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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Christian Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur

    Hartmut Bleumer
    …Textsammlung nicht in ihrer Abgeschlossenheit, sondern in ihrem hybriden Status. Wiewohl Kiening sieben bereits bekannte Aufsätze versammelt, bietet er diese… …mittelalterlichen Texten einfordert. Programmatisch sind diese Forderungen in der Einleitung angelegt, wobei es sich um eine erweiterte Fassung von Kienings… …Präsenz ausspielen, sondern auf diese zurückspiegeln, kommt es auf die Bewegung zwischen den Polen von Körper und Schrift an. Das bedeutet zunächst, dass… …, erkunden schließlich die letzten drei Beiträge. Im Detail löst sich diese lineare Logik bisweilen sehr stark auf, weil Kiening nicht vereinfachend zuspitzt… …prinzipielle Verfügbarkeit des Sinns das Ergebnis des jeweiligen Sinnentwurfs problematisieren? Kienings Antwort auf diese Frage scheint im Rahmen der nächsten… …Unvereinbarkeit zu begreifen [–] […] im Paradox.“ (S. 175). Kienings eigene Vorgehensweise hält indes diese paradoxe Schwebe nicht ein. Dies zeigt sich im folgenden… …der Formulierung „Bilder und Zeichen wuchern“ (S. 257); weil jedoch diese prinzipiell unabgeschlossene Bewegung in den Metaphern selbst gegenwärtig ist… …Zentrum vorliegt, von dem diese Semiose ausgeht und zu dem sie zurückkehren kann, mehr denn je recht damit zu haben. Es scheint das Wechselspiel von… …Faszinationskraft der Texte. Diese ist im Zeichen der prinzipiellen Distanz historischer Inhalte freilich ein Oberflächeneffekt. Es ist symptomatisch, dass anfangs… …. Das Buch führt diese Praxis mit beeindruckender Konsequenz vor Augen. Und dies hat gleichfalls etwas Faszinierendes. In diesem Sinne führen die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Rudolph Agricola: Letters. Edited and translated, with Notes by Adrie van der Laan, Fokke Akkerman

    Franz Josef Worstbrock
    …diese Handschrift, der heutige Stuttgarter Cod. poet. et phil. 4° 36 (= S), vermutlich vorgesehen war, kam nicht zustande. Ohne Kenntnis der von den… …eingereiht. So bewusst (allerdings auch stillschweigend) diese Entscheidung getroffen sein mag, hat sie doch in der Sache keinen zureichenden Grund. Wenn… …. Ich bejahe diese Frage. Im übrigen sind die Herausgeber von ihrem Vorsatz bisweilen regelmäßig abgewichen; in den Briefen 22 und 26 etwa geben sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Leidenschaft als konstitutives Element im Schreib- und Leseprozess von Hamanns „Aesthetica in Nuce“

