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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Möglichkeiten und Grenzen einer Analyse historischer Textsorten

    Oliver Pfefferkorn
    …Textsorten und kommunikativen Bereichen und breitet sich von dort aus. Um jedoch diese Prozesse detailliert beschreiben zu können, ist es notwendig, zuerst… …Besonderheiten dieser Textsorten einzugehen, was im Rahmen dieses Handbuches auch gar nicht möglich ist. Allerdings geben sie kaum Auskunft, wie diese historischen… …Texttsortendifferenzierung. Sie können jedoch als Grundlage dienen. Um zu den Textsorten zu gelangen, sind diese Intentionstypen noch weiter zu spezifizieren und Merkmale… …die dominierende Funktion dar, die anderen Funktionen ergänzen oder unterstützen diese. Allerdings bringt diese Auffassung z.B. hinsichtlich der… …bedienen will, auf den sich die Anweisung oder Anleitung bezieht.“ Rolf ordnet diese Textsorten dann doch den direktiven Textsorten zu, mit der Einschränkung… …. Polyfunktionalität in Anlehnung an Gunter Presch, daß ein Textproduzent schon von vornherein mit ein und demselben Text verschiedene Intentionen verfolgt und diese… …Rezeptionsprozeß einbringen, unterscheiden oder sich in verschiedenen Situationen befinden. Diese Differenzierung beruht oft auf unterschiedlichen sozialen… …Pfefferkorn Denkbar ist auch, daß diese Funktion auf den Textproduzenten selbst, auf Mechthild, gerichtet ist, daß sie diesen Text auch deshalb verfaßte, um im… …, inwieweit diese Funktionen von Mechthild tatsächlich in jedem Fall beabsichtigt sind. Eine Mehrfachadressierung setzt nicht immer eine bewußte Entscheidung… …Textsortenbesonderheiten. Steht nur eine Textsorte im Zentrum, läßt sich diese natürlich ebenfalls umfassend be- 29 Als Beispiele genannt seien hier: „Assenat; das ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Das neue Pathos und seine Vorläufer. Beobachtungen zum Verhältnis von Frühexpressionismus und Symbolismus

    Gregor Streim
    …expressionistische Autoren hatte, und die Expressionismus-Forschung hat diese Verbindungen in manchen Punkten bestätigt. Trotzdem ist das Verhältnis der… …Germanica 1972, S. 238–256. 239 Gregor Streim ren zahlreiche Äußerungen von Heym selbst wie auch von anderen frühexpressionistischen Autoren, in denen diese… …allgemein oder mit einzelnen Autoren eingehender auseinandersetzen. Diese Situation hat sich allerdings mit dem Erscheinen von Richard Sheppards Edition der… …„Schriften des Neuen Clubs“ deutlich verbessert. Denn diese Textsammlung enthält eine ganze Reihe von Vorträgen und Aufsätzen, in denen Mitglieder des Neuen… …gesteigertes Pathos der Monotonie“ hätten. 6 Diese Wahrnehmung des ebenso elitären wie bohémehaften Clubs war durchaus typisch für die Zeit und wurde durch… …jedoch eine ironische Brechung spürbar blieb. Diese Mischung von Pathos und Ironie ist ein grundlegendes Merkmal auch vieler anderer Bezugnahmen auf George… …Dichter und diese Zeit“ und aus Georges Gedichtzyklus „Pilgerfahrten“. Auch beim ersten Neopathetischen Cabaret, das am 1. 6. 1910 in Berlin-Halensee… …sich trotz offenkundiger Differenzen des künstlerischen Habitus und Lebensgefühls so stark auf diese Autoren bezogen. 2. Wirken die einzelnen Erwähnungen… …Pathos-Verständnis der Expressionisten, das diese unabhängig von Zweig und schon vor dem Erscheinen von dessen Artikel ausgebildet hatten, hob sich davon deutlich ab… …er diese Definition formuliert, sieht Hiller sich schon genötigt, einem offenbar naheliegenden Mißverständnis vorzubeugen. Er fügt nämlich an, daß man…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Wîpliche man, manlîchiu wîp. Zur Konstruktion der Kategorien Körper und Geschlecht in der deutschen Literatur des Mittelalters. Internationales Kolloquium der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft und der Gerhard-Mercator- Universität Duisburg, 8.–10. Oktober 1997 in Xanten

    Ricarda Bauschke
    …trägt diese Paradoxie in sich und scheitert, wogegen Eneas mit seinem männlichen Begehren normenkonform bleibt und überlebt. – Die „Genderkonstruktionen… …eine individuelle Akzentuierung mit amour als Bezugsmatrix. Im Ausprobieren von Formen, welche die bekannten Muster nuancieren, werden diese abermals… …weibliches Begehren der tanzlustigen Alten. Die konventionalisierte Perspektive gibt Neidhart selbst vor, und er steuert auf diese Weise den Blick des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Die verlorene Heimat in der Fremde. Franz Kafkas „Ernst-Liman“-Fragment

