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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Evelyn Annuß: Elfriede Jelinek – Theater des Nachlebens, Fink, München 2005.

    Michael Wetzel
    …Buchbesprechungen Evelyn Annuß: Elfriede Jelinek – Theater des Nachlebens, Fink, München 2005. Was ist eine Prosopopoiia? Auf diese Frage gibt das… …auch eins zeigt: nämlich was die Prosopopoiia nicht ist. Wieder ins Gespräch gekommen ist diese Stilfigur der antiken Rhetorik vor allem durch die… …brisante Doppelsinn von Gesicht und Maske bemerkbar machte. De Man greift diese Ambiguität im Zusammenhang seines Aufsatzes über „Autobiographie als… …eine stereotype Figur von Selbstheit. Diese Dialektik wird von der Tradition neuzeitlicher Subjektivität aber in philosophischer wie theatralischer… …umformulierte Bühnenkategorie der Persönlichkeit vereinigt all diese Erwartungen in der von ihr unterstellten Vereinigung von Wesen und Erscheinung. Dramaturgisch… …Schauspieler sind nicht mehr nur nicht Herr oder Herrin der Rede, die aus ihrem Munde ergeht, sondern diese selbst hat keinerlei Konsistenz, keine Richtung, ihr… …mehr linear oder ganzheitlich von einer Geschichte ausgeht, sondern diese durch eine Art Diskursbrei hindurch rekonstruiert, wie er von den Massenmedien… …latenten Sinn freisetzt. Benjamin sprach in seinem Essay über die „Aufgabe des Übersetzers“ vom „Nachleben“ des Originals in der Übersetzung, und diese Figur… …Entstellungen stellen diese Artifizialität nur aus, sie verstoßen gegen den klassischen Natürlichkeitsanspruch des artem celare, enthüllen die Sinnüberschuß… …durch diese mit einer hohen Begabung für sprachliche Formulierung und argumentative Plausibilität reproduzierte Polylogizität, sondern auch durch das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mathias Herweg: Ludwigslied, De Heinrico, Annolied. Die deutschen Zeitdichtungen des frühen Mittelalters im Spiegel ihrer wissenschaftlichen Rezeption und Erforschung

    Brian Murdoch
    …zusammen nicht einmal hundert Verszeilen aufweisen können, so darf man vorerst fragen: Wozu? Die Antwort ist positiv wie auch vielfältig, denn diese… …dann freilich auch: Wa- 447 Buchbesprechungen rum gerade diese drei Texte? Oberflächlich gehören sie ja als frühdeutsche historische Gedichte zusammen… …Handschriften bzw. der Drucktexte sind beigegeben. Um aber Bilanz zu ziehen über diese Forschungsdokumentation: Herweg macht S. 515 klar, dass „selbst namhafte… …Falle einer communis opinio. Und es ist Herwegs Verdienst, die Sekundärliteratur so ausführlich dargestellt zu haben, dass der Leser diese Überprüfung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Thomas Bohn: Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03–1285). Eine Studie zur rheinischen Geschichte und Kultur

    Helmut Tervooren
    …, Wien 2002 (Rheinisches Archiv 140), XXXVIII und 721 Seiten Diese umfang- und materialreiche Dissertation entstand im Sonderforschungsbereich „Zwischen… …Kloster lebte. Diese „biographische Studie“, so möchte Th. Bohn seine Abhandlung verstanden wissen, enthält viele Aspekte, die auch für die germanistische… …Forschung wichtig sind. Auf diese werde ich im Folgendem kurz eingehen. Eine erste allgemeine Bemerkung zu Bohns Dissertation: Es ist eine ausgesprochen… …, vor allem der Regionalforscher zu Nutze, die politische Allianzen und genealogische Verknüpfungen offen legten, und begriff diese politischen Netzwerke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Eilika Fobbe: Die Indefinitpronomina des Deutschen. Aspekte ihrer Verwendung und ihrer historischen Entwicklung

