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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    In meyner gedechtnüs lept sie mir doch ymmer: Zeit, Erinnerung und Schrift im „Ackermann“ des Johannes von Tepl

    Christian Schneider
    …Bestätigung des Todes als immanente Seinsweise, ‚die das Dasein übernimmt, sobald es ist‘“. 8 Mir scheint diese Kritik nur bedingt berechtigt. Johannes’ Werk… …der Sterblichkeit des Menschen geht, 9 sondern dass diese Tödlichkeit als eine Weise unseres Daseins vorgestellt wird. Deutlicher als an der von… …Prinzips der Zeit im Rahmen eines christlich fundierten, teleologischen Zeitund Heilsverständnisses dar. Ich erläutere diese These in drei Schritten: Der… …(Kap. 1,17). Spätere Kapitel greifen diese Terminologie auf. 17 Im dritten und im siebten Kapitel gelten die Begriffe der Unendlichkeit dabei vornehmlich… …generatione et corruptione“, in der diese Lehre entwickelt wird, wohl nicht direkt Kenntnis, sondern vermittelt durch die um 1225 verfasste Enzyklopädie des… …myttell zwüschen jn bayden. Wir seyn ein geschicht, die alle lewt fellt. (Kap. 16,13–20) Bertau hat diese Wesensbestimmung verstanden als entworfen nach dem… …Quantität, noch hat es eine Relation des Ortes“). 36 Diese Bestimmungen entsprechen recht genau denjenigen der Todespersonifikation im 16. Kapitel des… …, vergengklichkeyt als der gestryig tag, der vergangen ist (Kap. 32,38–40), dann ruht auch diese Feststellung auf seinem Selbstverständnis als Verkörperung dieser… …Leben in der Erinnerung spricht, dann dürfen wir uns diese als sprachlich-schriftlich gefasst denken. 50 Dieser Zusammenhang wird durch das Profil der… …schwarze Samen“). 51 Wichtig für den Zusammenhang von Zeit, Sprache – bzw. Schrift – und Erinnerung ist nun, wie der Kläger im Hinblick auf diese seine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2024

    Das diagrammatische Netz der Fülle

    Arofels Schild als stillgelegtes Objekt in Wolframs „Willehalm“
    Joana Thinius
    …sogenannten heiden und Christen, wobei zwar eine genealogische Verknüpfung vorliegt, diese jedoch durch die Abwer- tung des Anderen 5 letztlich den Siegeszug… …einander Leid zu.“ 18 Diese „melancholische Grund- stimmung des Textes“, 19 wie sie Klaus Ridder und Christiane Ackermann be- schrieben haben, wird indes… …Wolframs ‚Willehalm‘, in: ders.: Wolfram von Eschenbach [Anm. 17], S.  444–458, hier: S.  445 [zuerst 1979]. 30 Diese Position vertrat auch Augustinus in… …Beschreibung einer analo- gen Relation von etwas zu etwas anderem eingesetzt wird, 34 vertieft diese dem Identitätsbegriff inhärente Inkonsistenz. So verweist… …, die sie in ihrer Relevanz für das Geschehen charakterisieren. Diese Beobachtung, dass die mentale Struktur der Genealogie immer weiter vom inneren in… …selbst eine relationale Schnittstelle, um verwandtschaftliche Bezie- hungen zwischen anderen Figuren aufzuzeigen und diese in das genealogische 50… …Kämpfer nicht einfach als Terramers Söhne eingeführt und aufgezählt werden, sondern Arofel als ihr On- kel und Terramer als ihr Vater diese Aufzählung… …hier nochmals auf die enge Verbindung zwischen Arofel und Gyburc: Diese sei nicht nur seine Nichte, auch eine ihrer Tugenden, die milte, habe sie von… …moralisch proble- matisch? 62 Diese Schuld- bzw. Moralfrage des „Willehalm“ lässt sich bis heute nicht eindeutig auflösen, womit sie wohl nicht zuletzt… …fels zwar aus der Perspektive christlicher Vergebung problematisch, anders als ­ Mergell und Schröder ordnet er diese aber nicht dem Verwandtenmord zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Peter Schnyder (Hg.): Erdgeschichten. Literatur und Geologie im langen 19. Jahrhundert

