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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    „Daphnisches Unternehmen“ – über das Verhältnis von Kunst und Politik in den Debatten der 60er Jahre und bei Günter Kunert

    Antje Wessels
    …diese Literatur hat zwei Probleme: a) Sie orientiert sich nur nach ihrem Gebrauchswert, und b) sobald die Handlungen, für die sie wirbt, vollzogen sind… …ein Nein davor‘. Die Sprache bleibt, erweitert um das ‚Nein‘, dieselbe. Es ist die Sprache derer, die es bekämpft. Eine Kunst, die gedanklich an diese… …Antithese anknüpft, kann nur eine einzige Aufgabe haben: eine der bestehenden Positionen einzunehmen und diese Position ästhetisch fortzuschreiben: Ihre… …, ein Kommunikationsinstrument; sie kann bestimmten semantischen Regularien entgegenarbeiten, diese konsolidieren oder, umgekehrt, sich diesen widersetzen… …, aus den alltäglichen Formen und Sprechweisen auszubrechen, nicht vielleicht in einem besonderen Maße politisch? IV. Wenige Schriftsteller haben diese… …Produkte? Wem dienen diese lebensfremden, snobistischen (neuen!!) Gedichte? 51 Die Diskussion um die antikisierte, gleichwohl wenig mißverständliche Anklage… …erzählt habe, dann deshalb, weil auf diese Weise deutlich werden soll, daß es für Kunert in den 60er und 70er Jahren zunehmend unmöglich wird, an der… …Zusammensetzung von Worten verändert und daß ihm der in die Sprache hineingetragene Gedanke durch diese Veränderungen in einer veränderten Gestalt entgegentritt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Lyrische Oberflächen – Hermeneutik und Gattungspoetik bei Wolfgang Hilbig

    Annika Hildebrandt
    …: „Welch eine Simulation war doch diese Wirklichkeit!“ Wolfgang Hilbigs literarische Verklärung des Gewöhnlichen, in: text + kritik 123, 1994, S. 37–43, hier… …: S. 38. 3 Diese Tendenz lässt sich exemplarisch eindrucksvoll daran illustrieren, dass sich sämtliche Beiträge der Hilbig gewidmeten Ausgabe von „text… …fruchtbar macht. Mit dem Ziel, diese poetologischen Diskurse exemplarisch nachzuzeichnen, wird dieser Beitrag ein strukturelles Moment ins Zentrum stellen… …Funktion einer Wahrnehmungsgrenze, die das oberflächliche Syntagma auf seinen Bezugspunkt in absentia hin undurchsichtig macht. Auf diese Weise 18 Vgl… …präsenten Bootes treffen Tropfen auf die Wasseroberfläche auf und stören so ihre spiegelhafte Geschlossenheit. Sukzessive addiert sich diese Einwirkung weiter… …Limitierungen des Mediums richtet. Die Texte brechen jeweils unvermittelt dort ab, wo ein Übertritt in den Raum jenseits des ‚Seespiegels‘ zu erwarten wäre. Diese… …Gedichttext zusammenfällt. Diese Engführung von textinternem und -externem Lesakt forciert einen Umschlag der Wahrnehmung. Auf Distanz und mit dem „lange[n]… …als typographische Fläche auf der weißen Seite erscheint; als „Literatur auf einen Blick“. 25 Diese Perspektive indes lässt den Interpreten mit dem… …wie den Männern im letzten Vers von „Flaute“ – nur durch fortgesetztes Lesen und Suchen eine Antwort geben wird. In diese Richtung weist ebenfalls der… …kork herauf“ (V. 9f.): Diese Protasis klingt weitgehend nach dem bekannten Hilbig’schen Lektüreprogramm. Bereits die Nähe von Vinetaund Atlantis-Mythos…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Das Schreiben und die Schrift bei Peter Handke – Beobachtungen zur Genese des erzählerischen Werks anhand der Reisetagebücher 1975–1990

    Nils Kasper
    …neuen Werk. Diese Offenheit liegt zunächst darin, dass er ohne Vorsatz in Bezug auf das Worüber sein Schreiben beginnen lässt. Das anfängliche… …entgegenhält, dass dieser berufsbedingt „über etwas schreibt“ 4 . Diese Unvorherbestimmtheit im dichterischen Schaffen Handkes scheint zudem von einem prospektiv… …lenkt oder lediglich registriert. Jedenfalls aber begreift er das Schreiben als einen Prozess, andernfalls wäre noch diese registrierende… …. 277 Nils Kasper Geltung und Schreib-Lust zusammen? Und daran anknüpfend: Treten diese vier Momente an der Grenze zur späteren Werkphase in eine… …Erzählungen und den Bühnenstücken Handkes absetzt. Diese Zäsur ist weniger durch die literarischen Stoffe als vielmehr durch eine geänderte Erzählweise… …jedoch oftmals eine Fülle von Textzeugen bereit, die dazu geeignet sind, literarische Schreibprozesse in ihrer eigenen Dynamik zu untersuchen, ohne diese… …. Diese Tagebücher wurden zu Beginn des Jahres 2008 durch Ankauf vom Deutschen Literaturarchiv Marbach erworben und bereichern die Handkeforschung um ein… …. Ferner gehören diese Tagebücher – das ergibt sich aus reichlich intertextuellen Bezügen – zum engsten Entstehungszusammenhang dieser Erzählungen. Ein – so… …Autor diese von vorn nach hinten fortlaufend beschrieben hat. Das Problem, das sich sonst mit Manuskripten verschiedener Fassungen eines Textes ergibt –… …deutliche Unterschiede im Neigungswinkel der Schriftzeilen. Diese Unterschiede in der Zeilenführung ermöglichen es, die im gleichen Winkel geneigten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Robert Savage: Hölderlin after the Catastrophe. Heidegger – Adorno – Brecht

