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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Die Ambiguität des Türkischen. Hamam-Darstellungen in deutschsprachigen Reiseberichten des 16. und 17. Jahrhunderts

    Jörg Wesche
    …Erzählliteratur der frühen Neuzeit“ verankert, aus dem dieser Beitrag hervorgegangen ist. 4 Modellgebend Anthony Ossa-Richardson: A History of Ambiguity, Princeton… …dieser Stelle zunächst die interkulturelle Vergleichsperspektive der Türken mit den Christen, wobei die Zucht und Erbarkeit in der Bekleidung gegenüber den… …typischerweise oder in einer hohen Dichte gemacht werden? Für die Beschreibungen frühneuzeitlicher Reisen ins Osmanische Reich bieten sich zu dieser Frage… …Dieser Anfang der insgesamt auf beachtliche drei Seiten ausgebauten Beschreibung belegt bereits die stark bautechnisch interessierte Wahrnehmung… …ethnische Zugehörigkeit, Hautfarbe und Religion und führen so zur Irritation ihrer Unterscheidung –, benennt Lubenau an dieser Stelle Gesundtheit und Wollust… …, ritueller Unreinheit (‚janaba‘) entgegenzuwirken. Erfolgt die motivationale Erklärung an dieser Stelle wieder eindeutig über die religiöse Differenz (alle… …hinwegk, auch wol Theil Juden und Grichen (ebd.). Auch in dieser Formulierung wird die spezifische Rasurpraktik gleichzeitig als Differenz- (was Turcken… …Dieser Gedanke bildet im Grunde den Kern der christlichen Hamam-Beschreibungen und wird bei Lubenau durch diesen Zusatz noch einmal unterstrichen. Bei… …gedruckte „Aigentliche beschreibung der Raiß / so er vor dieser zeit gegen Auffgang in die Morgenl nder […] volbracht“ des Augsburger Botanikers und… …Lubenau deutlich platziert, nicht unwahrscheinlich, dass die Nicolay-Übersetzung auch bekannt ist und als Quelle mitgedacht wird. Unter dieser Voraussetzung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Ding - Raum - Gender

    Changierende Alteritätskonstruktionen im mittelhochdeutschen und persischen Erzählen von Alexander und Candacis
    Esther von Stosch
    …peripheral spaces. 1 Dieser Beitrag präsentiert in kondensierter und leicht veränderter Form ein Kapitel meiner im Herbst 2025 an der Philosophischen Fakultät… …: Stellenkommentar, in: Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman [Anm. 2], S. 555–634, hier: S. 623. Schon im „Pseudo-Kallisthenes“ ist dieser Ort mit den Ichthyophagen, hier… …dieser kulturellen Konstruktionsmechanismen auseinander. Während schon die hegemoniale Vormachtstellung eines europäischen Westens gegenüber den anderen… …dieser Dreiteilung stünden zudem vierteilige Weltbilder, die die vier Himmelsrichtungen [o]riens, occidens, septentrio und meridies 39 über eine Verbindung… …gegeneinandersetzt, kann wenigstens für das Hochmittelalter auf dieser Grundlage nicht angenommen werden. 42 Stattdessen stellt Akbari innerhalb der am weitesten… …, bekannte und unbekannte, gegenwärtige und vergangene Teile gespalten worden, wobei allerdings keiner dieser Oriententwürfe „purely one thing or the other“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erobern, bekehren, unterwerfen

    Kolonisierungserzählungen aus dem Umkreis des Deutschen Ordens im Baltikum
    Michael R. Ott
    …Forschungsfeld der Postcolonial Studies stellt kulturwissenschaftliche Theorien, Begriffe und Untersuchungen zur Verfügung, die bei dieser Aufgabe behilflich sein… …Michael R. Ott zu bestimmende) 7 textuelle Feld für eine lange Geschichte des Kolonialismus besser zu erschließen. Damit knüpft dieser Beitrag an das letzte… …Litauen im Jahr 1385 sowie die „Schlacht bei Tannenberg“ im Jahr 1410. Bei dieser Schlacht verlor ein Heer des Deutschen Ordens gegen ein gemeinsames Heer… …von Polen und Litauen und mit dieser Niederlage ging der Niedergang des Deutschen Ordens im Baltikum in seine entscheidende Phase. Der Deutsche Orden… …berücksichtigen. Das kann dieser Beitrag aber nicht leisten. III. Peter Suchenwirt: „Von Herzog Albrechts ritterschaft“ In 572 Versen erzählt Peter Suchenwirt vom… …und ains voren; Auf einem pferd an sporen Chom si parfuz her geriten! (vv. 333–337) Es überrascht aufgrund dieser ‚Ver-Anderung‘ nicht, dass die… …Hetzjagd, die für die Christen äusserst erfolgreich verlief.“ 24 Denjenigen, die bei dieser Hetzjagd gefangen werden, bindet man dann die Hände zusammen und… …is not yet completed. Thus we perceive here a landscape with an active agency: seducing, deceiving, and resisting subjugation. 29 Dieser aktiven… …. Dieser Vorschlag wird ausgeführt. Der namenlose Ritter zieht heimlich nach Thorn – und er kann dies tun, weil er, so heißt es explizit im Text, in seiner… …Bruder prächtig eingekleidet und hinter einen Tisch gestellt, während dieser Bruder gesungen habe. Dann habe er einen jungen, starken Mann genommen und in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Othering ohne Kolonialismus?

