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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Stefanie Golisch, Ingeborg Bachmann zur Einführung. Junius Verlag, Hamburg 1997.

    Ursula Töller
    …Antwort, die Stefanie Golisch auf diese gravierende Veränderung gibt, lautet: „Die Abkehr Bachmanns von der Lyrik erscheint [...] nicht zuletzt als bewußte… …Reaktion auf die wachsende Einsicht in die Selbstgenügsamkeit und Wirkungslosigkeit lyrischen Sprechens.“ (38) Diese Antwort läßt die zeitgeschichtlich… …verwiesen, unabhängig davon in welchem Genre der Text gehalten ist. Offen bleibt aber, worin diese Kontinuität besteht. In der Einleitung wird der „Konflikt… …(II, 253–263). Diese kann nun aber gerade als das Exempel „ästhetischer Distanz“ im Werk Ingeborg Bachmanns gelten. Indem Bachmann die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/1998

    Hans Ruef, Sprichwort und Sprache. Am Beispiel des Sprichworts im Schweizerdeutschen. Berlin, New York 1995 (= Studia Linguistica Germanica 1995).

    Harald Burger
    …Parömiologie, verzichtet auch Ruef auf eine eigentliche Definition des Sprichworts). Um diese Bestimmung zu konkretisieren, diskutiert er zunächst… …versammelt sind, die man als ganze kennt“ (17). Diese nicht gerade umwerfende Adaptation des Ganzheits-Konzepts auf Sprichwörter wird dann aber pointiert zu… …für Sprichwörter sein sollen. Die – aus der Optik der Prototypentheorie naheliegende – Antwort wäre diese: Beste Beispiele sind solche Sprichwörter, die… …die Sprecherinnen und Sprecher der heutigen Sprache dafür halten. Diese Einschätzung müßte mit einer geeigneten empirischen Methodik erhoben werden. Der… …Ausdruck D Liebi muess zangget ha als typisches Beispiel für diese Gruppe herangezogen wird, ist mir nicht verständlich. In der Belegreihe (S. 222) findet… …Kontextualisierung“, zu seiner Reflexivität und seinem Spielraum im Interaktionszusammenhang. Doch böten diese Aspekte eher Ansatzpunkte für eine Untersuchung der… …ist, können diese Gesichtspunkte gar nicht zum Tragen kommen. Die Sammlung selber, obwohl in lexikographischer Hinsicht nicht in jeder Hinsicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/1998

    Jarmo Korhonen, Studien zur Phraseologie des Deutschen und des Finnischen. I. Bochum: Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer 1995 (Studien zur Phraseologie und Parömiologie; 7).

    Csaba Földes
    …neben dem Finnischen möglichst wenige Sprachen vorkommen. Diese Vorgehensweise soll dazu dienen, für die Klärung der Entlehnung von Idiomen eine möglichst… …hat. Diese Beiträge können zweifellos eine gute Grundlage für eine synthetisierende kontrastive Gesamtbetrachtung der Phraseologie Deutsch-Finnisch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Jürgen Schiewe, Sprachenwechsel – Funktionswandel – Austausch der Denkstile. Die Universität Freiburg zwischen Latein und Deutsch. (Reihe Germanistische Linguistik 167), Max Niemeyer: Tübingen 1996.

    Heinrich Löffler
    …Unterricht, akademische Prüfungen, Gerichtsbarkeit, Repräsentation, direkter Umgang, persönliche Korrespondenz, wissenschaftliche Veröffentlichungen. In diese… …die schönen Künste, die Vorläufer unserer heutigen Kunst- und Literaturwissenschaften. Diese hier nur kurz nachzeichenbare Deutung zieht sich wie ein… …der älteren Universitäten müßte eigentlich auf diese Weise 466 Buchbesprechungen aufgearbeitet werden. Auch wenn der Blick auf die protestantische… …wichtigen Zeugnisse der Adressatenbezogenheit gar nicht aufbewahren können, da diese im Original in Händen der Adressaten liegen. Die vorhandenen Kopien oder… …geheißen hat, wäre die passendere Bezeichnung – also „Landessprache“. Gerade diese Einwände und Wünsche zeigen, wie sehr dieses Buch trotz oder wegen seiner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Gerhard Härle, Reinheit der Sprache, des Herzens und des Leibes. Zur Wirkungsgeschichte des rhetorischen Begriffs puritas in Deutschland (Rhetorik-Forschungen; 11). Max Niemeyer: Tübingen 1996.

    Ingo Warnke
    …rhetorikgeschichtliche Analyse im eigentlichen Sinn. Vielmehr möchte der Verfasser diese drei Disziplinen verschmelzen, womit die Arbeit wohl am ehesten als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Willy Diercks, Niederdeutsch in der Stadt Schleswig. Zu Attitüden und zur Sprachverwendung (ZDL Beihefte 86). Steiner Verlag: Stuttgart 1994.