    Ulrich Plass
    …philosophisch-ästhetischen Hölderlin-Rezeption: ‚Gespräch‘ (Heidegger), ‚Polemik‘ (Adorno) und ‚Zitat‘ (Brecht). Ergänzt werden diese gründlichen Analysen durch kurze…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Ralf Simon: Der poetische Text als Bildkritik

    Stefan Greif
    …Annahme gelten, es seien in erster Linie poetische Bilder, die Dichtung nicht nur von anderen Textsorten unterscheiden, sondern diese überhaupt erst… …nicht anders als literarästhetisch gelesen werden können, ist die Tatsache, dass Dichtung diese Bilder andererseits wieder ‚zerstören‘ muss. Das… …. Begründet wird diese These in einer ausführlichen Betrachtung der Bildtheorien von Edmund Husserl, Gottfried Boehm und 307 Buchbesprechungen Hans Jonas… …Saussure und Maurice Merleau-Ponty bloß Unterschiede zwischen Objekten markiert und demgemäß keine ikonische Kohärenz besitzen kann. Dass diese inneren… …sprachbildnerischen Eigenheiten vorliegender Untersuchung. Diese Behauptung erklärt sich auch aus der nicht immer konsequenten Unterscheidung zwischen innerem Bild und… …ein Kunstwerk. Der Rückgriff auf phänomenologische Kategorien wie die des „Gespenstischen“ ersetzt diese epistemische und ästhetische Präzisierung… …innerer Bilder. Zwar konstituierten sich diese ‚grammatisch‘, würden aber erst im Augenblick ihrer poetischen Versprach- bzw. Verschriftlichung den… …. Aufrechterhalten lässt sich diese Behauptung aber nur, wenn allein dem poetischen Text attestiert wird, seine eidetischen Gegenstände ‚arbiträr‘ zu integrieren und… …damit eine metaliterarische Deutungsebene zu erschließen. Dass diese ‚Freiheit‘ gleichzeitig aber auch die durch Deixis gesteuerte Praxis poetischer Texte… …Leserverwaltung. Warum diese implizite Verpflichtung der Literatur im bürgerlichen Kunstdiskurs geflissentlich verschwiegen wird, darüber informieren bereits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Jörg Kreienbrock: Kleiner. Feiner. Leichter. Nuancierungen zum Werk Robert Walser

    Simon Roloff
    …annahmeleitend geworden ist 2 – hegt Kreienbrock begründetes Misstrauen gegen diese eindeutige Typisierung. Walsers Moderne, so ließe sich eine Hauptthese seiner… …jenseits von Entwicklung und ihrer Suspendierung leben, sondern beansprucht einen ontologischen Status jenseits dieser Dualität: 4 Gegen diese Auffassung… …in die Irre geleiteten Erzähl-Gang des Spazierens will Kreienbrock weder als zielgerichtete noch ziellose Bewegung verstanden wissen: Diese Indifferenz… …beiden Kapitel der Arbeit, wo diese vom Verhältnis Walsers zur literarischen Tradition handeln. Kreienbrock zeigt hier unter Bezug auf „Ferienreise“ und… …(143) Auf diese Weise bewegt sich Walsers Schreiben zwischen Nachahmung und Originalität und lässt sich keiner Epoche oder Schule zuordnen: Robert Walsers… …Künstlers bei Walser übersetzbar (vgl. 53f.). Was aber ist der Grund für diese umfassende Verdichtung und Verschiebung innerhalb des Werks? Hier rächt sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2012

    Thomas Hecken: Pop – Geschichte eines Konzepts 1955–2009

    Peter Rehberg
    …die jeweilige Referenz für eine Diskussion des Pop-Begriffs zu bieten hätte. Man lässt diese Vorgeschichte etwas verunsichert hinter sich, ohne volles… …Mittelschicht selbst durchdrungen. Pop ist der Name für diese Umkehrung.“ (116) Diese Position ließe sich tatsächlich zum Ausgangspunkt einer Debatte machen, der… …historisch geworden war. So verdienstvoll diese Anstrengung Heckens ist, birgt sie im Zusammenhang seines Projektes doch auch methodische Probleme: Denn das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Zu Herkunft, Sprache und Übersetzer des Vocabularius Sti. Galli

