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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Das war schon einmal da! wie langweilig!“ – Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik

    Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik
    Nicolas Pethes
    …die ästhetische Dimension von Dichtung auf Kosten ihrer kulturellen Kontexte oder vice versa gefordert wird. Diese Alternative zwischen ‚eigenem‘ Text… …deutlich. Diese Paradoxie besteht nicht allein darin, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die Schaulustigen bei der Hinrichtung der Dantonisten die… …Vergangenheit. Indem Büchners Dramentext auf diese Weise seine eigene Zitathaftigkeit reflektiert, legt er zwei grundsätzliche Paradoxien des Zitierens offen: das… …Sprache aus: „Grundsätzlich schwebt über jedem Satz, über jedem Wort in Büchners Texten der Verdacht, es könne nicht von ihm sein.“ 15 Selbst diese ins… …selbst, der bereits zu Beginn des Stücks als resigniert und aller Aktivität müde gezeigt wird. Diese Melancholie ist aber, so werde ich zu zeigen versuchen… …Sprechakte inszeniert und auf diese Weise den rhetorischen Charakter jeglicher Darstellung reflektiert. 19 Im Fall von „Danton’s Tod“ kommt es nun zu einer… …einer ganzen Serie von Zitaten aus verschiedenen Quellen zu einem allererst durch diese Montage konstituierten Handlungszusammenhang. „Danton’s Tod“ hat… …angeführte Szene zeigt, sind diese ‚offiziellen‘ Reden, die Büchner fast vollständig aus den ihm vorliegenden Geschichtswerken kopiert, sekundiert von einer… …. DFG-Symposion 2002, hg. v. Jürgen Fohrmann, Stuttgart 2004, S. 557–581. 20 Niehoff [Anm. 14], S. 20. Vgl. ebd., S. 26: „Weil aber diese Negativität in den so… …schließlich Robespierre, der diese Spiegelung von Büchners Verfahren im Dramentext in seinem Vorwurf an die Partei der Hebertisten zusammenfasst: „Sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Peter Glasner: Die Lesbarkeit der Stadt. Kulturgeschichte der mittelalterlichen Straßennamen Kölns. Lexikon der mittelalterlichen Straßennamen Kölns

    Walter Hoffmann
    …„die entscheidenden Analyseinstrumente […] Serienkonstituierung und Quantifizierung serieller Ereignisse“ (I, 85) sein sollen. Diese Grundlegung wird in… …„alle potentiellen Namenträger darstellt“ (I, 91). Gilt diese Annahme auch für die Rekonstruktion der Topographie Kölns um 1200, für die ‚Orts- oder… …mit einigen Tabellen und 20 Diagrammen dargestellt. Alle diese Säulen-Diagramme verwenden, wie auch die Darstellung selbst, nur die Angabe von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur, Verlag für Wissenschaft und Kunst, Herne 2000, 425 Seiten

    Jürgen Schulz-Grobert
    …Vorurteil, das diese „kleinen Gebilde als wenig originell und langweilig“ (S. 103) bewertet. Und über exemplarische Textanalysen etwa zu den „Dresdner… …schiebt sich die Dimension „personaler Bezug“ (S. 182) in den Vordergrund, verbunden mit der Frage, was dieser „leisten kann, um diese Textsorte zu einer… …(vgl. die Übersicht S. 359). Und gemeinsam gehören diese beiden Vertreter der unselbständigen Liebesbrieftradition einerseits und der selbständigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Rudolph Agricola: Letters. Edited and translated, with Notes by Adrie van der Laan, Fokke Akkerman

    Franz Josef Worstbrock
    …diese Handschrift, der heutige Stuttgarter Cod. poet. et phil. 4° 36 (= S), vermutlich vorgesehen war, kam nicht zustande. Ohne Kenntnis der von den… …eingereiht. So bewusst (allerdings auch stillschweigend) diese Entscheidung getroffen sein mag, hat sie doch in der Sache keinen zureichenden Grund. Wenn… …. Ich bejahe diese Frage. Im übrigen sind die Herausgeber von ihrem Vorsatz bisweilen regelmäßig abgewichen; in den Briefen 22 und 26 etwa geben sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Sagen und Zeigen – Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere

