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1706 Treffer, Seite 46 von 171, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung, Eine ,Minnereden-Tagung' auf Schloß Eckberg

    Alexander Lasch, Christine Stridde
    …Tagungsberichte Triviale Minne? Konventionalität und Formen der Partizipation in spätmittelalterlicher Liebesdichtung Eine ,Minnereden-Tagung‘ auf… …Voraussetzungen, die die Produktion und Rezeption der Minnereden bestimmen. Um diese neu zu perspektivieren, wurde aus heuristischen Gründen auf den Begriff der… …Funktion in der kulturellen Praxis befragt werden. Beide Aspekte sind im Programm des Kolloquiums, das von der Fritz Thyssen Stiftung finanziert wurde… …, zwischen „Konventionalität“ und „Formen der Partizipation“ angelegt. Aus der Retrospektive lassen sich die Beiträge unter drei systematischen Schwerpunkten… …subsumieren. 1. Text: Mit seinem Beitrag zum ‚geblümten Stil‘ u.a. in der „Minneburg“ eröffnete Jens Haustein (Jena) die Diskussion mit dem Begriffspaar… …‚Regel‘/‚Regelverstoß‘. Erst durch die Wahrnehmung von Regelverstößen würden „Überraschungen vor der Einförmigkeit“ beobachtbar, die nicht der Didaxe, sondern der… …elaborierten sprachlichen Ausgestaltung dienten. Ausgehend von der Beobachtung (vor allem an Beispielen aus dem Liederbuch der Klara Hätzlerin), dass wegen… …Metaphernhäufungen der semantisch nicht mehr signifikante Text ‚zerfließe‘, wurde auf die nicht unumstrittene Kategorie des enzyklopädischen Wissens hin argumentiert… …(Manfred Kern, Salzburg). Die Potenzierung des metaphorischen wie hyperbolischen Sprechens – so der Befund Susanne Köbeles (Erlangen) am „Roten Mündlein“… …(Brandis 1) – intensiviere die Gegenwärtigkeit. An der sprachlichen Codierung der Anderwelt bei Johann von Konstanz hob Susanne Brügel (Zürich) das Moment…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Akademie der Wissenschaften Berlin [Teil 1]/v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften [Teil

    Hansjörg Schelle
    …Buchbesprechungen Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Akademie der Wissenschaften Berlin [Teil 1]/v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der… …: Anmerkungen [...], 1993. Nach dem Vorliegen der Anmerkungsbände zu zwei bereits vorher erschienenen Textbänden können die unter Leitung Siegfried Scheibes für… …die Ausgabe von „Wielands Briefwechsel“ (= WBr) entwickelten, in der „Vorbemerkung“ zu den Anmerkungsbänden erläuterten editorischen Grundsätze in ihrer… …Anwendung überblickt und beurteilt werden. In seinem Forschungsbericht ist Rez. auf die Fortschritte der Edition unter Scheibes Leitung eingegangen (ZfdPh 13… …, 1994, S. 199– 224 = Fb); die Bearbeiterinnen der Bde. 8 und 10 haben an anderer Stelle über deren Inhalt und editorische Probleme Vorberichte… …1989 (vgl. 8.2, S. 461) und Bd. 10 im Juni 1988 (vgl. 10.2, S. 517) „im Manuskript abgeschlossen”. Man ist es – u.a. seit dem Vorgehen bei der Hamburger… …Klopstock-Ausgabe (= HKA) – gewohnt, daß die Bände eines Gesamtbriefwechsels nicht in chronologischer Folge erscheinen. Die zeitliche Abgrenzung der in einem Textband… …vereinigten Briefe richtet sich nach der Menge des für den jeweiligen Zeitraum vorhanden Briefmaterials und ist wohl so zu verstehen, daß die Bände möglichst… …von gleichem Umfang sein sollen. Das „Verzeichnis der Briefe“ in Bd. 8.1, S. 5–16 – die entsprechenden Zahlen für Bd. 10 folgen jeweils in Klammern –… …, Ergänzungen und Berichtigungen zu den Prolegomena“ (vgl. Fb, S. 199 m. Anm. 3 u. S. 203 m. Anm. 9); es sind 296 (407) Nummern. Zieht man davon die Zahl der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religi?se Literatur, Verlag f?r Wissenschaft und Kunst

