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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Ein Held, der keiner mehr sein wollte. König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden

    Björn Klaus Buschbeck
    …Abstract: EIN HELD, DER KEINER MEHR SEIN WOLLTE König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden von Björn Klaus B u s c h b e c k… …, Stanford Der Titelheld des „Ortnit AW“ findet einen seltsam unheroischen Tod: Wehrlos wird er im Schlaf von einem Drachen überrascht, gegen den er unwillig… …und gezwungenermaßen ausgeritten war. Der vorliegende Beitrag versteht diesen Schluss als literarische Reflexion einer in der Beschaffenheit der durch… …stattdessen zu immer neuen Bewährungstaten zwingt. An der Erkenntnis dieser aporetischen Gezwungenheit der eigenen Heldenhaftigkeit resignierend, erleidet… …ever new challenges. Recognising and resigned to this aporetic constraint of his own heroism, Ortnit passively suffers death. Die Protagonisten der… …bestätigen. Die Möglichkeit eines friedlichen Rückzugs nach einer Glanzzeit solcher Großtaten, der ein derartiges Erzählmuster sich wiederholender… …Bewährungstaten entschleunigend abschließen könnte, ist diesen Figuren grundsätzlich nicht eingeschrieben. Somit 1 Der Begriff der Exorbitanz, der gleichermaßen die… …sozial prekäre ‚Eigenmächtigkeit‘ wie auch die das Maß des Gewöhnlichen übersteigende Handlungsfähigkeit der mittelalterlichen Heldenfigur umschreibt, geht… …gewaltsamen Tod der Heldenfigur münden, wobei die erzählerische Gestaltung dieses Untergangs wiederum vor der Schwierigkeit steht, vom Sterben des Helden zu… …erzählen, ohne dabei Zweifel an seiner heldischen Überlegenheit aufzuwerfen. Das Ende des Helden und der mit ihm verbundenen Heldengeschichte stellt sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs

    Simon Wenger
    …ZWISCHEN TYPIK UND INDIVIDUALITÄT. EINE RELEKTÜRE DER AUTOBIOGRAPHIE LUDWIG VON DIESBACHS von Simon W e n g e r , Basel Abstract: Die… …Bewusstseins nachgegangen wird, gerät der individuelle Eigensinn in den Blick, der mit der variierenden Reproduktion des Allgemeinen immer einhergeht. The… …. Typen und Individuen, Muster und Brüche Der Autobiographie gebührt in der abendländischen Kultur ein hoher Stellenwert. Gemeinhin gilt sie als… …sich aufmerksam macht. Bekannt sind etwa die Worte Jacob Burckhardts. „Im Mittelalter“, so schrieb er, „erkannte sich […] der Mensch nur als Rasse, Volk… …, Partei, Korporation, Familie oder sonst in irgendeiner Form des Allgemeinen“. Dann aber, in der Kultur der Renaissance in Italien, „erhebt sich mit voller… …Macht das Subjektive; der Mensch wird geistiges Individuum und erkennt sich als solches“. 1 Dieses Bild wurde wichtig in der Autobiographie-Forschung. In… …autobiographischen Ich an ebendiese Gegenüberstellung von Mittelalter und Neuzeit, von Allgemeinheit und In- 1 Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien… …Twingherr [gehört er] auf seinen verschiedenen Schlössern einerseits der ländlichen Feudalgesellschaft, andererseits als Mitglied des Grossen Rates der Stadt… …, als Diplomat und Amtmann in obrigkeitlichen Diensten und als Besitzer und zeitweiser Bewohner eines Sässhauses in Bern der städtischen Oberschicht an“… …schweizerischen Raume, Bern 1986 [Schriften der Berner Burgenbibliothek], S. 386–388; vgl. auch die Hinweise bei Helgard Ulmschneider: Art. „Ludwig von Diesbach“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2015

    male bonding in der "Rolandslied"-Bearbeitung des "Karlmeinet". Heldenepische Konstruktionen von Männerfreundschaft im Kontext von Konflikt und Klage