    Johannes Erben
    …der Form anknüpfen, daß sie einerseits neueren Erkenntnissen zu den Indefinitpronomina Rechnung trägt, indem sie diese historisch fruchtbar macht… …Forschungsstand, theoretische Grundlagen, methodische Überlegungen und den Aufbau des Korpus für diese diachronische korpusbasierte Arbeit, die „den Wandel eines… …Indefinitpronomina ausüben, in Abhängigkeit von den Ebenen der Morphologie und der Syntax, auf denen diese Funktionen sichtbar werden“ (S. 87). Darzulegen war dabei… …oder den Versuch von Neubildungen. Für diese „Differenzierung des Indefinitpronominalsytems“ (S. 125), besonders für den Neu- und Ausbau des Systems im… …wer / waz „von einer zunächst interrogativen Funktion“ (S. 114) auszugehen ist und diese Verwendungserweiterung z.T. noch beobachtbar ist, an unserer… …, akzeptiert worden. 441 Buchbesprechungen ter Verwendungsweisen oder Wortbildungen wäre es natürlich doch sehr instruktiv, festzustellen, wie oft und wo diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Sylvia Heudecker, Dirk Niefanger, Jörg Wesche (Hg.): Kulturelle Orientierung um 1700. Traditionen, Programme, konzeptionelle Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93).

    Florian Gelzer
    …gerade diese Zeit adäquater als sukzessive Wandlung, als abgestufter Übergang – als sfumato also – gefaßt werden könnte“. 1 Zwar seien Wendezeiten immer… …verhältnismäßig wenig beachteten, Autoren dieser Zeit wie Christian Thomasius, Benjamin Neukirch, Christian Reuter oder Christian Weise. Diese Studien sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Silvio Vietta, Dirk Kemper, Eugenio Spedicato (Hg.): Das Europa-Projekt der Romantik und die Moderne. Ansätze zu einer deutsch-italienischen Mentalitätsgeschichte, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Patrizio Collini
    …weiß auch, wie diese unerhörte Öffnung der romantischen Poesie auf die „ganze[ ] umgebende[ ] Welt“ (ebd.) – sowie deren Prozessualisierung und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Kürenbergers tunkel sterne und die Rhetorik des magischen Sprechens – ein Liebeszauber

    Lorenz Deutsch
    …Liebesbeziehung betrachtet. Diese auf Heimlichkeit beruhende Liebeskonzeption markiert unter dem Stichwort der tougen minne einen zentralen Aspekt des Minnesangs… …tunkelstern finden, das dort mit dem Abendstern identifiziert wird. Diese Gleichsetzung geht auf Jacob Grimm zurück, der diese Bedeutung allerdings gerade… …sterne durchaus gebräuchlich ist und diese auch mit geläufigem astronomischen Wissen kontextualisieren. Danach ist die Wendung tunkel sterne wohl als… …nicht sichtbaren Leuchtobjektes paradoxal aufgeladen. Diese sehr allgemeine Beschreibung der poetischen Funktion der Rede vom dunklen Stern lässt sich… …, und diese muss vor der Öffentlichkeit verborgen werden. Im Folgenden soll versuchsweise auf diese Voraussetzung verzichtet werden. Die erste Zeile der… …entsprechenden Assoziationsraum eröffnet. Diese rhetorische Partizipation funktioniert völlig losgelöst von allen semantischen Vorgaben der magischen Texte, so… …Füllung erfolgt ganz im Rahmen der Liebestopik; denn dass diese rhetorische Strategie gerade auf astronomisches Wissen zu rekurrieren vorgibt, kann… …eröffnete, ganz in das Innerste gelegte Beglückungsraum des liebenden Ich – konstituiert durch Selbstverzauberung. Diese solipzistische Autonomie der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Alexandra Lenz, Struktur und Dynamik des Substandards. Eine Studie zum Westmitteldeutschen (Wittlich/Eifel), Franz Steiner, Stuttgart 2003 (ZDL-Beihefte 125), 443 Seiten. Stefan Müller-Dittloff, Interferenzen des Substandards im Westmitteldeutschen am Beispiel von Idar-Oberstein. Eine kontrast- und fehleranalytische Untersuchung, Franz Steiner, Stuttgart 2001 (ZDL-Beihefte 117), 375 Seiten

