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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Die Gesellschaft von St. Jago oder: Beitrag zu der Frage, weshalb Kleists „Erdbeben“-Erzählung nicht in Lissabon spielt

    Konrad Kirsch
    …von Chili mehr! (EiC, 25) Kleists Erzähler bezieht sich also einerseits auf das Erdbeben in Lissabon, verlegt das Geschehen aber andererseits nach Chile… …Gesellschaft von St. Jago viele an dieser Einschätzung nicht mehr festhalten. 12 So ruft Voltaires Candide angesichts der Zerstörung Lissabons entsetzt aus… …töte, nur um sie und ihr Kind zu retten? Weshalb nehmen sie an, ihr Leben wäre so viel mehr wert als das zigtausend Anderer? Der Erzähler stellt immer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Kohlhaas und K. Zur Prozessführung bei Kleist und Kafka

    Friedrich Balke
    …Ermittlungsverfahren nur durch das Geständnis des Verdächtigen. „[S]eien Sie nicht mehr so unnachgiebig, gegen dieses Gericht kann man sich ja nicht wehren, man muß das… …Fehdephase zum Prozessweg gehört, der nun in eine Etappe eintritt, die nicht mehr vor Gericht, sondern anstelle des verweigerten Gerichts stattfindet und eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Michael Kohlhaas (1808/10): Schriftverkehr – Bürokratie – Querulanz

    Rupert Gaderer
    …Tronka findet nämlich nicht auf der Tronkenburg statt, weder bei seinem 18. Grenzübertritt noch bei seiner Rückkehr aus Dresden, viel mehr ereignet sie… …Sprachgebrauch keine Verwendung mehr fand, konnte eine pejorativ-polemische Bedeutung des Begriffs einsetzen. Vgl. Arnd Koch: Denunciatio. Zur Geschichte eines… …bürokratischen Systeme an Diskussionen um 1800, die in Preußen dahingehend geführt wurden, dass „die Freiheit ungleich mehr auf der Verwaltung als auf der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Novelle der Stellvertretung. Kleists „Michael Kohlhaas“

    Katrin Trüstedt
    …erzeugt umso mehr den Bedarf danach, einen Autor zu identifizieren, um so die Zuschreibung von Handlungsmacht zu vereindeutigen. Der Autor kann aber selbst… …Vertreters nicht mehr wiedererkennen kann. Andererseits ergibt sich das Risiko des Zusammenfallens, der Ansteckung, der Deckung zwischen dem Vertreter und dem… …vertreten. In dem Maße wie eine über Herkunft zugewiesene, vermeintlich ‚natürliche‘ soziale Stellung nicht mehr auf dieselbe Weise über die mögliche Rolle… …gelangen sucht; was er anstrebt, scheint zunächst mehr Gemeinsamkeit mit jener Form der Entsetzung zu haben, die im Sinne eines Ausnahmezustands weiterhin im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Zeitschriftenpublikation als ästhetisches Versuchsfeld oder: Ist Kleists „Verlobung“ eine Mestize?

    Nicola Kaminski
    …den Hautfarben zu den Extremwerten schwarz und weiß, die, einmal auf Hautfarben übertragen, nicht mehr wie in der Skala der Grauwerte Pole eines… …unterschiedlichen Schattierungen erst in der unübersichtlichen und unter Umständen lebensbedrohlichen Begegnung mit der nicht mehr klassifizierbaren, weil nicht… …mehr zu. 39 Die nachfolgenden Überlegungen weisen hinsichtlich der Frage nach der Verortung der „Verlobung“ zwischen referentiellem und poetischem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    „Der ganze Begriff des speculativsten Theils der Kunst“. Über die „Juno Ludovisi“ in Schillers „Briefen über die ästhetische Erziehung“