    J�rgen Schulz-Grobert
    …Buchbesprechungen Christine Wand-Wittkowski, Briefe im Mittelalter. Der deutschsprachige Brief als weltliche und religiöse Literatur, Verlag für… …aktueller Briefforschung im Bereich der germanistischen Mediävistik. Denn das Spektrum der von ihr bearbeiteten Quellen ist im Prinzip auf die gesamte… …volkssprachliche Briefliteratur des deutschsprachigen Raums ausgerichtet. Und ein solches Unternehmen sucht in der Forschungsgeschichte seinesgleichen, will man es… …nicht mit der altehrwürdigen „Geschichte des deutschen Briefes“ von Gustav Steinhausen aus den Jahren 1889 und 1891 auf eine Stufe stellen. 1… …einer ausführlichen „Einleitung“ (S. 9–38) entwickelt. Dabei orientiert sie sich an der eher linguistisch geprägten Textpragmatik, um vor allem die Frage… …„Verzeichnisse zum Briefmaterial“ (S. 333–379) auf mehreren Ebenen Orientierungsmöglichkeiten anbieten. Gerade im Zusammenhang mit der einleitend entwickelten… …Schlüsselfrage nach dem textsortenspezifischen Profil der Briefe ist der ganz abstrakt schematisierte Kriterienkatalog aufschlussreich, der den eigentlichen… …textsortenspezifische Prägnanz von Einzeltexten markiert werden kann. Idealtypische Vertreter der Textsorte Brief sind demnach erkennbar an dem Gestaltungsmuster… …„formaler Anfang und Schluß“, für das die Sigle ++ vorgesehen ist. Das Gegenstück dazu bildet der Typus „formloser Brief“, versehen mit der Sigle 0. Zwischen… …wesentliche Bereiche der volkssprachlichen Briefliteratur: Den umfangreichsten Bestand bilden die Briefeinlagen in hoch- und spätmittelalterlichen Romanen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Detlef Roth, "Historia septem sapientum". Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der Redaktionen I und II; Bd

    Udo Gerdes
    …Buchbesprechungen Detlef Roth, „Historia septem sapientum“. Überlieferung und textgeschichtliche Edition. Bd. 1: Untersuchung und Edition der… …Redaktionen I und II; Bd. 2: Edition der Redaktionen III und IV und Anhang, Max Niemeyer, Tübingen 2004 (MTU 126), XI und 763 Seiten Die lateinische „Historia… …septem sapientum“, die älteste Fassung jener Version der „Sieben weisen Meister“, welche von allen Versionen die größte Verbreitung gefunden hat und in… …fast alle europäischen Volkssprachen übersetzt worden ist, gehört zu den wichtigen Texten der mittelalterlichen Erzählliteratur. Ihre reiche, stark… …der ausführliche erste Teil „Überlieferung, Textgeschichte und Textgestalten der ‚Historia septem sapientum‘“ (S. 5–229) bereit, geht aber darüber… …, und elf Drucke (bis 1526) der „Historia“ erfasst. Ausführliche Handschriftenbeschreibungen stellen, ohne Vollständigkeit zu erstreben, alle 147… …Buchbesprechungen Informationen bereit, „die notwendig sind, um die Spezifität der Textüberlieferung verfolgen und deuten zu können“ (S. 19), darunter die für die… …„Historia“-Auszügen in den „Gesta Romanorum“ gewonnen und teilt das Ergebnis erfreulicherweise mit, obwohl es nicht zu den Voraussetzungen der Edition gehört. So… …erfährt man von fast allen bekannten „Gesta“-Handschriften, welche Teile der „Historia“ sie enthalten; den Bestand der „Historia“-Erzählungen in 124… …Handschriften des wichtigsten Zweigs der „Gesta“-Überlieferung verzeichnet mit Angaben zu Reihenfolge und Moralisationen eine Tabelle (S. 120–131). Allein die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Ansteckender Faschismus - Thomas Manns "Mario und der Zauberer": Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen

