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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2016

    Verstecken und Verschleiern: Zum Umgang mittelalterlicher Autoren mit ihren literarischen Quellen. Mit einem Beitrag zum Kyot-Problem

    Barbara Haupt
    …keine Legitimation, denn es ist Teil der von Gott verantworteten Geschichte.“ 2 In gewisser Weise könnte man mit Carl Lofmark bei dieser… …; 253,36) Gêometras (251,40), der wol konde / die list von gêometrîen (252,4 f.), ‚der sich wohl auf die Wissenschaft von der Geometrie verstand‘. Dieser… …Büchern vorgefundenen Sinn: 29 Ebd., S. 239 (Zitat von ebd.). 30 In der Übersetzung folge ich an dieser Stelle weitgehend Fromm [Anm. 15], S. 739. 31 Vgl… …. 34 Dieser Wandel ist vollzogen mit dem „Erec“ Hartmanns von Aue, dem ersten deutschen Artusroman. Mit dem „Erec“ geht, Walter Haug zufolge, die… …descriptio befindet, ließe sich auf Chrestien beziehen, zumal im näheren Kontext dann erklärt wird: als ich an sînem buoche las (7491). Aber dieser meister hat… …. o. Grubmüller [Anm. 1], S. 38, siehe auch Anm. 9. 45 Zu den verschiedenen Forschungspositionen bezüglich dieser Quellenberufungen vgl. Scholz [Anm… …Ausführungen zu Hartmanns descriptio beschränke ich mich auf nur wenige Argumente, da ich mich unter verschiedenen Aspekten mehrfach mit dieser Textpassage… …wird bildhaft verschleiert, besser: verhüllt-unverhüllt, die eigentliche Quelle preisgegeben: die Schöpfertätigkeit des Autors, der in dieser Passage… …. amplificatio. 64 – Ob allerdings Kyot etwas mit göttlicher Legitimation zu tun haben könnte, soll später zu klären versucht werden. Dieser Kyot ist durchaus eine… …davon berichten will, führt er auf eine Bitte Kyots zurück (453,5 ff.): Dieser habe ihn gebeten, es bis zu diesem Zeitpunkt zu verschweigen, denn ihm…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Schriftliche Berührung – Gedruckte Süße

    Zum „bot der gotlichen mildigkeit“
    Beatrice Trînca
    …götlichen miltekeit“, Ottobeuren 1973, S. 71. Dieser Ausgabe entstammen auch die Zitate aus der Handschrift B. 7 Vgl. Hellgardt [Anm. 4], S. 141. Zu den… …den Christuskörper. Religiöse – Protagonisten des Textes und Meditierende, denen der Text als Vorlage dient – verdanken dieser taktilen Dynamik die… …, Johannes überträgt die guten Werke ins Schriftmedium. Der richtende Christus wolle, heißt es, die Religiosen auf Grund dieser Urkunde nach ihrem Tod vielfach… …entstammt und die in dieser Passage links verortet wird. In der spätmittelalterlichen Verehrung der Passionsmale spielt die Seitenwunde häufig die zentrale… …Jenseits, verliert aber bei seiner erneuten Ankunft in der Transzendenz seine Zeichenqualitäten. In dieser Vision befindet sich das Jenseits ganz nah. Der… …, als erfülle sich dadurch der Wunsch der Mystikerin, nicht mehr vom Christuskörper abzulassen, auch wenn ihm in dieser Offenbarung nur ihr Gebet näher… …. Anders als in den Visionen, in denen himmlische Schrift thematisiert wird, tritt in dieser Passage die uneigentliche Sprechweise besonders deutlich zutage… …. Dass sich das Vorgetragene in Stein verwandelt, bedeutet an dieser Stelle nicht, dass der Klang verschwindet. Es heißt: unnd eyn itzliche gymme besunder… …Gebet nach dem Christuskörper greift, findet am Hochfest der Heiligen Dreifaltigkeit statt. Schrift kommt in dieser Vision nur im Diesseits vor. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Preussen als heiliges Schlachtfeld