    Bernd Witte
    …alle Terme in Rom aufbewahrt und war der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Erst seit der Neugestaltung des Antikenmuseums im Palazzo Altemps, wo sie… …wie Humboldts anthropologischer Bestimmungsversuch des Ideals weiblicher Schönheit auf Informationen aus zweiter Hand beruht. Mehr noch: Diese… …unmittelbarer Evidenz. Es überwältigt den Betrachter, es überzeugt ihn mehr als den Leser das reine Wort. Deshalb spielen der Apollo von Belvedere bei Winckelmann…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Wilhelm Amann: Heinrich von Kleist; Günter Blamberger: Heinrich von Kleist. Biographie; Anna Maria Carpi: Kleist. Ein Leben; Hans Joachim Kreutzer: Heinrich von Kleist; Peter Michalzik: Kleist. Dichter, Krieger, Seelensucher. Biographie; Hans-Jürgen Schmelzer: Heinrich von Kleist. Deutschlands unglücklichster Dichter. Sein Leben, seine Persönlichkeit, sein Werk.

    Klaus Müller-Salget
    …voraussetzungslose Erkenntnis der ‚Dinge an sich‘, die Annahme einer allgemeingültigen objektiven Wahrheit hier wie in anderen Welten nicht mehr zuließ. 23 Nun wurde… …(vgl. B 75f.). Ich denke: Kants Konstruktion einer gleichwohl intersubjektiven Allgemeinheit unserer Erkenntnisse hat Kleist nicht mehr interessiert… …mehr tun. Seid nicht böse“ (Vs. 2709–2711) scheint Blamberger entgangen zu sein (vgl. B 179). Hinsichtlich des „Zerbrochnen Krugs“ in der Langfassung… …behauptet er nicht nur, dass der Gerichtsrat die Liebenden mit nicht mehr gültigem Geld betrüge24 , sondern insinuiert auch, dass Ruprecht sich doch noch in… …einmal Gesagtes repetieren können. 26 Da wäre etwas mehr Phantasie zu wünschen gewesen. Ein anderes Problem beruht auf dem Umstand, dass wir vieles ja…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Münchener Ausgabe.

    Kai Bremer
    …, die sich seit Mitte der 1990er Jahre rasant weiterentwickelt hat, nicht mehr als besonders zuverlässig gelten können. Nicht weiter erörtert werden muss… …Dokumentationen zur Kleist’schen Rezeptionsgeschichte greifen. Hier dürfte also manch ein Leser das eine oder andere Zeugnis mehr von der Münchener Ausgabe erwarten… …einmal davon ab, dass die Texte jetzt nicht mehr modernisiert und angepasst sind. Letzteres sollte ein hinreichender Grund sein, sich just diese Ausgabe zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    John Guthrie: Schiller the Dramatist. A Study of Gesture in the Plays.

    Jürgen Brokoff
    …Kommerell gewesen, der die Geste und Gebärde als einen nicht mehr wegzudenkenden Gegenstand der Literaturwissenschaft, insbesondere der Dramenforschung… …selbst. Guthrie weist zu Recht darauf hin, dass die Formulierung des „Verse-Spielens“ („playing the verses“, S. 116) mehr meint als das Hersagen von… …der körperlichen Gesten auf einige wenige. Diese klassische Zurückhaltung gibt, Guthrie zufolge, den Gesten ein Mehr an Kraft und Bedeutung: „But the…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Andrea Geier, Jan Süselbeck (Hgg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990.

    David-Christopher Assmann
    …literaturwissenschaftlichen Beobachtungen zufolge charakterisiert. Umso mehr ist der konzeptionelle Blick durch Generationenfragen zu begrüßen, verspricht dieser doch neue… …anderer Generationen. Noch mehr ins Auge sticht indes andererseits die Präsenz von Tanja Dückers im Block zum Nationalsozialismus. Nicht nur werden ihre… …stören, sondern ergiebig sind, liegt auch daran, dass 630 Buchbesprechungen so einmal mehr die Beobachterabhängigkeit von Zuschreibungen – und seien es… …,Zielgruppenliteratur’ mehr oder weniger bekannte Aspekte anführt, wiegt die sich anschließende überaus prägnante und informative Differenzierung von drei Pop- 632…
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