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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Valeska Lembke: Minnekommunikation. Sprechen über Minne als Sprechen über Dichtung in Epik und Minnesang um 1200, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013

    Anna Kathrin Bleuler
    …diese als ein Gefühl definiert, das sich zum einen durch „unwiderstehliche Macht“ und zum anderen durch „unendliche Dauer“ auszeichnet (S. 68). Mit dieser… …diesem Lied nicht die Rede, sondern von staeteclîchem danc. Dieser ist nun aber nicht als Dienst aufzufassen, den das Publikum dem Dichter/Sängern leistet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Konrad von Megenberg (1309–1374): ein spätmittelalterlicher ‚Enzyklopädist‘ im europäischen Kontext. Unter redaktioneller Mitarbeit von Nina Prifling hg. von Edith Feistner. Reichert, Wiesbaden 2011

    Thomas Bein
    …Moraldidaxe und Herrschaftstheorien geht. Interdisziplinäre Beiträge wie dieser sind enorm erhellend, denn erst durch sie kann deutlich werden, wie sich Epochen… …Gelehrtenstreite in dieser Sache lieferten. All das referiert Pfeiffer in durchaus launigem Stil, der – mir zumindest – gefällt: Wissenschaftsprosa muss nicht spröde… …man litterati nennen muss. Aber, so Wolf, das sei nicht Konrads Intention gewesen. Um dieser auf die Spur zu kommen, untersucht er die Prologe der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2016

    Kirstin Casemir (Hg.): Namen und Appellative der älteren Sprachschichten, Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2015

    Barbara Aehnlich
    …der mit -ithi gebildeten Toponyme aufzuzeigen, und so beleuchtet er den Ortsnamen Günne auf der Grundlage dieser Erkenntnisse neu. Dabei zeigt er, dass… …Siedlung am Wasser Bezug und die Hälfte der Simplizia sind Flurstellenbezeichnungen. Damit erfolgt bei etwa zwei Dritteln dieser Bildungen ein Rückgriff auf…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Masse/Lessing

    Editoriale Paratextualität bei Friedrich Schlegel
    Christopher Busch
    …Buchhändlerspekulation“ 4 . Frühe Arbeiten über Lessing und Schlegel schließen sich dieser Deutung durchaus noch an 5 , werden mit der Zeit aber durch differenziertere… …verfahrensanalytischem Potenzial; vor allem aber wird es der mediensensiblen Schreibweise Friedrich Schlegels nicht gerecht. 9 Dieser Unwille hat andere als kontingente… …. 17], S. 316–325. 165 Christopher Busch von Disziplinen geraten so nicht in den Blick. 20 Für die Lessing-Edition ist dieser Befund von zentraler… …differenzierten Zustand zu überführen. Dieser neue Zustand kann aber nun gleichwohl von einem anderen Editor wiederum als diffus beobachtet werden, was eine neue… …, jedes Paratextelement zu definieren. 30 Dabei geht es Genette nicht um die bloße Aufzählung und Aneinanderreihung dieser Elemente, sondern um die… …medientheoretischen Potenziale des Paratextbegriffs betrieben. 32 Auf Basis dieser Überlegungen hat Till Dembeck ein allgemeines Konzept von Paratextualität erarbeitet… …unmerklichen Schritt, ewige Vorsehung! Nur laß mich dieser Unmerklichkeit wegen an dir nicht verzweifeln. – Laß mich an dir nicht verzweifeln, wenn selbst deine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Der Vormärz als ‚ausgelesenes‘ Buch.

    Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘
    Sientje Maes, Bart Philipsen
    …re-enactment zusammen zu fügen versuchte. Höchst symbolisch in dieser Hinsicht mag die Jahrmarktszene am Anfang des Napoleon-Dramas sein, in der gerade ein… …wesentlichen Unvermögen der Figuren ergibt, mit dieser Kontingenz umzugehen, und ihren immer problematischeren Versuchen, diese Verlusterfahrung zu… …sucht.“ 10 Grabbe [Anm. 2], S. 93. 11 Benjamin [Anm. 3], S. 259. 192 Der Vormärz als ‚ausgelesenes‘ Buch spitzt12 , entfällt, da dieser als permanenter… …: einerseits führt sie dazu, dass Grabbes Napoleon-Figur kein Schuldbewusstsein aufweisen soll; andererseits versucht der Protagonist mit dieser Allegorisierung… …Lebensbereiche zwar völlig von der Wirklichkeit entfremdet hat, sich aber innerhalb dieser geschlossenen, ästhetisierten Welt durchaus als Herrscher benimmt. Indem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2016

