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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2006

    Tagebuch und Personalausweis

    Zur Codierung von Individualit
    Thomas Weitin
    …Individualisierungstechnik anders als die der Selbstaufzeichnung keinem Repräsentationskonzept mehr. Die systematische Erfassung und Kontrolle genormter Subjektdaten arbeitet… …mehr er durch denselben fragwürdig wird. Und da er nun endlich auf den höchsten Grad des Bestimmtseins von allen Seiten, und des… …Menschen kannte, und niemand sich um ihn bekümmerte, so verglich er sich auch mit keinem mehr; er war wie von sich selbst geschieden; seine Individualität… …mehr als gesichert gelten kann, „daß man das, was man sich repräsentiert, und das, was ist, nacheinander glieder[n]“ kann. 14 Nach Foucault ist es… …Dynamik gewann. 20 Noch Mitte des Jahrhunderts wartet Zedlers Universallexikon mit wenig mehr als der traditionellen Definition auf, wonach einen Pass zu… …. Das Wirken des schreibenden Subjekts hat hier nichts mehr gemein mit der genialischen Homer-Identifikation eines Werther, es erscheint als Effekt der… …dieser Notiz wird der Tagebuchautor tatsächlich begraben, im weiteren Verlauf der Handlung ist von ihm keine Rede mehr, umso häufiger aber ist bei den… …Ichs, das er nicht mehr als Existenz begründende Reflexionsinstanz nur hinzunehmen, sondern als „schlechthin gesetzt“, als das Vermögen des „blossen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Schiller und sein Verleger Johann Friedrich Cotta – Zur Gründungsgeschichte der „Horen“

    Zur Gründungsgeschichte der „Horen“
    Bernhard Fischer
    …offen und harmlos schien, er also Göschen nicht mehr sagen konnte und musste, ja vielleicht war bis dahin sogar von ihr noch gar nicht die Rede gewesen… …ihm die eigenen Produktivitätskrisen nichts mehr hätten anhaben können, die immer wieder die „Thalia“ heimgesucht und seinen Ruch der Unzuverlässigkeit… …schon lange, genauer: seit seinem Umzug nach Weimar im Jahr 1787 und seinem Kontakt zu Wieland verfolgte. Die „Thalia“ von Heft zu Heft mehr oder minder… …dessen „Journal des Luxus und der Moden“, „vielleicht ein Mittel ihm 300 Käufer mehr zu verschaffen“ 26 , um dann wieder an eine Reform des „Merkurs“ 27… …, dessen Teilnehmer, gleich ob auf Autoren- oder Publikumsseite, nicht mehr an die frühere Gelehrtenrepublik gebunden waren. Mit der Anonymisierung des… …Cottas Verlag. Aber es ging bei den Verträgen wohl auch noch um etwas anderes. Beiden war bewusst, dass dem anderen dessen Lieblingsprojekt viel mehr am… …den ehemaligen Gegenständen seiner Brotschreiberei nichts mehr zu tun haben, er strebte nach einem literarischen, neu-humanistischen Programm, das alle… …ich Ihnen auf der Rückreise von Untertürkheim sprach, scheint mir noch immer eine trefliche Unternehmung, und zu dieser könnte ich Ihnen 3mal mehr… …, der gestern eingieng, nicht beantworten wolte. Ich müßte mein Interesse mehr als Ihre Gesundheit lieben, wenn ich nicht nach Ihren vorgelegten Gründen… …von dem ZeitungsPlan abstehen wolte: desto mehr wollen wir nun auf die Horen unsre Kräfte verwenden, mit denen also auf den Januar der Anfang gemacht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Das war schon einmal da! wie langweilig!“ – Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik

    Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik
    Nicolas Pethes
    …Revolution seinem Dramenpersonal verbürgte Aussagen in den Mund legt. Denn es ist bekannt, dass ungefähr ein Sechstel des überlieferten Dramentextes aus mehr… …ich denk, daß sich die Welt in einem Tag herumdreht, wasn’ Zeitverschwendung, wo soll das hinaus? Woyzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich… …, ich weiß gar nicht mehr was ich sagen soll, ich habe schon alle Figuren an die Wand gezeichnet. Oberlin sagte ihm, er möge sich zu Gott wenden; da… …. Ein Blick zurück in den „Danton“ zeigt nun aber, dass Lenz’ Einsicht einmal mehr auch für dasjenige gilt, was Büchner ihn – wie auch den Hauptmann und… …geschlagen.“ Vgl. auch ebd. S., 107: „Entwertung oder Erschöpfung: wie, wenn nichts Neues mehr in der Sprache entstünde, wenn alles schon gesagt wäre? Dies ist… …. Nachgeschichte, bricht notwendig mit der Zurechnung historischer Ereignisse an historische Subjekte. Wo keine sinnhaft gesteuerten Veränderungen mehr zu… …konstatieren sind, gibt es auch keinen für die Vorgänge verantwortlichen Agenten mehr: „Ohne heroisches Subjekt keine Geschichte.“ 46 An die Stelle des… …in metonymischer Wiederholung erschöpft“. Als Vergleich von Grabbes „Napoleon“ mit Büchners „Danton“ im Lichte einer nicht mehr auf das idealistische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Vom Hochzeitslied zum Höllenbrand. Mörikes Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ im Interferenzbereich zwischen biedermeierlicher Musikkultur und romantischer Musikästhetik

    Thorsten Valk
    …mehr möglich ist. Da das neue Kunstverständnis die Musik einem jenseitigen Daseinsbereich zuweist, sehen sich die im Mittelpunkt romantischer Dichtungen… …der Tonkunst und den Niederungen des profanen Kulturbetriebs. Die vom Geist der Romantik affizierten Komponisten ziehen sich mehr und mehr in ihre… …. Gleichwohl kommt es auch in diesem Bereich mehr und mehr zu Wechselwirkungen, wie ein Blick auf das Werk des späten Beethoven zeigt, der mit seiner zunehmend… …, dessen Individualstil keine epochengeschichtliche Zuordnung mehr erlaubt, illustriert Thomas Manns „Doktor Faustus“ das Autonomiepostulat der romantischen… …zwar noch die Eleganz barocker und klassizistischer Bauwerke besitzt, jedoch schon nicht mehr jenen ostentativ zur Schau gestellten Luxus evoziert, mit… …nicht weiter in Betracht mehr kommt“ (601). Die Tonkunst steht im Dienste der geselligen Konversation und konterkariert damit die romantische Forderung… …festliche Stimmung des adeligen Zirkels und initiieren zuletzt ein spontanes Tanzvergnügen, das einmal mehr vor Augen führt, wie eng sich auf dem Schloss des… …aus erfüllte. (601) Die Komposition, die Mozart nach seiner Rückkehr aus Prag an die Grafenfamilie sendet, belegt einmal mehr die enge Verbindung… …Existenz nicht mehr zu überspringen vermag. 16 V. Mörikes Erzählung reflektiert den Antagonismus zwischen romantischer Kunstauffassung und biedermeierlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Der kranke Jude und der große Künstler“ – Richard Dehmels Gedicht

    Richard Dehmels Gedicht „Ein Heine-Denkmal“
    Christian Neuhuber
    …Kunstwirkung auch nur in dem Mehr oder Weniger der gelungenen Naturnachahmung sehen will“. 10 Für Dehmel freilich bedeutet die pejorativ verstandene Funktion der… …entzückende Ausstattung den Dichter etwas näher, den ich bisher mehr künstlerisch bewundert habe, als ich ihn menschlich lieben konnte.“ 27 Die Zeilen… …Allmacht zu ihrer Verschönung; / Drum will der Mensch, je mehr allein, / Mit aller Macht ein Allmensch sein, / Drum will der Menschenseele Sinn / Mit allen… …offen hält. Der Herrscher, Symbol für den „lebensmüden Adelsgeist“ 39 , nimmt es nicht mehr für selbstverständlich, dass der Künstler seinem Ruf Folge… …Liebeslieder mag ich nicht mehr, weil sie mir nicht echt erscheinen. Als Satyriker und deutscher Prosaschriftsteller (deutschen Prosa-Sprachkünstler) halte ich… …, sind unter Umständen sogar berechtigt, ihm unser Mitgefühl zu versagen, umso mehr aber moralisch wie ästhetisch verpflichtet, die ungewöhnlichen… …. 416. 573 Christian Neuhuber Nun sind die Juden von heute ja freilich ein verkommenes, durchaus nicht mehr rassereines, sondern früher mit dem Auswurf… …Forderungen. Dehmel war überzeugt, dass die vollkommene Assimilation der Juden nur mehr eine Frage der Zeit war, denn das altersschwache Judentum selbst hätte… …nach jahrhundertelanger Unterdrückung keine Kraft mehr zu einer eigenständigen Erneuerung. Wie Heine dem Siechtum verfallen, läge die Zukunft des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „quasi jenseits der Zeit“ – Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …Fotografie bis zu „Austerlitz“ prägend ist (mehr dazu unten). Der ausladende Baum auf dem Foto erinnert darüber hinaus an Gustave Courbets in der vierten… …als eine wechselseitige Entwertung (vgl. Albes [Anm. 4], S. 298). Unserer Ansicht nach kann davon nur in einzelnen Fällen die Rede sein; mehr dazu unter… …fungieren, stehen sie für mehr als das auf ihnen abgebildete Objekt. 20 Insbesondere Bilder von Friedhöfen, Skeletten oder verfallenen Häusern erinnern dabei… …einem Aufenthalt in der ostenglischen Küstenstadt Lowestoft, bei dem er plötzlich das Gefühl gehabt habe, dass sich nichts mehr bewege, „weder in der Luft… …und Bild zu einem sinnhaften Ganzen zusammenführen – was nicht mehr möglich ist, wenn etwa in den englischsprachigen Ausgaben von Sebalds Werken nicht… …das Bedürfnis zu regen, mehr über die Lebensläufe der auf ihnen Abgebildeten in Erfahrung zu bringen“ (DA 103). Hier motivieren alte Fotos seiner… …, der für „Die Ausgewanderten“ charakteristisch ist. Fotos dienen hier nicht mehr der Beglaubigung des Erzählten, sondern werden zum expliziten und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Christoph Menke: Die Gegenwart der Tragödie. Versuch über Urteil und Spiel, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2005.

