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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Die Naturgeschichte der naturmagischen Schule

    Mit besonderem Blick auf Elisabeth Langgässer
    PD Dr. Norman Kasper
    …Wilhelm Bölsche und Ernst Haeckel konzipieren. 4 Nun muss man die Wünschbarkeit und den historiographischen Mehrwert der Ausarbeitung dieser Skizzen nicht… …prinzipiell besonders dort erfolgversprechend erscheint, wo dieser Nexus bisher überhaupt noch nicht thematisiert wurde – wie im Fall der die deutsche Literatur… …. (G 82 f.) Die an dieser Stelle des Textes versifizierte Rede der Elemente knüpft bei Kaschnitz im geochronologischen Durchgang durch die einzelnen… …meint den Zeitraum. Zugleich ist dieser Ur-„Wald“ aber auch, darauf verweist die sechste Strophe, der konkrete Ort, an dem die Zeugnisse dieser ‚Urwelt‘ –… …einen konkreten Platz, eine „Stelle“ erhält. Dieser Verräumlichung der Zeit im Ursprung ist die siebte Strophe gewidmet. Zeitliche und räumliche Ordnung… …Kauf genommene Einreihung des Menschen in die imaginierte Totalität kosmischer und naturgeschichtlicher Prozesse. Das Ergebnis dieser Umorientierung ist… …dem Menschen stellt augenscheinlich auf den Umstand ab, dass dieser damals die Erde noch nicht bevölkerte, gleichwohl jedoch als „Larentier“ in der auf… …Zwillingsbild im Doppelblatt befreit“, das für die Samenpflanzen typisch ist. Gleichzeitig verweisen die „ungespaltene[n] Hufe“ der „Sonnenpferde“ in dieser… …Gestaltungsimpuls anbelangt: Dieser charakterisiert bereits die Form des Gedichtes, die kunstvoll gestalteten, im recht seltenen abcabbc-Reimschema gehaltenen… …ungebundenen, prosanahen, freirhythmischen Sprache. Doch bereits die Zeile für Zeile planvoll ausgebaute Länge dieser drei ersten Verse konterkariert den nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Medienlandschaften in Ost und West

    Die Dekonstruktion des Raums in der Literatur der Millennials
    Dr. Philipp Klaus
    …Botschaft“ 6 Medien als „historisches Apriori der Organisation der Sinneswahrnehmung“ auffasst. 7 Dieser Betonung des materiellen Aspekts des Mediums 8 steht… …nun die Betonung des ideellen gegenüber, also der Idee bzw. des Gedankens, der durch das jeweilige Medium ausgedrückt werden soll. Als Vertreter dieser… …Mittelbarkeit geworfen. Die Mechanismen dieser Vermittlung der Welt sind höchst unterschiedlich und können, je nach theoretischem Schwerpunkt, von der Sprache… …über religiöse Riten bis hin zu naturwissenschaftlichen Berechnungen reichen. Jedes dieser 9 Vgl. dazu etwa: „Das Ideelle besteht nur, insoweit es sich… …in irgendeiner Weise sinnlich-stofflich darstellt und sich in dieser Darstellung verkörpert. […] Ein Kulturobjekt hat, wie jedes andere Objekt, seine… …Ordnung und eine Übersicht bietet, die wir in den Umgebungen unseres Existierens nicht gewinnen konnten. In dieser Welt verfügen wir über klar… …seiner ganz eigenen Welt beschränkt. Wenngleich dieser ominöse Bereich allzu leicht dazu verführt, neue und möglichst raffinierte Begriffe zu prägen, um… …Ebene durch das entsprechende Medium artikuliert wird. Medienmaterialismus und -idealismus fallen an dieser Stelle also insofern zusammen, als es nicht… …natürlich nicht ausschließt. 16 Der Begriff der Medienlandschaft soll im weiteren Verlauf der Untersuchung zum einen für die Virulenz dieser medialen Prozesse… …Tastatur dieser jüngsten Autorengeneration stammt, beginnt der Text abgesehen von der vorangestellten Trigger-Warnung 17 mit einem altbekannten Muster, das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Peter Schnyder (Hg.): Erdgeschichten. Literatur und Geologie im langen 19. Jahrhundert