    Anne-Katrin Federow
    …MALE BONDING IN DER „ROLANDSLIED“-BEARBEITUNG DES „KARLMEINET“. Abstract: Heldenepische Konstruktionen von Männerfreundschaft im Kontext von Konflikt… …und Klage von Anne-Katrin Federow, Dresden Der Beitrag untersucht die Freundschaftskonstellationen Roland – Oliver und Roland – Karl als Formen von male… …bonding i.S. Sedgwicks im „Rolandslied“ des „Karlmeinet“, das bislang von der Forschung vernachlässigt wurde. Hierbei wird im Vergleich zur „Chanson de… …Roland“, zum „Rolandslied“ des Pfaffen Konrad und zu Strickers „Karl“ v.a. nach Präsentationsmodi und Funktionen der Freundschaft für die… …Figurenprofilierung und den Erzählverlauf sowie grundsätzlich nach dem Stellenwert von Freundschaft innerhalb der „Karlmeinet“-Kompilation gefragt. The article… …general. Mit der „Rolandslied“-Bearbeitung 1 in der „Karlmeinet“-Kompilation 2 liegt ein Text vor, der in der älteren wie gegenwärtigen Forschung in… …mehrfacher Hinsicht keinen guten Stand hat: Wird der Text überhaupt einmal in den Blick ge- 1 Zitiert nach: Karl Meinet, zum ersten Mal hg. v. Adelbert von… …Keller, Stuttgart 1858. 2 Der „Karlmeinet“ ist eine in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts in ripuarischem Dialekt verfasste Kompilation. Aachen oder… …gesamte Zeitspanne von 1315–1470 als Entstehungszeitraum in Frage käme, weil eine der wesentlichen Quellen des dritten Abschnitts der Kompilation, der… …„Spieghel historiael“ des Jacob van Maerlant erst 1300/1310 fertiggestellt wurde und weil das Original der Kompilation gegebenenfalls auch nur wenig älter als…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: "Herzog Herpin", "Loher und Maller"

    Bernd Bastert
    …Buchbesprechungen Ute von Bloh, Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: „Herzog Herpin“… …Maller“ und vor allem der „Huge Scheppel“, vier in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts im südwestdeutschen Raum nach französischen Chanson de… …geste-Vorlagen entstandene Prosaepen, genießen in der Germanistik eine gewisse Reputation. Sie stützt sich allerdings weniger auf eine genaue Kenntnis der Texte –… …dies scheitert allein schon an der nach wie vor desolaten Editionslage – als vielmehr auf ihre Bedeutung für die Entwicklung der deutschsprachigen… …Charakter, überdies noch verfasst von einer Frau, der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken. Das hier skizzierte Bild geht im Wesentlichen zurück auf eine… …, vermeintlich sichere Wissen nun in wichtigen Punkten korrigieren müssen, ist nicht das geringste Verdienst der vorzustellenden Studie von Ute von Bloh. Die in… …München als Habilitationsschrift angenommene Arbeit gliedert sich in vier Teile. Der erste setzt sich mit der philologischen und… …überlieferungsgeschichtlichen Grundlage der erhaltenen Handschriften des Textcorpus auseinander. Während sie sich für die unikal überlieferten Prosaepen „Sibille“ und „Huge… …, dass – anders als der noch ganz in Lachmannschen Kategorien denkende Liepe geglaubt hatte – die drei erhaltenen „Herpin“-Handschriften nicht in… …Untersuchungsgegenstand hinaus. Denn am Prosaroman des 15. Jahrhunderts wiederholt sich damit ein Befund, den wir bereits aus der Frühphase des hochmittelalterlichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Franz Xaver Ries, Zeitkritik bei Joseph von Eichendorff (Schriften zur Literaturwissenschaft. Im Auftrag der Görres-Gesellschaft, Band 11). Duncker &

