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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Warum muss Hildebrand vor Otachres nid fliehen?

    Überlegungen zum „Hildebrandslied“
    Carola L. Gottzmann
    …Theoderich/Dietrich-Exilsage. Der folgende Beitrag versucht, anhand des Wortmaterials und seiner Bedeutung diese drei Auffassungen neu zu überdenken. Kinship and vassalage have… …gelegt sah, das „Hildebrandslied“ als Sippenkonflikt analog zu den privatisierenden nordischen Heldenliedern zu erachten. Diese Sichtweise scheint noch… …. 11 Diese Auffassung, entgegen der sonstigen Vokativ-Deutung, vertrat zuerst Erik Rooth: Hildebrandlied V. 12–13, in: Fs. Gerhard Cordes, Bd. I., hg. v… …impliziert ist, dass Hildebrand nicht dazu gehört. Hat Hadubrand diese Provokation pariert, so lässt er es nicht bei diesen Worten bewenden und eröffnet den… …worden), wie sie in der für das ausgehende 13. Jahrhundert belegten historischen Dietrichepik oder im „Biterolf und Dietleip“ ausgeprägt sind. Diese Deutung… …Sippenkonflikt. Abgesehen davon, dass diese Privatisierung aufgrund der Text- 18 Joachim Heinzle: Rabenschlacht und Burgundenuntergang im Hildebrandslied? Zu einer… …folgenden Versen 23–28 dem Leben Hildebrands bei Dietrich zu, wobei diese Verse besonders umstritten sind: (a) Entweder sage Hadubrand, seither/darum29 sei… …zusammengesetzt ist, dann lässt diese Bildung aufhorchen, ist doch auch das Kompositum sunufatarungo (v. 4a) nur hier belegt. Sippenverbundenheit einerseits und das… …im gesamten Volk kennen würde. Sein Gegenüber, Hadubrand, gibt ihm die gewünschte Auskunft allerdings mit dem Hinweis, dass er diese Kenntnis von… …seinen eigenen Leuten des Landes hat, wodurch er den Anspruch Hildebrands, ein Spross eben dieses Reiches zu sein, zurückweist. Er untermauert diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Sarina Tschachtli: Körper- und Sinngrenzen. Zur Sprachbildlichkeit in Dramen von Andreas Gryphius, Paderborn: Wilhelm Fink 2017 (= zugl. Diss. Universität Zürich).

    Nicola Kaminski
    …kenne, diese Arbeit nicht rezensieren, denn sie bekennt sich explizit (z.B. S. 33) und mit Nachdruck zu der von mir in die Diskussion gebrachten… …„eine seltsame Gabe, aber eine mit viel Herz (und noch mehr Blut)“, und diese Charakterisierung trifft zu: Es ist ein mit Herzblut geschriebenes Buch… …, indistinkt-opake Materie. Angenommen wird, daß diese „gegenläufige[n] Prozesse von Sinnkonstitution und Körperlichkeit, insbesondere körperlicher Desintegration“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Rolf Thieroff, Petra M. Vogel: Flexion, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2009 (Kurze Einführungen in die Germanistische Linguistik, Bd. 7), 100 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …der Flexion im Rahmen der Grammatikographie im Allgemeinen zukommt. Umso mehr ist diese Einführung, die damit zugleich auch eine große Lakune füllen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Elisabeth Kampmann: Kanon und Verlag. Zur Kanonisierungspraxis des Deutschen Taschenbuch Verlags

    Matthias Bickenbach
    …Verlagsprogramme kulturelle Pro- 315 Buchbesprechungen grammierungen wie den Kanon hervorbringen und steuern, dann müsste diese Perspektive korrigiert werden. Die… …müsste. Diese Geschichte hat noch eine andere Pointe, die sie an die übergreifende Perspektive zurückbindet. Nach 1960, mit verstärkender Tendenz bis heute…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Sylvia Heudecker, Dirk Niefanger, Jörg Wesche (Hg.): Kulturelle Orientierung um 1700. Traditionen, Programme, konzeptionelle Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93).