    Eva Kocziszky
    …und ihren Sinn in der zeitlich einmaligen Verlautbarung entfalteten und mit dem Akt des Redens ihr Ende fanden. 9 Diese Kraft des gesprochenen Wortes… …Gegensatz zur Illusions- und Täuschungskunst einer visuellen, plastischen Poetik soll man diese Art der Poesie mit dem Gehör aufnehmen. Sie führt den Hörer in… …diese Stelle im Sinne des Genial-Schöpferischen aus Leidenschaft auf, nicht in bezug auf Sprachinhalt und Erkenntnisfähigkeit des Menschen“, bemerkt… …, Verteilen und Genießen aller seiner Werke die Sinne […] wird nicht etwa durch diese Sinne die ganze Schöpfung uns zur Verfügung gestellt? 50 Hamann wiederholt… …diese Argumentation, wenn er davon redet, dass nur Sinne und Leidenschaften die majestätische Schrift der Schöpfung entziffern können. Die Schöpfung redet… …ermöglicht, dass „die erste Erscheinung und der erste Genuß der Natur“, den der Mensch je erlebt hatte, im Prozess des Lesens wiederbelebt werden. Auf diese… …. Er wird quasi freigesetzt, über den Verlust ureigener, göttlicher Herrlichkeit in seinem eigenen Leben nachzudenken. Hamann verband diese für uns alle… …Schreibweise die Quelle der Dunkelheit der Hamann’schen Texte sei. Vgl. N VI, S. 103. Diese Aussage können wir jedoch nur sehr bedingt hinnehmen. 54 Longins Werk… …Bilder, in denen die unsichtbaren Götter sinnlich dargestellt werden. Diese ungeheure Potenz der Sprache, das Abwesende anwesend zu machen, hätten die… …dem Verstand kaum verarbeitet und im Gedächtnis kaum aufbewahrt werden. Es ist nach Hamanns Ansicht nur das Herz, das diese Bilder aufzunehmen vermag…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …Status von Literatur und Kunst kommentieren. Diese Leerstelle ist die Folge einer lieb gewordenen kulturellen Konvention, ist Folge der… …gezielt übergangen. Als müssten Diskussionen um den performativen Charakter von Kunst und Literatur schamhaft unterlaufen werden, halten diese genannten und… …von Literatur zu erschließen. Für das 19. Jahrhundert stellt sich diese Problemlage nicht. Demonstrativ waren Narren Kunstprodukte. Sie waren… …Profession wählte, eben die des Nachtwächters. Diese privilegierte Position gewährt ihm Einblick in alle Verhältnisse des kleinen, zur Welt verdichteten… …in der Arrestanstalt nimmt, zählt sich mitunter zu ihnen hinzu). Diese Insassen sind fast durchgängig verrückte Dichter, Poeten und Literaten etwa in… …in einer unerklärlichen Laune aus Langeweile heraus die menschliche Kreatur geschaffen. Aufsässig geworden und sich weise dünkend, wende sich diese… …chaotischen Wirklichkeit zu gelten habe23 , muss im Anschluss an diese zutreffende Analyse hervorgehoben werden: Der Narr selbst ist chaotische Geschichte bzw… …– kürzlich wurde diese lose formierte Schriftstellergruppe nach den Spätromantikern als „dritte romantische Generation“ bezeichnet 27 – strebte… …der Prosa der Moderne – keine literarischen Kunstwerke, sondern lediglich seine niemals abgesandten Briefe, die diese Kunstwerke lediglich vehement… …Narr auf Manegg“. Diese Novellen entwerfen eine auf Kunst gestellte Gründungsmythe der Stadt Zürich und sind gleichzeitig gegenwartsbezogene…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein „Wiederspiel des Lebens, das wir führen“ – Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus

    Fontane und die Authentizität des poetischen Realismus
    Robert Vellusig
    …in der Begegnung mit dem Text gültig erschließt. Die Detaillektüre einer Passage aus „Irrungen, Wirrungen“ versucht diese Qualitäten sinnfällig zu… …Romanen fehle und worin diese Romane fehlten, lasse sich nur beantworten, wenn man festgestellt hat, „was ein Roman sein soll“. 1 Fontanes prägnante Antwort… …auf diese Frage kann Fontane zufolge weder den fehlenden noch den gelingenden Realismus des Romans begründen: Es kommt alles vor, und auf dem Gebiete… …: Literarische Essays und Studien, Tl. 1, hg. v. Kurt Schreinert, München 1963, S. 231–248, hier S. 239 f. – Berühmt geworden ist diese Äußerung nicht zuletzt… …. Vgl. Käte Hamburger: Die Logik der Dichtung, 3. Aufl., Stuttgart 1977, S. 57–60. 211 Robert Vellusig Drama, und wer Menschen zu schaffen und diese… …Effi in eben dem Moment, in dem diese Innstetten zum ersten Mal sieht, zurück zum Spiel in den Garten locken: Die ganze Geschichte ist eine… …zählt Fontane zwar zu den „sogenannten Hauptsachen“, doch treten diese während des Schreibens zugunsten der „liebevoll[en]“ Ausarbeitung der „Nebensachen“… …„Unsere lyrische und epische Poesie seit 1848“: „Der Realismus will nicht die bloße Sinnenwelt und nichts als diese; er will am allerwenigsten das bloß… …für den Roman des 19. Jahrhunderts charakteristische lokale und zeitliche Konkretisierung der erzählten Welt ist auf diese, zum größten Teil… …dargestellt wird, und der Art und Weise, wie diese Darstellung als Selbstdarstellung der Figur auf uns wirkt. Ein Blick auf die besprochenen Szene mag diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    „Wie haben wir alle gebetet“ – Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik

    Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik
    Stefan Keppler
    …aus: Es ist „an die Muse gerichtet, und diese ist unter anderem dazu da, die Tatsache zu verschleiern, daß Gedichte an niemanden gerichtet sind“. 46 Auf…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …Wiederholungen. Die zum Topos gewordene Behauptung, Bernhard habe im Grunde nur ein einziges Buch geschrieben, bringt diese Beobachtung auf den Punkt. 1 Relativ… …Zeitwahrnehmung und die damit verbundene Konzeption von Subjektivität hat. 2 Diese Perspektive, aus der im Folgenden einige Erzählungen aus den Bänden „Prosa“… …. Schon eine oberflächliche Lektüre erweist indes, dass die 3 Auf diese Dialektik von Reden und Schweigen hat zuerst Ulrich Dronske hingewiesen (Ulrich… …die Seite des jeweiligen Prosastücks an und verzichte auf weitere Nachweise. 250 Ereignisse Der Text hebt diese Sequenz als außerordentlichen… …‚Jetzt-Punkt‘ aus dem Kontinuum der verfließenden Zeit heraus. Diese Form der Zeitwahrnehmung lässt sich auf die Anschauungskategorie des Plötzlichen beziehen… …Plötzlichkeit artikuliert, beansprucht laut Bohrer eine „die Kontinuität der erzählten Zeit aufhebende Dignität“. 8 Aufschlussreich ist diese Deutung nicht nur… …Gegenstände und Personen in „Objekte der Augenlust“. 17 Diese Distanz destruiert das Mädchen, indem es in unartikulierte Bewegungen verfällt und verzerrt jene… …, sondern ein verdrängter Aspekt der Wirklichkeit. Mit veränderter Akzentuierung liegt diese Konstellation auch dem Text „Die Trafikantin“ (220) zugrunde: DIE… …, steckt diese vorsichtig in die Einkaufstasche und verläßt den Kiosk. […] Der faule Geruch der Arbeiter […] läßt sie an dem Ekel in ihrem Halse würgen. Der… …Schutz zu bieten vor der „Flut“ des niederen Volkes, die den Platz „überschwemmen“ wird. Der gesamte Text wird strukturiert durch diese Metaphorik der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ein neues Feld, ein alter Habitus und eine Erfindung: ‚Gruppen’ in der jüngeren, ostdeutschen Literatur

    Jens Loescher
    …Abstract EIN NEUES FELD, EIN ALTER HABITUS UND EINE ERFINDUNG: ‚GRUPPEN‘ IN DER JÜNGEREN, OSTDEUTSCHEN LITERATUR von Jens Loescher, Berlin Diese… …Größe. All diese (scheinbare) Subjektfeindlichkeit, die Skepsis gegenüber dem Postulat eines autonom denkenden oder gar handelnden Ichs, fällt dem… …Feldillusio, jene „gewohnheitsmäßige […] Verwurzelung mit der alltäglichen Ordnung des Ungefragten und Selbstverständlichen“ 6 hervorruft, diese durch soziale… …, mit Worten schaffen lassen“. 11 Rechnung stellen, was diese zur Konstruktion dieser Welt selber beitragen – vermittels jener unaufhörlichen… …unser Land‘: das Land der Doxa, einer kleinen Gruppe von Autoren. Geborener Häretiker: Adolf Endler Niemand macht diese symbolische Arbeit im Feld… …formal-hermetischer Literatur in der DDR ein, aber ungleich Friederike Mayröcker hatte diese Autorin keinen unermüdlichen Werber, keine Konsekrationsinstanz wie Ernst… …„Regeln der Kunst“, die Gefahr des Biographismus. Diese soll natürlich vermieden werden; der biographische Hintergrund etwa Monika Marons oder Gert Neumanns… …diese unter die Sehenswürdigkeiten in der Schaubude deutscher Befindlichkeit einlagern möchte. Die arbeiterliche Gesellschaft der DDR, die Wolfgang Engler… …Kurt Drawert in einem Gespräch mit Christine Cosentino, dem diese den langen Titel gab: „Ich komme nirgendwoher ... // wie es weitergeht, weiß ich nicht“… …, und den Willen, diese Dialektik nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Gertrud Maria Rösch: Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur, Niemeyer, Tübingen 2004 (Studien zur deutschen Literatur, Band 170).

    Stephan Kraft
    …Kommunikationsereignis, das bei der Lektüre eines Textes statthaben kann, jedoch keinesfalls muss. Diese prinzipiell sinnvolle Schwerpunktsetzung führt bei Rösch zu einem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Lucien Calvié: Aux origines du couple franco-allemand. Critique du nationalisme et révolution démocratique avant 1848. Arnold Ruge. Textes traduits de l'allemand et présentés par Lucien Calvié, Presses Universitaires du Mirail, Toulouse 2004.

    Norbert Oellers
    …noch patriotisch? Die Reaction. Wer ist es nicht mehr? Die Freiheit. Calvié hat (versehentlich?) diese Sätze am Anfang weggelassen; er beginnt mit fünf… …Vater hängen, so hängt euch aus Pietät daneben. (Ebd., S. 252f.) Es ist betrüblich, dass Calvié auch diese Sätze übergangen und damit die Chance vertan… …Überzeugungen wie diese: Die deutsche Philosophie war patriotisch, als Deutschland noch die Freiheit der Philosophie proclamirte; sie hat den Patriotismus ablegen…
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