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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Der Ausdruck Altdeutsch im Sprachdenken des Barock und der Aufklärung

    Thorsten Roelcke
    …Abstract: DER AUSDRUCK ALTDEUTSCH IM SPRACHDENKEN DES BAROCK UND DER AUFKLÄRUNG von Thorsten Roelcke, Berlin Der Ausdruck altdeutsch wird in der… …deutschen Sprachreflexion des Barock und der Aufklärung anders denotiert und konnotiert als in der historischen Sprachwissenschaft des Deutschen in der… …Gegenwart und jüngeren Vergangenheit. Der vorliegende Beitrag arbeitet die zentralen Bedeutungen des Ausdrucks im deutschen Sprachraum des 17. und 18… …Sprachdenken des Barock und der Aufklärung eine semantisch schillernde Verwendung. Sie ist aus sprachwissenschaftsgeschichtlicher Perspektive von besonderem… ….: Nation und Sprache in der Zeit der Aufklärung, in: Nation und Sprache. Die Diskussion ihres Verhältnisses in Geschichte und Gegenwart, hg. v. dems., Berlin… …, New York 2000, S. 169–198; Thorsten Roelcke: Der Patriotismus der barocken Sprachgesellschaften, in: Nation und Sprache. Die Diskussion ihres… …. und 18. Jahrhundert, Berlin, New York 1994; Thorsten Roelcke: Geschichte der deutschen Sprache, München 2009. 107 Thorsten Roelcke auch auf die… …Sprachdenken des Barock und der Aufklärung4 gehen zurück auf ein Heidelberger Forschungsprojekt zur Sprachreflexion in Barock und Aufklärung, 5 in dem rund 650… …altdeutsch erläutert. Hierauf werden die Überlegungen der deutschen Sprachdenker des Barock und der Aufklärung zu der als altdeutsch bezeichneten Periode der… …deutschen Sprachgeschichte nachgezeichnet; dabei wird einerseits ein Schwerpunkt auf Fragen der Genealogie und andererseits ein solcher auf Bestimmung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Brechts Lektüre der Logik Hegels

    Frank D. Wagner
    …BRECHTS LEKTÜRE DER LOGIK HEGELS von Frank D. Wagner, Oldenburg Abstract Der Umfang der Hegellektüre Brechts ist beachtlich: Philosophie der Kunst… …, der Geschichte, des Rechts, dann auch die Wissenschaft der Logik, in Ausschnitten zwar, doch immer gezielt. Die Hervorhebungen und Randglossen sind in… …Brechts Nachlass-Bibliothek gut dokumentiert, bisher aber kaum ausgewertet. Hier wird Brechts Lektüre der Logik Hegels vorgestellt, dem Umfang nach… …tradition into modernity. I. Lesespuren und Randglossen Die „Vorrede zur zweiten Ausgabe“ der „Wissenschaft der Logik“, ausführlicher und gewichtiger als die… …zur ersten, konnte Hegel kurz vor seinem Tod abschließen. Hinter dem Datum „Berlin, den 7. November 1831“ findet sich Brechts Zeitangabe der eigenen… …Worten: „Ich schreibe, unter dem Donner der manövrierenden deutschen Schiffe, an meinem ‚Tuiroman‘, der eine lange Sache 1 Die Bibliothek Bertolt Brechts… …. Ein kommentiertes Verzeichnis, hg. v. Bertolt-Brecht- Archiv u.d. Akademie der Künste, Frankfurt/Main 2007, Nr. 2371. 599 Frank D. Wagner wird [...].“… …(Br 29, 31) 2 Es sind die Monate, in denen er sich Hegels „Wissenschaft der Logik“ als Lektüre vornimmt, unter extremen äußeren Bedingungen, aber auch… …Typus von Intellektuellem ausmünzen, der sich in Extremen gefällt. Lässt sich Brecht von älteren und pauschalen Vorurteilen über Hegel leiten bei seiner… …Lektüre der Originale? Lässt sich sein Lektüre-Interesse näher begründen? Welches Gewicht kommt den Vorurteilen über Hegel, wohl aus zweiter Hand, überhaupt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Wiege oder Totenbett der Literatur?

