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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Christian Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur

    Hartmut Bleumer
    …Buchbesprechungen Christian Kiening, Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur, Fischer, Frankfurt/Main 2003, 415 Seiten… …die Spannung, der sich Kienings Lektürevorschläge ausgesetzt sehen, bisweilen etwas Rätselhaftes. Einerseits werden die Vorstöße respektvoll auch von… …aktuelle kulturwissenschaftliche Impulse in den Bereich der germanistischen Mediävistik. Der vorliegende Band bietet nun – wiederum charakteristisch… …frühzeitig – über einen Querschnitt von kleineren Schriften die Möglichkeit eines konzentrierteren Gesprächs. Freilich liegt das besondere Angebot der… …, das in der Tat den auf dem Klappentext angekündigten Charakter einer „Einführung“ hat, nur sollte man sich nicht der irrigen Annahme hingeben, man habe… …es nach der Überarbeitung mit leichter Kost zu tun. Kiening bietet eine Einführung in einem anderen Sinne. Fast möchte man sagen: eine… …. Das ist keine postmoderne Floskel, sondern dürfte der doppelten Anlage des Buches entsprechen: Gewiss präsentieren sich die Beiträge in einer linearen… …Ordnung, der zufolge auf unterschiedliche Weise die in der Einleitung umrissenen Grundfragen verfolgt werden, zugleich haben die Aufsätze aber auch eine… …Tendenz zur Serie, und in der Wiederholung treten rhetorische oder argumentative Eigenarten hervor, die nicht eingangs theoretisiert werden. In diesem Sinne… …468 Buchbesprechungen verlangt der Band nach mehreren Lektüren. In der Anlage der Sammlung kehrt so wieder, was Kiening auch für den Umgang mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän - das Treuerspiel - Konstellationen - Ruinen; Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français

    Claude Haas
    …Buchbesprechungen Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Trauerspiel – Konstellationen – Ruinen, transcript, Bielefeld 2010. Romain… …Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français. Le droit dans la littérature, Éditions Classiques Garnier, Paris 2010. Die Zeit „um 1800“ galt der… …deutschen Kultur- und Literaturgeschichtsschreibung der (vor-)letzten Jahrzehnte als beinahe selbstverständliche Geburtsstunde der Modernität und damit oft… …genug auch der Legitimität ihrer Gegenstände wie Fragestellungen gleichermaßen. Seit mehreren Jahren bringt die Forschung zur Literatur der Frühen Neuzeit… …der europäischen Säkularisierung, deren erste Umrisse unzählige neuere Arbeiten bereits im 17. Jahrhundert erblicken. Dabei mag es durchaus die seit der… …Jahrtausendwende tendenzielle Aktualität des schwierigen Verhältnisses von Politik und Religion gewesen sein, die einer neuen Betrachtung insbesondere der barocken… …Dramatik an Schwung verlieh. Vor diesem Hintergrund musste zwangsläufig ein Werk an Attraktivität gewinnen, das in der Barockforschung bis vor kurzem ein… …Schattendasein fristete, da es oft als Theorie nicht des barocken Dramas, sondern als Theorie der Moderne gelesen wurde: das erstmals 1928 publizierte… …eines über das Theater vorgeführten Bruchs zwischen Vorstellung und Bedeutung, der dessen Zuschauer zudem zum melancholischen Subjekt verurteilte, so… …schien das barocke Drama hier auf den ersten Blick als ahistorischer Probierstein ästhetischer wie metaphysischer Probleme der Klassischen Moderne zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2025

    Mark Chinca, Manfred Eikelmann, Michael Stolz, Christopher Young (Hg.): Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

