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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mathias Herweg: Ludwigslied, De Heinrico, Annolied. Die deutschen Zeitdichtungen des frühen Mittelalters im Spiegel ihrer wissenschaftlichen Rezeption und Erforschung

    Brian Murdoch
    …, die (so S. 7) mit König, Adel und Klerus zu tun haben. Sonst aber unterscheiden sich die drei Texte so sehr voneinander wie etwa drei religiöse… …König kämpfe „besessen von der Wut Wodans“. Spekulationen in der Sekundärliteratur über die Identität des anonymen Dichters haben stets ins Nichts geführt… …Falle einer communis opinio. Und es ist Herwegs Verdienst, die Sekundärliteratur so ausführlich dargestellt zu haben, dass der Leser diese Überprüfung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Thomas Bohn: Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03–1285). Eine Studie zur rheinischen Geschichte und Kultur

    Helmut Tervooren
    …Oberge, der jetzt über den jungen Grafen ins Spiel kommt. Er könnte ihn am Hofe Ottos IV. kennen gelernt haben. Eilhard soll dann am Niederrhein (wo? am… …Sayner Hof?) seinen „Tristant“ fertig geschrieben haben. Aufgrund der geographischen Nähe referiert er auch über denkbare Kontakte der Sayner zur Familie… …aufgenommen haben). Bekannte Kontaktlinien werden hier breit ausgezogen, neue Details hinzugefügt. Beweisen lässt sich so aber nur, dass in einem Raum von Kleve…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Mhd. +moysel, mndl. damoyseel – Zum Wortschatz des „Zwettler Erec“

    Zum Wortschatz des „Zwettler Erec“
    Eberhard Nellmann
    …einen gemeinsamen Verfasser haben. 13 Wichtig ist ferner ein Wort, das von den Herausgebern neu gelesen werden konnte, das aber bisher rätselhaft… …haben. 26 Der Versuch liegt daher nahe, das sonderbar amputiert erscheinende Wort moysel in damoysel zu ergänzen und ebenfalls aus der Nähe zum… …Pergament. Zwischen decheinen (Z. 2) und moysel (Z. 3) dürfte also noch etwas gestanden haben, falls das Pergament nicht an dieser Stelle von vornherein… …klären. Manches indessen spricht dafür, dass die fraglichen Verse ursprünglich (in der Vorlage von Zwettl) so gelautet haben könnten: Kerrins, der kunic…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Edition und Sprachgeschichte, Basel, 2.–4. 3. 2005

    Michael Stolz
    …voran Karl Lachmann, verliehen haben. Die durch diese editorischen Eingriffe stark manipulierte Sprachform bildet auch die Grundlage von gängigen, bis… …und Literaturwissenschaften wenig an Relevanz verloren haben. Wie sich zeigte, fungieren die Philologen als Mittler zwischen der Überlieferungsgestalt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Schnittpunkte. Deutsch-Niederländische Literaturbeziehungen im späten Mittelalter, hg. v. Angelika Lehmann-Benz, Ulrike Zellmann, Urban Küsters, Waxmann, Münster u. a. 2003 (Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 5), 352 Seiten, 20 teils farbige Abbildungen

    Amand Berteloot
    …niederländischen Literatur auf die deutsche ist der Roman „Valentin und Namelos“, den Hansekaufleute aus Flandern nach Norddeutschland mitgebracht haben sollen. Aus… …der Vergangenheit allzu oft weder in der einen noch in der anderen Disziplin ausreichend Beachtung gefunden haben. Dazu gehört das bereits angesprochene…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Alison I. Beach: Women as Scribes. Book Production and Monastic Reform in Twelfth-Century Bavaria

    Jürgen Wolf
    …Klosterleben teil. 3 Hier wird man jedoch vorsichtig zu urteilen haben, denn die ‚Schriftexplosion‘ deutet sich spätestens im 11. Jahrhundert nachdrücklich an… …das Herstellen von Büchern ausgedehnt zu haben (S. 113). Freilich sollte sich das Schreiben anders als in Wessobrunn und Admont auf das exakte Kopieren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Rudolph Agricola: Letters. Edited and translated, with Notes by Adrie van der Laan, Fokke Akkerman