    Peter Brandes
    …Abstract WIEGE ODER TOTENBETT DER LITERATUR? Das Bett als Geburtsort der Dichtung bei Goethe, Heine, Proust von Peter B r a n d e s , Bochum Der… …eine kaum zu überschätzende Bedeutung zu. Denn das Bett ist nicht nur ein beliebter Ort der Lektüre, sondern ersetzt in manchen Fällen auch den… …Schreibtisch des Dichters. Aus der Perspektive der metapoetischen Literatur scheint das Bett daher eine sehr attraktive Trope zu sein, um den Beginn (Wiege) und… …das Ende (Totenbett) der literarischen Praxis zu bezeichnen. Während für einige Autoren – wie Heine und Proust – die Bettstätte zum Gegenstand der… …aber die genannten Autoren bei allen Differenzen in der literarischen Darstellungsweise das produktive, selbstreflexive und gleichsam autopoietische… …emphasis on the productive, self-reflexive and autopoietic moment of the motif of the bed for the modes of literary representation. I. In dem System der… …Tropen und rhetorischen Figuren nimmt das Wort Bett einen zentralen Platz ein, wie etwa in der Metapher ‚Flussbett‘ oder in der metonymischen Redewendung… …‚mit jemandem ins Bett gehen‘. Es ist daher kaum verwunderlich, dass das Bett ein beliebter Gegenstand der literarischen Rede ist. 1 Auf diese Weise… …fungierte das Bett-Motiv bereits in der antiken Philosophie und Literatur als ein Sprachbild, das sowohl auf metaphysische Lehren als auch auf erotische… …Praktiken zu verweisen vermochte. Die vielleicht bekannteste Verwendung des Bett-Motivs in der Philosophiegeschichte findet sich bei Platon. Im 10. Buch der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2015

    Cornelia Zumbusch, Die Immunität der Klassik

    Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 2012
    Johannes Türk
    …Buchbesprechungen Cornelia Zumbusch, Die Immunität der Klassik, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 2012. Obwohl der normative Stellenwert der Klassik… …aus historischen wie auch methodologischen Gründen aufgegeben scheint und der Epochenbegriff als Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten unter… …Druck steht, bleibt ihre Position als literaturwissenschaftliches Arbeitsfeld – häufig unter neuem Namen, etwa dem der Goethezeit – zentral. Sie verdankt… …sich nicht nur der realen Dominanz klassischer Texte in der deutschen Literaturgeschichte. Quantität und Qualität der Forschungstradition machen gute… …Beiträge zur Klassikforschung auch zum Ausweis akademischer Exzellenz. Und die Literatur der Epoche gewinnt gegenwärtig als Gegenstand eines wiedererwachten… …philologischen Eros auch wieder an Attraktivität. Obwohl Cornelia Zumbuschs „Die Immunität der Klassik“ den Abstand zum normativ verstandenen Epochenbegriff… …Klassik markiert (S. 19), besteht der Grundeinsatz des Buches darin, aus dem medizinischen Begriff Immunität und seiner Geschichte „eine neue… …, sondern vielmehr der Prozess, in dem beide Autoren „affekdiätetische Vorschriften zu ästhetischen Modellen und poetischen Verfahrensregeln“ (S. 20)… …umarbeiten. Insofern ist das Interesse des Buches an dem Begriff Immunität, der gegenwärtig eine Konjunktur durchläuft, nicht primär ein Interesse an der… …Zumbusch Immunität Ansteckungen gegenüber (immunia ab contagio) als Analogie für „Affektabwehr“ im Erhabenen (Schiller) und in der Entsagung (Goethe) sieht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2024

