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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    „Hinauf und Hinaus“. Dinglichkeit, Agon und Objekt auf dem Weg zur Wundersäule

    Hartmut Bleumer
    …Gegenstände in Spät- und Vormoderne materialisiert. Diese agonale Praxis ist heute so geläufig, dass sich ihre mediävistischen Grundbegriffe exemplarisch an… …Voraussetzung bildet, ohne selbst jedoch begrifflich fixierbar zu sein. In der Literatur stellt sich diese definitorische Schwierigkeit dagegen nicht. Für ihre… …Prozesse zu sein. 2 Terminologisch schwierig, ja geradezu tückisch wird diese Ursprungs- und Einfachheitsanmutung des alltäglichen, literarisch… …weitergeführten Ding-Wortes dagegen wieder jenseits der Literatur: in der modernen Literaturwissenschaft, und zwar besonders dort, wo diese einen hohen… …, Frankfurt/Main 2007 [zuerst engl. 2005]. 5 Hartmut Bleumer wiederholt werden kann, 5 meint diese Ding-Orientierung damit längst nicht mehr. Die jüngeren… …verfolgen lassen. Die Erwartung lautet, dass sich diese anderen Systeme als nicht-hierarchische, dezentrale Netze denken und entfalten lassen. 6 In ihnen… …wurde. Seinen wohl forciertesten Ausdruck hat diese alternative Suchvorstellung im ebenso vielzitierten wie missverständlichen Postulat der sogenannten… …soll. Dies dürfte vor allem aus Sicht einer modernen Literaturwissenschaft gelten, wo diese historisch-philologisch angelegt ist. In großer Breite wird… …. Vgl. dies.: Figuration, Anschauung, Erkenntnis. Grundlinien einer Diagrammatologie, Berlin 2016, S. 104–106. Diese Paradoxie hat Ingold zuvor selbst… …mutet ein solcher Aufstand wie ein listiger, immer wieder überraschender Verrat an. Sprachhistorisch ist diese Tücke im Dingwort indes eigentlich immer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Hinterrücks erwischt. Razalic, Isenharts sper und die Gegensprache der Dinge in Wolframs von Eschenbach „Parzival“

    Sebastian Winkelsträter
    …anderen Symbolen, ergibt, erschöpfen sich die Dinge nicht in einer Referenzfunktion und diese wiederum nicht im Symbolischen: Sie können ikonisch auf ihnen… …symbolischen Welt ihrerseits denken, handeln und sprechen. Diese seien keine Akteur-Netzwerk-Theoretiker, die letztlich nach sprachähnlich organisierten… …sind auch Wolframs von Eschenbach Dinge zu verorten. Da diese ihre Besitzer in Bodeis Sinne vielfach ‚erwischen‘ und sich Figuren, erzählten Ordnungen… …umgekehrt“. 12 Diese Dissidenten begegneten der Welt nicht entziffernd und lesend, sondern im Modus des Starrens, mit langem, am Materiellen und an der… …(notwendige) Träger der Bedeutung“. 17 Neben den differentiellen Teil, den ‚Varianten‘, den diese Systeme mit der Sprache gemein haben und dessen Wert oppositiv… …Symbole zu gebrauchen“. 41 Diese Deutung impliziert, dass Sprache den ihr gesetzten Rahmen der Diskursivität zu überschreiten, in der Metapher unmittelbar… …Lachfilirost) stattfindet, ohne dass deutlich würde, ob sich diese lediglich auf ein Anzeichen oder auf ein von Gahmuret intentional produziertes Signal bezieht… …aufmerken, ist doch eine solche quasi-heraldische Innenbemalung weder im „Parzival“ noch andernorts belegt. Holger Noltze erklärt sich diese Merkwürdigkeit so… …unauflöslichen Einheit eines Signifikanten mit seiner spiegelbildlichen Rückseite einher; diese Mehransichtigkeit deutet auf die Ambivalenz des Zeichens… …1950, S. 23 f. 50 Diese Mehrdeutigkeit korreliert mit Wolframs elliptischer Form der szenischen Darbietung: „Wolfram berichtet, daß ein Knappe nach…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Mit allen Mitteln. Zur kommunikativen Funktion von Dingen im Kontext von heroischen Invektiven

