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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Nico Schmidtner: Alfred Döblin und seine Zeitschrift „Das goldene Tor“. Zwischen Inszenierung und Werkästhetik, Bielefeld: transcript 2022.

    Anna Axtner-Borsutzky
    …Zeitschrift „Das Goldene Tor“. Diese Zeitschrift sei aufgrund ihrer langen und konsistenten Erscheinungsdauer (1946–1951) besonders geeignet für die… …die an verschiedenen Stellen weitergeht“ (S. 29). Diese von Schmidtner angemahnte ‚Weiterentwicklung‘ wird allerdings im Verlauf der Arbeit nicht… …auf deren Studien zur Praxeologie, die bereits vor Erscheinen des Suhrkamp-Bandes „Geistesarbeit“ 2 das Fundament für diese Forschungsrichtung gelegt… …Historisierung ihres Gegenstandes sowie die radikale Konkretisierung der Zeitschriftenforschung. Diese Fülle der theoretischen und methodischen Zugänge erschwert… …„Goldenen Tors“. Erstaunlicherweise wählt Schmidtner hierzu nicht die im amerikanischen Sektor erste lizenzierte Zeitschrift „Die Wandlung“, obwohl diese… …. Diese reichen von bis zu halb leeren, mitten im Satz umgebrochenen Seiten über Wortwiederholungen auf engem Raum, uneinheitlichen oder fehlerhaften…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Stephan Schütze: Versuch einer Theorie des Komischen, hg. v. Alexander Kling und Johannes F. Lehmann, Hamburg: Felix Meiner Verlag 2022 (= Philosophische Bibliothek, Bd. 753).

    Stephan Kraft
    …der Vielzahl von theoretischen Schriften der Zeit um 1800 ausgerechnet diese nach einer Neuausgabe verlangt, zumal der Text selbst über ein Digitalisat… …hinausbewegt, den ihm die Einrichtung der Welt gewährt. Diese scheint dem Menschen in seiner notorischen Zentrierung auf sich selbst zum eigenen freien… …auch noch der Zufall hinzutritt. Eigentlich ist es der Mensch, der die Kollisionen hervorruft, indem er diese Beschränkungen wegen seiner Konzentration… …imaginiert er sich dann gern einen intentional handelnden Gegenspieler. Diese implizite Spannung zwischen den Sprachbildern und der Diskurslogik wird von… …dazu führt, dass das ‚Niedliche‘ penibel vom ‚Drolligen‘ und dieses wiederum vom ‚Possierlichen‘ abgegrenzt wird (S. 144 f.). All diese Kategorien finden… …Kant ist nicht enthalten, da Schütze ihn referiert, ohne ihn mit Namen zu nennen. Da all diese Zeitgenossen auch im voranstehenden Inhaltsverzeichnis… …, dass es einen zweiten Grund dafür gebe, warum diese Studie aus dem frühen 19. Jahrhundert noch heute Interesse erregen kann. Dass dieser ein durchaus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Willy Diercks, Niederdeutsch in der Stadt Schleswig. Zu Attitüden und zur Sprachverwendung (ZDL Beihefte 86). Steiner Verlag: Stuttgart 1994.

    Arend Mihm
    …Beschreibung und Deutung der dort gesprochenen Varietäten zum Ziel haben 1 , bleibt diese erste stadtsprachliche Monographie aus dem Norden, die nach Auskunft… …durchschnittlichen Häufigkeit diese Gruppe in den übrigen 34 Bereichen niederdeutsche Kontakte angegeben hat. Von den 35 denkbaren „Netzwerken“ dieser Art und den… …genauere Untersuchung der Hintergründe für diese Ergebnisse erschiene sicherlich lohnenswert, wobei auch zu klären wäre, warum zwei der Nachbarmundarten… …. 230). Diese pessimistische Sehweise erscheint allerdings aufgrund der mundartlichen Gespräche, die Diercks mit seinen 129 Informanten führte oder zu… …Niederdeutsch ehemaliger Dialektsprecher, weiterhin ob diese Sprachausprägungen eine längerfristige Stabilität besitzen oder als Übergangsvarietäten bzw. als… …Antwort auf diese Fragen könnte allerdings nur die systematische Auswertung der erhobenen Sprachproben bringen, und „der Aufwand für Untersuchungen… …,natürlicher‘ Sprachen ist bekanntlich hoch“, wie Diercks zu Recht hervorhebt (S. 218). Informantenumfragen und Bewertungstests aber, das macht diese Arbeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Laura Sonja Wamhoff: Isländische Erinnerungskultur 1100–1300. Altnordische Historiographie und kulturelles Gedächtnis, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016 (Beiträge zur Nordischen Philologie 57; zugleich Diss. Kiel 2015).