    Das diagrammatische Netz der Fülle

    Arofels Schild als stillgelegtes Objekt in Wolframs „Willehalm“
    Joana Thinius
    …35 DAS DIAGRAMMATISCHE NETZ DER FÜLLE Arofels Schild als stillgelegtes Objekt in Wolframs „Willehalm“ von Joana T h i n i u s , Göttingen Abstract… …: Der Beitrag beschäftigt sich vor dem Hintergrund eines aktuell gestiegenen Inte- resses an den sogenannten Dingen bzw. Objekten in der vormodernen… …. Die Frage nach der Rolle des Schildes, der Willehalm zwar über weite Strecken seiner Reise begleitet und dabei in der erzählten Welt immer wieder als… …Denkfiguren der Identität (Verwandt- schaft), Differenz (Heiden und Christen) und Fülle (kämpfende Massen) geprägt. Als Knotenpunkt in diesem diagrammatischen… …Netz erweist sich der Schild als bild- liche Leerstelle, paradigmatisch zeigt sich hingegen eine besondere semantische Fülle des Objekts. In the context… …„Willehalm“. Dass man dem Topos der Verwandtschaft durchaus eine „Schlüsselfunktion“ 2 des Gesamtwerks unterstellt, kann heute 1 Walter Johannes Schröder… …: Der Toleranzgedanke und der Begriff der ‚Gotteskind- schaft‘ in Wolframs ‚Willehalm‘, in: ders.: rede und meine. Aufsätze und Vorträge zur deutschen… …geslehte. Verwandtschaft als Deutungsmuster im ‚Wille- halm‘ Wolframs von Eschenbach, Wiesbaden 2000, S.  11. 36 Joana Thinius wohl als seltener Konsens der… …ausgehen kann, im Fokus der Narration? Glaube und Verwandtschaft scheinen nicht nur in den beiden Tendenzen der Forschungsdis- kussion unmittelbar… …Stand der Familie seines Gönners, des Landgrafen ­ Hermann von Thüringen, eingeht (vgl. 3,29). Das Motiv der Gotteskindschaft 3 Vgl. Regina Toepfer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Die Naturgeschichte der naturmagischen Schule

    Mit besonderem Blick auf Elisabeth Langgässer
    PD Dr. Norman Kasper
    …DIE NATURGESCHICHTE DER NATURMAGISCHEN SCHULE Abstract: Mit besonderem Blick auf Elisabeth Langgässer von Norman K a s p e r , Halle-Wittenberg Die… …Rezeption der Naturgeschichte, d. h. von Geologie und Paläontologie, im Bereich des deutschen Magischen Realismus zwischen 1930 und 1950 ist ein Desiderat… …. Der Beitrag konzentriert sich auf Muster naturgeschichtlichen Denkens, die sowohl Prosa als auch Lyrik von Autor:innen prägen, deren Platz in der… …inspiriertes Gedicht „Zwillinge“ aus ihrem zweiten Gedichtzyklus „Die Tierkreisgedichte“ (1935) und die frühe Erzählung „Proserpina“ (1932/1949). Ziel der… …Untersuchung ist eine genauere Bestimmung des Verhältnisses von Poetologie und naturgeschichtlichem Wissen in der naturmagisch orientierten „reflektierten… …history in ‘reflected modernism’ (Helmuth Kiesel) with its orientation towards natural magic. Im weiten Feld der Verhältnisbestimmungen von Literatur und… …. Jünger, Celan) 1 1 Vgl. Erika Schellenberger-Diederich: Geopoetik. Studien zur Metaphorik des Gesteins in der Lyrik von Hölderlin bis Celan, Bielefeld 2006… …; Michaela Haberkorn: Naturhistoriker und Zeitenseher. Geologie und Poesie um 1800. Der Kreis um Abraham Gottlob Werner (Goethe, A. v. Humboldt, Novalis… …, Steffens, G. H. Schubert), Frankfurt/Main u. a. 1996; Wolf von Engelhardt: Goethe im Gespräch mit der Erde. Landschaft, Gesteine, Mineralien und… …Erdgeschichte in seinem Leben und Werk, Weimar 2003; Peter Sprengel: Darwin in der Poesie. Spuren der Evolutionslehre in der deutschsprachigen Literatur des 19…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    Hartmut Freytag, Lübecker Totentanz, Der Totentanz der Marienkirche in Lübeck und der Nikolaikirche in Reval (Tallinn), 1993.