    Franz Josef Worstbrock
    …, die jene 17 Briefe umfasst, die den Heidelberger Humanismus betreffen. 4 Die Herausgeber haben alle textkritischen und kommentierenden Beiträge Früherer… …Reuchlin-Korrespondenz gewiss nützlich gewesen wäre. Übereinstimmend mit dem letzten, nach Textsorten gegliederten Verzeichnis der Werke Agricolas6 haben van der Laan und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Tanz und Teufel in der Neidharttradition:

    Cora Dietl
    …Verehrung erwiesen zu haben als dem, woraus sich die höfische Gesellschaft definiert, ist die höchst denkbare Blamage. 31 Lächerlicher als die Baals-Priester… …eher eine als Sexualmetaphorik denn wörtlich zu verstehende Tanzvariante. Sie haben gleichzeitig drei tölpelhafte Vortänzer, die wie Kraniche daher… …Leitformel des Tanzlieds ist Ich will: Ich will mir auch ein puelen erwerben Ich will mir haben die gewten Die will ich selber trewten (vv. 191–193), erklärt… …Rittern und den Bauern gesät haben, und zwar am Anfang der Handlung, im Veilchenschwank, und mit dauerhafter Wirkung. Luzifer erklärt, es werde nie wieder… …Verfasser des Spiels aber lässt diesen Begriffen eine zentrale Rolle zukommen. Die haben des neydes gar zu vil (v. 1398), erklärt Neidhart öffentlich, daher… …gewonnen habe47 , haben die Bauern das Veilchen geraubt und umtanzen es jetzt. Sie selbst sehen darin eine gerechte Rache, denn schließlich habe, als sie zu… …diskutieren sie ihre Strategie; sie haben Angst vor einer Machterweiterung Neidharts und suchen deshalb eine Möglichkeit, seine Vertreibung aus dem Land zu… …enpor (vv. 919–922). Sie wollen den Vortritt vor dem Adel haben, sie wollen empor springen. Wieder visualisiert der aus Schritten und Sprüngen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „quasi jenseits der Zeit“ – Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald

    Zur Poetik der Fotografie bei W. G. Sebald
    Torsten Hoffmann, Uwe Rose
    …Intermedialitätskapitel erstaunlicherweise nicht behandelt. 7 Mit anderen, z.B. Irina O. Rajewskys, Worten: Im Fokus der Forschung haben intermediale Einzelreferenzen, aber… …zufällig, wie es zunächst den Anschein haben mag: Denn ausgehend von dem Foto ziehen sich Friedhöfe leitmotivisch durch den Erzählungsband bis zum Ende der… …weiter: „Die Fotografie – jede Fotografie – scheint eine unschuldigere und deshalb genauere Beziehung zur Realität zu haben als andere mimetische Objekte“… …in einen „ohnmächtigen Zorn darüber [gerät], daß ich nun keinerlei Beleg würde vorzuweisen haben über dieses höchst unwahrscheinliche Zusammentreffen“… …autobiographischen Bericht zu tun zu haben. 28 Sebalds Pass bleibt nicht 27 Dass Fotos die im Text geschilderten „unglaubliche[n] Wahrheiten“ beglaubigen, bestätigt… …zu haben scheint. Denn Sebalds Essay „Le promeneur solitaire. Zur Erinnerung an Robert Walser“ enthält gleich mehrere Hinweise, die es dem aufmerksamen… …gilt für die Abbildung einer Eintrittskarte des Veterinärmedizinischen Museums in Paris, das Austerlitz an einem „Septembersonntag“ (A 376) besucht haben… …verunsichern, was die Authentizität des Textes betrifft“. 39 Dass Sebalds Bücher tatsächlich diese verstörende Wirkung gehabt haben, zeigen nicht zuletzt… …beide lange Zeit in psychiatrischen Anstalten verbracht haben. 38 Ebd. 39 Sigrid Löffler: „Wildes Denken“. Gespräch mit W. G. Sebald, in: Loquai [Anm. 27]…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Inhaltsverzeichnis

    ….............................................................................. 209 Stefan Keppler: „Wie haben wir alle gebetet“. Zu einer Leitfigur der klassisch-modernen Lyrik ............. 235 Magnus Klaue: Ereignisse…
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