher Hinsicht mindestens im Vorfeld der Gattung befinden, jetzt kein „bemerkenswerter früher Versuch in der Aphoristik“ mehr sind… …literarisch-philosophische Zwischenstellung der Gattung etwa am Anfang ihrer Geschichte personifiziert? Was kann man von einer Anthologie mehr verlangen, als daß sie…
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