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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Kritischer Zweischritt. Georg Büchners ästhetische Entmächtigung moralischer Sinnsysteme im „Woyzeck“

    Carsten Jakobi
    …meistzitierten Sätzen der Büchner-Forschung gehören dürfte, ließ diese häufig den theoretischen Schluß ziehen, Büchners dichterisches Werk unter den… …Erklärungsformel für allerlei Ungemach in Diderots Roman „Jacques le Fataliste et son Maître“, der eine brillante Satire auf diese Auffassung bietet, und zwar indem… …, aber auch die traditionelle moralische Subjektivität des Christentums sowie Sinnentwürfe der Alltagsmoral. All diese Sinnsysteme, ihrem Anspruch nach… …Vorstellungen von der Freiheit des Subjekts bereitstellt; aber diese partielle Konformität, die sich bei anderen Kritiken nicht feststellen läßt, wird – und dies… …Einspruchspotential, welches das ursprünglich attackierte Objekt zuschanden werden läßt. Diese Argumentationslogik eines kritischen Zweischritts läßt sich sowohl in der… …aufweist. Ich werde versuchen, diese These an einigen ausgewählten Szenen des Dramas zu erläutern und gleichzeitig die Funktion der ästhetischen Mittel für… …Seite: Die Gesellschaft versucht, sich der Dienste zweier Individuen zu versichern. Ganz offensichtlich gehen diese zwei Anliegen, die in einer… …, 6, S. 160f.) Der Modus, in dem Büchner diese Freiheitsgedanken sich aus dem Munde ihres glühenden Vertreters aussprechen läßt, ergibt zugleich eine… …begrifflichen Entwicklung eines eigenen. Der moralische Maßstab, an dem sich das Agieren des Doktors blamiert, ist nur insofern gültig, als er diese Blamage be-… …, für den diese Szene einsteht, als Verstärkung der in ihr artikulierten Kritik verstehen. Für das Verständnis von Büchners ästhetischem Verfahren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Das magische Gesetz der hebräischen Sprache. Drostes „Judenbuche“ und der spätrömische Diskurs über die jüdische Magie

    Andreas B. Kilcher
    …jüdischen Gesetzes – der Tora, der Schrift – wird die Vertrautheit des christlichen Gesetzes der „Liebe“ und der „Gnade“ typologisch entgegengehalten. Diese… …Schrift, des hebräischen Gesetzes und der hebräischen Magie ist auch diese weit entfernt. Genau darum aber wird es im 8 „Die Inschrift wird nur hebräisch… …Beschreibungsmuster der jüdischen Magie unterscheiden. Zwar gründet auch diese Unterscheidung auf der Differenz von Magie und Moral. Doch sind Magie und Moral nunmehr… …als metaphysische Gefahr für die christliche Moral, Rechtsund Gesellschaftsordnung. Diese Interpretation macht in der „Judenbuche“, die Befürchtung von… …der Theorie einer „weißen“, natürlichen Magie, die kein Gegensatz, sondern vielmehr Bedingung von Moral ist. Diese Moral ist aber nicht die der… …, Naturgesetz und Sittengesetz, Physik und Ethik, gerade verbindet. Diese beiden spätromantischen Begriffe der jüdischen Magie konkretisieren die leere Stelle der… …und angehenckt werden.“ 24 Daß diese praktische Kabbala „schwartze Kunst und Teufflische Zauberey“ ist, zeige sich nicht nur an den sprachmagischen… …Schlüter mit der Droste enger befreundet war und wiederholt die Konzeption der „Judenbuche“ erörtert hat. 32 Diese historischen Bezüge erlauben es, die… …er den Umschlag von der „natürlichen Magie“ in die „schwarzen Künste“ in der rabbinischen Zeit. Diese präzisiert er aber nun mit den „älteren Zeiten… …eine Wendung, wenn er den stereotypen Charakter der Rede von den Juden als Magier bewußt macht. Doch veranlaßt ihn diese entscheidende Erkenntnis nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Phraseologie in der Diskussion. Kritische Würdigung des Ansatzes von Csaba Földes