    Alfred Riemen
    …Buchbesprechungen Franz Xaver Ries, Zeitkritik bei Joseph von Eichendorff (Schriften zur Literaturwissenschaft. Im Auftrag der Görres-Gesellschaft… …christliche Offenbarung und ihre Leitung durch eine Elite (S. 276f.), sind schon oft von der Forschung genannt worden. Trotzdem ist das Buch deshalb nicht… …überflüssig. So intensiv wie hier ist die Entwicklung der politischen und gesellschaftlichen Ansichten des Dichters, beginnend mit dem Roman „Ahnung und… …Gegenwart“ und endend mit den Stellungnahmen zur Revolution von 1848, noch nicht dargestellt worden. Außerdem befolgt der Verfasser ein interdisziplinäres… …Verfahren, indem er Werke der politischen Geschichte und Theorie, der Soziologie, der Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte zur Erhellung der… …Zeitumstände und damit der Positionen Eichendorffs hinzuzieht. (S. 12) Manchmal gewinnt man bei der Lektüre den Eindruck, daß diese allgemeinen Darstellungen… …, die als Basis für das Verständnis der Eichendorffschen Position dienen sollen, sich über kurze Zeit verselbständigen. Der Verfasser stützt sich vor… …allem auf jüngere Werke dieser ,Basiswissenschaften‘, aber er benutzt auch Darstellungen zum politischen und gesellschaftlichen Leben, die in der ersten… …Hälfte des vorigen Jahrhunderts entstanden sind; Schriftsteller der Ro- 304 Buchbesprechungen mantik und für die zwanziger bis vierziger Jahre des Jungen… …erkennen, wie intensiv er solche ergänzende und erläuternde Literatur benutzt hat, und trotz der Fülle muß man ihm zugestehen, daß er Eichendorffs Ansichten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines Mythos, hg. v. Bernd Bastert, Max Niemeyer, Tübingen 2004, XVIII

    Bernd Schneidmüller
    …Buchbesprechungen Karl der Große in den europäischen Literaturen des Mittelalters. Konstruktion eines Mythos, hg. v. Bernd Bastert, Max Niemeyer… …, Tübingen 2004, XVIII und 253 Seiten Karl der Große – idealer Herrscher, Identifikationsfigur, Stein des Anstoßes, oft benutzt, beständig verformt… …, Heidensieger, Kreuzfahrer, Verkörperung des Abendlands, Vater Europas, bald eher Mythos als Mensch. Selbst in einer Zeit, in der ältere Vergangenheitsschichten… …zunehmend verblassen, taugt der große Karl immer noch für Fragen in TV-Ratespielen. Die Instrumentalisierung des Frankenherrschers und Römerkaisers begann an… …auf den Vater Europas. Schon zu Lebzeiten ein literarischer Held, trat Karl der Große über 1200 Jahre seine vielen Karrieren an, xxxxx 3 Ingeborg Glier… …: Artes amandi. Untersuchung zu Geschichte, Überlieferung und Typologie der deutschen Minnreden, München 1971 (MTU 43); Franz Viktor Spechtler: Hugo von… …Spätmittelalter begann der Streit der Nachfahren um das Erbe. Politisch wurde der Held zerteilt und existierte nebeneinander als Römerkaiser wie als französischer… …, und bis heute dauern die sorgfältigen Analysen der Philologen an. Mit analytischem Geschick und innovativer Kraft präsentiert der anzuzeigende… …Literatur). Die hohe Qualität der Beiträge macht den Sammelband zu einem Standardwerk, das seinen besonderen Wert durch die Einbettung in moderne… …Theoriedebatten um Identität, Ritual und Mythos gewinnt. In seiner Einleitung präsentiert Bastert den Rang Karls des Großen in der europäischen „Mythomotorik“ und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Barbara Christine Stocker, Friedrich Colner, Schreiber und Übersetzer in St. Gallen 1430-1436 (mit Beigabe der deutschen Wiborada-Vita in dynamischer

