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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Die entgötterte Welt. Religion und Ökonomie in Goethes „Lehrjahren“

    Marcel Krings
    …mehr gilt. Wer sich dem Geist des Säkularen nicht fügt, wird in der modernen Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Goethe’s “Wilhelm Meister’s… …„Lehrjahre“ für Wilhelm nicht allzu viel übrig zu haben scheinen. Wirklich bleibt trotz der Vorschusslorbeeren der Forschung die Tätigkeit im Dunkeln, zu der… …sind nur wenige, die den Sinn haben und zugleich zur Tat fähig sind.“ (551) Sie sind die Meister. Der Schüler freilich wird im Nacheifern leicht… …ökonomischen Moderne haben sie keinen Platz mehr. Denn ihre religiösen Überzeugungen künden noch von einer „Vorstellungsart“, die – in den Worten des Abbé – „zu… …und rasten läßt, bis wir es außer uns oder an uns auf eine oder die andere Weise dargestellt haben. (407) Der Oheim liefert die Vorform aller… …religiös werden, die doch die neue Ökonomie voranzubringen haben. Noch an der Nachodine-Handlung der „Wanderjahre“ kann man die Sorge ablesen, Innerlichkeit… …: Auch Norberg könnte das Kind mit Mariane gezeugt haben. Ebenso wie Wilhelm glaubt er – geschickt durch Barbara darin bestärkt – an seine Vaterschaft… …„vorgespiegelt, Felix sei ein Sohn Lotharios, und die Eigenheit haben wir Weiber, daß wir die Kinder unserer Liebhaber recht herzlich lieben, wenn wir schon die… …. 118–140) erkennt in der Turmfamilie hingegen „Kontinuität“ und „Evolution“ (S. 118). Neuere, englische Untersuchungen haben wieder auf die Familie… …Knaben entgegen wachsen, und alles, was er herstellte, sollte eine Dauer auf einige Geschlechter haben. In diesem Sinne waren seine Lehrjahre geendigt, und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Notker der Deutsche: Notker latinus zu den kleineren Schriften, hg. v. James C. King, Petrus W. Tax. Die Werke Notkers des Deutschen. Neue Ausgabe, Bd. 7A

    Stefan Sonderegger
    …Teutonicus (um 950-1022) haben sich in Nachfolge ihrer akademischen Lehrer Edward H. Sehrt und Taylor Starck (Notker-Ausgabe 1932–1955, nicht vollständig) die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2012

    Matthias Teichert: Von der Heldensage zum Heroenmythos. Vergleichende Studien zur Mythisierung der nordischen Nibelungensage im 13. und 19. / 20. Jahrhundert

    Joachim Heinzle
    …die Funktion traditioneller Erzählungen als Orientierungswissen abhebt. So haben der Altphilologe Walter Burkert und der Ägyptologe Jan Assmann, bei… …Walter Haug, dessen Arbeiten seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Heldensagenforschung entscheidend vorangebracht haben. Dass Haug… …Überblicksartikel „Mythos“ im „Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe“ vertreten. Von Burkert, dessen Arbeiten die Mythosforschung revolutioniert haben… …Konzept einer voll ausgebildeten buchepischen Schriftkultur stehen, d.h. epischen Charakter haben und signifikante Spuren von Mythisierung zeigen“ (S. 58)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Friedrich Schiller u. Diethard Lübke, Einfach klassisch: Wilhelm Tell, Cornelsen Verlag, Berlin 2003.

    Jürgen Jacobs
    …, so sehr sich auch progressive Bildungsreformer um deren „Entrümpelung“ verdient gemacht haben. Da ist nun guter Rat teuer, wie man die junge Klientel…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1999

    George B. von der Lippe, The figure of Martin Luther in twentieth-century German literature. The Metamorphosis of a national symbol. (Studies in Religion and Society. Volume 33) The Edwin Mellen Press, Lewiston/Queenston/Lampeter 1996, 193 S.

    Werner Besch
    …hervorgebracht haben muß – und so ist es auch. Der Autor schreitet die Zeitspanne von 1900 bis in die unmittelbare Gegenwart in zwölf Kapiteln ab. Seine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2025

    Lars Friedrich: Theorie des Revolutionsdramas. Politische Astronomie von Gryphius bis Heiner Müller

    Roman Widder
    …Ulrike Dedner monografisch weitergeführt wurden, 1 haben überhaupt zu fragen gewagt, welchen formalen Prinzipien das Revolutionsdrama folgt. Dabei wurde… …Rezensent nicht abschließend zu beurteilen. Stattdessen sind hier nur einige Fragen zu notieren, die sich aus der Lektüre der Studie ergeben haben: Die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    „Poetik des Lachens“? – Zur gegenwärtigen Lach- und Komikforschung in der germanistischen Mediävistik

    Anhand von Stefan Seeber: Poetik des Lachens. Untersuchungen zum mittelhochdeutschen Roman um 1200, Berlin 2010.
    Hans Rudolf Velten
    …Texte, die Lachen des Publikums zur Folge haben können. Die Forschung hat sich durch diese Wende aus einer Sackgasse ontologisch aufgefasster… …rhetorische Wirkungsästhetik des Lächerlichen und dessen Verwendung in der Rede herausgearbeitet. Wir haben es mit einer Fülle recht ungeordneter Redeweisen und… …Forschung Bestand haben werden. Insgesamt erscheinen Seebers Ziele von Beginn an ambitiös und seine Thesen gewagt („Poetik des Lachens für den… …im Rahmen der historischen Rezeptionslenkung bzw. der historischen Fest- bzw. Konversationskultur, in welcher ja Witz und Spott ihren Ort haben. 25…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Daniela Gretz: Die deutsche Bewegung. Der Mythos von der ästhetischen Erfindung der Nation, Wilhelm Fink, München 2007.

    Dirk von Petersdorff
    …Historiker haben die Idee eines deutschen Sonderwegs in die Moderne längst mit erheblichen Zweifeln versehen. Kaum zu bestreiten ist aber, dass sich in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Willy Diercks, Niederdeutsch in der Stadt Schleswig. Zu Attitüden und zur Sprachverwendung (ZDL Beihefte 86). Steiner Verlag: Stuttgart 1994.

    Arend Mihm
    …Beschreibung und Deutung der dort gesprochenen Varietäten zum Ziel haben 1 , bleibt diese erste stadtsprachliche Monographie aus dem Norden, die nach Auskunft…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013

    Andreas Hammer
    …Jahrunderts gerade im mhd. Sprachraum geprägt haben. Im 15. Jahrhundert erfuhr dieser Text eine Prosabearbeitung, deren Überlieferung in acht vollständigen… …des höfischen Ritterideals, haben in der vorausgehenden Analyse keine Substanz erhalten, doch gerade sie sind für ein sich veränderndes…
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