    Hartmut Vollmer
    …seiner Gewohnheit – er machte diese Reise schon zum zehnten Mal – ohne sich um irgendetwas sonst zu kümmern durch die im übrigen leeren Gassen zu dem Hotel… …, bleibt seine Identität im dunkeln. Diese schon zu Beginn evozierte Spannung zwischen Fremdheit und Vertrautheit ist konstitutiv für die ganze Erzählung. Zu… …sich Liman über diese unsinnige Bitte, dann erfährt er, daß man für frühere Hotelgäste als 259 Hartmut Vollmer „Ersatz“ „schöne Zimmer in… …dem Leben auf den Straßen und in den Basaren noch ein Abglanz größerer Zeiten zu erkennen sei, – aber nein, diese Stadt ist ein Beispiel vollkommener… …Konstantinopel nur 5 Tage, für diese Zeit werde ich mich doch nicht in einer Privatwohnung einrichten, nein ich fahre in ein Hotel.“ (129) Wie er befürchtet, würde… …des Autors austrägt. Den ersten Schlüssel für diese Deutung liefert der 8 Franz Kafka: Briefe 1902–1924, hg. v. Max Brod, Frankfurt/Main 1983, S. 14. 9… …Diese Verfremdung zeigt sich augenfällig etwa darin, daß Liman – im Gegensatz zu seinem Autor – von „gedrungener Gestalt“ und offensichtlich schon… …Individuums wird dort behindert und eingedämmt. Diese Spannung zwischen grenzenloser Freiheit und eingegrenzter Existenz, zwischen unendlicher Sehnsucht und… …mit Kopf und Händen, Knien und Ellenbogen, wenn sie einmal durch diese Frauen an der Flucht aus dem brennenden Teater gehindert sind. Da schweigen… …anschließend entbrennt, eröffnet ihm dann ein „Abenteuer“ ganz anderer Art. Gewagt mag es erscheinen, diese Konfrontation im „schau- 16 Vgl. den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Deutsch-amerikanische Mediävistentagung in Seattle/Friday Harbor 19.–21. 9. 1997: „Ordnung und Unordnung: Zur Konkurrenz offener und geschlossener Formen in mittelalterlicher Literatur“

    Andreas Kraß
    …. Doch lassen bestimmte narrative Strategien diese makrostrukturelle Finalität im weiteren Verlauf zunehmend in produktive Spannung zu einer autonomen… …Redundanz auf diese Weise abgebaut wird, erweist sich die Geschlossenheit des Texts als dialektische Bedingung seiner semantischen Öffnung. Offenheit und… …. In ihrer Zusammenschau partizipieren die Erzählungen an einem Diskurs der Heimlichkeit, wobei diese sowohl im traditionellen Verständnis Index sozialer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Peter von Matt, Verkommene Söhne, mißratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur. Hanser Verlag, München 1995.

    Ingeborg Harms
    …Impuls verbirgt: „Die Dichtung unterzieht sich dem Formgesetz als einer Ordnung, die in Analogie steht auch zu andern Ordnungen. Diese Verse sind gehorsam… …erwachsener stark und verfällt im Alter wieder. Diese biologische Dialektik gibt Anlaß zu einem ewigen innerfamiliären Krieg um die Macht. Von Matt zeigt, wie… …wählt er den „Schwellenmoment“. Von Matt lokalisiert diese Zeitspanne jenseits dualistischer Machtpositionen unter anderem im „Amerika“-Roman. Am… …die mir nicht bewust, Voll fremden Leides, fremder Lust; Gnade mir Gott, wenn in der Brust Mir schlummernd deine Seele ruhet! Man darf diese Verse auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Holger Noltze, Gahmurets Orientfahrt: Kommentar zum ersten Buch von Wolframs ,Parzival‘ (4,27 – 58,26) (Würzburger Beiträge zur deutschen Philologie, Bd. 13). Verlag Königshausen & Neumann: Würzburg 1995.

    William Henry Jackson
    …, so Noltze, weniger auf eine Parteinahme für oder gegen diese Einrichtung als darauf, den Auszug des Helden durch Hereinnahme eines Rechtsfalls des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Utz Maas, Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933–1945. Bd. 1: Einleitung und biobibliographische Daten. A–F. Verlag secolo, Osnabrück 1996.

    Beatrix Müller-Kampel
    …und Flucht angerichtet hatten: Fragen wie diese pflegen mittlerweile auch Wissenschaftsdisziplinen an sich zu stellen, für deren fachliche Profilierung… …entstanden diese systematischer angelegten einleitenden Abschnitte „unter dem Zwang“, sich „selbst beim Umgang mit dem Material eine Orientierung zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Arthur Groos, Romancing the Grail. Genre, Science and Quest in Wolframs’ Parzival, Ithaca 1995.

    John M. Clifton-Everest
    …immer wieder die gleichen oder verwandte Stränge hervor, die diese Genres kennzeichnen, so daß am Schluß, etwa wie bei einem riesigen angespannten Tau…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Kein Land in Sicht: Heimat – weiblich? Hg. v. Gisela Ecker. Wilhelm Fink-Verlag, München 1997.

    Ursula Töller
    …diese Heimat wirklich unsere Heimat ist und daß sie unsere wirkliche Heimat ist.“ (91) 284 Buchbesprechungen Mit einem gleichfalls interessanten (Rand-)… …sachbezogen war, beginnt dann bei seiner Nennung ,das Herz zu sprechen‘. Monika Nienaber zeigt am Beispiel von Lena Christ, daß diese nicht nur als… …topographische Beheimatung, noch eine in der Geschlechterbeziehung. Auch wenn diese Frauenfigur „als subversive Außenseiterin eine Bedrohung für die patriarchale…
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