    Zum blinden Fleck eines prominenten Konzepts und zu seiner analytischen Reichweite am Beispiel des 16. Jahrhunderts
    Marina Münkler, Antje Sablotny
    …Zugehörigkeit zu dieser Welt war freilich prekär, denn er war ein christlicher Palästinenser mit amerikanischer Staatsbürgerschaft, der zwar aus der arabischen… …Spivak damit grundsätzlich negativ besetzt, weil er als zentrales Element kolonialer Herrschaft und nur dieser begriffen wurde. 24 19 Ebd., S. 255. 20 Vgl… …, Herabsetzung und Identitätsbildung nicht zuletzt an der Konstruktion von Rasse, Klasse und Nation festgemacht. 26 Am Begriff der Rasse hat er gezeigt, wie dieser… …könne. Sune Qvotrup Jensen hat Othering auf dieser Grundlage als die Herstellung einer scharfen sozialen und kulturellen Distanz zu einer Gruppe definiert… …ursprüngliche und strukturierende Tatsache bildet den Kern jedes historischen Verständnisses der Gewalt in der heutigen Weltordnung.“ 35 Entsprechend dieser These… …Antisemitismus historisiert, der Genozid-Begriff ausgedehnt und die Shoah auf dieser Grundlage mit kolonialen Massakern gleichgesetzt. Auch Moses’ Buch löste eine… …besondere Verpflichtung. 4. Der Antisemitismus sei ein Ideologem sui generis. 5. Antizionismus sei Antisemitismus. 43 Dieser „Katechismus“ – nichts anderes… …ehr zuschreibet, Als sey er gwaltig himel und erd! 57 Schon der Titel und dieser kurze Abschnitt zeigen die Muster des Othering von Stereotypisierung… …Unterlegene, sondern der Überlegene. Der Erfolg dieser 59 Sachs [Anm. 56], S. 436, vv. 3–26. Zur Stereotypie der immer wieder geschilderten ‚türkischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erzählte Wirksamkeit

    Inszenierungsformen der Invektive in Michel Beheims "Buch von den Wienern"
    Michael Berger, Sarah Hutterer
    …Albrechts aus. Dieser Beitrag untersucht, wie die Inszenierung invektiven Sprechens innerhalb des Textes funktionalisiert wird, um seine eigene Relevanz zu… …. Rezeptionsspuren in der Überlieferung und das abrupte Ende des Texts werfen die Frage auf, wie sich die faktische Relevanz des Texts zu dieser Form von inszenierter… …genau schildert und zahlreiche Personen namentlich nennt, eine der ertragreichsten Quellen für die politischen Verwerfungen dieser Zeit. 3 Problematisch 1… …Ereignisse demnach einem bestimmten Blickwinkel unterlägen und der Text nur unter dieser Bedingung als historische Quelle behandelt werden dürfe. Ähnlich wie… …Fakten sein kann: Perger [Anm. 22], S. 56, zieht aus dieser Stelle die Information, dass Holzer seit dem Jahr 1456 Atheist war – ohne den Kontext weiter zu… …, weil er ny wirser red hort uon / kainem menschlichen leibe, / als uon dem selben weibe (16,13–15). Gerade das fluchen, schelten, swern (16,17) dieser… …. Wer selbst schlecht ist bzw. redet, so lässt sich anhand dieser und weiterer Stellen 26 ableiten, über den darf auch schlecht gesprochen werden: Das… …Textes bei den gescholtenen Wienern zum Thema macht. II. Inszenierte Relevanz II.1 Reagieren auf Schelte Die erste dieser Szenen betrifft die Möglichkeiten… …ere / genczlichen ploss vnd lere. Zu dieser geläufigen Form der Schmähung vgl. Ulrich Müller: Untersuchungen zur politischen Lyrik des deutschen… …, wisse man, dass auf seine Äußerungen kein Wert zu legen sei. Gerade den Entzug von Wirkmacht empfindet dieser als Affront. Es stimme, man waiss gewiss wal…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Katharina Neumeier: Der spätmittelalterliche Kanzleibrief in Nurnberg. Zur Beschreibung von historischem Textmusterwissen

