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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Ding - Raum - Gender

    Changierende Alteritätskonstruktionen im mittelhochdeutschen und persischen Erzählen von Alexander und Candacis
    Esther von Stosch
    …somit besiegt ist, beschenkt die überlegene Herrscherin Alexander reich und wird zu seiner Verbündeten. Diese Episode teilen auch die ersten beiden… …(1930), Sp. 2344. 35 Esther von Stosch der Candacis gestützt. Als Alexander sich dem Hof der Candacis nähert, sendet diese ihm als Reaktion auf dessen… …doppelte Gabe seines Dienstangebots 17 sowie eines Bildnisses seines Gottes Ammon 18 eine ganze Reihe von Gegengaben (vgl. S, vv. 5081–5091). Diese sind in… …Die transgressive Kraft von Gaben präsentiert sich hier nicht nur im Zusammenschluss mit den Figuren, sondern auch mit ihrem Herkunftsraum, den diese… …, diese aber durch die beigefügten Schmuckgaben auch buchstäblich in Ketten gelegt. Wörtlich heißt es hier: Zehen ketenen von golde / wâren dar ane gehangen… …manifestations of the extremes of nature“, etwa in Form von „,monstrous races‘ […], chimerical animals or rivers flowing with fire instead of water“. 46 Diese… …indische Regionen zu einem vermeintlich homogenen Kulturraum zusammenschmelzen und diese Homogenisierungen je nach Kontext außerdem noch beliebig weiter in… …Alterität und einer höfischen Prachtentfaltung. Diese ist wiederum teils als eigen, teils als fremd markiert. So sind die rîter und frowen auf dem Wandteppich… …um die problematischen Konsequenzen von Alexanders stetigem Aneignungsmodus eingelassen. Diese werden auch in der Parallelführung des verschenkten… …Wahrnehmung als „bedrohlich“ setze. 62 Die Verbindungen zwischen Wunderdingen und vorausgehenden Gaben unterstützen diese Rätselspannung und leiten überdies in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erobern, bekehren, unterwerfen

    Kolonisierungserzählungen aus dem Umkreis des Deutschen Ordens im Baltikum
    Michael R. Ott
    …Nichtchristen schon längst auf die Deutschordensritter zubewegt, wobei diese Annäherungsbewegung nicht vollständig gelingt. This article analyzes three texts… …können. In den literaturwissenschaftlichen Mediävistiken des englischsprachigen Raums sind diese Ansätze mittlerweile gut etabliert. 3 Für die… …Peters hat hinsichtlich der germanistischen Forschung zum Deutschen Orden im Baltikum festgestellt, dass diese „keine wesentlich anderen Fragen stellt als… …Rahmen der Christianisierungsbewegung am nord-östlichen Rand des Heiligen Römischen Reichs, im Baltikum. Diese Christianisierungsbewegung wiederum wurde… …Reimchronik“ beispielsweise fehlt diese Form des Othering weitgehend. Dort, in der Reimchronik, gibt es andere, mithin subtilere Formen des Othering. Der Begriff… …iagunden hunden […]. (vv. 339–342) Diese Stilisierung des Kampfes als Jagd hat Folgen, wie Claudia Brinker festgestellt hat: Durch die Suggestion einer Jagd… …und aus Sicht der Ego-Gruppe zurecht getötet werden. IV. Die „Livländische Reimchronik“ Diese Form des Othering fehlt in der „Livländischen Reimchronik“… …den Glauben als Motiv und Medium des Kampfes bleiben dagegen marginal. 26 Diese Feststellung ist grundsätzlich durchaus korrekt. Die „Livländische… …die „Livländische Reimchronik“ auch von Niederlagen erzählen kann, scheint mir auch darin begründet zu sein, dass diese Niederlagen eingebettet 29 Rasma… …feindlichen Gebiet; diese Burgen müssen mit Nahrung versorgt werden; manchmal sind Flüsse schwer zu überwinden; man muss sich im Gelände auskennen (oder man…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Othering ohne Kolonialismus?

