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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …Wiederholungen. Die zum Topos gewordene Behauptung, Bernhard habe im Grunde nur ein einziges Buch geschrieben, bringt diese Beobachtung auf den Punkt. 1 Relativ… …Zeitwahrnehmung und die damit verbundene Konzeption von Subjektivität hat. 2 Diese Perspektive, aus der im Folgenden einige Erzählungen aus den Bänden „Prosa“… …. Schon eine oberflächliche Lektüre erweist indes, dass die 3 Auf diese Dialektik von Reden und Schweigen hat zuerst Ulrich Dronske hingewiesen (Ulrich… …die Seite des jeweiligen Prosastücks an und verzichte auf weitere Nachweise. 250 Ereignisse Der Text hebt diese Sequenz als außerordentlichen… …‚Jetzt-Punkt‘ aus dem Kontinuum der verfließenden Zeit heraus. Diese Form der Zeitwahrnehmung lässt sich auf die Anschauungskategorie des Plötzlichen beziehen… …Plötzlichkeit artikuliert, beansprucht laut Bohrer eine „die Kontinuität der erzählten Zeit aufhebende Dignität“. 8 Aufschlussreich ist diese Deutung nicht nur… …Gegenstände und Personen in „Objekte der Augenlust“. 17 Diese Distanz destruiert das Mädchen, indem es in unartikulierte Bewegungen verfällt und verzerrt jene… …, sondern ein verdrängter Aspekt der Wirklichkeit. Mit veränderter Akzentuierung liegt diese Konstellation auch dem Text „Die Trafikantin“ (220) zugrunde: DIE… …, steckt diese vorsichtig in die Einkaufstasche und verläßt den Kiosk. […] Der faule Geruch der Arbeiter […] läßt sie an dem Ekel in ihrem Halse würgen. Der… …Schutz zu bieten vor der „Flut“ des niederen Volkes, die den Platz „überschwemmen“ wird. Der gesamte Text wird strukturiert durch diese Metaphorik der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Christoph Menke: Die Gegenwart der Tragödie. Versuch über Urteil und Spiel, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2005.

    Andreas Gailus
    …Ansatz scharf von jeder Form historisierender Lektüre ab. Während diese den Text kontextualisiert und als Dokument einer vergangenen Denk- und Lebensform… …. Menkes These ist nun, dass diese Koinzidenz von Recht und Fluch seinen Grund in der Nicht-Übereinstimmung des Rechts mit sich selbst hat. Was Ödipus als… …tragisches Schicksal erleidet, ist die extra-juridische Macht, die dem Gesetz Geltungkraft und Vitalität verleiht. Worin besteht diese Macht? Menke gibt eine… …nicht-offizielle Gebrauch von Normen zur „sozialen Grundlage der Rechtsentstehung“ (Cover, zit. nach Menke, 72) werden kann, müssen sich diese Normen zuvor in einer… …diese Einstellung nämlich nur dann, wenn man, wie Hamlet, das Theater zum Modell allen Handelns macht. Aber warum sollte man das tun? Anders formuliert… …unvollendbar sind. Praktische Versöhnung scheitert, weil Handeln ein normatives Urteil impliziert, das den Urteilenden bindet und verurteilt (Teil I). Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Friedrich Gottlieb Klopstock: Biblische Dramen. Text/Apparat, hg. v. Monika Lemmel, de Gruyter, Berlin, New York 2005 (Ders.: Werke und Briefe. Historischkritische Ausgabe [Hamburger Klopstock-Ausgabe], Werke, Bd. V).

