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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Schriftpolitik

    Bedingungen und Strategien von Autorinnenschaft um 1800
    Dr. Alena Heinritz, Prof. Dr. Julia Nantke
    …Frauen aus dem gesellschaftlichen Leben um 1800 nicht mehr haltbar ist: Untersuchungen zur sozialen Praxis um 1800 zeigen, wie wenig Männer und Frauen auf… …Doppelexistenz zwischen herrschenden Strukturen und Utopien weiblichen Selbstverständnisses, zwischen „noch nicht“ und „nicht mehr“ begründet den Widerspruch und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Das Taktgefühl der Uhrmacherin

    Leseszenen in Marie von Ebner-Eschenbachs "Lotti, die Uhrmacherin"
    Dr. Sophie-C. Hartisch
    …das ökonomisierte Autorindividuum und die verständnisvolle Leserin des späten 19. Jahrhunderts in ein Spannungsverhältnis, das sich nicht mehr auflösen… …vermeintlich verständigen Zuhören offenbart sich für Nathanael der Zusammenklang der Gemüter. Dass für diesen Zusammenklang wohl mehr vonnöten ist als ein „Ach“… …seine Texte erblicken rund 50 Jahre zu spät das Licht einer breiten Publikumswelt, die nicht mehr gerührt werden will, sondern gnadenlos verlacht… …Teile dieser Kritik finden sich auch bei „Lotti, die Uhrmacherin“, doch haben wir es hier nicht mehr mit einer scheiternden Existenz zu tun, sondern mit… …sein, gab die heterodiegetische Erzählinstanz hierauf doch mehr 24 Auf diese Konstanz wird Gottfried bis zum Ende der Erzählung warten müssen, aber sie… …Entscheidende, gehen mitnichten in einer Identifikation auf. Hier müssen nicht mehr wie im 18. Jahrhundert Empathie und Einfühlung gelernt und kommunikative… …untersuchende Gegenstand eingebettet war. Dieser reicht klassischerweise historisch weit zurück und liegt bei der Auslegung eines Werkes nicht mehr vor, 36… …mehr zuschulden kommen lassen, […] vorausgesetzt, daß er wirklich begabt ist und sein Gefühl das Richtige trifft“ (Emil Staiger: Die Kunst der… …die Perspektive wichtig, die Lotti einnimmt. Doch diese entbehrt gänzlich der vorherigen Ausgangssituation. Lotti sitzt nicht mehr dem Dichter-Vorleser… …gegenüber und er beobachtet nicht mehr die Wirkung des Vorgelesenen, dabei war es doch gerade das Bild des Individuums und des Dichter Halwigs, das zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Gesandte und Gesalbte

    Hanns Heinz Ewers' Erzählung "Der strahlende Mann" (1925) als literarische Medientheorie
    Dr. Elias Kreuzmair
    …insbesondere die erste Welle der Ausbreitung in Privathaushalten entscheidend. 14 Immer mehr Menschen kommen mit dem Telefon in Berührung. Der Zusammenhang… …Wiedererkennen der Leser*innenschaft könnte sich noch auf eine weitere Ebene beziehen. Die Emigrant*innen-Gruppe, zumal die meisten von ihnen mehr oder weniger… …erweckungsreligiösen Predigern wie Bill Sunday. Das heißt, es ist niemand geringerer als der Teufel, der die „Geschichte vom strahlenden Mann“ erzählt. Umso mehr ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Der Papst aus dem Mutterschoß

    Bachofens "Mutterrecht" in Thomas Manns Roman "Der Erwählte"
    Charlotte Elisabeth Painter
    …des Patriarchats stellt. Clemens legt jedoch nicht nur seinen Namen ab. Laut ihm ist es „der Fleischesleib gar nicht mehr, der im Wams jenes Morhold… …sie ebensowohl dahinziehen, sie sind dann zu nichts mehr nütze, und das Ganze ist nur noch Weibessache. (ER 58) Diese Geringschätzung des Mannes ist ein… …Gynaikokratie erhebt. Sibyllas Übergang zum Amazonentum zeigt sich zuerst in ihrer Selbstidentifikation: Sie möchte keine Frau mehr sein, (vgl. ER 72) sondern… …meine Folgen aus deiner mir nicht annehmbaren Verfügung. Du hattes ein Weib an mir, ein sündiges, gewiß. Jetzt wirst du überhaupt kein Weib mehr an mir…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    "Die Ewigkeit"

    Paul Celans zweites ,Cerveteri-Gedicht'
    Dr. Stefan Bub
    …entgegen einer heute mehr und mehr biographischen Ausrichtung der Blick auf Paul Celans Dichtung selbst gerichtet. Selbstverständlich hat jedes Gedicht sein… …gewesenen Lebens 33 einhergehen, so wie das spätere Gedicht auch keine Gräber mehr als bergen­den Innenraum kennt, während in „Mittags“ noch dem… …„Rundgräber­schatten“ ähnlich einer Apposition der „gekammerte[ ] Schmerz“ (KG 191) des Ichs zugeordnet wird. Mehr noch, der Gedanke an eine spezifische Kultur, eben die… …anknüpft, eine Diesseits und Jenseits umspannende Zukunft in Geborgenheit an der Seite ihres Mannes zu imaginieren, keine Entsprechung (mehr) in Celans sich… …bloßen Namen „Cerveteri“ reduziert. Es gehört zu jener im Laufe der 60er Jahre einsetzenden späteren Phase, in der Celans Gedichte sich mehr und mehr… …Erinnerungsbilder an Menschen, deren Leben mit dem seinen verwoben waren. So wie dagegen der Text von „Die Ewigkeit“ kein individuelles menschliches Gegenüber mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    "Wie auf einem Grab steht dein Name auf dem Buch"

    Der Tod und das Erzählen in Wolf Haas' Roman "Eigentum"
    Dr. Aglaia Kister
    …diesem Vorhaben ablässt: [I]ch hab keine Zeit. Ich will das hinschreiben, solange sie noch lebt, danach möchte ich mich nicht mehr damit beschäftigen. Das… …übertragen: „In meinem Hirn sind die Erinnerungen meiner Mutter abgespeichert, die bei ihr nicht mehr besonders deutlich vorhanden sind. Mit einem unsichtbaren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Demian Berger: Nacim Ghanbari: Patronage und deutsche Literatur im 18. Jahrhundert

    PD Dr. Demian Berger
    …. Jahrhundert, die mit Polemik und Kontroverse mehr die öffentlichen Produktionsverfahren von Öffentlichkeit thematisieren als jene privaten, um die es sich bei…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Herman Grimm: Die neue Religion. Ein Comicstrip von 1848, hg. v. Peter Sprengel

    PD Dr. phil. Olaf Briese
    …ungewöhnlichen Bildgeschichte auf sehr sicherem Boden. Etwas mehr Spielraum scheint es allerdings noch bei der Dechiffrierung der zeitbezogenen Hintergründe zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Julia Mierbach: Reihenbildung zwischen Methode und Verfahren. Eine Theoriegeschichte der Moderne

    Sarah Maria Teresa Goeth
    …Reihe bzw. die Folge ist (vgl. Aristoteles: Τέχνη ποιητικής 1450b, 25–27). 296 Buchbesprechungen ontologischen Vorgaben und werde mehr und mehr als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2026

    Eva Blome: Ungleiche Verhältnisse. Bildungsgeschichten als literarische Soziologie

    Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf
    …. Dabei wird einmal mehr die „Interdependenz von Herkunft, Generation und Geschlecht“ (S. 297) in den Blick genommen. Dass dabei auch Karin Strucks Roman…
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