    Zur Poetik der Visualität im „Welschen Gast“ des Thomasin von Zerclaere
    Horst Wenzel
    …Prozess der Überlieferung keineswegs fest sind, sondern den Text ausdeuten und umdeuten. 5 Auf einer zweiten Ebene gilt diese kombinatorische Vielfalt auch… …Dargestellte selber wahrzunehmen. Ein hervorragendes Beispiel für diese poetische Strategie ist die Kunst der 5 Vgl. Horst Wenzel: Die Beweglichkeit der Bilder… …Unterstellung ab, der Autor habe diese Handschriften wohl nicht gesehen. Den monierten Satz hätte man auch anders lesen können, zumal die gezeigten Materialien… …weiteren Argumentation auch von ‚gemalten bilden‘ spricht (v. 1709), dass diese Stelle ermutigend, wenn nicht gar initialisierend für die Rodenegg-Fresken… …gewirkt haben könnte. Er begründet diese These mit der Substantialisierung einer metaphorischen Konstruktion: „Of course the equation of aventiure with bild… …Rushing als ‚wildeste Spekulation‘ bezeichnen würde: „in the direction of what Rushing calls ‚wildest speculation‘“ (S. 225). Diese Zurückhaltung hat… …‚bedeutsam‘ wird, bildet ein ‚Urphänomen‘ der Semiosis. Diese indexikalische Dimension, in der sich etwas anzeigt, wird nicht durch ‚höhere‘… …. Mandakranta Bose, Jörg Huber, Zürich, Wien 2002 (Interventionen 11), S. 147–177. 44 Das mhd. Verbum sehen kann auch ‚wahrnehmen‘ bedeuten, und diese semantische… …dort, dass dies nicht nur für die textinterne Kommunikation der Fall ist, sondern der Betrachter in diese Strukturen eingeschlossen wird. Die deiktische… …Textgeschehen‘ suggeriert. Die Übersetzung der Ausgabe verzichtet jedoch darauf, das nû wiederzugeben, und ignoriert damit das Zeitsignal, das diese ‚Versetzung‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …Status von Literatur und Kunst kommentieren. Diese Leerstelle ist die Folge einer lieb gewordenen kulturellen Konvention, ist Folge der… …gezielt übergangen. Als müssten Diskussionen um den performativen Charakter von Kunst und Literatur schamhaft unterlaufen werden, halten diese genannten und… …von Literatur zu erschließen. Für das 19. Jahrhundert stellt sich diese Problemlage nicht. Demonstrativ waren Narren Kunstprodukte. Sie waren… …Profession wählte, eben die des Nachtwächters. Diese privilegierte Position gewährt ihm Einblick in alle Verhältnisse des kleinen, zur Welt verdichteten… …in der Arrestanstalt nimmt, zählt sich mitunter zu ihnen hinzu). Diese Insassen sind fast durchgängig verrückte Dichter, Poeten und Literaten etwa in… …in einer unerklärlichen Laune aus Langeweile heraus die menschliche Kreatur geschaffen. Aufsässig geworden und sich weise dünkend, wende sich diese… …chaotischen Wirklichkeit zu gelten habe23 , muss im Anschluss an diese zutreffende Analyse hervorgehoben werden: Der Narr selbst ist chaotische Geschichte bzw… …– kürzlich wurde diese lose formierte Schriftstellergruppe nach den Spätromantikern als „dritte romantische Generation“ bezeichnet 27 – strebte… …der Prosa der Moderne – keine literarischen Kunstwerke, sondern lediglich seine niemals abgesandten Briefe, die diese Kunstwerke lediglich vehement… …Narr auf Manegg“. Diese Novellen entwerfen eine auf Kunst gestellte Gründungsmythe der Stadt Zürich und sind gleichzeitig gegenwartsbezogene…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    … und sanc ir sîniu liet – Der Auftritt des Sängers in der Epik