    Lea Baumgarten
    …sie dabei in der Feststellung, dass diese sich durch ein besonderes Maß an Vergangenheitsorientierung auszeichnet, da es kaum einen überlieferten Text… …diese aus verschiedenen Regionalgeschichten kompiliert wurde, denen es zu- 146 Buchbesprechungen nächst um die Konstitution einer „familienzentrierten“… …„Landnámabók“ externalisierten Erinnerungen zu einem die kollektive isländische Identität fundierenden Gründungsmythos geworden. Diese Entwicklung zeichnet… …vorführen, dass in der „Landnámabók“ eine Aktualisierung der fundierenden Erinnerungen der „Ynglinga saga“ vorgenommen wird, wodurch diese „mit einem neuen… …definiert“ (S. 226), und schließt: „Mit der Íb. rekonstruiert Ari eine kollektive isländische Identität, indem er bestehende Erinnerungen aufgreift, diese… …Isländer, nicht lokale oder personale Identitäten konzentriert sei] zusammenhäng[e]“ (S. 163). Sie bezieht sich hier auf einen Artikel Hermanns, in dem diese… …„Landnámabók“ unterschiedliche ‚Erinnerungsinteressen‘ und Fundierungsbedürfnisse zugrunde liegen und diese Tatsache von den mittelalterlichen Rezipienten 3… …Entwicklung isländischer Geschichtsschreibung. Sie arbeitet heraus, inwiefern diese als eine Art ‚hypoleptischer Diskurs‘ der Aushandlung von… …durch ‚Distinktion‘ nach außen […], sondern durch ‚Integration‘ herzustellen versucht“ (S. 174). Diese ‚Integration‘ habe „am besten durch eine… …Voraussetzung abhängig machten, dass diese „sich ebenfalls kritisch der Suche nach Identität annahm[en]“ (S. 175), wird sich kaum eindeutig beweisen lassen. Im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Diskussion – Überlieferung, Varianz und Autorenkonkretisation.

    Probleme der Editionsphilologie am Beispiel der Lieder Reinmars anhand von Albrecht Hausmann: Reinmar der Alte als Autor. Untersuchungen zur Überlieferung und zur programmatischen Identität, Tübingen 1999
    Claus Sølvsteen
    …. Diese Hypothese wurde durch die mediävistische new philology-Theorie ernsthaft in Frage gestellt, weil hier behauptet wurde, dass nicht die Autoren… …zusammen. Diese Haupthandschriften sind verschieden zu charakterisieren, 4 weil der Inhalt und die Zusammensetzung der einzelnen Handschriften, zumindest… …älteste Liederhs. mehrheitlich jüngeren Minnesang überliefert als die um einige Jahrzehnte jüngere Weingartner Liederhandschrift; diese nimmt Minnesang… …alle Behauptungen Bolls diskutieren kann, zeigen diese Beispiele deutlich, dass man ein sehr begrenztes Reinmarbild erreicht, wenn man hauptsächlich die… …dieser Form keinseswegs mehr vom Autor verantwortet wird, sondern bereits als Rezeptionszeugnis aufzufassen ist. 9 Diese prinzipielle… …konkretisiert, was im Text ‚angeboten wird‘. Ingarden behauptet aber nicht, dass diese Konkretisation etwas mit dem Autor oder einem Autorbild zu tun hat… …schreibt, eine angemessene Leseweise implizit vorschreibt, und dass der Leser dieser Leseweise folgen muss, um den Text ‚richtig‘ zu lesen. 15 Diese 10 Ebd… …temporalen und spatialen Entstehungen gibt, 21 und dass er nirgendwo ernsthaft die inhaltlichen Unterschiede der vier Haupthandschriften diskutiert. Diese… …author kann auch radikal ausgeweitet werden […] Tatsächlich ist [diese Möglichkeit] in der Konsequenz weitgehend identisch mit dem Konzept… …das Subjekt des Textes, den Autor, betrifft. Diese Autorkonkretisation konkurriert und kollidiert nicht mit dem tatsächlichen Autor, sondern ist von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk, hg. v. Regina Nörtemann, 3 Bände, Wallstein Verlag, Göttingen 2003.