    Thomas Klein
    …wie Echternach besaß. Doch genauer zu sagen, wo gerade diese wenig stilvolle Halbunziale und Minuskel beheimatet sein könnte, ist nicht möglich; auch… …zunächst nur für diese Handschrift selbst. Sie ist aber Abschrift, wie Kopierfehler, Blattverlust und Blattversetzungen zeigen (Baesecke 1933: 17). In den… …Glossenschicht S2 15 Vgl. StSG. III, 7, Anm. 6; Michiels 1912: 40–48; Baesecke 1933: 61; Seebold 2001: 53. Die englische Forschung scheint diese Zugehörigkeit von… …Übereinstimmungen zufällig sind, daß vielmehr *VG von *LE abstammt.“ Bezieht man aber diese 52/24 Übereinstimmungen auf die jeweilige Glossengesamtheit, was Baesecke… …wenn man den weit größeren Glossenbestand von EE bedenkt, lässt diese absolut wie vergleichsweise minimale Schnittmenge von Leiden Kap. 47 und VocSach… …hinreichend plausibel zu machen. Das soll im Folgenden versucht werden. Dabei ist mit zu prüfen, ob diese Spuren eher auf einen Althochdeutschen als Übersetzer… …10,60. 30 Dabei können im Prinzip dieselben Fehler auftreten wie bei einer Übersetzung vom Altenglischen ins Ahd.; ich beziehe diese Möglichkeit daher im… …fragliche Wort oder das Wort mit der fraglichen Bedeutung im Ahd. des 8. Jahrhunderts (noch) gab, wenn es auch sonst nirgends bezeugt ist; diese Möglichkeit… …rechtlichen Bereich ‚urteilen, richten, verurteilen‘. Auf diese Bedeutungen entfallen alle literarischen ahd. Belege 47 und ebenso auch die Glossenbelege 48 bis… …Vocabularius Sti. Galli ‚Ruderbank‘ belegt ist. 60 Nicht nur diese Beleglage macht die Annahme eines im Ahd. des 8. Jahrhunderts noch existenten gathofta…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Die spätalthochdeutschen „Wessobrunner Predigten“ im Überlieferungsverbund mit dem „Wiener Notker“

    Teil II: Quellen
    Ernst Hellgardt
    …. Für diese Predigt, die unmittelbar auf Gregor als Quelle zurück zu gehen scheint, hat sich kein Lesungstag im Kirchenjahr ermitteln lassen. 7 Die… …und die Homilie 5 Schröbler S. 280–287. 6 Editionstext S. 23 Z. 7 links. 7 Diese Perikope kommt bei Barré nur in einem in Deutschland nicht verbreiteten… …die Lucas-Perikope, der sich C7 zuordnen lässt, konnte kein fester Lesungstag ermittelt werden. 14 Diese Predigt behandelt übrigens die gleiche Perikope… …Sammlungen übernommen wurden bzw. in Bereiche fallen, für welche die Wessobrunner Fragmente Überlieferungsverluste aufweisen. Diese Textpartien sind in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    Re-Skript und Re-Text – Wertlos und entstellt? Oder: Über die guten Seiten einer ‚schlechten‘ Eckhart-Handschrift (Ein Fundbericht)

    Balázs J. Nemes
    …vorliegende Beitrag zwar auf eine bekannte Eckhart-Handschrift, doch wird diese nicht mit dem Ziel untersucht, den Beweis der Authentizität eines der in ihr… …, Tübingen 1980, S. 4. 75 Balázs J. Nemes chungen zu sichern 13 und diese als „Wegweiser zum Verständnis des Textes“ (S. 7) zu begreifen, damit das… …, hier S. 71, Anm. 39. Diese Einschätzung mag auf die höfische Literatur zutreffen (wobei auch hier zu differenzieren wäre, wie etwa aus den Arbeiten von… …nehmen und diese nicht allein der Editorik zu überlassen. 20 Dieses In- tum für eine überlieferungskritische Editionspraxis, in: Probleme der Edition… …, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 5233 und im Plenar St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 363. Diese offenbar viel beschäftigte Hand kann anhand des… …. 166 (1486, Basel). 51 Dabei wird Cod. Sang. 1066 nach Cod. Sang. 1919 und M 42 geschrieben worden sein und diese komplettiert haben, vgl. Mathias… …: http://doc.rero.ch/record/9746). Diese Überlieferungszusammenhänge setzen voraus, dass die St. Katharina-Schwestern über die Bestände ihrer Bibliothek genau Bescheid wussten und… …. Dass diese Einschätzung des Befundes in der Tat zutreffen kann, zeigen vergleichbare Fälle aus dem Zisterzienserinnenkloster Lichtenthal und dem… …Parallelüberlieferung in Cod. Cent. VI 43 g durch textgeschichtliche Untersuchungen womöglich erhärten. Diese durchzuführen, empfiehlt sich umso mehr, als Cod. Cent. VI…
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