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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer ‚novelle‘ im 15. und 16. Jahrhundert, Rodopi, Amsterdam, New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38).

    Caroline Emmelius
    …abzugrenzen ist. Die Auseinandersetzung mit dem Novellenerzählen Boccaccios stellt in dieser Perspektive die Übernahme einer literarischen „Diskurstradition“… …den Anonymus Arigo, die ihrerseits vielfach die Vorlage für die späteren Rezeptionszeugen abgibt. Auch dieser Weg der Aneignung verweist also nur… …Novelle etwa gegenüber dem Exempel kaum an Profil gewinnt (S. 83 f.). Die Berücksichtigung der einschlägigen Forschungsliteratur zu dieser kontrovers… …verfüge (S. 31f.). Dieser Befund steht allerdings im Widerspruch zu der Tatsache, dass das Werk in volgare verfasst ist und sich explizit an liebeskranke… …Ghismonda“ findet sich in Albrechts „Ehebüchlein“ als warnendes Beispiel für die Notwendigkeit, Frauen beizeiten zu verheiraten. Dieser Pragmatisierung setzt… …offenbar daher, dass sie in dieser Zuordnung eine Abwertung des Textes wittert und den Rezeptionsprozess als desavouiert ansieht. Dass „Decameron“-Novellen… …. 411–414, Zitat 411). Dieser Befund ließe sich auch anders deuten, liegt doch mit der Titelformulierung zum Druck von 1554, die „Giletta“ und „Griseldis“ dem… …worden. Es fällt nicht leicht, ein Fazit zu dieser breit angelegten Arbeit zu ziehen: Wird das gesteckte Ziel, die deutsche Rezeption der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Matthias Luserke-Jaqui (Hg.): Schiller-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Metzler, Stuttgart, Weimar 2005.

    Bodo Lecke
    …überhaupt widerspiegeln. Gleichsam zur ‚Objektivation‘ dieser interpretatorisch akzentuierten ‚Deutungsmuster‘ verweist der Herausgeber auf Standardwerke der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Alexander Honold: Hölderlins Kalender. Astronomie und Revolution um 1800, Vorwerk 8, Berlin 2005.

    Bart Philipsen
    …Hölderlin-Lektüren eine der wenigen Einsichten, über die keine Kontroverse in der Hölderlin-Rezeption mehr bestünde, wenn damit zugleich die Frage nach der Art dieser… …, dessen neue Bezeichnungen von Dichtern erfunden wurden, andererseits die in Deutschland zu dieser Zeit zum wichtigsten Publikationsmedium avancierenden… …veröffentlicht wurde. 308 Buchbesprechungen Damit wird die methodologische und thematische Konstruktion dieser Arbeit doppelt begründet. Einerseits sind, wie… …. ‚geisteswissenschaftlichen‘ Diskurses dieser Zeit; Hölderlins Rekurs auf einschlägige Metaphern wie die – zentrale – Figur der „exzentrischen Bahn“ macht somit die Fokussierung… …auf die ästhetische Vermittlung dieser äußeren Zeitbindung des Kalender-(Inter-)Diskurses zu einer plausiblen Arbeitshypothese und legitimiert die… …verknüpften astronomischen, revolutionären und literarischen Diskurse, gerade für die eigene Funktion des Literarischen in dieser interdiskursiven Konstellation… …, weichen in dieser Arbeit den minutiösen Versuchen, die Plausibilität der Kalender-Hypothese zu korroborieren – ein Unternehmen, das sich (wie der… …eingeräumte positivistische Defizit oder die „spekulative Komponente“ (S. 15) der Arbeitshypothese an sich könnte dieser Arbeit als Schwäche angelastet werden… …Übersetzung dieser Wissensordnungen zu tun ist. Die vor kulturhistorischem und wissenschaftsgeschichtlichem Sachwissen geradezu strotzende, auch durch ihre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bernhard Böschenstein, Jürgen Egyptien, Bertram Schefold und Wolfgang Graf Vitzthum (Hgg.): Wissenschaftler im George-Kreis. Die Welt des Dichters und der Beruf der Wissenschaft, de Gruyter, Berlin, New York 2005.

    Wilhelm Voßkamp
    …Vorstellung vom „Deutschtum“ – ohne allerdings auf die Konsequenzen dieser „totalen Verblendung“ nach 1933 einzugehen. Im Unterschied zu Ernst Robert Curtius…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Carsten Jakobi: Der kleine Sieg über den Antisemitismus. Darstellung und Deutung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im deutschsprachigen Zeitstück des Exils 1933–1945, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Stephan Braese
    …jedoch selbstverschuldet. Wenn der Forschungsüberblick dieser Studie mit der lakonischen Feststellung einsetzt: „Die Forschung hat für die… …kanonisierter Texte ist. Brustos Stück, aber auch Brechts Parabel „Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“ (die Jakobi bei dieser Gelegenheit mit plausiblen Argumenten… …apodiktisch ausfallen (256 f.) – hatten doch auch Karl Kraus oder Ernst Bloch („Der Nazi und das Unsägliche“, 1938) schon frühzeitig etwas von dieser… …, eine am Kernereignis der Epoche entwickelte Fragestellung und die Präzision der Lektüren dieser gut lesbaren Studie eindrucksvoll einen Weg, wie dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw… …. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Schiltkneht Enite – Zur gender-Transzendierung im „Erec“ Hartmanns von Aue

