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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Subjektivität, Fiktion und Realität in Reinmars Frauenliedern

    Harald Haferland
    …Differenzierungen zwischen Reinmar als empirischer Person und dem Aussagesubjekt seiner Lieder anzubringen, haben es aber nicht vermocht – und auch wohl nicht… …suggerieren – von seinem Auftreten außerhalb des Vortragskontextes unterschieden haben, da ein Vortragsrahmen immer ein Moment der Selbstinzenierung begünstigt… …haben (hierauf komme ich zurück). Es ist nicht einmal nötig zu unterstellen, die beiden Lieder müssten in Folge vorgetragen worden sein36 , aber Reinmars… …Zuhörerschaft öffentlich, das weibliche lyrische Ich hingegen wird man sich als in einem privaten Raum sprechend vorzustellen haben. Dies hat Auswirkungen auf die… …Darstellung beabsichtigt haben, nach der sich dieselbe Dame mehrfach gegen die wiederholte rede des Mannes, Reinmars, verwahrt. Dazu hätte er eine Liedfolge… …wechseln 56 In Lied MF 163,23 will Reinmar indes bei einer Begenung mit der Dame ohne Aufpasser eine rede vergessen haben (164,12–29). Das Umspielen der rede…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Vom Hochzeitslied zum Höllenbrand. Mörikes Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ im Interferenzbereich zwischen biedermeierlicher Musikkultur und romantischer Musikästhetik

    Thorsten Valk
    …Mendelssohn-Bartholdy musikalisch wie biographisch an beiden Strömungen partizipiert haben. Siehe hierzu auch Walther Dürr: Zwischen Romantik und Biedermeier. Franz… …Personen haben sich, von Mozart und seiner Frau abgesehen, auf dem Schloss des Grafen eingefunden, um das Heiratsversprechen zwischen Eugenie und dem Baron… …, „statt stets für seine Freunde offene Tafel und Börse zu haben, sich eine wohl verschlossene Sparbüchse gehalten hätte, wenn er mit seinen Vertrauten im… …besser befunden haben und die Seinigen ebenfalls. Wer zweifelt daran? Allein von diesem Philister hätte man wohl keinen Don Juan erwarten dürfen, ein so… …Mozart dann aber im weiteren Verlauf der Handlung von den äußerst verwickelten Umständen berichtet, die zur musikalischen Invention geführt haben, so zeigt… …erfunden haben würde“ (592 f.). Dass die noch unvertonte Textsequenz den schöpferischen Prozess anstößt, erscheint zunächst unwesentlich, immerhin komponiert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Nur Narr? Nur Dichter? – Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert

    Stationen eines Krisenberufs im 19. Jahrhundert
    Olaf Briese
    …. der Renaissance herschreibende Narr gilt als Spiegelbild einer verkehrten Welt. Als Seitenstrang dieser Linie haben sich, nicht zuletzt im Anschluss an… …Entgrenzung der Künste“ an der Freien Universität Berlin. 187 Olaf Briese Grundsätzlich haben beide Richtungen, sozial- bzw. kulturkritische und… …. Es bietet ein Panorama von Intellektuellen, zugehörig dem Dichterstand, den Wissenschaften oder den Verwaltungseliten. Sie alle haben gravierende… …ein gut verkauftes Erfolgs- und Kultbuch blieb35 , haben die Forschung lange Zeit die autobiographischen Züge Vischers beschäftigt. Tatsächlich – der… …dieses Künstlerromans zu sein: Wie ist Dichtung im Zeitalter übermächtiger naturaler Determination möglich? Haben Dichter noch Macht über ihre Produktion?…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …an der ‚Ein-Buch-These‘ vgl. Alfred Pfabigan: Thomas Bernhard. Ein österreichisches Weltexperiment, Wien 1999. 2 Anders als die Raumdarstellung haben… …zu haben scheint. Der Bruch, der zwischen den auf Momente schockhafter Erkenntnis konzentrierten „Ereignissen“ und den späteren Arbeiten besteht, ist… …Lautgebärde, die das Versiegen artikulierter Sprache bezeichnet, etwa wenn Kinder, die einen „Schauspieler“ (202) getötet haben, in „Gelächter“ ausbrechen oder… …‚gefriert‘, adaptieren die „Ereignisse“ auch formsprachlich die Tendenz zur Erstarrung, die sie zum Thema haben, und beharren auf der Undurchdringlichkeit der… …, dass Erzähler und Fremder dieselbe Person sind: Beide benötigen „eine halbe Stunde“ zum Theater (35; 39); beide haben sich „umgezogen“ (36; Hervorhebung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Sylvia Heudecker, Dirk Niefanger, Jörg Wesche (Hg.): Kulturelle Orientierung um 1700. Traditionen, Programme, konzeptionelle Vielfalt, Niemeyer, Tübingen 2004 (Frühe Neuzeit, Bd. 93).