    Regina Hessky
    …. auf welche Weise wird der intralinguale durch den interlingualen Vergleich beeinflußt; und b) ob bzw. welche Konsequenzen diese… …von Piirainen und D. Dobrovol´skij/Piirainen). Diese letzteren dürften (als Pilotstudien) in der Tat neue Forschungsperspektiven eröffnen. Földes äußert… …sich dazu allerdings nicht, inwiefern er, etwa in methodologischer Hinsicht, auf diese Arbeiten zurückgreift. In Kapitel 4 wird die Phraseologie im… …Vorstellung der Materialbasis deutlich geworden: „Diese Vorgehensweise ist allerdings mit gewissen methodischen Schwierigkeiten verbunden. Die Lexika enthalten… …auf diese Weise eine (lineare) Kette von Einzelbelegen und eine Reihe von Unterschieden, wie auch zwischen dem österreichischen Deutsch und dem… …‚Grünzeug‘ heißt übertr. ‚dummes Zeug‘). Und schließlich kann man als Leser nur bedauern, daß sich der Autor bei der Gruppe der „Hungaro-Germanismen“ (diese… …. 6)“ (S. 71) Diese 426 Phraseologie in der Diskussion könnten nämlich den zweifellos vorhandenen Einfluß des Ungarischen auf den Sprachgebrauch der… …das Ergebnis der leeren Effekthascherei von Journalisten. Diese Bemerkung bezieht sich auf ungarische Belege wie (235): „Egy hivatalszervezet, amely sok…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    ‚Fragen der Liedinterpretation. Theorien, Methoden, Interpretationspraxis im Typenfeld weltlicher und geistlicher Lieddichtung‘ Regensburg, 26.–28. 2. 1999

    Hedda Ragotzky
    …„klassische“ Minnekanzone am Stichwort der vroide orientiert sei: Diese These wurde lebhaft – und zwar gerade im Hinblick auf die behauptete strikte zeitliche… …Moment, das die Begrenzung eines innerweltlichen Deutungsmodells wie dem der Minne signalisiert? – Fragen der adäquaten Melodierealisierung: Um diese Frage…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Fabio Marri/Maria Lieber unter Mitwirkung von Christian Weyers, Lodovico Antonio Muratori und Deutschland. Studien zur Kultur- und Geistesgeschichte der Frühaufklärung. (Reihe: Italien in Geschichte und Gegenwart, Band 8) Peter Lang, Frankfurt/Main 1997.

    Ansgar M. Cordie
    …Werk „Astrotheologie oder Himmlische Vergnügen in Gott“. Diese Beziehung Muratoris zur deutschen Literatur der Aufklärung wäre sicherlich noch genauer zu… …Sinne der Herausgeber müßten diese Editionsprinzipien noch einmal diskutiert werden, da sie eine Tendenz zur editio hybrida, zur unreflektierten…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Norbert Oellers (Hg.), Manche Worte Strahlen. Deutsch-jüdische Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Altius Verlag, Erkelenz 1999.

    Andreas Kilcher
    …und Dichtung“ bedeuten, doch noch diese „Zuflucht“ ist existentiell und politisch motiviert: Die Sprache selbst, für Ausländer vor allem das Deutsche… …Selbstkonstitution des angehenden und jungen Staates Israel. Es liegt auf der Hand, daß diese beiden Autorinnen hierzulande am wenigsten bekannt sind (insofern bieten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Friedrich Denk, Die Zensur der Nachgeborenen. Zur regimekritischen Literatur im Dritten Reich. 3., durchges. Aufl. Denk-Verlag, Weilheim i. Ob. 1996. (1995)