    Zur gender-Transzendierung im „Erec“ Hartmanns von Aue
    Manuela Niesner
    …schließlich im Kampf und besiegt ihn. Bei dieser Gelegenheit erringt er nicht nur ersten Ruhm, sondern erhält zugleich die Hand der schönen jungen Enite, mit… …Prüfung auferlegt wird. An dem gehorsamen Ausführen dieser Tätigkeit, die eigentlich unter ihrer Würde wäre, las man Enites vorbildhafte Unterordnung als… …erkennbar, dass Enite im Ausführen dieser Tätigkeit von Hartmann mit den männlich-ritterlichen Appellativa marstaller, schiltkneht und kneht belegt wird (vv… …bereiten (vv. 5601, 6685). ungemach in dieser Bedeutung ist nicht auf das weibliche gender beschränkt (z.B. Erec v. 1001, Iders v. 690). 15 Vgl. auch v. 4269… …. Welche Absichten verfolgt Erec mit der harten Behandlung Enites? In dieser wohl umstrittensten Frage der „Erec“-Forschung – die unmittelbar mit der Frage… …eine Frau, mit der er in einer Liebesbeziehung leben kann, ohne in seiner männlichen Identität zu degenerieren. 31 An dieser Stelle ist noch einmal der… …ebenbürtig (Chr. vv. 1487 ff.). Ihre Liebe ist die Folge dieser Idealität – und gefährdet diese paradoxerweise zugleich: Erec vernachlässigt die Waffen (armes)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2007

    Vom Passen, Tölten und Bearbeiten: Zelter im „Erec“ – Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation

    Sachkundige Rhetorisierung in Hartmanns Adaptation
    Johannes Spicker
    …kulminiert dieser Aspekt ‚ritterlichen‘ Erzählens, indem horsemanship ein zentrales Attribut gerade der weiblichen Hauptperson bildet. Bereits beim ersten… …dieser angebunden hat (v. 296), zu versorgen. Ihr Einverständnis und Erecs (bereits hier gebrochene) Zurückweisung ihres Pferdedienstes: „wir suln’s die… …dieser Sequenzen aus. Seine Adaptation greift die Pferde erst wieder auf, als Enite nach dem Kampf eines erhält. Bei Chrétien schenkt es eine Cousine, die… …Bearbeiten: Zelter im „Erec“ formt aus dieser mündlichen Rede, auf die er eigens auktorial rekurriert 19 , seine erste Pferde-descriptio, als Lobrede definiert… …„zielstrebig wie ein Schiff“ sein soll, bleibt (natürlich) ungesagt; immerhin ist von der ‚sanften‘ Gangart die Rede. 30 Wie dieser sind die bisherigen Versuche… …möhte ich wunder von im sagen: sus wil ich lobes mê gedagen (vv. 7450–7455). Dieser ‚Einwurf‘ als Element der extrem ausgeführten dilatatio steht freilich… …Edition Mario Roques, in der Enides gescheckter Zelter im Rückblick (v. 5274) als Rappe bezeichnet wird; in der Edition Wendelin Foersters ist dieser Zelter… …und hebt hervor, dass dieser ne valoit pas moins (v. 5272), eine Parallele, die er nochmals betont: Molt ot bien Enyde la perte de son palefroi restoree… …Gleichwertigkeit der beschriebenen Pferde, sondern die typologische Steigerung. Enites zweitem Zelter schreibt er Einzigartigkeit zu: Dieser ist von nie erfahrener… …künstlerischen Vorstellungskraft (vv. 7366 ff.). 44 Die Wahrheit dieses Anspruchs beglaubigt dann die von Hartmann zugefügte Herkunftsgeschichte. Mit dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Sängerpolemik und literarischer Selbstbezug in der Sangspruchdichtung: Aspekte der Streitkommunikation

    Margret Egidi
    …Frauenlob-Regenbogen-Streitgedichte und z.T. die „Wartburgkrieg“- Gedichte. 4 Zu dieser Differenzierung vgl. Christoph Huber: Herrscherlob und literarische Autoreferenz, in: Joachim… …Höllenstrafendrohungen und Verfluchungen, des Sündenvorwurfs und der Berufung auf Gott ist sie nicht als geistliche Mahnung zu verstehen, sondern nur in Analogie zu dieser… …wol wesen kunsten blint. 10 spottent der ander meister, ich enrDch. Dieser drien natiure wil ich uch bescheiden. mit waren sange wil ich ü lugensanc… …Erkenntnisfähigkeit, der discretio, in dieser Strophe essentiell zur Ebene der kunst gehört. Gerade diese Unsicherheit verweist auf ein Charakteristikum der Strophe… …moralischen Sinne überlegen, als meister auch in dieser Hinsicht. Es bleibt jedoch auffällig, dass der Terminus meister, der ja in der Spruchdichterpolemik… …, dies immer auf die Identität von Autor und Sänger in einer Person. Auf den Autorbegriff wird bewusst verzichtet, da es stets um die Option dieser Einheit… …belegen, dass ein Changieren zwischen den verschiedenen Textebenen in dieser Strophe gezielt eingesetzt wird. Der Lügenvorwurf wird auf teils aggressive… …Option unter mehreren sein kann: Dann würde die Schelte von den Anwesenden als Invektive auf die ‚Person‘ des Anderen aufgefasst. Doch dieser Kippeffekt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Laryngale im Germanischen – zwei Fallstudien

    Stefan Zimmer
    …‚passive‘ vs. ‚active homosexual‘. An dieser Stelle wird eine dritte Annahme eingeführt, dass nämlich die heth. hurkilas pesnes „must have been […] most…
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