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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Helmut Bottiger: Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er - eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur

    PD Dr. Ingo Meyer
    …was es jedoch verstärkt und deshalb wohl symptomatisch gibt, sind mehr oder minder eitle Rückblicke einstmals involvierter Akteure aus der Kritiker- und… …wollte (S. 321–338), sind sogar amüsant, nicht zuletzt, weil es solche Verhältnisse nicht mehr gibt, Kultur wird heute ganz anders produziert. Diese… …Erfahrungshaushalt und Loyalität zum Regime so gar nicht mehr decken mögen (S. 207–223), notiert man am Rand, entsteht Literatur. Schlicht großartig jedoch ist das… …geschehen ist, weshalb ich meine, dass man so heute nicht mehr auftreten kann. Und wilde Blütezeit? Blütezeit – bei einem etwas weiteren Horizont – gewiss…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Lis Hansen: Poetische Müllszenen. Relationen zwischen Raumen, Figuren und Abjekten in der Gegenwartsliteratur

    PD Dr. David-Christopher Assmann
    …Wissenschaft 2022 (= texturen 2). Am Müll kommt auch die Gegenwartsliteratur nicht mehr vorbei. Entsprechend groß ist mittlerweile das Interesse an literatur-… …kulturwissenschaftliche Ausrichtung der Studie dazu, dass die Analyse der gegenwartsliterarischen Texte mitunter etwas aus dem Blick gerät. Mehr noch werden die Texte…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    In meyner gedechtnüs lept sie mir doch ymmer: Zeit, Erinnerung und Schrift im "Ackermann" des Johannes von Tepl

    Christian Schneider
    …Zukunft: Wie können sie ein Sein haben, wenn sie doch entweder nicht mehr oder noch nicht sind? Bereits Aristoteles hatte das Problem zwar gesehen (im Buch… …Quid est mors? unter anderem antworten: inevitabilis eventus. 39 Die logische Unmöglichkeit, zugleich etwas und nichts zu sein, ist insofern mehr… …Situation erreicht, die nicht mehr von den Streitgegnern selbst her argumentativ aufgelöst werden kann. Die Auflösung wird in einem 33. Kapitel Gott…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Konturen des Selbst in der Mystik nach Eckhart

    Eine Komplementärgeschichte
    Maximilian Benz
    …Askese oder adliger Klugheit, 5 die sich mehr oder weniger spannungsreich in den alles fundierenden Zusammenhang der christlichen Offenbarung und ihrer… …ich, einige Zeit ist es bereits her, ihren Augen vorgeführt habe; und dadurch habe ich veranlaßt, daß sie nach mehr verlangen.“) 17 12 Vgl. Dante… …Akzidentelle, erhält hier doch mehr Raum, als es vom Ideal her zunächst der Fall zu sein schien, das allerdings innerweltlich nur für die Allerwenigsten… …Zuordnung mehr hat, sondern sich – durch einen christlichen Habitus ausgezeichnet – im Handeln in der Welt bewährt, die der so disponierte Mensch nicht flieht… …Wandel vom Mittelalter in die Moderne zu fassen: 45 Denn es handelt sich nicht mehr – wie im adligen oder klerikalen Zusammenhang – um eine enge Bindung… …Sakrament verwehrt, der hat me glicheit mit ime [sc. also dem, der ihn beurteilt], wan mit got („gleicht ihm mehr als Gott“). 68 Besonders komplex sind die… …Menschen aber gar keine Sünde mehr. 70 Umgekehrt sei es nicht ausreichend, nur äußerlich gute Werke zu tun, denn Äußeres und Inneres müssten sich entsprechen… …‚vollkommensten Gaben‘ verwehrt bleiben, scheint der Text hier doch in den Konzessionen recht weit zu gehen. Wer hier nun meint, nicht mehr recht durchzusehen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Eine Krankheit vor Gericht

    Zur literarischen Kombinatorik in "Tanawäschel"
    Beatrice von Lüpke
    …gestorben ist. Ein junges, adliges Fräulein beklagt den Tod ihres Vaters. Ein Kaufmann kann vor lauter Kopfschmerzen nicht mehr durch die Länder ziehen und… …sich und seine Frau ernähren. Eine Nonne jammert, dass in ihrem Kloster vor lauter hůsten, rüczen vnd speÿben (Z. 119) die Gebetszeiten nicht mehr… …Verdacht, das Spiel sei unvollständig erhalten, 16 zuzustimmen ist. Darüber, ob mehr als eine Ausschreierrede fehlt, lässt sich freilich nur spekulieren. Mit… …des Ritters und des Mönchs zu Charakterfehlern pervertiert worden. Der Ritter ist der Verführungskraft der Frau nicht mehr oder weniger passiv…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Dietrichs Buße