    Silke Nowak
    …Kolmars gesprochen wurde, war es lange Zeit üblich, diese einerseits als eine der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts zu charakterisieren – und andererseits… …diese im Ausnahmefall nicht mehr vorhanden sind – an den Erstveröffentlichungen der Gedichte zu Kolmars Lebzeiten. Nicht zuletzt werden damit neben… …ihrer frühen dichterischen Phase entstanden sind und die mit dem 1920/1921 entstandenen Zyklus „Napoleon und Marie“ abgeschlossen ist. Diese Gedichte… …Kind“ und „Bild der Rose“. Nörtemann präsentiert diese Zyklen gemäß den umfangreichen Typoskripten und nicht – im Falle von „Das Preußische Wappenbuch“… …unterschiedlichen Werkphasen vergleicht. 310 Buchbesprechungen „Möge diese Ausgabe es den Gedichten von Gertrud Kolmar erleichtern, neues Herzland zu erreichen.“ Mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Timo Reuvekamp-Felber, Volkssprache zwischen Stift und Hof. Hofgeistliche in Literatur und Gesellschaft des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …Kleriker) gehören die Autoren der deutschen Texte des 12. und 13. Jahrhunderts an? Welchen Bildungshintergrund (Lateinkenntnisse?) dürfen wir für diese… …Adels zu deuten? Haben Laien die für sie verfassten Texte selbst lesen können? Man erkennt rasch, dass diese Aspekte sogar erhebliche Relevanz für… …Abhängigkeit von der jeweiligen Gattungszugehörigkeit zu deuten. Überhaupt geht diese Studie mit ihren (historiographischen und literarischen) Quellen sehr… …Selbstaussagen gattungs- und autorspezifisch differenziert. 3 Diese bedeutsame These wäre nun allerdings nach zwei Seiten hin abzusichern: a) Intertextualität: Wie… …deutschen Literatur des Mittelalters, Berlin, New York 1989 (dort auch zum „Willehalm“!). 8 Diese Umsicht ermöglicht dann auch eine wichtige Korrektur an der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    „Poetik des Lachens“? – Zur gegenwärtigen Lach- und Komikforschung in der germanistischen Mediävistik

    Anhand von Stefan Seeber: Poetik des Lachens. Untersuchungen zum mittelhochdeutschen Roman um 1200, Berlin 2010.
    Hans Rudolf Velten
    …Texte, die Lachen des Publikums zur Folge haben können. Die Forschung hat sich durch diese Wende aus einer Sackgasse ontologisch aufgefasster… …der Verwendung des Begriffs als literaturwissenschaftliches Untersuchungsinstrument geboten ist. Diese Vorsicht lassen z. B. alle diejenigen außer Acht… …abzielen. Diese Unart, so sympathisch sie stilistisch auch sein mag, hat Tradition: Sie hat einen Ort im philosophischen Essay wie Henri Bergsons „Le rire“… …weder lässt er sich auf den inzwischen gängigen Begriff des ‚Lachanlasses‘ ein, 17 noch will er ‚Lächerliches‘ oder ‚Komisches‘ verwenden, welche diese… …Zeitschrift für Historische Anthropologie 10, 2001, H. 1, S. 157–190. 444 „Poetik des Lachens“? cken, wo diese poetologisch genutzt werden. Dabei werden die… …sie ist eine Erzählerkategorie, welche diese ridicula zu perspektivieren vermag, jedoch auch ohne sie die Handlung kommentiert. Methodisch fragwürdig… …. Dass diese Formen Wolframs Publikum irritieren, auf falsche Fährten führen, überraschen, schockieren und erheitern sollen, die Fiktionalität der Dichtung… …Valenz der Lachbelege interessant zu lesen, doch Seeber macht nichts mehr daraus – es geht ihm nur noch darum zu zeigen, dass diese Texte, die „Kudrun“… …Lachens“ zu. Diese stützt er auf semantische Begriffsfeldanalysen und rhetorische Konzepte, vor allem aber auf die besondere Art des (ironischen) Erzählens… …als „bloßes Amüsement“ (S. 268) zu sehen, sondern erscheine gewissermaßen als kognitive Denkaufgabe. Ich bin skeptisch, ob diese Ergebnisse in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Psychoanalyse, Historische Emotionsforschung, Literaturwissenschaft: ein schwieriges Verhältnis. Überlegungen eines Mediävisten