    Matthias Schöning
    …ANSTECKENDER FASCHISMUS Thomas Manns „Mario und der Zauberer“: Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen Abstract: von… …Matthias S c h ö n i n g , Konstanz Thomas Manns Novelle wird von ihrer narrativen Struktur geprägt. Der Erzähler berichtet nicht nur von Ereignissen während… …eines familiären Sommerurlaubs im Italien des Faschismus, sondern konfrontiert sich und sein Publikum mit der Erfahrung der eigenen Verführbarkeit. Dieses… …. Richtet man jedoch den Blick auf die nachzeitige Erzählsituation und folgt dem Leitmotiv der Ansteckung, dann verschiebt sich die Stellung des Erzählers zum… …Geschehen, der sich letztlich als eigentliche Hauptfigur der Novelle entpuppt. Thomas Mann’s novella is characterised by its narrative structure. The narrator… …in relation to the events shifts, and he ultimately emerges as the actual main character of the novella. Der Untertitel der Novelle „Mario und der… …gemacht, ist dort unter die „Faszist[en] [sic!]“ gefallen 2 und will gemeinsam mit seiner Frau und zweien seiner Kinder an der Vorstellung eines als… …als Kunstwerk. Eine Biographie, Frankfurt/Main 2001, S. 309. 2 So Katia Mann an Erika Mann, am 22.08.1926 in einem unveröffentlichten Brief, der sich im… …sämtlichen Erzählungen, München 1984, S. 223–226. Souverän abwägend sichtet die (Fortsetzung der Fußnote auf Seite 562) 561 Matthias Schöning jedoch verfehlen… …, wenn man bei der autobiografischen Relation von realem Autor und erzähltem Geschehen stehenbliebe. Im Gewand der Aneinanderreihung einiger Anekdoten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Predigt und Andacht als Textsorten der protestantischen Erbauungsliteratur des 17. Jahrhunderts

    Oliver Pfefferkorn
    …Abstract PREDIGT UND ANDACHT ALS TEXTSORTEN DER PROTESTANTISCHEN ERBAUUNGSLITERATUR DES 17. JAHRHUNDERTS 1 von Oliver P f e f f e r k o r n… …der Erbauungsliteratur. Ihre Beschreibung stützt sich auf einen historisch-empirischen Textsortenbegriff und setzt somit bei den in der Kommunikation… …Diskurs der Verfasser über die Erbauungsliteratur und einem ersten Textvergleich abgeleitet. Towards the end of the 16th and during the 17th centuries… …the texts. 1. Seit der sog. kommunikativ-pragmatischen Wende in der Linguistik wird immer wieder die Forderung nach einer pragmatischen Sprachgeschichte… …der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verteidigten Habilitationsschrift: „Übung der Gottseligkeit.“ Predigtsammlung, Andachtsbuch und Gebetbuch… …im deutschen Protestantismus des späten 16. und des 17. Jahrhunderts. 2 Vgl. etwa Hugo Steger: Sprachgeschichte als Geschichte der Textsorten… …, Kommunikationsbereiche und Semantiktypen, in: Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, 2., vollständig neu bearb. u. erw… …. Aufl. hg. v. Werner Besch u.a., Teilbd. 1, Berlin, New York 1998, S. 284–300. Zur Problematik der Erschließung von Textsorten historischer Sprachstufen… …Vorreden der jeweiligen Sammlungen betonen den engen Zusammenhang dieser Textsorten, indem sie als ihr gemeinsames Ziel die Erbauung und zwar der Kirche, der… …Gemeinde oder des einzelnen Christen hervorheben. Von daher liegt der Begriff ‚Erbauungsliteratur‘, der zur Bezeichnung des übergeordneten Textbereichs…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Cornelia Ilbrig: Aufklärung im Zeichen eines "glücklichen Skepticismus". Johann Karl Wezels Werk als Modellfall für literarisierte Skepsis in der