    Heike Sahm
    …Alboin bei einem Fest von der Tochter Rosimund verlangt, dass sie aus der Hirnschale ihres Vaters trinke, und diese Aufforderung damit kommentiert, so… …könne sie „mit ihrem Vater fröhlich […] trinken“, evoziert diese Verhöhnung in Wort und Geste vor der Festgesellschaft das folgende Mordkomplott gegen… …., mit einem Stellenkommentar und einem Nachwort von Dieter Kartschoke, Stuttgart 2007 (zuerst 1986; RUB 8303), vv. 12607–12634. 10 Diese Unterscheidungen… …Lied seinen Abschluss, als er dem König diese Handlungen verrätselt offenbart und triumphierend davonfliegt. Eine Gemeinsamkeit der beiden… …; diese Beleidigung des Königspaars ist die letzte Eskalationsstufe nach vielen vergeblichen Versuchen, sich Gehör zu verschaffen, und sie wird schließlich… …Beleidigung verstanden. Diese rächt Eneas im Moment der Entdeckung, indem er Turnus sofort tötet. Als letztes Argument für die hier entwickelte These sei… …2004 (RUB 19303); diese Übersetzung enthält auch eine Übertragung der Stabreimverse des Fragments, ebd., S. 80 f. 78 Mit allen Mitteln leidigen heißt… …einen Machtanspruch gegenüber der Verteilung von Gaben. Ob diese den erwünschten Effekt haben und die Loyalität der Nehmerinnen und Nehmer dauerhaft… …vielmehr einer gestischen Behauptung. Diese Figuration dessen, was man sein möchte, 23 kann von der textinternen Öffentlichkeit, vor allem aber durch… …sich seine Gesichtszüge verändern, sobald er diese Dinge sieht (Str. 17). Die Beleidigung wird durch die sichtbare Nutzung seiner Gegenstände fortgesetzt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Dinge des Anstoßes. Narrative Strategien des Materiellen in Schwanksammlungen der Frühen Neuzeit

    Pia Selmayr
    …strukturiert, offenbart in der Tiefenstruktur der Schwänke Schichten von Ordnungskonkurrenz und -auflösung. Dinge sind in diese Konstellationen eingebunden und… …Augustin Fries als Drucker der Erstauflage aus. 11 Da diese Ausgaben „meist nur noch in einem einzigen Exemplar erhalten sind, kann man vermuten, daß die… …sie sind an der Aushandlung, Relativierung, Verschiebung, Umbesetzung und Überlagerung von Geltungsdiskursen beteiligt und machen diese beobachtbar, was… …die Wochentage und als Instrument für die eigene memoria nutzt. Diese Abfolge wiederholt sich in der Art einer Serie und führt beim Pfaffen zur… …Erfahrung, die wiederum in Erinnerung umgesetzt wird, woraus sich die Struktur der kalendarischen Besen ergibt. Störanfällig wird diese Struktur zum einen… …ausgerechnet Besen einem Pfaffen als kalendarische Gedankenstütze dienen und wieso diese in einem ständigen Kreislauf neu produziert werden müssen, um kurz… …unterlaufen, sondern auch die Opfergabe als tausch- und verhandelbar ausgestellt wird. Auf diese Weise profaniert der Betende sowohl die Instanz des… …Boten kommen ins Grübeln und erwägen zunächst, diese wichtige Frage mit der Gemeinde abzusprechen. Der eine ist dafür, der andere weiß eine bessere Lösung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Jungfräulichkeit, virtuos. Praktiken der Aufmerksamkeit im „Marienleben“ Bruder Philipps