    Dr. Eva Axer
    …Verschränkung mit der Lektüre wissenschaftsgeschichtlicher Quellen. Im vorliegenden Band sollen auch diese wissenschaftsgeschichtlichen Quellen im Sinne einer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Komischer Paradigmenwechsel

    Ästhetische Praktiken und sinnliche Performativität in Georg Friedrich Meiers „Gedancken von Schertzen“ (1744)
    Dr. Roxanne Phillips
    …Studien auf diese Gemengelage 15 Vgl. Georg Friedrich Meier: Gedancken von Schertzen, Halle 1744, S. 107. Im Folgenden mit der Sigle ‚GS‘ nachgewiesen… …produzieren ihrerseits, wenn Rezipient:innen lachen, sicht- und hörbare Effekte. Woher kommen aber diese Reaktionen, warum wirkt etwas erheiternd? Bereits… …kaum auf deutliche Begriffe bringen, da sie „mit einemmal, und unter einander geworffen“ in der Seele erscheinen (GS 12). Insofern sind diese… …scherzenden Person Vorstellungen; diese vorzutragen, erzeugt wiederum bei den Rezipient:innen Vorstellungen, die Lachen hervorrufen. Sowohl der/die Scherzende… …überarbeitete zweite Auflage von 1754 schichtet um und nennt z. T. andere Schönheiten. Mit ihrem verdoppeltem Seitenumfang bildet diese Variante ein… …Wenn jemand lacht, so lachen andere auch. Die Gruppe macht sich diese Übertragung zunutze: Wenn wir anfangen zu lachen, so können wir erst nicht wieder… …‚ungeübter‘ Rezipient:innen in puncto Geschmack, desto stärker prägt sich diese Komik also ein. Sie bemächtigt sich des Körpers und wird unaufhaltsam verbreitet… …: Quintilian, heißt es, „erklärt einen Schertz ausdrücklich durch: sermonem cum risu aliquos incessentem“ (GS 25). Diese ‚andere überfallende schalkhafte Rede‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Das Fotogedicht

    Zur (Wieder-)Entdeckung einer intermedialen Gattung
    Stephanie Catani, Michael Will
    …Periodikum, in dem man damals nicht auf diese Foto-Text-Kombination stößt, in der Lyrik und Fotografie eine sich gegenseitig bereichernde Verbindung eingehen… …Fotogedichten in ausführlich behandelten Illustrierten wie „Der Sonntag“ oder „­Mocca“ nicht eingeht. Fragt man nach den Gründen für diese Nichtbeachtung, so… …auf unseren Untersuchungszeitraum ist es ein seltenes Verdienst, dass die große Tucholsky-Gesamtausgabe (vgl. Anm. 4) diese fragwürdige Textfixierung… …, Dokumentarfotografie, Schnappschuss etc.) oder die spezifische Gedichtform. Tatsächlich definieren auch wir die Gattung nicht über diese Aspekte, wenngleich es erklärtes… …photograph interact is my sole demand“. 34 Diese Beziehung zwischen Gedicht und Fotografie, argumentiert Nott, sei eine andere als zwischen nicht-lyrischen… …Gemälden begleitet wird bzw. auf diese bezogen ist. So bezeichnen etwa die Herausgeber der Gesamtausgabe der Gedichte Erich Weinerts dessen zahlreiche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Konturen des Selbst in der Mystik nach Eckhart