    Die Sakralisierungsstrategien in der ‚Kronike von Pruzinlant‘
    Hanna-Myriam Häger, Martin Przybilski
    …haldin (v. 4026f.), dieser wird von allen verehrt und auch seine Vertreter, meist mit einem Stab als Zeichen ihrer Autorität ausgestattet, pflâgin sî sêre… …die Heiden zwar abgote (v. 1548) anbeteten, allerdings zu Beginn friedlich gesinnt gewesen seien. Erst durch den Neid des 14 Zur Darstellung dieser… …‚Missbrauch‘ des Namens sogleich behoben und die Burg umbenannt in Cristisburc aber dieser Name von menschinsinne nicht dar quam, / sundir Cristus der heilant /… …, Kriegserfahrung und höfischer Festivitäten. 20 Doch dieser Schritt benötigte eine besondere Rechtfertigung, vor allem nach dem Verlust des Heiligen Landes und der… …Arnolds von Lübeck eingeführte, Bild ‚Gott als Gärtner‘. Dieser verpflanzt einen Weinstock von Palästina nach Preußen, dem nunmehr neuen Weinberg Gottes: 20… …sich ausbreitende Sakralität macht sich ebenfalls auf dieser Ebene bemerkbar und wird nach der Erhebung der Reliquie durch eine weitere Strategie… …., Berlin 2007, S. 53–72, hier: S. 65. 380 Preußen als heiliges Schlachtfeld dieser Annahme ermöglicht die Analyse der „Kronike“ mit besonderem Augenmerk auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Die Aufsätze des velarisierten Laterals bei den Gottscheer-Deutschen in der Steiermark und Kärnten

    Thorsten Seifter
    …von Greenberg wiedergegebene slowenische Dialektsituation entgegen. 49 Laut dieser wird im Unterkrainischen, das im Norden direkt an Gottschee angrenzt… …der fehlenden Transmission an die Kinder (aufgrund der gesellschaftlichen Anpassung) wird mit dieser Generation das Gottscheerische ausgestorben sein… …Das Durchschnittsalter betrug knapp 89 Jahre. Die Sprecher 1–3 leben im Raum Graz, Sprecher 4 in der Nähe von Klagenfurt. In dieser ersten Studie werden… …möglicherweise den Sprecher dahingehend beeinflusst hat. Zieht man Tschinkels geographische Distribution der Vokalisierung heran, 58 verwundert dieser Befund etwas… …(oder vice versa); vielmehr differieren die Mittelwerte dieser zwei Klassen nicht so stark wie im Vergleich zu den alveolaren Lateralen. Im Gesamten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Diskussion – Überlieferung, Varianz und Autorenkonkretisation.

    Probleme der Editionsphilologie am Beispiel der Lieder Reinmars anhand von Albrecht Hausmann: Reinmar der Alte als Autor. Untersuchungen zur Überlieferung und zur programmatischen Identität, Tübingen 1999
    Claus Sølvsteen
    …dieser Form keinseswegs mehr vom Autor verantwortet wird, sondern bereits als Rezeptionszeugnis aufzufassen ist. 9 Diese prinzipielle… …Autor A vorstelle, wobei ich aber selbst Subjekt dieser Vorstellung bin.‘ 10 Hausmann vertritt also die Meinung, dass der Text einen Autor (oder, wenn man… …schreibt, eine angemessene Leseweise implizit vorschreibt, und dass der Leser dieser Leseweise folgen muss, um den Text ‚richtig‘ zu lesen. 15 Diese 10 Ebd… …Ansätze und kulturelle Modelle, Trier 2008, S. 62 ff. Soweit ich Strasen und seine Ingardenzitate an dieser Stelle lese, ist der Werkbegriff Ingardens nicht… …er in seinen weiteren Analysen von Texten ausgeht. Aber an dieser Stelle seiner Argumentation verschwindet der Text aus der Gleichung. Und Stanley Fish… …Dichtung interpretiert werden kann, nur wenn den Rezipienten vorher erklärt wird, dass die Liste in einem religiösen Kontext gefunden ist. In dieser Weise… …Editionstext niederschlägt. Wie ein mittelalterlicher Schreiber ist er Rezipient und Reproduzent zugleich. Und wie dieser produziert er Varianten, weil er im… …Reinmars Liedern vorstellt: Wie haben die Lieder in dieser langen Periode ‚überlebt‘, und wie kann man den Weg von der Textproduktion zu den uns… …grundlegend von historischen Rezeptionsakten unterscheidet. Auf dieser Analogie basiert die Vorstellung von der ‚historischen Relevanz‘: Wenn der moderne… …allem die Lieder niedergeschrieben, die ihnen ‚bekannt‘ waren, und auf der anderen Seite wird dieser ‚Bekanntheitsgrad‘ mit dem heutigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: „Die Versuchung der schönen Form. Spannungen im mittelalterlichen Konzept des ‚Erbaulichen‘“. Interdisziplinäres Kolloquium in Zürich, 4. und 5. November 2015