    Zum blinden Fleck eines prominenten Konzepts und zu seiner analytischen Reichweite am Beispiel des 16. Jahrhunderts
    Marina Münkler, Antje Sablotny
    …zu denken. Diese westliche Hegemonie habe ein neues Objekt des Wissens hervorgebracht, a complex Orient suitable for study in the academy, for display… …sieht, als vielmehr darum, dass sie ihn sehen, und auf diese Weise seine Herrschaft über sie erkennen. Das zweite Beispiel analysiert den Brief eines… …ursprünglichen und quasi-natürlichen Scheidung von ‚selbst‘ und ‚anders‘ ausging, sondern diese Gegenüberstellung als Vorgang auffasste, in dem die Markierung der… …implizit als iterativ und produktiv, d. h. als performativ, insofern er Definitionsmacht über die ‚Anderen‘ produziere, diese den ‚Anderen‘ über sich selbst… …Verbindung von Demokratie und Kolonialismus: „Demokratie, Plantage und Kolonialreich gehören objektiv ein und derselben geschichtlichen Matrix an. Diese… …mitverantwortliche Elite, die das ‚siedlungskoloniale‘ und ‚genozidale‘ Projekt Israels unterstütze und sich folglich permanent schuldig mache. 44 Diese Positionierung… …einhandelt. Nach unserer Auffassung gibt es gute Gründe, diese Zusammenhänge zu bedenken, die methodisch-begrifflichen Entwicklungen aber dennoch zu nutzen, um… …. Wenn man sie von der Verknüpfung mit Orientalism und dem kolonialen Kontext löst bzw. konzediert, dass diese Verknüpfung keine systematische, sondern… …: https://doi.org/10.25969/mediarep/3593. 99 Marina Münkler und Antje Sablotny eine Gruppe von ‚Anderen‘ dadurch herzustellen, dass diese als ‚andersartig‘ und inferior gebrandmarkt werden… …Zuschreibungen können diese zu festen Identitätsmarkern gerinnen. Solche Prozesse können aber nicht nur einseitig, sondern auch wechselseitig erfolgen, und sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Erzählte Wirksamkeit

    Inszenierungsformen der Invektive in Michel Beheims "Buch von den Wienern"
    Michael Berger, Sarah Hutterer
    …beziehen sich Stellenangaben zu Strophen und Versen, sofern nicht anders angegeben, immer auf diese Ausgabe. 2 Lena Oetjens: Michel Beheim als Übergangsfigur… …Abhängigkeit von Gönnerwünschen. 10 Diese Selbststilisierung war insofern erfolgreich, als sie die biographischen Darstellungen von Beheims Leben bestimmt; dass… …, 319,30– 320,3). Beheim geht es dezidiert nur um die Gegner Friedrichs, wobei er eine klare Hierarchie zeichnet: Sy sein wal bös diese ibser [Ybbser]… …, 1985, S. 7–61. 23 Diese Stelle ist ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie problematisch die Rezeption der tendenziösen Angaben Beheims als historische… …wechselnder Solidaritäten, in dem ‚Wiener‘ nicht gleich ‚Wiener‘ sind. Diese Problematik wird auch explizit gemacht, wenn der ehemalige Kontrahent Holzers in… …. Nun schaltet sich Walmann in diese wechsel rede (327,23) ein, der eine andere Rezeptionsstrategie verfolgt, indem er den Einfluss Beheims und seiner… …verfolgt Beheim, wenn er zwei Teufelsaustreibungen beschreibt und diese in den Dienst der Invektive gegen die Wiener stellt: Beide Male bekennt der böse… …Geist, dass er zu seinen Gesellen nach Wien fahren wolle (276,20 f.; 311,7–10). Im Unterschied zu Sangspruchstrophen oder politischen Liedern sind diese… …Worten, die er den Wienern in den Mund legt, kann sich Beheim nicht nur in der Rolle des Meinungsmachers darstellen, sondern funktionalisiert diese… …tatsächlich gegen ihn opponierten und das Buch vernichten wollten oder auch diese Episoden Teil der inszenierten Wirkmächtigkeit seines Texts sind, muss im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Katharina Neumeier: Der spätmittelalterliche Kanzleibrief in Nurnberg. Zur Beschreibung von historischem Textmusterwissen

    Dominic Harion
    …von Formularbüchern, die als zeitgenössische Lehr- und Normliteratur der Schreibpraxis gegenübergestellt werden. Diese Gegenlektüre verleiht der Analyse… …Spielraum. Überregionale Stabilitäten treten hervor, ohne lokale Handschriften zu nivellieren, und wo Unterschiede auftreten, lassen diese sich auf…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Sophia J. Oppermann: Coordination Structures in Old and Middle High German

    Oliver Schallert
    …Dissertation, die 2023 an der Universität Jena abgeschlossen wurde; 2025 erhielt diese Arbeit den Wilhelm-von-Humboldt-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs… …Jahre ein wichtiger Referenzpunkt der Forschungsdiskussion sein.“ 1 Diese Anerkennung ist mehr als gerechtfertigt, wie ich im Folgenden darlegen werde. Im… …versteht sich von selber, dass eine sprachgeschichtlich angelegte Untersuchung, die auf rein positive Datenevidenz angewiesen ist, nicht alle diese Facetten… …gezogen werden. Insbesondere die des Öfteren festgestellte Wechselwirkung von Wortstellung und Animatheit (z. B. S. 207) lässt sich auf diese Weise besser… …Konjunkt fehlt. Die Verf. argumentiert, dass diese Konstruktion im Althochdeutschen als CP- (9a) 144 Buchbesprechungen oder Verbal-Koordination mit… …auftreten, siehe (10). Im Althochdeutschen ist diese Inversion kein koordinationsspezifisches Phänomen, da deklarative V/1-Strukturen auch sonst robust belegt… …mir sicher, dass diese Arbeit Maßstab und Inspiration für künftige Untersuchungen zur historischen Morphosyntax des Deutschen bzw. der germanischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Verena Sauer: Hochdeutsch. Eine framesemantische Analyse historischer Spracheinstellungen zum Deutschen im 16. bis 18. Jahrhundert