    Dr. Eva Axer
    …Buchbesprechungen Beitrag des Bandes darlegt – u. a. anhand der erzählenden Verknüpfung von „Urwelt“ und „Alterthum“ erprobt. Dass zwischen dieser „Zeit der… …dieser ‚Zeit der Tiere‘ für die Entdeckung und Aufschlüsselung der Tiefenzeit hat unlängst auch Lena Kugler in ihrer gleichnamigen Monografie dargelegt. 3… …wie Popularität geologischen und archäologischen Wissens vermitteln, rundet Stefan Willers Beitrag zu den „Erdgedichte[n] um 1850“ in dieser Hinsicht… …im langen 19. Jahrhunderts bedürfte, wäre dieser mit dem Verweis auf Scheffels humoristische Gedichte im Volksliedton erbracht. Das gegenwärtige…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Jeanne E. Glesener, Oliver Kohns (Hg.): Weltliteratur und Kleine Literaturen

    Dr. Zaal Andronikashvili
    …‚Klein‘ nicht mit dem „symbolischen Kapital“ (S. 21) dieser Literaturen gleichbedeutend, sondern vielmehr eine sprachsoziologische Kategorie. Mit ihrem Band… …Weltliteratur miteinzubeziehen. In der Praxis des Sammelbandes ist dieser Anspruch der Einbeziehung Kleiner Literaturen in die Theoriebildung allerdings weniger…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Ingo Stockmann: Form. Theorie und Geschichte der formalistischen Ästhetik

    PD Dr. Lars Friedrich
    …dieser Ästhetik 616 Buchbesprechungen immer schon Relationswissen. Sie bezieht sich nicht auf Gehalte des Gedachten, sondern auf „Verhältnisse und… …anschlussfähig für das, was seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zwischen Philosophie und Philologie als Theoriediskurs firmiert (vgl. S. 23). Folgt man dieser… …. Stöckmanns historische wie systematische Aufarbeitung dieser Denkschule besticht neben ihrer Materialfülle und Detailgenauigkeit v. a. dadurch, dass… …umschifft die Rekonstruktion dieser theoriegeschichtlichen Zusammenhänge elegant die Klippe, das formalistische Paradigma allein durch die Theoriebestände… …antizipiert, sondern auch als proto-systemtheoretische Programmatik gelten soll. Dieser nirgends explizit formulierte Anspruch lenkt aber von dem zentralen… …Autor-Werk-Zusammenhängen (vgl. S. 59 f.) auch immanente Gründe für das Ende dieser Theorietradition an. Über weitere Szenarien dieser ‚Formalismusdämmerung‘ wäre unabhängig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Jeongseon Hyeon: Zeit, Literatur und Sinn. Zu den Poetiken von Botho Straus und Rainald Goetz

    Dr. Lena Hintze
    …Schopenhauers „Die Welt als Wille und Vorstellung“ und Ausschnitte aus Adornos „Ästhetische Theorie“ hinzugezogen. Auch an dieser Stelle geht die Autorin…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Helmut Bottiger: Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur

    PD Dr. Ingo Meyer
    …versuchen mittels sehr unterschiedlicher Zugangsweisen, den vermuteten ‚Strukturbruch‘ während dieser Epoche dingfest zu machen. Die Literarhistorie aber… …fehlen (S. 136–152), doch wer in der Medienlandschaft keine Position besetzen kann oder möchte, hat es bei Böttiger schwer. Dieser Gewichtung entsprechend… …. Insgesamt also erzeugt dieser Einzel-Essayismus mit seiner dezidiert persönlichen Perspektive erhebliche Lücken. Auffällig auch geht es nur um Literatur… …Freizeitleser mag dieser Bilderbogen lohnend sein, für Studierende hingegen ist er leider völlig ungeeignet, der Professionelle weiß ohnehin alles besser – aber…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    In meyner gedechtnüs lept sie mir doch ymmer: Zeit, Erinnerung und Schrift im „Ackermann“ des Johannes von Tepl