    Thomas Poser
    …die Fluktuationen dieser ambigen ‚Kippfigur‘ zwischen christlich-gelehrtem Diskurs und weltlicher Liebesdichtung nach, bei der das ursprünglich… …dieser Bewegung setzte Roling bei Plinius, der in seiner „Historia naturalis“ als Merkmale der Nachtigall ihren jahreszeitlichen Gefiederwechsel und ihre… …Inhalte einem an der antiken Rhetorik geschulten ästhetischen Maßstab 423 Tagungsbericht unterordnen. Als Gegenbewegung zu dieser „Emanzipation der Dichtung… …Frauenpreis allenfalls als Digression auf der Figurenebene zulasse, wo dieser in Konkurrenz zur christlichen Erzählung trete. Legendarisches Erzählen sei, wie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: Heldris de Cornouailles: „Roman de Silence“. Kloster Bronnbach, 04.–06. Oktober 2015

    Inci Bozkaya, Britta Bußmann
    …Thematisierung der Freundestreue in der Briefepisode am französischen Königshof ebenfalls als Reflex dieser Diskussion gelesen werden, im Vordergrund steht jedoch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Simone Mengis: Schreibende Frauen um 1500. Scriptorium und Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen, De Gruyter, Berlin, Boston 2013

    Christian Seebald
    …. Galler Provenienz dieser Codices oder aber ihrer Vorlagen erweist, wodurch bislang eher nur vermutete Zusammenhänge deutlicher ans Licht treten. Und so ist… …. Einer dieser Kritikpunkte betrifft die für die Darstellung wichtige und meist in andere Kontexte ausgreifende Frage der Identifizierung von Schreibhänden… …. 120. 443 Buchbesprechungen Ms. 5 und Ms. 22 jeweils eine andere Hand neben Cordula von Schönau an, und ich halte keine dieser beiden Hände für identisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013

    Andreas Hammer
    …Jahrunderts gerade im mhd. Sprachraum geprägt haben. Im 15. Jahrhundert erfuhr dieser Text eine Prosabearbeitung, deren Überlieferung in acht vollständigen… …, welcher inzwischen zum festen, ja überragenden Motivbestand dieser Legende gehörte. Die bisher einzige Edition der Prosafassung aus dem 19. Jahrhundert ist… …kommentiert wird dieser Umstand allerdings nicht. So problematisch die Prämissen der Editionsphilologie des 19. Jahrhunderts sind und so begrüßenswert darum… …. Dieser Apparat hat es allerdings in sich: Da sämtliche Varianten aller anderen sieben Handschriften aufgeführt sind, nimmt er allein schon ca. zwei Drittel… …bemerkbar – hier ist diese Perspektive allerdings für die an dieser Stelle zu erwartenden literaturwissenschaftlichen Ergebnisse leider eher hinderlich… …„vollständige, textimmanente Interpretation des Prosatextes“ (S. 269) gar nicht leisten will und kann, dennoch ist dieser Teil aus literaturwissenschaftlicher… …(S. 347). Mit dieser Überlegung belässt er es jedoch, weitere Fragen wie z.B. nach dem un- 448 Buchbesprechungen terschiedlichen Status zwischen… …Frage- und Problemstellungen zumindest aufmerksam zu machen. Schmitz’ Fazit („In dieser Szene wird folglich das Geschehen auf den Berg verlegt und mit… …allerdings die ritterlichen Komponenten von Beginn an zurücknimmt. Nichts von dieser Diskussion ist bei Schmitz zu finden; für ihn dominiert lediglich das (in… …kleinsten Zerfaserungen der Textgeschichte abbilden zu wollen, aber auch das größte Manko dieser Studie: Für die Edition führt dies zu einem unübersichtlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text – Übersetzung – Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v. Werner Röcke unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner, De Gruyter, Berlin, Boston 2012

    Gert Hübner
    …Brunners erspart auch dieser niemandem die Konsultation des Wießner- Kommentars, der wegen seiner mangelnden Differenzierung zwischen Texterklärung und…
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