    Andreas Gailus
    …verrechtlicht. Damit deutet sich eine zweite Möglichkeit an, den tragischen Fluch des Gesetzes zu interpretieren. Die juridisch nicht mehr begründbare…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Andreas Gryphius: Fewrige Freystadt. Erste Neuedition seit 1637. Text und Materialien. Herausgegeben und kommentiert von Johannes Birgfeld, Wehrhahn, Hannover 2006 (Fundstücke, Band 4).

    Nicola Kaminski
    …1667 posthum erschienenen „Dissertationes funebres“) gegenüber seinem lyrischen und dramatischen Werk im mehr und mehr wohlbestellten Garten der… …Barockphilologie ein Schattendasein fristen. Schon deswegen ist der Neudruck dieser nurmehr schmal überlieferten Schrift 1 hochwillkommen, dies um so mehr, als der… …auch Anmerkung 104 („Gottfried Förster weiß 1751 nichts mehr vom Bürgermeisteramt des Joachim Müller im Jahr 1637, kennt auch dessen Lebensdaten nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Sylvia Heudecker, Dirk Niefanger, Jörg Wesche (Hg.): Kulturelle Orientierung um 1700. Traditionen, Programme, konzeptionelle Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93).

    Florian Gelzer
    …fügen sich so zu einem vielseitigen Panorama der Zeit um 1700 (wobei das ‚um‘ ca. 1680–1730 bedeutet). Von mündlichem Vortragsduktus ist kaum mehr etwas… …die Relevanz der heterogenen Orientierungsbestrebungen an der Wende zum 18. Jahrhundert. Es versteht sich von selbst, dass im Folgenden nicht mehr als… …mehr Spielräume offen, so dass sich ein allmählicher Übergang von restriktiv- ‚Opitzianischen‘ zu ‚orientierenden‘ Dichtungslehren abzeichne. Unter den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Wolfgang F. Bender, Siegfried Bushuven, Michael Huesmann: Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts. Bibliographische und inhaltliche Erschließung deutschsprachiger Theaterzeitschriften, Theaterkalender und Theatertaschenbücher, Teil 1: 1750–1780, 2 Bde. (unter Mitarbeit von Christoph Bruckmann und Christiane Sasse), K • G • Saur, München, New Providence, London 1994; Teil 2: 1781– 1790, 3 Bde. (unter Mitarbeit von Anke Biendarra, Christoph Bruckmann und Volker Corsten), K • G • Saur, München 1997; Teil 3: 1791–1800, 3 Bde. (unter Mitarbeit von Hans-Joachim Jakob), K • G • Saur, München 2005.

    Norbert Oellers
    …Verzeichnungen betrieben haben, vor allem aber, warum sie – das betrifft hauptsächlich die Dramen- und Personenregister – nicht mehr bieten, als in den Periodica…
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