    Peter Ochsenbein
    …Buchbesprechungen Barbara Christine Stocker, Friedrich Colner, Schreiber und Übersetzer in St. Gallen 1430–1436 (mit Beigabe der deutschen… …Wiborada-Vita in dynamischer Edition) (GAG 619), Kümmerle Verlag: Göppingen 1996. Friedrich Colner ist in der germanistischen Forschung bislang kaum bekannt… …gewesen. Der Artikel im ,Verfasserlexikon‘ (V,46f.) stammt bezeichnenderweise von der Paläographin und Historikerin Eva Irblich. Die Verfasserin hat… …erstmals in ihrer Innsbrucker Dissertation (1970) die Hand Colners zu bestimmen versucht, Beat von Scarpatetti hat im 3. Band der ,Datierten Handschriften in… …der Schweiz‘ (1991) den Befund überprüft und zum Teil korrigiert. Der Rezensent hat erstmals auf Colners wichtige Bedeutung in der ersten Reformphase… …des Klosters St. Gallen durch Hersfelder Mönche (1430–1436) in einer Studie über ,Spuren der Devotio moderna im spätmittelalterlichen Kloster St… …Codices, alle – mit Ausnahme von Wil, St. Katharinen-Kloster, Cod. M 47 – Manuskripte aus der Stiftsbibliothek St. Gallen (Codd. Sang. 586, 594, 993, 965… …. 69f.) und eine Charakterisierung über die inhaltliche Zusammensetzung (S. 74–92) zu geben. In diesem Kapitel geht Stocker auch der Frage nach, ob sich… …1451 im Kloster St. Pantaleon in Köln gestorben. Der grundfleißige Mönch hat gewiß weitere Handschriften geschrieben, aber nichts scheint erhalten… …, bevor dann eine ,Ableitung von Kriterien zur Identifizierung autographischer Übersetzungen Colners‘ und eine ,Anwendung der Kriterien auf weitere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2021

    Stephanie Gleißner, Mirela Husi?, Nicola Kaminski, Volker Mergenthaler: Optische Auftritte. Marktszenen in der medialen Konkurrenz von Journal-

    Christopher Busch
    …Buchbesprechungen Stephanie Gleißner, Mirela Husić, Nicola Kaminski, Volker Mergenthaler: Optische Auftritte. Marktszenen in der medialen Konkurrenz… …von Journal-, Almanachsund Bücherliteratur, Hannover: Wehrhahn 2019 (= Journalliteratur 2). „Die Bilderwissenschaft ist mühelos, verglichen mit der… …Gegenstand bildet gerade die materiell und medial induzierte Verflechtung des Visuellen und des Literarischen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, deren… …Analyse mithilfe des Begriffs der ‚Marktszene‘ methodisch kontrolliert werden soll. Blickleitend ist der Einleitung (Kaminski/Mergenthaler) zufolge… …, ausgehend von einer Lektüre der Hoffmann-Novelle „Des Vetters Eckfenster“, das Ineinander von Konkurrenz und optischer Salienz auf dem deutschsprachigen… …Argumentation ins Verhältnis setzen möchte. Ist einerseits Raum für piktorale – der Band enthält 90 farbige Abbildungen – und, qua umfangreicher Zitation… …, verbalsprachliche Präsentation der analysierten Artefakte schon darum vonnöten, weil diese überhaupt erst einmal ins Bewusstsein der Fachwelt gerückt werden müssen… …mythologischen und historischen Zuschnitts mit ihrer aufs Physiognomisch-Optische fokussierten Semantik als „Allegorie der Konkurrenz medialer Formate auf dem… …Erscheinungsbild“ (S. 42) nötig, die durch den Rekurs aufs ‚Costum‘ (so eine um 1800 häufiger anzutreffende Beschreibung der visuellen Parameter von Drucksachen) den… …Leser*innen vor Augen gestellt werde. Ähnlich verfährt Mergenthaler in der überzeugenden Analyse zweier Ausgaben des in Wien erscheinenden „Taschenbuch für…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters. Tagung vom 25. bis zum 27.März 1999 an der Universität zu Köln