    Eine Komplementärgeschichte
    Maximilian Benz
    …aber erst in der Neuzeit breiter rezipiert wurde, auch wenn er die Diskussionen des 12. Jahrhunderts beeinflusst hat. Um diese Zusammenhänge historisch… …spricht, lobt oder tadelt; und diese zwei Gründe sind im Mund dessen, der von sich selbst spricht unanständigerweise vorhanden.“). 13 Kablitz [Anm. 11], S… …Praktiken, die die Grenzen des Denkund Sagbaren durchaus modifizieren können. Kurz: Es ist mir um ein doing the self zu tun, wenn ich mir diese modische… …Ausdrucksweise konzedieren darf. In dem Maße, in dem die diese Praktiken anleitenden Texte über einen längeren Zeitraum hinweg breit rezipiert werden, schlägt sich… …interpretieren sollte, zeigt diese doch, dass die Umakzentuierungen bei Seuse dem Akzidentellen einen eigenen Raum geben (Eckhart hätte einen entsprechenden Text… …, in dem diese gegenüber dem spekulativen Ansatz in Seuses „Buch der Wahrheit“ auf Praktiken drängen, werden die Konturen des christlichen Selbst… …die Schwierigkeit hin, diese Definition ins Neuhochdeutsche zu bringen: Gleichheit ist nicht schlechthin als Identität zu verstehen: Der Begriff zielt… …Gott am meisten gleiche, erkenne ihn auch am besten. Diese Aushandlungen des Selbstvergleichens kehren in unterschiedlichen Zusammenhängen wieder, etwa…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Relevanz

    Eine literaturwissenschaftliche Diskursstrategie und Basiskategorie in Theorie und Praxis
    Stephan Brössel
    …anderen Fall geht es um die in die Jahre gekommene Gruppe Blur: „Ist diese Band eigentlich heute wichtig? Ist sie relevant?“ 3 – Ja, so das Urteil, sofern… …Leistungen und Aufgaben von Literatur. 34 Schon diese grobe Zusammenschau legt den Schluss nahe, dass man es mit unterschiedlichen Vektoren der… …wissenschaftlicher Praktiken ist sie wesentlich, basieren diese doch in Konzeption, Durchführung und Anwendung auf bestimmten Deutungsschemata, mittels derer Kriterien… …Erfüllt ein literarisches Werk, mit Spinnen gedacht, diese Funktionen in besonderem Maße, so ist es bedeutsam; gegenüber offiziellen „Relevanz­katalogen“… …Anschaulichste die Vektoren 2 und 3. Und gerade diese doppelläufige Argumentationsstrategie macht den Kern der Verwendungsweise deutlich: Es geht darum, zu… …„Prinzip einer Wahl aus Alternativen“ 69 eingeschrieben ist und er diese Wahl an Daten in einem System von Relationen strukturiert, dann sind zugleich „Grade…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Verschärft unscharf

    Begriffsgeschichtliche Nachträge zur Bedeutsamkeit
    Eva Geulen
    …und der Dichterin je anders erscheint und etwas je anderes ist. 22 Diese in verschiedenen Kontexten geäußerte Einsicht (neben Heidegger wird auch Max… …anzutreffen sind. Sein Wald ist zwar der Wald vor der Forstwirtschaft, aber nicht der Wald vor ­Albrecht Altdorfer und Adalbert Stifter. 31 Diese mit dem… …vor dem Begriff nicht nur gesehen, nicht nur an sich erfahren, sondern […] ihn zum Thema der Theorie selbst gemacht 35 habe. Diese Einschätzung erhält…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Julia Gold, Christoph Schanze, Stefan Tebruck (Hgg.): Tyrannenbilder. Zur Polyvalenz des Erzählens von Tyrannis in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Sandra Hofert
    …Aus- und Abgrenzungskategorie, die […] eine ‚wir gegen ihn‘-Konstellation evoziert“ (S. 2). Diese Beobachtung bildet einen gemeinsamen Rahmen für die in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2024

    Virtuelle Realitäten als Beschreibungsmodell

    Zur Wirkkraft von Texten zur Christusmeditation (insbesondere der „Vita Christi“ Ludolfs von Sachsen)
    Prof. Dr. Henrike Manuwald
    …Seele] zu erzielen, werde ich dir diese Dinge so erzählen, wie sie geschehen sind oder wie man auf fromme Weise glauben kann, dass sie geschehen seien… …Evangelium vorgelesen hört, dass diese oder jene Tat an einem solchen Ort geschehen ist, wenn er das Geschehnis kennt und die Lage des Ortes. Denn nach dem…
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