    Rüdiger Schnell
    …, dass man fast den Eindruck gewinnen kann, diese Forschungsrichtung sei tatsächlich erst zu diesem Zeitpunkt entstanden. 1 Dieser Eindruck suggeriert… …Psychohistorie, da diese von einer relativen Unveränderlichkeit der menschlichen Psyche ausgehe. Denn sie biete für kulturelle Zeugnisse aus ganz verschiedenen… …Jahren eine Glanzzeit erlebt hat. 10 Freilich wird diese Verwandtschaft von Fachvertretern der Historischen Psychologie nicht anerkannt, sondern von… …Psychologie finden scheinbar problemlos sowohl 7 Zwar hat Freud selbst einige Ausflüge in die Geschichte unternommen. Doch sind diese von der kulturhistorischen… …Emotionsforschung. 391 Rüdiger Schnell fensichtlich gestaltet sich eine Verbindung der beiden Richtungen als schwierig. Verständlich wird diese Distanz, wenn man den… …interessiert) und die Literaturwissenschaft (mit dem Fokus auf das Fiktionale) ins Gespräch bringen könnte. Doch diese Debatte wird außerhalb der derzeitigen… …befassen, stellt sich die Frage, ob all diese Disziplinen dasselbe erforschen oder ob sie aufgrund ihrer disziplinären Ausrichtung unterschiedliche Aspekte… …Phantasien; das war nur naheliegend, da es ja diese sind, die primär geleugnet werden.“ 26 Freilich wären hier innerhalb der Psychoanalyse zahlreiche… …Annäherungen bleiben. 34 Diese Überschneidung zeigt sich etwa in dem Sammelband von Klaus Herding/Antje Krause-Wahl (Hg.): Wie sich Gefühle Ausdruck verschaffen… …über Gefühle und deren Ausdruck; diskursive Relationierungen von Innen und Außen. Für diese Fragen interessieren sich Philosophie und Theologie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Balázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‹Fließenden Lichts der Gottheit› Mechthilds von Magdeburg

    Gisela Vollmann-Profe
    …Anteil an der Entstehung des FL hinwies. Diese Überlegungen führt Nemes nun in der Dissertation weiter. Unter Einbeziehung der gesamten Überlieferung soll… …Text verstreuten ‚biographischen‘ Angaben begründen, unterzieht Nemes diese einer eingehenden Prüfung mit dem Ergebnis, dass sie kein belastbares… …Fundament für eine Biographie abgäben und ebenso wenig ein Argument für „die Verfechter der Tagebuch- These“ (S. 125) lieferten. Gegen diese These sprächen… …sieht er im ursprünglichen Schlusskapitel des sechsten Buches, wo in der Überschrift von einer „Schwester Mechthild“ gesprochen wird. Diese Stelle könnte… …Doch sind all diese respektablen Ergebnisse für Nemes ja nicht Selbstzweck, sondern dienen der Hinterfragung des Autorbegriffs mit dem Ergebnis, dass er… …Bemerkungen zu einzelnen Textstellen, auf die hier nur hingewiesen werden kann, ohne dass – aus Platzgründen – eine kritische Würdigung möglich wäre. 8 Diese…
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