    "Der Wunderer" im Kontext des "Dresdner Heldenbuchs"
    Johannes Traulsen
    …. 206. 393 Johannes Traulsen Die Dame will heimkehren und gibt sich zuvor als fraw Seld (Str. 208) zu erkennen, womit der Text einmal mehr an höfische und… …die Kirche sein. Wer das aber nicht von anderswo kennt, hat keine Chance, diesem Satz mehr als Fragezeichen abzugewinnen. 51 Kragl stellt die… …auftauchen und hier einmal mehr eine Vermischung von weltlichen und religiösen Elementen vorliegen könnte. Das Motiv des Rittes auf einem dämonischen Pferd hat… …, ob sich diese Darstellung eher auf die historische oder eher auf die mythische Figur bezieht. Aber Dietrich ist eben nicht mehr unbedingt zur Hölle… …solche Kompilationen meist erst aus dem letzten Drittel des fünfzehnten Jahrhunderts. 63 Keine mittelalterliche Sammlung enthält mehr deutschsprachige… …Schreiber gearbeitet, die Forschung geht meist von zwei, gelegentlich auch von mehr Händen aus. 64 Es ist dennoch eine zeitnahe Zusammenstellung der Texte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Milte in Tönen Konrads von Würzburg

    Ein unbekannter milte-Spruch Konrads und einige Überlegungen zu einem zukünftigen Umgang mit Schröders Textausgabe
    Alisa Heinemann
    …ins 13. Jahrhundert, auch unter inhaltlichen Gesichtspunkten mehr als plausibel ist. Daraus wiederum sind grundsätzliche Folgerungen für den Umgang mit… …nicht mehr so leicht einordnen. Überhaupt zeigt sich bei Beheim ein eher buntes Bild. Im oben genannten Lied wird miltikait zunächst als kaiserliche… …sich nicht mehr – wie noch bei Walther – im Rahmen einer direkt an einen potentiellen Förderer gerichteten milte-Forderung. Obwohl die milte im 14. und… …großer und kleiner Herren“, 54 aber auch schon „in den Städten lebt[ ]“, 55 spielt sie schlicht keine Rolle mehr. Dasselbe gilt für Jörg Schiller, der sein… …Freigebigkeit nicht einmal mehr einen Platz in seinem Katalog der sechs Tugenden in Strophe 21 des Hahnenkrattons zu: vgl. Die Meisterlieder des Hans Folz. Aus… …verlassen haben, wird durch Schande verunstaltet (vgl. vv. 41–43). Für ihn ist kein Stück mehr der êweclichen wunne snuor (v. 60), die die Sælde (v. 59)… …gesponnen hat, übrig: sælde hat für den reichen Geizigen also rein gar nichts mehr übrig. 68 Gert Hübner: Konrad von Würzburg, in: Sangspruch/Spruchsang. Ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Julia Gold, Christoph Schanze, Stefan Tebruck (Hgg.): Tyrannenbilder. Zur Polyvalenz des Erzählens von Tyrannis in Mittelalter und Früher Neuzeit

    Sandra Hofert
    …, doch nur, um die daran geknüpften Erwartungen […] umso mehr zu unterlaufen“ (S. 234). So liest Poser die beiden Figuren als Repräsentanten einer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Fabian Fleißner: Das Präfix gi-im Althochdeutschen und Altsächsischen. Eine Neubewertung seiner Bedeutung für das Tempusund Aspektsystem

    Bernhard Luxner
    …. Perfektperiphrasen mit eigan nicht explizit thematisiert und mehr oder weniger stillschweigend zusammen mit den habên-Konstruktionen behandelt (vgl. S. 116). 37 In… …althochdeutschen (und altsächsischen) Überlieferung deutlich mehr ambige Fälle finden, in denen ahd. habên sowohl als Voll- als auch als Hilfsverb zu lesen ist. 2… …mehr noch das Altsächsische zwar durchaus eng mit dem Altenglischen verwandt sind, dass aber eine so pauschale Übertragung eines Zustandes der einen… …bzw. mehr oder weniger komplett zurückweisen, wäre zu erklären, wie sich parallel ein Verb wie ahd. eigan mit seiner ebenfalls klar possessiven Semantik… …Altnordischen ersichtlich wird. 50 Fleißner kommt zu dem Schluss, dass bei den meisten Perfektbildungen mit haben „das Merkmal der Statusveränderung eines mehr… …Faktivität nicht mehr (vgl. S. 249 f.). Fazit Die Arbeit ist insgesamt gut strukturiert, die Zwischenfazite sind vor dem Hintergrund der zum Teil recht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Literarische Bedeutsamkeit.

    Figurationen bedeutender Unschärfe
    Philipp Pabst, Moritz Baßler
    …Bedeutsamkeitsprätention oder, um den schönen Begriff von Stephan Brössel zu verwenden, ‚Signifikanzevokation‘, sich nicht mehr an das Erleben einer Figur rückbinden lässt… …Anspruch jedoch von den Verfahren des Textes selbst gedeckt ist, je mehr er – als präzise Unschärfestelle – dem guten Glauben der Leser:innen überlassen… …erscheint, desto mehr nähert sich die Semiotik des Textes der des Spektakels. Im Spektakel geht das Gutfinden dem Verstehen voraus und kommt zur Not auch ohne…
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