    „Niemals aber sagt ein lebendiger Mensch zu einem anderen … ‚Sei mein Erlöser!‘“

    Drei Arten der Fiktionalisierung von weltanschaulicher Reflexion bei Broch, Lukács und Musil
    Benjamin Gittel
    …einfachen Anführungszeichen sollen darauf hinweisen, dass dieser in der Forschung gebräuchliche Ausdruck strenggenommen ein Oxymoron ist, da der Essay per… …Dramen stattfindet. Die Beschreibung dieser Bedeutungseffekte ist zunächst eine theoretische Herausforderung. Denn die Fiktionalisierung von Reflexion… …Erlösunsdiskurs, partizipieren. Nachdem dieser in seiner speziellen Ausprägung in der klassischen Moderne vorgestellt wurde (Abschnitt II), werden drei Ausprägungen… …, der seinen Wirklichkeitsbezug und seine außer-literarische Anschlussfähigkeit einbüßt (V). Zu guter Letzt werden die 9 Dieser Begriff ist mehrdeutig, da… …Beantwortung dieser Frage wird auch wesentlich davon abhängen, wie stark man den Begriff „Erlösungsdiskurs“ an das Vorkommen des Begriffs „Erlösung“ bindet und… …vorhersehen müssen. Dieser Widerspruch lässt sich auf drei verschiedene Arten auflösen: Entweder Martha war zum Zeitpunkt des Gesprächs nicht im Stand der Güte… …soll vor Augen führen, dass ein Verstehen „jenseits von Zeichen und Deutung“, wie es X postuliert, prinzipiell unmöglich ist. Nach dieser letzten… …sich auf sie festzulegen. Dies ist für den jungen Autor, der zu dieser Zeit noch plant, sich bei Max Weber zu habilitieren, auch von lebenspraktischer… …Gerechter zu sein.“ 53 Ebd., S. 530. 227 Benjamin Gittel Dieser Dissens wird jedoch nicht zum Ausgangspunkt einer Diskussion. Stattdessen geraten der Major…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Im Banne Roms

    Zur literarischen Darstellung des Ausnahmezustands in Christoph Ransmayrs „Die letzte Welt“
    Ole Hinz
    …nicht das Ende dieser Welt, so doch zumindest ein sich ankündigender Niedergang Roms zur Darstellung kommt. Spricht man von „Welt“, und sei es nur eine… …Peripherie dieser Romanwelt zunächst markiert. Doch wird Ovids Verbannungsort bei Ransmayr weder als Gegensatz Roms, noch als ein u- oder dystopisches… …Tendenzen des postmodernen Geschichtsromans, Frankfurt/Main 2008. Entsprechend gering ist das Interesse dieser Arbeit an derlei (postmodernen) Diskussionen. 4… …Kaiser Augustus in die Verbannung geschickt wurde, Gegenstand vielfältiger Spekulationen. Ransmayr fügt sich in die Rezeptionsgeschichte dieser Historien… …seine Verbannung ans „Ende der Welt“ beschlossen wird. In dieser rückt Kaiser Augustus selbst und mit ihm das Problem des Verstehens und Lesens von… …, seines Zeichens „Geschenk des Protektors von Sumatra“ (LW 70), all seine Aufmerksamkeit ab. Inmitten dieser Meditationen wendet er sich unvermittelt zum… …festzulegen ist. Denn nur auf den ersten Blick geht dieser bürokratische Prozess von Augustus’ wortlosem Zeichen aus. Schließlich ist auch dieses nur eingefügt… …Darstellung dieser historiographischen Leerstelle noch einen Schritt weiter. Nicht von ungefähr vergleicht der Erzähler Augustus’ Geste mit dem „Abschütteln… …, der Dichter mit dem auffälligen Riechorgan, in dieser Szene ebenfalls anwesend – und zwar in der verzerrten, bereits verwandelten Gestalt des Nashorns… …Sattel und Zaumzeug [gedieh]“, anders also als das kaiserliche Nashorn Bewegungsfreiheit genießt. Doch selbst dieser Gegensatz wird von Ransmayr aufgelöst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Zensur wird Literatur: Fiktionale Fußnoten in Irmtraud Morgners Lügenroman „Die wundersamen Reisen Gustavs des Weltfahrers“ (1972)

