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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Antje Büssgen: Glaubensverlust und Kunstautonomie. Über die ästhetische Erziehung des Menschen bei Friedrich Schiller und Gottfried Benn, Winter, Heidelberg 2006.

    Jürgen Brokoff
    …Zentrum dieser entgegengesetzten Auffassungen, die sich bekanntlich auf Walter Benjamins vergleichende Unterscheidung von kommunistischer und faschistischer… …dieser ideengeschichtlichen Rekonstruktion. Ihr Augenmerk gilt auch den „vergleichbaren intellektuell-biographischen Dispositionen“ (S. 9) Schillers und… …(S. 161) macht: Hier – und nur hier – ist er ein ganzer Mensch. Zeigt sich in dieser Besonderheit des Erfahrungsraums die Autonomie der schönen Kunst… …Unterschied zum schönen Künstler den Menschen „ästhetisch macht“ (23. Brief) und ihn der „Form“ (ebd.) unterwirft. An dieser Stelle hätte sich für Büssgens… …Kunstauffassung unbefriedigend aus, so gilt dies erst recht für die Untersuchung der Texte Benns. Zu kritisieren ist nicht nur die in dieser Form unfruchtbare These… …Projekt einer ästhetischen Erziehung von Benn weitergeführt wird. Die Studie weicht in dieser Frage auf Nebenschauplätze aus, indem sie nachzuweisen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gideon Stiening: Epistolare Subjektivität. Das Erzählsystem in Friedrich Hölderlins Briefroman "Hyperion oder der Eremit in Griechenland", Niemeyer, Tübingen 2005.

    Andreas Dittrich
    …unterliegen. Dieser Mittelweg ist insofern von einem spezifisch literarhistorischen Interesse getragen, als er davon Abstand nimmt, Hölderlin primär als… …„Abtrennung des ‚Hyperion‘ von der historischen Poetik des Briefromans“ (S. 5) den Blick darauf verstellt hat, dass dieser Roman ohne die Gattungskonventionen… …„Urtheil und Seyn“ bzw. „Seyn Urtheil Möglichkeit“). Eine Stärke dieser Analysen liegt darin, dass sie sich zumeist eine gewisse Distanz gegenüber dem… …„intellektualen Anschauung“ (S. 281–289) ermöglicht erst dieser distanzierte Blick eine berechtigte Skepsis gegenüber Interpretationen, die Teile des „Hyperion“ als… …Subjektivität“ gewähre, durch die „reflektierte Form epistolarer Erinnerung“ auf der Erzählerebene ersetzt werde (S. 487). Von dieser Ersetzung als einer… …erst nachvollziehbar. Die Qualität und formale wie gehaltliche Sorgfalt dieser Studie lässt schon jetzt vermuten, dass es sich um ein Referenzwerk für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Daniel Cuonz: Reinschrift. Poetik der Jungfräulichkeit in der Goethezeit, Fink, München 2006.

    Daniela Gretz
    …Fiebertraum des Grafen F., in dem dieser sich an einen Schwan erinnert, den er in seiner Jugend mit Kot beworfen hatte, als „Wechsel zwischen dem Dreckwerfen… …, Mortifizierung, Künstlichkeit und Reinheit. Dieser intrikaten Konstellation, noch ergänzt um die Aspekte der Reinigung und des Schmutzes/Abfalls, die Cuonz in der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Erhard Schüttpelz: Die Moderne im Spiegel des Primitiven. Weltliteratur und Ethnologie (1870-1960), Fink, München 2005.

    David Pan
    …und Makro beim Lesen einen Anflug von Seekrankheit erzeugt“. Aber dieser Mangel an Einheit soll in der Methode einer Interpretation begründet sein, die… …, behandelt Schüttpelz die Begegnung zwischen Modernen und Primitiven als eine Begegnung zwischen westlicher Kultur und dem fremden Anderen dieser Kultur. Die… …. Dementsprechend wären Ursprung und Bedeutung dieser europäischen Kategorie zu erklären, nicht die Eigenschaften der Objekte zu untersuchen, die dieser Kategorie… …, bleibt unklar. Anstatt den Ursprung und die Bedeutung dieser Kategorie für europäische Kultur zu untersuchen, geht der Verfasser davon aus, dass es eine… …eine Spiegelung, gleichzeitig aber auch radikal „verschieden“. Dieser Widerspruch löst sich nur auf, wenn man die Kategorie des Primitiven von der… …sind, andererseits aber auf die Gegenwart solcher Gabepraktiken in dieser Kultur hinweist. Dabei zieht Mauss innerhalb des Westens eine Linie zwischen… …auch den „Ruin des Gesamtsystems“ herbeiführt (S. 260). Obwohl Schüttpelz eine Sensibilität für die Feinheiten dieser Analyse zeigt und auch demonstriert… …Familienstruktur zugunsten einer modernen aufgehoben wird? Obwohl die Interpretation von Batesons Analyse im Zusammenhang dieser Studie ein einfallsreicher Zug ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Michael Hagner: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung, Wallstein, Göttingen 2006.