    Bruno Quast
    …klösterlichen Zusammenleben finden sich diese Praktiken wieder, über die im rituellen Geständnisrahmen Rechenschaft abgelegt wird. Im „Marienleben“ 7 Bruder… …, doch ragt sie in ihrer Radikalität über diese hinaus. Nach Jesu Tod nimmt Maria die Lebensform ihrer frühen Jahre wieder auf, dieses Mal jedoch unter… …reichlicher auf diese herabkam, da er nicht nur ihren Ursprung heiligte, sondern auch das Leben von jeder künftigen Sünde rein bewahrte“] (Bernhard von… …sehr partizipiert sie an Abtrennungspraktiken, die das Leben religiöser Virtuosen strukturieren. Wenn sie auch diese Praktiken mit allen an- B. Winkler… …diese auf unvergleichliche Weise. Maria bringt es bereits in frühen Jahren zu einer staunenerregenden Meisterschaft in den Aufgaben, die ihr übertragen… …auf den Konnex von Verunreinigung und bedrohter klassifikatorischer Ordnung hingewiesen. Reinheit dient der Aufrechterhaltung von Ordnung. Diese ist… …bedroht durch die Körpergrenzen, die metonymisch diese Ordnung repräsentieren, insbesondere die Körperöffnungen, durch die Verunreinigungen in den Körper… …Jungfrauen, sich gelegentlich eine Auszeit vom Heiligen zu gönnen. Diese Auszeit ist mit dem Übertritt in ein Außen verbunden, das mit Blick auf… …Marias Jungfräulichkeit hervorgehoben. Sie habe ihre Worte stets so eingesetzt, dass sie diese an Gott adressiert habe. Sie will mit ihren Worten das Leben… …ausgehen. Die Wachsamkeit über die Worte sichert – von innen nach außen – die Reinheit des Innenraums, das unbedachte Wort kann diese Reinheit offenbar in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Markus Denkler und Stefan Mähl (Hg.): Beiträge zur historischen Wortbildung des Niederdeutschen

    Dr. Sarah Ihden
    …Kollektivbildung im rezenten Ostfränkischen wertet Habermann mündliche Sprachdaten aus der Datenbank des BAdW-Projektes „Fränkisches Wörterbuch“ aus. Diese lassen… …. Jahrhundert vermehrt auch ‚negativ bewertetes Verhalten‘ (z. B. bedrêgerie) ausgedrückt wird. Diese pejorative Semantik macht Dammel als entscheidenden Faktor… …treffender. Diese kleineren Kritikpunkte vermögen jedoch nicht den Wert der im Band enthaltenen Studien zu schmälern. Die in mehreren Beiträgen vorgeschlagene…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Megumi Sato: Sprachvariation und Sprachwandel im 18. und 19. Jahrhundert. Untersuchungen zur Kasusrektion der Präpositionen wegen, statt, während und trotz

    Prof. Dr. Renata Szczepaniak
    …grammatikographischen Beschreibungen „gerade in der gesprochenen Sprache“ (Duden-Grammatik 2000: 612) als Dativ regierende Präpositionen gelten. Alle diese Präpositionen… …verzeichnen). Durchgehend weist wegen höheren Gebrauch von Dativ im Oberdeutschen auf; in Zeitungstexten ist diese diatopische Besonderheit auch bei anstatt und… …verantwortliche Phänomen der Varietätenkette kurz einzuführen. Klar ist, dass diese Denkfiguren relevant sind, wenn die Annahme im Raum steht, dass die Dativrektion… …zeitgenössischen Zeitungen im oberdeutschen Sprachraum der Dativ mit 18 % deutlich weniger präsent ist. Flankiert werden diese Beobachtungen durch Hinweise auf… …Wandel sich zuerst in der Nähesprache abgespielt haben müsse. Diese etwas verfrühte Schlussfolgerung würde für ihre Bestätigung jedoch einen weiteren… …Verständlichkeit und begriffliche Präzision vermindert wird, z. B. wenn unklar ist, ob – was für diese Untersuchung eine wichtige Unterscheidung ist – Sprachnorm als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Claudia Hillebrandt: Mit den Ohren lesen. Zur akustischen Dimension von schriftfixierter Lyrik und zu drei Stationen einer Sprachklanggeschichte der deutschsprachigen Lyrik (Klaj – Klopstock – Tieck)