    Franz-Josef Schweitzer
    …Buchbesprechungen Hartmut Freytag, Lübecker Totentanz, Der Totentanz der Marienkirche in Lübeck und der Nikolaikirche in Reval (Tallinn), 1993… …. Dieser großformatige, komfortabel ausgestattete Band, der unter dem Titel „Der Totentanz der Marienkirche in Lübeck und der Nikolaikirche in Reval… …, Kommentar, Interpretation“ und zugleich als Darstellung der „Rezeption“ des vorliegenden Textes, der nicht mehr als ganze 398 Verse umfaßt. Das hier… …Gründlichkeit muß man allerdings in Kauf nehmen, daß der Text häufig, jeweils nach wenigen Versen, unterbrochen wird. Nachdem im kollektiven Vorwort des Bandes… …auf das grundsätzliche „Novum“ des Lübecker Totentanzes hingewiesen wurde: die „Projektion der Tanzenden vor die Stadt Lübeck“ (S. 7), folgt eine knappe… …Zusammenfassung der einführenden Beiträge und des Anhanges. Daraufhin eröffnet Freytag mit „literatur- und kulturhistorischen Anmerkungen“ 2 zu den beiden… …Totentänzen (S. 13–57), die eigentlichen Bei- 1 Freytag richtet vielmehr unterhalb der Übersetzung, jeweils auf der rechten Seite, eigens einen textkritischen… …Apparat ein. Mehr als anderswo ist auch eine „Interpretation“ der beiden Texte in ihrem Zusammenspiel mit der Illustration angebracht, um gerade nicht die… …Vielzahl der Fakten für sich sprechen zu lassen. Die Knappheit der Interpretation (S. 36–43) trägt besonders zur Klarheit bei. 2 Aus Erfahrung vorsichtig… …Buchbesprechungen träge. Der Erfahrung der Nivellierung und des Sinnverlustes gegenüber, so lautet die zunächst überraschende Grundthese, stellt der Totentanz „in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Sibylle Peters: Der Vortrag als Performance

    Peter Brandes
    …Buchbesprechungen Sibylle Peters: Der Vortrag als Performance, Transcript, Bielefeld 2011. In Zeiten der allgemeinen Exzellenzwerdung… …wissenschaftlicher Forschung und Lehre ist der Vortrag keineswegs ad acta gelegt, sondern nach wie vor eine der wichtigsten Formen der Wissenspräsentation. Ein Blick… …auf die durch gängige Mail-Verteiler verschickten Tagungsprogramme genügt, um sich von der Omnipräsenz des Vortrags in der Wissenschaftsszene zu… …überzeugen. Dass sich Wissen in der Form des Vortrags abbilden lässt, ist dabei die unhinterfragte Prämisse des wissenschaftlichen Diskurses. Die Problematik… …der Darstellung, die ja gerade in den Geistes- und Kulturwissenschaften immer wieder Gegenstand der Forschung ist, wird in diesem Zusammenhang kaum… …reflektiert. Die hier zu besprechende Monographie von Sibylle Peters geht genau diese für das Selbstverständnis der Wissenschaften zentrale Frage an – und zwar… …, um das gleich vorwegzunehmen, mit ausgesprochenem Gewinn! Zunächst erscheint die These, die der Titel des Buches andeutet, nicht besonders spektakulär… …. Dass jeder Vortrag, der gehalten wird, immer schon eine Performance ist, wird wohl jedem Vortragenden und jedem Zuhörer unmittelbar einleuchten. Dass… …aber der Vortrag als theatrale Situation nicht nur ein schon vorgängiges Wissen abbildet, sondern selbst Wissen generiert, ist eine nicht so weit… …verbreitete Annahme, die allerdings Peters in ihrer Arbeit zu plausibilisieren sucht. Dabei will sie nicht nur einen „Beitrag zur Wissenschaft der Künste“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Der Vormärz als ‚ausgelesenes‘ Buch.

    Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘
    Sientje Maes, Bart Philipsen
    …DER VORMÄRZ ALS ‚AUSGELESENES‘ BUCH. Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘ von Sientje Maes und Bart Philipsen, Leuven… …Abstract Als Exponent der vormärzlichen Übergangszeit zwischen überholten sinnstiftenden, allegorischen Modellen und dem wachsenden Bewusstsein der… …Kontingenz, die eine eschatologische oder auch immanent-teleologische Perspektive der Geschichte zutiefst problematisiert, befindet sich der Dramatiker… …Napoleons hat sich laut Grabbe eine ‚posthistorische‘ Spektakelgesellschaft durchgesetzt, in der die Geschichte (mit Walter Benjamin gesprochen) ‚in den… …der Geschichte erscheinen Grabbes historische Dramen als zum Theater gewordene Tragödien, in denen der tragische Tod des ‚großen‘ Subjekts als… …einmaliges, auf einen anderen Beginn verweisendes ‚bedeutungsvolles‘ Ende unmöglich geworden ist. Grabbes ‚moderne‘ Dramaturgie zeigt, wie der zum Problem… …themselves and their finished roles in their hampered dramas. 189 Sientje Maes, Bart Philipsen Zwischen Transzendenz und Kontingenz: Der Vormärz als… …Lutz Niethammer sich mit der Idee des drohenden historischen Stillstands und der kulturellen Kristallisation auseinandersetzt, hat der deutsche… …Dramatiker Christian Dietrich Grabbe bereits das Ende der Geschichte proklamiert: Mit Napoleons Ende ward es mit der Welt, als wäre sie ein ausgelesenes Buch… …zusammengeschrieben, ist ihnen oft mehr werth als das recensirte Buch, denn – es ist eine Recension, – eine Pflanze lernen sie eher aus Linnés System kennen, als in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Zufall und Methode. Aus der Werkstatt der mediävistischen Dramenforschung

    Hansjürgen Linke
    …117. Band 1998 · Erstes Heft ZUFALL UND METHODE Aus der Werkstatt der mediävistischen Dramenforschung von Hansjürgen Linke, Köln Abstract Der Zufall… …paßt nicht ins System der Wissenschaft. Gleichwohl gibt es ihn auch in ihr, und er ist dort sogar willkommen, sofern er die nach Ausschöpfung aller… …methodischen Möglichkeiten fortbestehende Ungunst einer Sachlage positiv verändert. An Beispielen aus der Erschließungsgeschichte des Dramas aus dem… …spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Deutschland wird gezeigt, wie beide – der blinde Zufall und die zielgerichtete Forschung – ineinandergreifen: wie einerseits… …miteinander zu tun. Zufall – das ist der Eintritt eines unerwarteten und unvorhergesehenen Ereignisses und damit das konstitutive Element von Abenteuer in… …seiner Grundbedeutung als vulgär- oder mittellateinisches adventura: das, was einem unvermutet begegnet. Methode hingegen ist, als Werkzeug der… …Wissenschaft, in allem das Gegenteil: das Instrument der zielstrebigen und planvollen Suche nach etwas noch Unbekanntem sowie die überlegt konzipierte und… …. Deswegen hat der Zufall in der Wissenschaft eigentlich keinen Platz; weder läßt er sich domestizieren noch experimentell herbeiführen. Aber da er schließlich… …überall möglich und daher unvermeidbar ist, ereignet er sich natürlich auch in ihr. Wer sich mit der Wissenschaftsgeschichte – beispielsweise der… …Germanistik – beschäftigt, wird alsbald auf die Tatsache stoßen, daß er insbesondere in der Editionsgeschichte des 19. Jahrhunderts eine nicht unbeträchtliche…
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