    Florian Gelzer
    …gerade diese Zeit adäquater als sukzessive Wandlung, als abgestufter Übergang – als sfumato also – gefaßt werden könnte“. 1 Zwar seien Wendezeiten immer… …verhältnismäßig wenig beachteten, Autoren dieser Zeit wie Christian Thomasius, Benjamin Neukirch, Christian Reuter oder Christian Weise. Diese Studien sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Peter O. Müller, Deutsche Lexikographie des 16. Jahrhunderts. Konzeptionen und Funktionen frühneuzeitlicher Wörterbücher, Niemeyer, Tübingen 2001 (TTG 49), XX und 668 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …Desiderat der historischen Sprachwissenschaft. Diese Lücke wird durch das vorliegende Buch nun geschlossen und zwar – um dies vorwegzunehmen – in vorzüglicher…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Silvio Vietta, Dirk Kemper, Eugenio Spedicato (Hg.): Das Europa-Projekt der Romantik und die Moderne. Ansätze zu einer deutsch-italienischen Mentalitätsgeschichte, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Patrizio Collini
    …weiß auch, wie diese unerhörte Öffnung der romantischen Poesie auf die „ganze[ ] umgebende[ ] Welt“ (ebd.) – sowie deren Prozessualisierung und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Kürenbergers tunkel sterne und die Rhetorik des magischen Sprechens – ein Liebeszauber

    Lorenz Deutsch
    …Liebesbeziehung betrachtet. Diese auf Heimlichkeit beruhende Liebeskonzeption markiert unter dem Stichwort der tougen minne einen zentralen Aspekt des Minnesangs… …tunkelstern finden, das dort mit dem Abendstern identifiziert wird. Diese Gleichsetzung geht auf Jacob Grimm zurück, der diese Bedeutung allerdings gerade… …sterne durchaus gebräuchlich ist und diese auch mit geläufigem astronomischen Wissen kontextualisieren. Danach ist die Wendung tunkel sterne wohl als… …nicht sichtbaren Leuchtobjektes paradoxal aufgeladen. Diese sehr allgemeine Beschreibung der poetischen Funktion der Rede vom dunklen Stern lässt sich… …, und diese muss vor der Öffentlichkeit verborgen werden. Im Folgenden soll versuchsweise auf diese Voraussetzung verzichtet werden. Die erste Zeile der… …entsprechenden Assoziationsraum eröffnet. Diese rhetorische Partizipation funktioniert völlig losgelöst von allen semantischen Vorgaben der magischen Texte, so… …Füllung erfolgt ganz im Rahmen der Liebestopik; denn dass diese rhetorische Strategie gerade auf astronomisches Wissen zu rekurrieren vorgibt, kann… …eröffnete, ganz in das Innerste gelegte Beglückungsraum des liebenden Ich – konstituiert durch Selbstverzauberung. Diese solipzistische Autonomie der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Burkhardt Wolf: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers, Diaphanes, Zürich, Berlin 2004.

    Marcus Twellmann
    …hervorgebracht wird, verortet diese Geschichte das „Opfer“ im Zusammenhang jener Diskurse, die nach Foucault das Regierungshandeln rationalisieren. Im engeren… …totalitäre Durchführung ein Schluss über „Das Opfer ‚nach Auschwitz‘“ berührt. Diese Aufteilung will weder eine historiographische Konvention erfüllen, noch… …„Opfers“ Halt, der ein innerer Zusammenhalt nicht zugeschrieben wird. Das unterscheidet diese von Giorgio Agambens ähnlich interessierter Untersuchung über… …Untersuchung ist, dass diese disparaten, nicht auf einen einzigen Begriff zu bringenden Diskurse sich im Rahmen einer Geschichte der „Gouvernementalität“ als… …diese Probleme erst sichtbar werden, ist ein großes Verdienst dieses Buches. Bonn Marcus Twellmann 613…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Dietmar Goltschnigg (Hg.), Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Bd. 1: 1875-1945, Bd. 2: 1945-1980, Bd. 3: 1980-2002. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001, 2002, 2003.

    Hartmut Steinecke
    …unentbehrlichen Dokumentationen. Leider wurde diese verdienstvolle Reihe nach wenigen Bänden eingestellt. Dietmar Goltschnigg knüpft im Aufbau seines dreibändigen… …Mentalitätsgeschichte und der Kulturwissenschaften. Diese Aspekte prägen die ausführlichen Kommentare zu den insgesamt 308 Einzeltexten, die durch Einführungen zu den… …also den Umfang einer nicht eben schmalen Monographie an. Diese Einleitungen setzen das gesamte Textkorpus in einen historischen Zusammenhang, und es… …leitende Fragestellungen gesteuert, die in der Einleitung entwickelt sind; andererseits ist diese Einleitung eine historische Darstellung der… …wesentliche Rolle. Im Exil wird Büchner zu einer der wichtigen Leitfiguren eines „anderen Deutschland“. Diese Darstellung wird so zu einer Kultur- und… …Mentalitätsgeschichte am Beispiel des Verhältnisses der Deutschen zu diesem Schriftsteller – eine Identifikationsfigur für die einen, eine Reizfigur für die anderen Diese…
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