    Florian Gelzer
    …eingewirkt haben. Dass bei der Untersuchung solcher Texte unbedingt die Darstellungskonventionen und nicht nur das inhaltliche Substrat berücksichtigt werden…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Wolfgang F. Bender, Siegfried Bushuven, Michael Huesmann: Theaterperiodika des 18. Jahrhunderts. Bibliographische und inhaltliche Erschließung deutschsprachiger Theaterzeitschriften, Theaterkalender und Theatertaschenbücher, Teil 1: 1750–1780, 2 Bde. (unter Mitarbeit von Christoph Bruckmann und Christiane Sasse), K • G • Saur, München, New Providence, London 1994; Teil 2: 1781– 1790, 3 Bde. (unter Mitarbeit von Anke Biendarra, Christoph Bruckmann und Volker Corsten), K • G • Saur, München 1997; Teil 3: 1791–1800, 3 Bde. (unter Mitarbeit von Hans-Joachim Jakob), K • G • Saur, München 2005.

    Norbert Oellers
    …Verzeichnungen betrieben haben, vor allem aber, warum sie – das betrifft hauptsächlich die Dramen- und Personenregister – nicht mehr bieten, als in den Periodica…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Bianca Theisen: Silenced Facts. Media Montages in Contemporary Austrian Literature, Rodopi, Amsterdam, New York 2003 (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur, Band 152).

    Claude Haas
    …. Theisen mag sich dieses Problem über die nicht benannte, partiell aber durchaus erkennbare Anlehnung an Adorno eingehandelt haben, schließlich gehört die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    ‚Sprachinsel‘-Paradigma auf dem Prüfstand: Konzept, Terminologie und Forschungsmethodologie

    Csaba Földes
    …Hypothesen und Erklärungen eine determi- 331 Csaba Földes nierende Rolle spielen. 50 Die Psychologen haben sich lange Zeit von der These des Aristoteles… …Anfang des 20. Jahrhunderts als Gegenkonzept behauptet haben, dass es auch ein Denken ohne Bilder gäbe52 , haben die einflussreichen Gedankengänge Jacques… …terminologische Hintergrund dieses Konzeptfeldes lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die zeitgenössischen Kulturen haben anscheinend eine andere Verfassung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Das war schon einmal da! wie langweilig!“ – Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik

    Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik
    Nicolas Pethes
    …Mitgefahrenen sind da, vollzählig, Danton, Camille, die anderen. Sie alle haben, auch hier, Worte, kunstreiche Worte, sie bringen sie an den Mann, es ist, Büchner… …, Brentano, Musset, Shakespeare, Goethe – zitiert. Auch hier haben wir es mit Literatur über Lite- 16 Vgl. Rüdiger Campe: Johann Franz Woyzeck. Der Fall im… …Beginn des II. Aktes: CAMILLE. Rasch Danton wir haben keine Zeit zu verlieren. DANTON. (er kleidet sich an) Aber die Zeit verliert uns. Das ist sehr… …den andern zu setzen, da ist gar kein Absehens wie es anders werden soll. Das ist sehr traurig und daß Millionen es schon so gemacht haben und daß… …Zeit in „Woyzeck“, „Leonce und Lena“ und „Lenz“ zurückführt. Der Mantel der Geschichte, in den Danton sich wie kaum ein zweiter gehüllt zu haben schien…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Nationale und terminologische Fallen bei raumspezifischer Literaturbetrachtung: Das Beispiel Niederrhein

    Ein Diskussionsbeitrag
    Helmut Tervooren
    …, zwischen der niederländischen, hochdeutschen und niederdeutschen deutlich. Es wird manifest, dass sie ihre Grenzen terminologisch nicht abgesteckt haben. Der… …Dialektologen haben ihre eigenen terminologischen Schwierigkeiten für das heute niederrheinische (aber auch für das heute ostniederländische) Gebiet. In früherer… …Kompetenzen, germanistische ebenso wie niederlandistische. Die Niederlandisten haben im Übrigen auch ihre Schwierigkeiten. Das zeigt sich z.B. schon in den…
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