    Carla Dauven-van Knippenberg
    …Tagungsberichte Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters. Tagung vom 25. bis zum 27. März 1999 an der Universität… …zu Köln Um den ins Stocken geratenen Gedankenaustausch zur Gattung wieder aufleben zu lassen, lud Hans-Joachim Ziegeler (Köln) Vertreter der… …verschiedenen Forschungspositionen zu einer Tagung über das mittelalterliche Schauspiel nach Köln ein. Der Tagungstitel markierte die thematischen Eckdaten… …, drehte sich doch die Fachdiskussion einerseits um die Verwurzelung der Gattung, andererseits um Zielsetzung und Benutzungsfunktionen der überlieferten… …Textträger. So führte Dieter Trauden (Kyoto), der die Vortragsreihe eröffnete1 , an, daß von den von Neumann gesammelten ca. 3000 Spielnachrichten kaum welche… …in einem Zusammenhang mit einem der überlieferten Spieltexte stünden. Das lege die Vermutung nahe, nur besonders erhaltenswerte Spieltexte seien der… …Vernichtung oder der Abnutzung im Aufführungszusammenhang entronnen. Hansjürgen Linke (Köln) stellte durch inhaltliche Analyse der Spieltexte eines ihrer… …Hildegard Keller (Zürich) das Fluktuieren von Gattungsgrenzen, indem sie darlegte, daß beide Texte gelungene Bußrituale visualisierten und sowohl von der… …Wirkung als auch von der Herkunft als ‚ludogene‘ Predigten zu verstehen seien. Parallel zu dem Vortrag Hildegard Kellers stellte Anthonius H. Touber… …(Amsterdam) am Beispiel des Kreuztitulus im „Donaueschinger Passionsspiel“ die These auf, die frühe ita- 1 In diesem Bericht wird die Reihenfolge der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke - Briefwechsel - Lebenszeugnisse. Hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre National de la

    Robert Steegers
    …Buchbesprechungen Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke - Briefwechsel - Lebenszeugnisse. Hrsg. von der Stiftung Weimarer Klassik und dem Centre… …National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 4 K: Tragödien – Frühe Prosa 1820–1831. Kommentar. Bearbeiter Elke Richter unter Einbeziehung der… …Vorarbeiten von Karl Wolfgang Becker. Akademie Verlag, CNRS Edition, Berlin, Paris 1996. Zu den Relikten der deutschen Teilung gehört die kuriose und in dieser… …Form einmalige Existenz zweier historisch-kritischer Ausgaben eines Autors: der Düsseldorfer Heine-Ausgabe (DHA) und der Heine-Säkularausgabe (HSA)… …Zusammenschluß mit Schwierigkeiten zu kämpfen, bis Finanzierung und Weiterführung der Ausgabe gesichert waren. Nun liegt ein weiterer Band der HSA vor, der den… …Kommentar zum bereits 1981 erschienenen Band 4: „Tragödien – Frühe Prosa 1820–1831“ enthält. Wie bei den vorangegangenen Bänden der HSA fällt auch am… …vorliegenden Band 4 K die gegenüber der Düsseldorfer Parallelausgabe großzügigere und benutzerfreundlichere Ausstattung mit breiterem Rand und ruhigerer… …Seitengestaltung ins Auge. Ferner ist, um noch ein Wort zu den Äußerlichkeiten zu verlieren, im Vergleich zu den HSA-Bänden aus den Zeiten der Deutschen… …der beiden großen Heine-Ausgaben macht. Aber auch zumindest einer der vorgebrachten editionstechnisch-inhaltlichen Einwände gegen die HSA scheint für… …die Rede sein. So zählt etwa der Stellenkommentar zu Heines dramatischem Erstling „Almansor“ 144 Einträge auf 33 Seiten, gegenüber 121 Einträgen auf 23…
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