    Hildegard Benning
    …wieder gegen diese vorgebrachte Argument, sie habe sich als Mitarbeiterin des „Völkischen Beobachters“ der Mittäterschaft schuldig gemacht, führt den Verf… …interessante und sogar nonkonforme Artikel enthielt“ (ebd.). Die Leserinnen und Leser aber werden auf diese Weise darüber im unklaren gelassen, ob die… …befangen und auf die Vorstellung fixiert bleibt, daß „durch diese Art von Vergangenheitsbewältigung […] von der jetzt nicht weniger notwendigen Aufarbeitung… …ihn ist Penzoldts Novelle „große Literatur, viel interessanter zu lesen als die propagandistische Antikriegsliteratur der Antifaschisten“ (ebd.). Diese… …Literatur“ offenbar keine Einbußen dadurch erleidet, daß diese als Zeugnis „einer hilfreichen Tapferkeit, mit der einige Autoren in unmenschlicher Zeit die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Eva Horn, Trauer schreiben. Die Toten im Text der Goethezeit (Theorie und Geschichte der Literatur und der schönen Künste 95). Fink, München 1998. / Joachim Pfeiffer, Tod und Erzählen. Wege der literarischen Moderne um 1900 (Studien zur deutschen Literatur 146). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Stefan Willer
    …Melancholie. Diese Konstellation liefert die konstruktive Figur der Untersuchung. Wo Trauer immer am konkreten Anlaß ansetzt, 609 Buchbesprechungen am Verlust… …angemessen wäre, zu bezeichnen, was nicht bezeichnet werden kann.“ (67) Diese Konstellation zeigt die Verfasserin an drei Autoren der (mit einem musealen… …, weiter zu einer erzähltechnischen Bestimmung des Todesproblems vorzudringen. Diese wird im grammatischen Signal des Tempuswechsels von Präteritum zu… …Erzählers ein Ende; der Tod entlarve das Ästhetische als Schein. Indem Beer-Hofmann eben diese Wendung im Sinne eines Abbrechens der Imagination vorführt und… …man diese Perspektive sympathisch finden – präzisere Textlektüren ermöglicht sie aber gewiß nicht. Münster Stefan Willer 613…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Stefan Zeyen, … daz tet der liebe dorn. Erotische Metaphorik in der deutschsprachigen Lyrik des 12.–14. Jahrhunderts (= Item Mediävistische Studien 5), Essen 1996. / Gaby Herchert, „Acker mir mein bestes Feld“. Untersuchungen zu erotischen Liederbuchliedern des späten Mittelalters. Mit Wörterbuch und Textsammlung, Münster/New York 1996.

    Martin J. Schubert
    …nach MF, einmal nach CB 113 [recte 113a]). Schwerwiegender als diese Zeichen außergewöhnlicher Flüchtigkeit sind allerdings einige Fehlgriffe von… …freizügige Stellen auftauchen, ist nicht verwunderlich, aber für den Gebrauch des 13. Jh.s sind diese nicht ohne weiteres zu reklamieren. Ausführlich wird das… …stellt diese Sorte spätmittelalterlicher Lyrik als Beispiel komplexer Formenvielfalt vor, in offener Opposition zu älteren Verfallsmodellen, aber unter… …16. Jh.s 3 ; unedierte Texte wurden nicht einbezogen (S. 16). Auch diese Arbeit beginnt mit – ausführlicherem – Forschungsüberblick und… …Selbstverständlichkeit als Formen der Äußerung männlicher Sexualität angesehen. Nachvollziehbar ist diese Gleichung, wenn die sexuell gefügige Frau als männliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Das Maß der Dinge und die kosmische Ordnung. Ereignisgeschichte, Zeit- und Raumsemantik in Johann Peter Hebels „Rheinländischem Hausfreund“

    York-Gothart Mix
    …Prognostikon Aussagen über den zukünftigen Zustand Europas machen: Wie es übers Jahr um diese Zeit aussehen wird, will der Hausfreund für sich behalten, damit… …Zeitkoordinaten rekurriert, die sich in den Horizont des Lesers einpassen. Auf diese Weise gelingt es Hebel, Vorgänge, die jenseits der Wahrnehmungsmöglichkeiten… …das Jahr 1813 nicht von einer Wetterkatastrophe, sondern von einem Wolkenbruch im Elsaß zu berichten, bei dem es Kirschwasser regnet. Diese humorvolle… …Bilder, die er in den Erlebnisraum des Lesers projiziert. Auf diese Weise fokussiert der Blick bei einem fiktiven Flug durch das Weltall weniger das Ziel… …Allmacht begreifen, die diese ungeheuer große Kugel schwebend in der unsichtbaren Hand trägt, und jedem Pflänzlein darauf seinen Thau und sein Gedeihen giebt… …bewährte Mittel darinn gegen den Aberglauben und gegen die Sünde. Fürs zweite ist diese Rückkehr vom Ende zum Anfang, und dieser Umlauf von neuem, ein… …Definition des Textes“ 39 zu betrachten, sondern diese in ihrem Publikationskontext zu analysieren, um die Präsenz des Mediums in ihrer ästhetischen Struktur… …Implikationen. Diese Aspekte der Kalendergeschichte sind in den wenig innovativen neueren Untersuchungen 41 ebenso unberücksichtigt wie die Raumsemantik, die im… …Gattungsbestimmungen der Kalendergeschichte lassen diese Aspekte unberücksichtigt. 42 Johann Peter Hebel an Justinus Kerner, 20.7.1817, [Anm. 23], S. 614. 529…
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