    Dominic Harion
    …entwickelt die Autorin einen integrativen Beschreibungsrahmen, um das Textmusterwissen dieser Kommunikationsform zu rekonstruieren und seine… …in der Frage, wie sich Musterhaftigkeit in historischen Texten erfassen lässt, ohne den Blick auf die kognitiven und sozialen Voraussetzungen dieser… …Bearbeitungslogiken sichtbar zu machen. Auf dieser Basis modelliert die Autorin Textmuster als kognitiv verankerte, gesellschaftlich konventionalisierte Orientierungen… …im Gesamttext sowie pragmatischer Effekte). Der Gewinn dieser sehr dichten Beschreibungen liegt darin, dass Muster nicht als bloße Schablonen… …makrostrukturelle Erwartungslogik erzeugen (und umgekehrt). Auf dieser Basis werden Textmuster über mehrere Ebenen charakterisiert, wobei Struktur und… …Differenzierungen ließen sich auf dieser Basis eher explorativ und in engen, datenadäquaten Zuschnitten erproben. Die Arbeit schließt somit eine doppelte Lücke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Sophia J. Oppermann: Coordination Structures in Old and Middle High German

    Oliver Schallert
    …unabhängig voneinander konsultiert werden. Die Datenfülle ist beeindruckend und lässt das Sammler-Herz höher schlagen, in dieser Hinsicht hätte man aber… …, im Mittelhochdeutschen ist dieser Faktor wieder weniger einflussreich, um dann aber bei der späteren Generalisierung der Numerusresolution eine… …. Allerdings finden sich auch in dieser Hinsicht interessante Beobachtungen und Daten, so beispielsweise zur abmildernden Rolle von Synkretismen… …zwischen (8a) und (8b) demonstriert. (8) a. Er und ihr kommt. b. Er und ihr schläft | schlafen. Mit Blick auf die weiteren Studien belasse ich es an dieser… …sprachlandschaftliche Unterschiede in Erscheinung treten; explizit angesprochen wird dieser Aspekt aber nicht. 145 Buchbesprechungen Evaluation Aus meinen bisherigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Verena Sauer: Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen im 16. bis 18. Jahrhundert

    François Conrad
    …allgemeinen Type-Frame, der Aufschluss über die stereotypischen Spracheinstellungen zum Deutschen vom 16. bis 18. Jahrhundert geben kann“ (S. 39). Dieser… …folglich der Autorin nicht zur Last gelegt werden können, ist der Einfluss auf den Lesefluss gerade bei dieser zitier- und verweisstarken Arbeit erheblich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Isabel Langkabel: Karl Kraus und seine späte "Sprachlehre". Kontext, Edition und Erläuterung zu Texten aus dem Nachlass

    Theresa Homm
    …diesem Blickwinkel ist bisher weder dieser umfangreiche Essay noch der Sammelband „Die Sprache“ gelesen worden. Beide Kapitel sind auch für die Einordnung… …„Basler National Zeitung“ publiziert wurde. Auf dieser Grundlage findet sich der Essay auch in der von Christian Wagenknecht veranstalteten Werkausgabe… …Text. Die anderen wurden mit diplomatischer Umschrift und Faksimile kritisch ediert und in einem zweiten Editionsteil auf Grundlage dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Anja Stehfest: Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800

    Marko Neumann
    …Zeit. Zur Feder griff Christiana nur dann, wenn es die äußeren Umstände erforderten. Angesichts dieser Schreibbedingungen fügt sich die Untersuchung… …dieser teilweise zugrunde liegt“ (S. 2, Anm. 8). Darüber hinaus hat Stehfest mehrere Aufsätze zum Thema publiziert und sich darin u. a. mit der Frage einer… …Schreibvoraussetzungen sowie den Schreibprozess und dessen Bedingungen“ (S. 4–5) zu charakterisieren. Entsprechend dieser Zielsetzung folgt auf die Einleitung (Kap. 1)…
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