    Roman Lach
    …Skepsis in der späten Aufklärung, Wehrhahn, Hannover 2007. Cornelia Ilbrig definiert ihr Projekt in der Einleitung als Suche nach einem „Leitfaden“ für das… …Werk Johann Karl Wezels, zu dem in der Forschung noch kein einheitlicher Standpunkt gefunden ist. „Spannungsrisse“ 1 durchziehen es. Mit der Kategorie… …des Skeptizismus kann Ilbrig diese nun überbrücken. In der Tat hat die Autorin in der Anwendung des Begriffs des Skeptizismus auf das Romanwerk dieses… …Autors der späten Aufklärung einen Fund von gravierender Tragweite vorzuweisen. 2 Nicht allein lässt sich damit ein Ausgleich herstellen zwischen den… …auffällige Vielfalt der Wezel’schen Schreibverfahren zwischen Satire, Groteske, verwildertem Erzählen und einem Realismus, der über Fielding geradezu ins 19… …, gesellschaftstheoretisches Projekt. Der Skeptizismus, den Ilbrig in etwas ermüdender Ausführlichkeit von den antiken Anfängen im Pyrrhonismus bis ins aufgeklärte Denken eines… …zusammenfasst: den permanenten Zweifel und die Suche nach dem Ausgleich der Widersprüche – das, was Henry Fielding, auch ein Autor des Skeptizismus, in der den… …, erfahrungs- statt systemgelenkt, als Toleranzphilosophie in Erscheinung tritt, generiert im 18. Jahrhundert eine epochale literarische Umwälzung: Der Roman als… …Feld der Spätaufklärung hinaus an: Noch in Marcel Prousts „positivem Relativismus“ (Curtius) oder in Musils Möglichkeitsdenken (ein Bezug, den Ilbrig… …selbst am Ende ihrer Untersuchung herstellt, vgl. 430 ff.) setzt sich skeptisches Denken als Bedingung der Möglichkeit des modernen Romans fort. Um zu der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2014

    Übersetzungsstrategien in der Millstätter Interlinearversion des Psalters (Cod. Pal. Vind. 2682)

    Daniel Pachurka
    …Verbindung mit Norbert Oellers und Hartmut Steinecke 133. Band 2014 · Drittes Heft Abstract: ÜBERSETZUNGSSTRATEGIEN IN DER MILLSTÄTTER INTERLINEARVERSION DES… …PSALTERS (COD. PAL. VIND. 2682) Von Daniel Pachurka, Bochum Der Beitrag möchte das Interlinear ausgehend von den Erkenntnissen Törnqvists und Kircherts… …lateinischen Ausgangstext durchsetzt und dabei genuin volkssprachige Konstruktionen zeigt, und interlineartypischem, lemmatisierendem Übersetzen changiert. Der… …„Millstätter Psalter“ erlaubt auf diese Weise eine andere Perspektive auf die Sprachwandelprozesse seiner Zeit als der „Windberger Psalter“. The aim of this… …“Windberg Psalter”. 321 Daniel Pachurka Aus sprachgeschichtlicher Sicht ist der „Millstätter Psalter“ bislang noch nicht so hinreichend erforscht wie etwa der… …Ganzen ‚freiere‘ Form des Übersetzens ungefähr 25 Jahre nach Entstehung des „Windberger Psalters“ vorliegt (s.u.), liegt auf der Hand. Worin bzw. wodurch… …dieser Eindruck einer größeren Kohärenz4 der Verdeutschung besteht und auf der Grundlage welcher translatorischer Fähigkeiten und Methoden derartige… …Material, das die Grundlage für die Erarbeitung der Übersetzungsstrategien ist. 5 Am Ende der Analyse soll die sprach- und übersetzungsgeschichtliche… …Position der Millstätter Interlinearversion stehen. 1 Kurt Erich Schöndorf: Die Tradition der deutschen Psalmenübersetzung: Untersuchungen zur Verwandtschaft… …und Übersetzungstradition der Psalmenverdeutschung zwischen Notker und Luther, Köln 1967, S. 17. 2 Klaus Kirchert: Millstätter Interlinearversion zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Christian Kiening, Schwierige Modernität. Der "Ackermann" des Johannes von Tepl und die Ambiguität historischen Wandels, Max Niemeyer, Tübingen 1998