    Marcus Hahn
    …, sondern im Musée d’Histoire Naturelle ausgestellt wird. Von dieser „säkularen Variante der Reliquienverehrung“ aus (und mit einem Seitenblick auf den… …der Neuankömmling in der Unterwelt staunt darüber, dass um dieses Ding der trojanische Krieg geführt wurde. Dieser „horror vacui, die Angst vor dem… …restaurieren, „gegen das die Anthropologie und die Kybernetik in der Mitte des 20. Jahrhunderts angetreten sind“ (S. 221f.). Ob in dieser dramatischen oder in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Sigrid Weigel: Genea-Logik. Generation, Tradition und Evolution zwischen Kultur- und Naturwissenschaften, Fink, München 2006.

    Petra Gehring
    …Geschlechtern und Gattungen oder von der Abfolge des Lebens in der Zeit überliefert ist.“ (S. 26 – Hervorhebung im Text) Dieser Satz verwirrt. Es entsteht eine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Liste eingesandter Bücher

    …, Heide 2007. Vock, Petra Jenny: „Der Sturm muß brausen in dieser toten Welt“. Herwarth Waldens Sturm und die Lyriker des Sturm-Kreises in der Zeit des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Inhaltsverzeichnis

    …, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben… …ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Zeit, Vorzeit und die Narrativierung von Geschichte in der "Kaiserchronik"

    Christoph Petersen
    …. Die These ist, dass das in der konzeptuellen Unerfülltheit liegende Sinndefizit dieser Epoche durch eine narrative Sinnproduktion in den einzelnen… …beschränkt geblieben ist. Neben dieser ‚restriktiven‘ muss aber eine ‚generative‘ Erklärung stehen, die bei Ohly als ‚unbefangenere Formung des Stoffes‘… …dass auch etwaige inhaltliche Bezüge in dieser Abfolge völlig unabhängig von Zeitordnungen sein können. Titus etwa, der Jerusalem bereits unter Tiberius… …andere Kaiser regiert haben – noch immer als der junge man seine Schlachten (v. 5260). In der „Kaiserchronik“ siegt Titus in dieser wie in jener Episode… …Kontext vorgibt, in den die Figur gestellt ist. 22 Das zerstörte Jerusalem wird später von Hadrian wieder aufgebaut (vv. 7220– 7225). An dieser Stelle… …Zerstörung angeschlossen, mit der nicht das vorher Erzählte aufgenommen wird, sondern die neu mit dem Thema ‚Heidenkrieg‘ verknüpft wird und in dieser… …, beeinflusst von der Chronistik, die Sagenüberlieferung, ungeachtet der Tatsache, dass ihn ein dieser Überlieferung ganz analoges Zeitverständnis prägt – sogar… …verschmelzen. Für diesen Synkretismus unterschiedlicher Zeitepisoden lassen sich in der „Kaiserchronik“ zumeist konkrete Motivationen benennen. Eine dieser… …(als Zeitgenossen Attilas) und einen ‚jüngeren‘ Dietrich (den Mörder Odoakers) zu einer Figur verschmolzen. 36 Dieser Synkretismus wird in der… …episodischen Zeiteinheit der „Kaiserchronik“ integriert. In der Constantius- und der Theodosius-Episode entspricht dieser zeitlichen Integration nur bedingt auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Das Theater der Weltgerichtspiele - Tatsachen und Mutmaßungen

    Hansjürgen Linke
    …und Weltgerichtspiel 1549 zur Aufführung brachte und die späteren großen Passionsspiele von 1560 bis 1616 stattfanden. Ob dieser zentrale Platz auch… …dieser Seitenverteilung drückt sich die bekannte allgemein-mittelalterliche Rechts-Links-Symbolik aus, nach der die rechte Seite die gute und die linke die… …der mittelalterlichen Bühne in dieser Weise symbolisch aufgeladen. Sieht man vorerst einmal vom Himmel am hinteren Rande der Spielfläche ab, auf den… …zum Berliner und eben zum Kopenhagener Weltgerichtspiel zeigen 27 , wissen wir nicht. Abweichend von dieser Verschlussart war der Zugang zur Hölle… …gelegen waren und eben dieser Notwendigkeit konnte bei ihrem großen Raumbedarf mit einer stufenweise vom Himmel zur Erde abfallenden Anzahl von Bankreihen… …. 35 v . Der Text Bln 1348 steht im Widerspruch zu dieser bildlichen Darstellung, die ihrerseits mit dem Text der übrigen Spiele (vgl. Weltgerichtspiele…
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