    Stefan Elit
    …, aber auch die Wiederversöhnung mit ihm, und zwar als erhabene und allgemein gültige Fälle zur christlichen Kontemplation und Rührung. Diese Handhabung… …Vorläufer viel modernerer, rein innerer Dramen. Genau diese in zweierlei Richtung anachronistisch erscheinende Position lässt sie aber… …(Besprechung an dieser Stelle folgt). Der vorliegende Band ist in für diese Edition üblicher Weise in die Abschnitte „Text“ (S. 3–273), „Apparat“ (S. 275–449)… …: Die Beteiligung ist zu ungesichert, als dass diese Ausgabe als Basis der Textpräsentation in der HKA dienen sollte. Ein schöner Beleg dafür, dass… …nur einige wenige Publikationen nach (und diese v.a. zum „Tod Adams“) 1 , und seitdem werden die biblischen Dramen allenfalls kurz oder mit diskutiert… …, etwa bei der Frage nach „Gottesbild und Poetik bei Klopstock“. 2 Diese Dramen trifft somit im Besonderen, was die Herausgeber Amtstätter und Hurlebusch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Georg Jansen: Prinzip und Prozess Auslöschung. Intertextuelle Destruktion und Konstitution des Romans bei Thomas Bernhard, Königshausen und Neumann, Würzburg 2005.

    Michaela Holdenried
    …subjekttheoretisch gedacht, ausgehebelt werde. An ihrer Stelle stehe das Paradoxon, mit dem die „Verstümmelung“ (S. 30, Fußnote 43) der Geschichte/n diese in ihrer… …‚Texten‘, auf die bislang keinerlei Aufmerksamkeit verschwendet wurde, weil diese gegenüber den „kanonischen (textexternen) Werken“ (S. 69) entweder als… …dem sich der Diskurs des Scheiterns als „Ersatzdiskurs“ (S. 162) etabliert. Der Stringenz seiner Beweisführung folgt man solange gern, bis diese sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Bianca Theisen: Silenced Facts. Media Montages in Contemporary Austrian Literature, Rodopi, Amsterdam, New York 2003 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, Band 152).

    Claude Haas
    …, vielmehr hebt sie mit Eco zusätzlich auf die Kontext-Abhängigkeit etwa indexikalischer Propositionen ab. Diese indexikalische Wende verschiebt somit auch… …spezifisch selbstreferentiellen Dimension. Die österreichische Literatur begegne gerade auf diese Art dem politischen Schweigen über die nationalsozialistische… …. Bereits in den inventionistischen Arbeiten der „Wiener Gruppe“ sieht Theisen eine solche Struktur am Werk, diese wären in der Logik ihrer Studie somit auch… …Untersuchung der Experimentalkrimis von Rosei, Handke und Roth schließt dabei unmittelbar an die Thesen des Bernhard-Kapitels an. Diese Texte unterlaufen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Notker der Deutsche: Notker latinus zu den kleineren Schriften, hg. v. James C. King, Petrus W. Tax. Die Werke Notkers des Deutschen. Neue Ausgabe, Bd. 7A

    Stefan Sonderegger
    …Handwerkeranweisungen), Notkers Brief (an Bischof Hugo von Sitten, um 1015, lat.). Für alle diese 1996 neu herausgegebenen Schriften liegt nun der Quellen vermittelnde und… …Kommentare aus dem Bereich der artes-Literatur besteht. Diese Aufgabe ist offenbar sehr gut erfüllt, wobei den Verfassern natürlich auch verschiedene…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Anke van Kempen: Die Rede vor Gericht. Prozeß, Tribunal, Ermittlung: Forensische Rede und Sprachreflexion bei Heinrich von Kleist, Georg Büchner und Peter Weiss, Rombach, Freiburg 2005.

    Thomas Weitin
    …letzten Endes über die Rhetorizität seiner eigenen Rede, deren Verselbständigung er nicht zu kontrollieren vermag. In der Kleist-Forschung ist diese Lesart… …Zentrum der literaturwissenschaftlichen Debatten. Diese Ausrichtung verleiht Anke van Kempens Studie Pilotcharakter. Münster Thomas Weitin 307…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Paul Michael Lützeler (Hg.), Freundschaft im Exil. Thomas Mann und Hermann Broch, Vittorio Klostermann, Frankfurt/Main 2004 (Thomas-Mann-Studien, Band 31).