    Michael Elmentaler
    …Perspektive, Einblicke auch in die dialektferneren Ausprägungen des Substandards vermitteln und die für diese Region typischen Merkmalskonfigurationen sichtbar… …somit (bezogen auf die Sprechsituationen) eine unterschiedlich hohe ‚Abbauresistenz‘. In Kap. 3 werden alle 19 Variablen detailliert analysiert. Diese mit… …voneinander abgegrenzt, für die sich jeweils der Gebrauch bestimmter Variantensets nachweisen lässt. Diese Muster, die später als „Verdichtungsbereiche“ (S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Nationale und terminologische Fallen bei raumspezifischer Literaturbetrachtung: Das Beispiel Niederrhein

    Ein Diskussionsbeitrag
    Helmut Tervooren
    …führt zu einer Literaturgeschichte, die durch eben diese Faktoren, durch Person, Sprache, Nation strukturiert und eingegrenzt ist. Das ist zweifellos ein… …einheitlichen Rezeptions- und Identifikationsraum bildet. Diese Voraussetzungen gelten allerdings nicht für alle Arten von Literatur und nicht für alle Epochen… …noch zu sehr mit regionalen und bürokratischen Hemmnissen versehen. Ich versuche diese pauschale Analyse an einigen Beispielen zu verdeutlichen. In… …, dass sich diese Entscheidung auch im Titel des Repertoriums wiedergespiegelt hätte, der „van het Nederlandse lied“ spricht. An diversen Stellen der… …diese heute nicht mehr verständlich oder mit nicht wünschenswerten Konnotationen belegt. Mit anderen Worten: Die Herausgeber hätten den Titel, aber auch… …Handschrift diese geteilte Rezeption gesehen? Er hätte sie wahrscheinlich gar nicht verstanden. Beides war offensichtlich für ihn zeitgenössische Literatur… …Kenntnisse zur historischen Situation des Raumes oder ein nationaler Tunnelblick können diese Männer für einen der heutigen Nationalstaaten reklamieren. Ich… …. 423 Diskussion dern verortet. 34 Diese Orte liegen deutlich nördlicher als die für die oben genannten Denkmäler angesetzten. Ihre Sprache ist deshalb… …Grund für diese dadurch entstandene und so sicher nicht gewollte Desorientierung liegt neben der mangelnden Reflektion des Sachverhaltes auch in der… …ist. Diese Inkongruenz lässt sich aus der Geschichte des Begriffes durchaus erklären – man muss es nur wissen und wollen. Schaut man sich nämlich die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …in der Begegnung mit dem Text gültig erschließt. Die Detaillektüre einer Passage aus „Irrungen, Wirrungen“ versucht diese Qualitäten sinnfällig zu… …Romanen fehle und worin diese Romane fehlten, lasse sich nur beantworten, wenn man festgestellt hat, „was ein Roman sein soll“. 1 Fontanes prägnante Antwort… …auf diese Frage kann Fontane zufolge weder den fehlenden noch den gelingenden Realismus des Romans begründen: Es kommt alles vor, und auf dem Gebiete… …: Literarische Essays und Studien, Tl. 1, hg. v. Kurt Schreinert, München 1963, S. 231–248, hier S. 239 f. – Berühmt geworden ist diese Äußerung nicht zuletzt… …. Vgl. Käte Hamburger: Die Logik der Dichtung, 3. Aufl., Stuttgart 1977, S. 57–60. 211 Robert Vellusig Drama, und wer Menschen zu schaffen und diese… …Effi in eben dem Moment, in dem diese Innstetten zum ersten Mal sieht, zurück zum Spiel in den Garten locken: Die ganze Geschichte ist eine… …zählt Fontane zwar zu den „sogenannten Hauptsachen“, doch treten diese während des Schreibens zugunsten der „liebevoll[en]“ Ausarbeitung der „Nebensachen“… …„Unsere lyrische und epische Poesie seit 1848“: „Der Realismus will nicht die bloße Sinnenwelt und nichts als diese; er will am allerwenigsten das bloß… …für den Roman des 19. Jahrhunderts charakteristische lokale und zeitliche Konkretisierung der erzählten Welt ist auf diese, zum größten Teil… …dargestellt wird, und der Art und Weise, wie diese Darstellung als Selbstdarstellung der Figur auf uns wirkt. Ein Blick auf die besprochenen Szene mag diese…
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