    Christine Weder
    …auf Literatur aus gewohnten Geleisen zu bringen. Dieser Beitrag befasst sich mit einem literarischen ‚Fall‘, der bezüglich zweier solcher Ge- 267… …Efeu umschlingen und ersticken“. 7 Literatur ist in diesem Sinn gewöhnlich Text pur ohne ‚Paratexte‘ wie Fußnoten und ähnliches Beiwerk, das mit dieser… …Staatsmanne“) genauso wie in Joyces „Finnegans Wake“, Nabokovs „Pale Fire“ und natürlich bei Borges (z.B. „Pierre Menard, autor del Quijote“). 9 Dieser textuelle… …Scheschian“ (1772) ergiebig, ist doch dieser (Meta-)Staatsroman seinerseits 17 Zu diesem nach wie vor bestehenden Forschungsdesiderat vgl. Plachta [Anm. 6], S… …„Kontrollgängen“ durch die Leipziger26 Universitätsgebäude „zum Schutz vor konterrevolutionären Anschlägen“ (13). Auf einem dieser Gänge sei sie in einem Hörsaal per… …in der lügenromanhaft komplex gestalteten Passage nicht einfach programmatisch zu lesen. 35 Aus dieser Perspektive erscheint es als Ironie des… …Kritisch zu dieser einen Aspekt von Morgners Texten verabsolutierenden Wahrnehmung vgl. Westgate [Anm. 18], S. 7. 38 Nicht einmal zum Beleg von Morgners… …Grenzfall dieser beiden Formen – handelt (zu dieser Unterscheidung vgl. ebd., S. 15f.). 42 Vgl. allgemein Schneider [Anm. 40], S. 229–238; Westgate [Anm. 18]… …Personenablage [AP], Nr. 36855/92, S. 39 (zit. nach Westgate [Anm. 18], S. 168). 281 Christine Weder Dieser Verlag lehnte das Manuskript 1968 ab, obwohl das Buch… …dieser ‚Lügengeschichten‘“ ebenfalls als „ziemlich gering“ ein und fand die „Lektüre außerdem nicht sonderlich vergnüglich“, hielt aber beim Amazonen-…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Eine Wende in Lessings Mitleidstheorie?

    Zum 74. und 75. Stück der „Hamburgischen Dramaturgie“
    Ulrich Profitlich
    …widersprechenden Mitleidsbegriff operiert. 3 Gotthold Ephraim Lessing: Werke, München 1970–1979, Bd. IV, S. 577f. Unbezeichnete Seitenzahlen künftig nach dieser… …Beispielen des „mitleidigen Schreckens“: Als „geteilter“ kann (nicht: muss) dieser Affekt im Falle jenes Schreckens gelten, der den Zuschauer mit Desdemona… …Leidenschaften, die uns von einem andern mitgeteilet werden“. Angesichts der Vieldeutigkeit des Elements „mitgeteilet“ ist das Verhältnis dieser neuen Bestimmung… …von dieser Furcht entwirft, wird sie erregt („erweckt“), nicht indem der Betrachter bei „Erblickung“ eines fremden Affekts in ein Mitertönen gerät… …zum Erfinder dieser „idée moderne du Miterleben“ (S. 786), sondern auch Lessing – bezogen darauf – zu Mendelssohns Gefolgsmann („entièrement rallié à la…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Tagungsbericht: „Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur“, Siegen: 17.–19.9.2015; Organisation und Konzeption: Dr. Matthias Schaffrick, Prof. Dr. Ralf Schnell, Prof. Dr. Niels Werber

    Sarah Maaß
    …Ausnahme des Pop“ aktualisierte Werber eine Bedeutungsvariante des Ausnahmebegriffs, in der dieser als ästhetische, etwa an die Abweichungspoetik Schlegels… …Imaginationsformen des Konsums in unterschiedlichen Künsten. Venus’ Konzept der spektakulären, auf Hyperparadigmatizität basierenden Selbstreferenz bietet an dieser… …. Während bis 1957 anhand der „Pamir“ der Mythos vom Seemann als unverfälschter, unbürgerlicher Seinsweise prozessiert wurde, sei dieser Mythos nach dem… …dieser Ausnahme in der populären Kultur identifizierte Huck vier Strategien am Beispiel unterschiedlicher aktueller Filme und Serien: erstens narrative… …Film die Terroranschläge auf das World Trade Center als Ursache für diesen Ausnahmezustand in Permanenz. Wie dieser beendet werde könnte, ließe der Film… …weitgehend offen. Ein Kollaps dieser Situation (oder Hulks Tod) sei der Filmlogik gemäß allerdings auch nicht zu erwarten, die Figuren agierten in einem mit… …ermittelt wird. Dieser Definition gemäß untersuchte Hecken ein Korpus, das von „FAZ online“ über „Spiegel online“, den „Tatort“, bestimmte Politiker bis hin…
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