    Hartmut Steinecke
    …und möchte Ihnen vor allem danken für diese imposante Bemühung und Sie dazu beglückwünschen.“ Eine ausführliche Textanalyse verdiente der umfangreichste… …[...] diese Nominierung wurde durch Brochs Ableben gegenstandslos.“ (S. 25) 308 Buchbesprechungen Lützelers Dokumentation bildet die Basis, seine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Ereignis und Erzählung – Narrative Strategien der Darstellung des Nichtdarstellbaren im Mittelalter am Beispiel der virginitas in partu

    Narrative Strategien der Darstellung des Nichtdarstellbaren im Mittelalter am Beispiel der virginitas in partu
    Bruno Quast
    …Frage nach der Erzählbarkeit des Wunderbaren. Diese Spannung zwischen einem Wissen um die Unverfügbarkeit des wunderbaren Ereignisses und einem Bedürfnis… …Salome, auf die sie beim Verlassen der Höhle trifft, von dem Gesehenen. Diese reagiert auf die Erzählung wie der ungläubige Thomas des Johannesevangeliums… …einer Lichtgeburt. Nach erfolgter Untersuchung der Entbundenen durch die diesmal auf göttliche Initiative herbeigeeilte Hebamme ruft diese mit lauter… …Beobachtungen der Hebamme markiert. Diese gipfeln im Ausruf der lehrhaften Formel als Jungfrau hat sie empfangen, als Jungfrau geboren, und nach der Geburt bleibt… …Diese Schilderung entspricht – bis auf die Anwesenheit der Engel – den Geburtserzählungen der kanonischen Evangelien. 31 Cumque permisisset se Maria tangi… …gewissen Dramaturgie unterworfen. Und diese Dramaturgie erstreckt sich nicht nur auf den soeben zitierten Dialog zwischen Maria und Zeloni, der Hebamme… …den Füßen untersucht. Erinnert man sich jedoch daran, dass diese Untersuchung nach einem rhetorischen Schema abläuft, lässt die sich zunächst… …der Darstellung von Unähnlichkeit in der Ähnlichkeit ist diese Frage indes ohne Belang. 40 Ereignis und Erzählung Vergleicht man das… …, lässt sich von einer Materialität des Ereignisses sprechen. Diese wird freilich auch bereits darin greifbar, dass der Neugeborene ohne Verunreinigung… …kontrastiven Rückbezug auf die rhetorische Lehre“ 40 , „als Absage an die [...] menschliche [...] Ars scribendi“. 41 Hildegard realisiert diese göttliche Poetik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Subjektivität, Fiktion und Realität in Reinmars Frauenliedern

    Harald Haferland
    …Dichter als empirischem Ich und einem ‚normativen Ideal‘, dem der Dichter sich in seinen Gedichten anverwandelt, anzuwenden. Aber diese schon an Nietzsches… …Textes ausweist, das sich vom Autor unterscheidet. 16 Allerdings ist diese Spezialgattung randständig, die mittelalterlichen Beispiele waren nicht bekannt… …Autorsubjekt, und diese Subjektivität muss auch nicht an moderner Subjektivität gemessen oder als ihre Vorbereitung verstanden werden. Subjektivität, wie sie den… …. 705 f. 29 Ich beschreibe diese Welt als referentielles Kontinuum in Harald Haferland: Die frouwe als gedankliches Demonstrationsobjekt. Zur Rolle von… …seiner Wünsche an die Dame gemacht, und der Bote, mit dem die Dame sich unterredet, zitiert ihr diese Formulierung (177,21: „allez daz geschehen sol, daz… …wird. Mir dienen diese Beispiele als Belege dafür, dass die Grenze zwischen Kanzonen und anderen Liedgattungen durch die Dominanz und Übergriffigkeit der… …Kanzone verwischt werden kann und dass diese Gattungen in sich gebrochen sind, weil sie z. T. von der Kanzone vereinnahmt werden. Gattungssystematisch… …überhaupt erst einmal erkannt werden, bevor diese Sprechsituation auch vorgestellt werden kann. Die Frage, wie das im Vortrag realisiert wurde, ist durchaus… …der Rede, als das im Rahmen der dick aufgetragenen Sängerrhetorik denkbar erscheint. Diese ist immer schon auf die Zuhörer gerichtet, die direkt… …Raumzeit hindurchreicht. Wenn Frauenlieder in diese Welt hereingeholt werden sollen, dann muss eine sie bewohnende Entität – der Mann, die Frau, ein Ereignis…
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