    Christian Schneider
    …und als erfahrenen zu verstehen“ (SZ, S. 237). An fremdem Dasein, das heißt am Tod anderer – sozusagen vertretungsweise – könne dieser Übergang… …Dasein übernimmt, sobald es ist. (SZ, S. 245) Zum Beleg dieser Aussage nun zitiert Heidegger aus der Rede des Todes im 20. Kapitel des „Ackermann“, den er… …an dieser Stelle in „Sein und Zeit“ Gedanken auf, die er bereits im Sommer 1924 in einem Vortrag vor der Marburger Theologenschaft über den „Begriff… …„Tractatus de crudelitate mortis“. Johannes von Tepl dürfte mit dieser Tradition vertraut gewesen sein. Doch unterscheidet sein Text sich von ihr nicht zuletzt… …. 1,9–13) Im siebten Kapitel wird dieser Appell, der eine prinzipielle Unvereinbarkeit zwischen der Endlichkeit des Daseins und der auf Ewigkeit angelegten… …Weiteren auch ein widerbringen von seinem Gesprächspartner ein. 16 Dieser Forderung, die auch als Schadenersatzbegehren vorgebracht wird (z. B. Kap… …anwendet: Für ymmer soll dieser in Schande fallen (Kap. 1,5), ewigclichen von allen Lebewesen verflucht sein (Kap. 1,13); alle zukunfftige zeytt soll er in… …. 1–282, Berlin 1953 [DTM 44]). 21 Vgl. Jungbluth [Anm. 20], S. 44. 22 Siehe zu dieser Enzyklopädie und ihrem Verfasser Franz Josef Worstbrock: Arnoldus… …Grade offen bleiben, da der Text in den Handschriften an dieser Stelle korrumpiert ist. 25 Doch sind ewigkeyt und ewig – beide nur in Hs. H (München… …: Bekenntnisse. Buch XI. Lateinisch–Deutsch, in: Flasch [Anm. 32], S. 229–279; die Übersetzung hier: S. 251. 35 Mit dieser Bestimmung der Zeit als in objektiver…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Konturen des Selbst in der Mystik nach Eckhart

    Eine Komplementärgeschichte
    Maximilian Benz
    …begrenzter Konturen des Selbst etwas auszuführen, gehe ich kurz auf einen Text Dantes ein, den dieser in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts verfasste… …daz sî, sô hât er alliu dinc gelâzen. 357 Maximilian Benz Dieser Effekt lässt sich weder als Säkularisierung beschreiben noch ist der Kontur dieses… …Ich das Allerbeste, wird dieser nun als unmöglich begriffen; der Mensch muss sich – wenn man Seuse so modifizieren darf – im selb nah dem adel ein eigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Eine Krankheit vor Gericht

    Zur literarischen Kombinatorik in „Tanawäschel“
    Beatrice von Lüpke
    …Spätmittelalters, in: DVjs 39, 1965, S. 542–587, hier: S. 548 und 563. 4 Die Etymologie dieser Bezeichnung ist ungeklärt. Karl Weinhold: Der Tannewetzel und Bürzel… …Handlungsverlauf in einer eigentümlichen, gelegentlich widersetzlich anmutenden Kombination von Stoff- und Strukturelementen. An dieser Stelle setzen die folgenden… …eine Überarbeitung sein könnten (II.). Den interpretatorischen Konsequenzen dieser Montage und der ungewöhnlichen Darstellung von Krankheit gilt dann ein… …vorsitzt, an und fasst die Anklagen gegen ­Tanawäschel zusammen. Dieser habe zahlreiche Menschen getötet oder geschwächt (vgl. Z. 10–15). Man habe ihn nun… …soll sich der Tanawäschel verteidigen, und er kommt dieser Aufforderung mit folgenden Worten nach: Jch han inn nÿe laÿd getan, Oder ich seÿ nit ain… …einer Krankheit gerne unterstellen möchte. Andererseits ist das, was er in dieser Verteidigungsrede vorbringt, auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Die… …Ratgeber um ihre Meinung in dieser Sache bittet. Von hier an wird der Text kryptischer: Abgesehen vom ersten Ratgeber nämlich bezieht das Schöffengremium in… …die Ratgeber-Reihe weitestgehend die Frage des Richters (vgl. Z. 184) ignoriert und dieser auf eine ausdrückliche Urteilsverkündung verzichtet. So wird… …einerseits auf die Wahrung des rechtlichen Rahmens gedrungen, dieser dann andererseits aber inhaltlich verkürzt: Der Richter möchte ausdrücklich auch dem… …Fehlen dieser abschließenden Urteilsverkündung, ja deren Vorwegnahme durch den vierten Schöffen ist mindestens ungewöhnlich, zumal dem Richter eingangs…
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