    Arend Mihm
    …Beschreibung und Deutung der dort gesprochenen Varietäten zum Ziel haben 1 , bleibt diese erste stadtsprachliche Monographie aus dem Norden, die nach Auskunft… …durchschnittlichen Häufigkeit diese Gruppe in den übrigen 34 Bereichen niederdeutsche Kontakte angegeben hat. Von den 35 denkbaren „Netzwerken“ dieser Art und den… …genauere Untersuchung der Hintergründe für diese Ergebnisse erschiene sicherlich lohnenswert, wobei auch zu klären wäre, warum zwei der Nachbarmundarten… …. 230). Diese pessimistische Sehweise erscheint allerdings aufgrund der mundartlichen Gespräche, die Diercks mit seinen 129 Informanten führte oder zu… …Niederdeutsch ehemaliger Dialektsprecher, weiterhin ob diese Sprachausprägungen eine längerfristige Stabilität besitzen oder als Übergangsvarietäten bzw. als… …Antwort auf diese Fragen könnte allerdings nur die systematische Auswertung der erhobenen Sprachproben bringen, und „der Aufwand für Untersuchungen… …,natürlicher‘ Sprachen ist bekanntlich hoch“, wie Diercks zu Recht hervorhebt (S. 218). Informantenumfragen und Bewertungstests aber, das macht diese Arbeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Ingrid Samel, Einführung in die feministische Sprachwissenschaft. Erich Schmidt Verlag: Berlin 1995.

    Heinz Sieburg
    …Sprachgewohnheiten. Diese resultieren vor allem daraus, daß Maskulina wie Bürger, Student oder Passagier zur Benennung von Frauen als problematisch angesehen und… …gemieden werden, weil sich hierin eine Ungleichbehandlung vermittels der Sprache ausdrücke. Diese, zuerst im Sprachfeminismus vertretene, inzwischen aber… …der Gesellschaft beizutragen. Daß diese Forderung Wirkungen nach sich gezogen hat und einen Sprachwandel auslöste, zeigt sich in besonderer Weise auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Zufall und Methode. Aus der Werkstatt der mediävistischen Dramenforschung

    Hansjürgen Linke
    …34 , eigentlich nach Luzern gehörig. Diese Situation hatte sich auch noch nicht geändert, als ich – immerhin neun Jahre später – im Wintersemester… …den Herausgebern nicht gelesene Pergamenturkunde eingeschlagen. Diese ist nicht, wie von ihnen vermutet, ein Solawechsel, sondern die Beurkundung einer… …Untersuchung – diese Kette der Glücksfälle hat, so resümiere ich nun, vielfältigen Erkenntnisgewinn erbracht: Es konnten – die heutige Lagenordnung exakt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Diu gewaltaerinne Minne. Von einer weiblichen Grossmacht und der Semantik von Gewalt

    Hildegard Elisabeth Keller
    …. In Frau Minnes Engagement für die liebeskranke Seele in Lamprechts von Regensburg brautmystischem Epos „Tochter Syon“ wird sich diese Gewalt an einem… …liebenden Gott beweisen: Sie schiesst den „Himmelskönig“ lebensgefährlich an. Lamprecht löst diese narrativ höchst effektvolle Konstruktion dann in einem… …Kultur – Geschlecht 3). 17 Hildegard Elisabetb Keller ren diese Welt in gewisser Hinsicht sogar, 2 haben doch Frauen in einer Sphäre, die Waffen als… …vs. Immanenz, zum andern mit dem Geschlechtergegensatz Männlichkeit vs. Weiblichkeit paaren. Diese Dualismen seien – neben andern – Universalien der… …– im griechischen Eros wie in den römischen Amor und Cupido oder ihrer Mutter Venus 15 – Gestalt annimmt. Diese Ahnen gehören zu den personalen… …übrigens auch andere Personifikationen mit ihr teilen 16 – und verkörpert sich in einer herrscherlichen Frau. Gerade diese geschlechtergeschichtlich… …Generis feminini. der erste fall der Eua war die hoffart, dan sie wolt wie ein gettin sein (S. 136). Diese aufs grammatikalische Genus rekurrierende… …Etymologe schliesst diesen auf und enthüllt so die wesensmässige Tiefenstruktur der Jungfrau. Und wen wundert es, dass diese männlich ist? Schliesslich… …Vollmann-Profe, München / Zürich 1990 (MTU 100) II, 19, 6–9. Mechthild bleibt anschliessend im Bild des Kampfes, der Bewaffnung und erläutert diese allegorisch. –… …, Adjektive oder Verben zeigen diese doppelte Semantik noch deutlicher, etwa gewaltec, gewalten oder gewaltsam (stm. und stf.). 45 Margot Schmidt spricht von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Die Inschriften des Münchner Minnekästchens: Eine Fälschung?

    Christine Wand-Wittkowski
    …. Ihre vornehmliche Aufgabe ist die Textsortenbestimmung der Inschriften. Diese Aufgabe ist schwierig, weil nach wie vor bei der Klassifizierung von… …anscheinend nur für diese eine Frau bestimmt (4: Ihc wil vhc scriben ...). In der Minnerede wäre dagegen auch ein größeres Publikum denkbar. Der Inschriftentext… …bereits in der Liebesdichtung um 1200 vorkommen 16 . Diese Motive sind später z. B. in den Texten Ulrichs von Lichtenstein [Mitte 13. Jh.] versammelt 17 und… …. Ausgerechnet diese früh publizierten Brieftexte ähneln der 32 So auch Göbel [Anm. 4], S. 308. Seine Bemerkung entspricht der Analyse der Verfasserin vom 20. 8… …alle geleich ...). Diese einmalige pathetische Apostrophe fällt aber als bloßer Stoßseufzer des Verliebten am Rande nicht aus dem Rahmen des normalen…
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