    Jürgen Schulz-Grobert
    …Buchbesprechungen Christian Kiening, Schwierige Modernität. Der „Ackermann“ des Johannes von Tepl und die Ambiguität historischen Wandels, Max… …Niemeyer, Tübingen 1998 (MTU 113), X und 718 Seiten, 32 Seiten Abb. Ganz im Gegensatz zu der kaum noch vollständig überschaubaren durch Christian Kiening 1… …kürzlich selbst bereicherten Fülle von „Ackermann“-Editionen, Faksimiles und nicht zuletzt auch bibliophilen Ausgaben 2 ist die Zahl der bislang erschienenen… …Monographien zu diesem Schlüsselwerk der deutschen Literatur des späten Mittelalters auffallend gering geblieben. Mit der Druckfassung seiner Münchener… …Habilitationsschrift hat Kiening einen gewichtigen Beitrag zur Veränderung solcher Proportionen der Forschungsgeschichte geliefert. Denn im Prinzip werden mit seinem… …Buch gleich mehrere Bereiche der „Ackermann“-Forschung abgedeckt, die als selbständige Monographien durchaus auch existenzfähig gewesen wären. Vielleicht… …hätten sie im Fall von Kiening in separierter 1 Vgl. Johannes von Tepl: Der Ackermann, Frühnhd. /Nhd., hg., übers. und kommentiert v. Christian Kiening… …, Stuttgart 2000 (rub 18075). 2 Vgl. z. B. die Bibliographie bei Werner Schuder: Der Ackermann aus Böhmen. Eine literatur- und buchhistorische Betrachtung… …wie Text-, Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte auf der einen Seite und die geistes-, kultur- und literarhistorische Neupositionierung des… …„Ackermann“ als Schwellenwerk auf der anderen Seite. Der monumentale Band beinhaltet nun allerdings konzeptionell alles andere als die sprichwörtliche Synthese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2021

    Susanne Köbele, Claudio Notz (Hgg.): Die Versuchung der schönen Form. Spannung in "Erbauungs'-Konzepten des Mittelalters, Göttingen: Vandenhoeck &

    Fabian David Scheidel
    …Buchbesprechungen Susanne Köbele, Claudio Notz (Hgg.): Die Versuchung der schönen Form. Spannung in ‚Erbauungs‘-Konzepten des Mittelalters, Göttingen… …: Vandenhoeck & Ruprecht 2019 (Historische Semantik 30), 325 S. Der vorliegende Band geht auf ein interdisziplinäres Kolloquium aus dem Jahr 2015 zurück und… …versammelt zwölf Beiträge sowie eine ausführliche thematische Einführung der Herausgeberin, Susanne Köbele. Im Zentrum steht dabei die Frage danach, was… …spezifische ‚Erbauungsästhetik‘ produziert und dabei Anschluss an eine christliche Schönheitsmetaphysik findet, ist der Ausgangspunkt von Köbeles einleitenden… …Modus der kunstlosen ‚Schlichtheit‘ (sermo humilis) als Gegenpol einen Modus der Künstlichkeit, des ‚Schönen‘, ‚Höfischen‘, ‚Süßen‘ (delectatio) aufbaut… …(S. 12–14). Die Grundannahme hierbei ist, dass Schönheit – und eben auch: Schönheit der poetischen Form und des Stils – im Sinne einer christlichen… …Schönheitsmetaphysik zwar einerseits eine Verheißung von Wahrheit sei, andererseits jedoch ein „hermeneutische[s] Risiko“ darstelle, insofern sie die Gefahr der… …Täuschung berge (S. 9). Köbele formuliert deshalb als Grundannahme, „dass es sich die mittelalterliche religiöse Ästhetik nicht einfach macht mit der ‚schönen… …Kern im „Erbauen der Kirche als Gemeinschaft“ (S. 20) habe und von hier aus auf verschiedenste Ebenen übertragen werden könne. Hieraus leitet sie… …Textgebäude), andererseits ein texthermeneutisches Modell (der vierfache Schriftsinn als Erbauen eines Gebäudes vom Fundament bis hinauf zum Dach), […] drittens…
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