    François Conrad
    …ab. Diese werden abschließend kontrastiv gegenübergestellt und erlauben den Nachweis der diachronen Entwicklung der Bewertungs- und Einstellungsmuster… …mitteldeutschen/ süddeutschen/norddeutschen Autoren“ unterschieden. Durch diese typologische und (mehrheitlich) chronologische Anordnung, die durch zahlreiche… …zusammenfasst und die Token-Frames der analysierten Vorreden in ein allgemeineres, abstraktes ­Type-Frame überträgt. Diese Type-Frames wiederum werden für jedes… …Sinn der Fußnoten, die vor nahezu jeder Darstellung eines rekonstruierten Token-Frames eingefügt werden und nur auf diese Abbildung verweisen („Vgl… …. hierzu die Abbildung XY“), erschließt sich nicht. Während all diese Punkte vermutlich auf die Vorgaben des Verlags bzw. der Reihe zurückzuführen sind und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Isabel Langkabel: Karl Kraus und seine späte "Sprachlehre". Kontext, Edition und Erläuterung zu Texten aus dem Nachlass

    Theresa Homm
    …Karl Kraus-Archiv (ZPH 985/91). Diese Abschriften wurden von den Nachlassverwaltern wohl für eine geplante, aber nicht zustande gekommene Publikation… …, liegen aber anders als diese Texte nicht als Typoskripte zusammen mit den „Sprachkritischen Untersuchungen I“ im Konvolut (ZPH 985/91) vor. Eine… …merkt sie in ihrer Einleitung zur „Sprachlehre“ auch an, dass diese Trennung nicht immer möglich ist, zumal die Sprachkritik für Kraus selbst eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2026

    Anja Stehfest: Die Briefe Christiana von Goethes. Studien zur Sprach- und Kulturgeschichte um 1800

    Marko Neumann
    …, quellengestützter Vornamenvariante [gegenüber Christiane als heute allgemein üblicher Form, M. N.] der Vorzug zu geben ist“. 2 Diese Empfehlung wird in der… …Christianas Briefen vor 1793 und von 1804 bis 1809 besteht (vgl. Abb. 4 auf S. 150) – Stehfest vermutet, dass diese Briefe bei einem Autodafé vernichtet wurden… …dialektalen Interferenzen in der Schreibung wie Mädgen vs. Mädchen). Die Verfasserin sichert sich gegen diese mögliche Fehlerquelle doppelt ab: Erstens werden… …„quantitative Analysen nur sparsam zum Einsatz“ (S. 197). Diese Entscheidungen sind sicherlich gut nachvollziehbar (auch wenn andere Lösungen, z. B. eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2025

    Die inneren und die äußeren Verhältnisse

    J. W. Goethes poetologischer Begriff des Motivs
    Jan Lietz
    …Lietz Verhältnisse der Personen, wodurch sie von einem Orte zum andern gebracht, oder auf diese und jene Weise durch gewisse zufällige Begebenheiten… …verbunden werden […] 1 Für die Umarbeitung des Stücks hat diese Unterscheidung weitreichende Konsequenzen. Während die inneren Verhältnisse laut Wilhelm… …Verhältnissen – „gar nicht zu rühren, […], aber diese äußern, einzelnen, zerstreuten und zerstreuenden Motive alle auf einmal weg zu werfen und ihnen ein Einziges… …äußeren Verhältnissen aufmerksam macht. 5 Um diese theoretischen Implikationen aufzuzeigen, werde ich erstens auf Goethes breitere Auseinandersetzung mit… …Feststellung, dass es ein Motiv sei, keinen Unterschied aus.“ 11 Auch wenn diese Bemerkung in Hinblick auf die Begriffsverwendung des späten Goethe plausibel… …gattungsspezifische Verhältnis zweier formaler Funktionsebenen. Um diese formalen Funktionen des Motivs beim früheren Goethe genauer beschreiben zu können, ist es… …unterschieden, 16 Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur, Stuttgart 1980, S. X. 17 In diese Sinne wird das Motiv auch von Wolfgang Kayser den ‚Grundbegriffen… …der Poetologie im engeren Sinne widmen, indem ein Text sich strukturell aus Motiven aufbaut, wie diese verflochten sind, wie sie sich voneinander lösen… …[Z]weitens die entferntere Welt, wozu ich die ganze Natur rechne. Diese bringt der epische Dichter, der sich überhaupt an 21 Vgl. Rüdiger Campe: Die Zeit des… …ihrer physiologischen und pathologischen Einfalt dargestellt. 3) die Welt der Phantasien, Ahnungen, Erscheinungen, Zufälle und Schickale. Diese steht…
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