    Frédérique Renno
    …. Diese akustische Dimension von Lyrik ist an eine auditive Wahrnehmung gekoppelt, unabhängig davon, ob ein Rezipient oder eine Rezipientin ein Gedicht für… …teilweise bis in die Gegenwart hinein wurde Lyrik des Öfteren multimodal oder auch lediglich auditiv vermittelt, gerade in vertonter Form. Diese akustischen… …innerhalb der Lyrik gibt, die auf auditive Aspekte hindeuten, und wie diese sich fassen lassen. Mit dieser Frage beschäftigt sich die… …wird dieses Verfahren angewendet und erprobt (Historischer Teil). Hillebrandts Ziel ist es, auf diese Weise erste Kapitel einer Sprachklanggeschichte der… …der zeitgenössischen Ideen- und Wissensgeschichte; zweitens bieten sie die Möglichkeit, diverse literarische Strömungen abzugrenzen und diese zugleich… …sich durch die besondere Berücksichtigung der akustischen Dimension spezifische lyrische Schreibweisen würdigen; diese führen fünftens zu Voraussetzungen… …diese klanglichen Aspekte in der Lyrikanalyse methodisch noch nicht systematisch erarbeiten. Dies betrifft „insbesondere die Verfahren der differenzierten… …Rekonstruktion akustischer Aspekte der schriftlich überlieferten Lyrik sind bereits vorhanden; es gelte nun, diese in einer Interpretation zusammenzuführen und zu… …prüfen, ob auf diese Weise akustische Merkmale erfasst werden können. In ihrer Studie zielt Hillebrandt folglich darauf ab, lyrikanalytische Verfahren „im… …Ausnahmefällen“ berücksichtigt werden (S. 31). Auf diese Weise lässt sie den umfangreichen Bestand der Liedlyrik außen vor, der in seiner Überlieferung Text und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2025

    Mark Chinca, Manfred Eikelmann, Michael Stolz, Christopher Young (Hg.): Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Konzepte, Praktiken, Poetizität

    PD Dr. Tilo Renz
    …üblichen Funktionen befreit würden. Vielmehr gehe literarisches Sammeln insbesondere mit der Vermittlung von Wissen einher. Diese Funktion stehe der… …Wunderzeichen auf (vgl. S. 493–495); zum anderen entwickelt sich das schlichte Registrieren von Wunderzeichen stellenweise zum Erzählen von Geschichten über diese… …Niederländische Philologie Ältere deutsche Literatur und Sprache Habelschwerdter Allee 45 14195 Berlin Deutschland t.renz@fu-berlin.de 1 In diese Richtung weisen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Jan-Dirk Müller: Varianz – die Nibelungenfragmente. Überlieferung und Poetik des Nibelungenliedes im Übergang von Mündlichkeit zu Schriftlichkeit

    Prof. Dr. Michael Stolz
    …diese Typisierung erscheinen mag, sie argumentiert an gängigen textkritischen Begrifflichkeiten, insbesondere den von Karl Stackmann so genannten… …. Zugleich macht Müller deutlich, dass die zuvor erarbeitete ‚Ad-libitum‘-Varianz die verschiedenen auf diese Weise fassbaren ‚Redaktionen‘ übergreifen kann… …an[ ], denen eine vierte, etwas längere folgt“ – diese Zeiteinheiten seien im Vortrag oder im lesenden Memorieren „instinktiv“ gefüllt worden (S. 311)…
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