    Der Auftritt des Sängers in der Epik
    Patrick Fortmann
    …Perspektive auf diese Handlung und den Parametern, in denen sie vorgestellt wird. Bereits Erich Kleinschmidt hat vom Minnesang als höfischem Zeremonialhandeln… …gesprochen und in diesem Zusammenhang den Ritualbegriff zur Diskussion gestellt. 4 An diese und andere Überlegungen anknüpfend haben Christa Ortmann und Hedda… …‚Aufführungs‘- Paradigmas steht indes aus guten Gründen noch aus. Denn man sieht sich im Hinblick auf diese Fragestellung vor ein mehrschichtiges hermeneutisches… …Mittelalter. Paderborner Symposium des Mediävistenverbandes, hg. v. Detlef Altenburg u.a., Sigmaringen 1991, S. 481–487. Diese Sammlungen divergieren… …identifiziert man im Textgeschehen eine Aufführungssituation? Diese Fragen legen die Latte hoch. Nur wenige Belege passieren diese Schwelle so eindeutig, wie eine… …Gefüge der Aufführung mit narrativen Darstellungsmitteln umreißen zu müssen. Er löst diese Aufgabe nicht auf die Weise, dass die höfische Lyrik direkt… …erzählerischer Gegenstand, vielmehr ist es ein integraler Teil der Erzählung. Diese Beobachtungen scheinen für die Darstellung des Liedvortrags in der… …diese kurze Zeit steht schon unter den Vorzeichen des Kommenden. 17 Eine der letzten großen Gesten in der Inszenierung des Höfischen ist eine… …seiner besonderen Begabung beschrieben worden: durch daz er videlen konde, was er der spilman genannt (NL 1477,4). 19 In Bechelaren nun stellt Volker diese… …jeweiligen narrativen Konzepte. Diese können gleichzeitig als hermeneutischer Bezugsrahmen dienen, aus dem heraus sich bestimmte Parameter der Aufführung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „quasi jenseits der Zeit“ – Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …für die Analyse von Foto-Text- Relationen enthalten diese Arbeiten ebenso wenig wie die Forschungen, die sich allgemein mit der Verbindung von Literatur… …gebunden und wird erst seit dem 19. Jahrhundert primär mit einem Vorgang in Verbindung gebracht, bei dem etwas „mit Bildern versehen“ 14 wird. Diese sich in… …diese bilderläuternde Funktion der Sprache insbesondere in „Schwindel. Gefühle.“ und „Die Ringe des Saturn“ durch den Schriftsatz: An zahlreichen Stellen… …(Fortsetzung der Fußnote auf S. 586) 585 Torsten Hoffmann/Uwe Rose den Rezeptionsvorgang. Über diese mit allen Abbildungen einhergehende… …vergleichbare Weise beglaubigt werden, wird dem Leser nahe gelegt, nicht nur diese, sondern die gesamte Erzählung als einen faktualen Text zu rezipieren – also… …. 589 Torsten Hoffmann/Uwe Rose der einzige Hinweis auf diese Vermischung der Kommunikationsebenen ‚Autor‘ und ‚Erzähler‘ – Fotos, auf denen Sebald zu… …noch am Land, noch auf dem Wasser. Selbst die schneeweiß in der Bucht auflaufenden Wellen, so schien es mir, standen still.“ (RS 59) Als gelte es, diese… …Briefe in zwölf Bänden, Bd. 5/2, hg. v. Wilfried Barner, Frankfurt/Main 1990, S. 11–206, hier: S. 116). 32 Vgl. dazu etwa DA 266. Sebald bestätigt diese… …, abnahm und neben sich hertrug, genauso wie mein Großvater das beim sommerlichen Spaziergang oft getan hat.“ (SG 46) Im direkten Anschluss an diese… …verunsichern, was die Authentizität des Textes betrifft“. 39 Dass Sebalds Bücher tatsächlich diese verstörende Wirkung gehabt haben, zeigen nicht zuletzt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2006

    Rüdiger Schnell: Sexualität und Emotionalität in der vormodernen Ehe

    Ingrid Kasten
    …stattgefunden hat und wie er zu beschreiben ist, bleibt, wie neuere Ansätze zur historischen Emotionalitätsforschung zeigen, in jedem Fall aktuell. An diese… …andererseits Produkte der Frühen Neuzeit oder der Moderne seien. In seinem Buch will er den Nachweis erbringen, dass diese Verbindungen schon in der Vormoderne… …Konsens als Ehe begründendes Moment bestimmt sind, zeigt, welche Aktualität diese Frage in der höfischen Gesellschaft gehabt hat. Diese Aktualität bleibt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mittelelbisches Wörterbuch, [hg. v. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Seminar) und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Vorhabenbezogene Kommission Mundartwörterbücher)]. Begr. v. Karl Bischoff. Weitergef. und hg. v. Gerhard Kettmann. Unter Leitung des Herausgebers bearb. v. Hans-Jürgen Bader, Jörg Möhring, Ulrich Wenner

    Werner Besch
    …Regionen. Diese tragen jeweils Kennzahlen, die dann bei Verbreitungsangaben in den Wortartikeln als solche angeführt werden können, wenn die Belegdichte es… …XVIII. Hier wäre es sehr hilfreich, in den folgenden Bänden diese beiden Karten als Ausklappkarten am Bandende einzubinden. Für die Angabe der…
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