    PD Dr. Tilo Renz
    …Buchbesprechungen Mark Chinca, Manfred Eikelmann, Michael Stolz, Christopher Young (Hg.): Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und in der… …grundlegende Aufarbeitung des Begriffs des Sammelns und der unterschiedlichen Praktiken, die er umfasst, steht für das Mittelalter noch aus. Der vorliegende Band… …, der die Vorträge des Anglo-German Colloquium aus dem Jahr 2019 dokumentiert, trägt aus der Perspektive der germanistischen Mediävistik in maßgeblicher… …üblichen Funktionen befreit würden. Vielmehr gehe literarisches Sammeln insbesondere mit der Vermittlung von Wissen einher. Diese Funktion stehe der… …kunstfertigen Gemachtheit, die die gesammelten sprachlichen Einheiten ebenfalls in der Regel auszeichnet, nicht entgegen, sondern würde sich mit ihr verbinden… …Herstellung von Texten generell ausmachen (vgl. S. 12). Damit wird der Blick auf die Formen der Akkumulation und Verknüpfung von Objekten gelenkt, denen… …. S. 13). Zu denken ist bei narrativen Texten beispielsweise an die sukzessive Verkettung der versammelten Gegenstände – der erzählten Objekte oder… …kleiner Erzähleinheiten – entlang des Syntagmas, aber auch an andere, z. B. thematische Modi der Verknüpfung. Mit Blick auf die Beiträge des Bandes scheint… …Sammelns auseinandersetzen, entsteht der Eindruck, dass sich der Zusammenhang von Akkumulation und Textherstellung in eine Vielzahl von Einzelphänomenen… …, insbesondere narrativer Verfahren erfolgen kann. Ein thematischer Schwerpunkt des Bandes gründet auf der Beobachtung, dass Texte im Mittelalter in der Regel in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …Buchbesprechungen Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer… …, Tübingen 2006. Ziel der vorliegenden Studie ist es, das heutige Wissen um die Wirkung Longins, die bisher hauptsächlich als Appendix zum ästhetischen Diskurs… …des 18. Jhs. untersucht worden ist, auf ihre übersehene prämoderne und frühneuzeitliche Geschichte hin zu ergänzen. Die Einleitung der Untersuchung… …beginnt mit der obligatorischen Stellungnahme zur gegenwärtigen Forschungslage. Skizziert wird die vor allem aus Frankreich herrührende ‚postmoderne‘… …Renaissance des Erhabenen, und deren deutsche Aufnahme u.a. durch Welsch, Pries, und Begemann. Der resümierende Überblick markiert aber keinen Ausgangspunkt… …, sondern vielmehr einen Bruch: „Das vorliegende Buch knüpft an diese Debatten nicht an“ (S. 4), heißt es lapidar. Stattdessen geht der Verfasser „im Gegenzug… …vom blinden Fleck der postmodernen Erhabenheitsdebatte aus: ihrer Geschichtslosigkeit. Die historische Dimension des Begriffs möchte die Studie… …programmatisch zurückgewinnen“ (ebd.). Es ist der altbekannte Zwist: die Altphilologen und Literaturhistoriker werfen der postmodernen Literaturtheorie… …bekannte Polemik nichts Gutes. Hier aber scheint sie nicht ganz unberechtigt zu sein, denn wie Till zu Recht konstatiert: „Mit Ausnahme der Rezeption von… …Boileaus Traité du sublime (1764), der ungemein wirkungsmächtigen Übertragung von peri hypsos ins Französische, ist die Geschichte des Erhabenen vor Burke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Siglinde Bolbecher und Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl, Lexikon der österreichischen Exilliteratur

    Joseph P. Strelka
    …Buchbesprechungen Siglinde Bolbecher und Konstantin Kaiser in Zusammenarbeit mit Evelyn Adunka, Nina Jakl und Ulrike Oedl, Lexikon der… …österreichischen Exilliteratur. Deuticke, Wien 2000. Dieses Buch, das sich die Aufgabe gesetzt hat, die Gesamtheit der österreichischen Exilliteratur zu erfassen… …, leidet unter dem bedauerlichen Mangel an klarem Denken und an Sinn für Proportionen. Einerseits verspricht der Titel ein Lexikon der Exilliteratur… …, andererseits eröffnet die Einleitung sofort, dass es das nicht ist, da auch die KZ-Opfer, die Autoren des Widerstands und der „inneren Emigration“ eingeschlossen… …Mehrzahl der vergessenen Exilautoren in die USA. Einerseits sind fast alle stalinistischen Exilautoren in Mexiko verzeichnet, andererseits findet sich kein… …KZ-Opfer geworden sind, und damit eine erschütternde Bilanz des Leidens und der Schmach, andererseits finden sich oft Anzeichen eines bedauerlichen… …Dilettantismus. Denn wenn der Artikel über die kaum bekannte Autorin Eva Brück doppelt so lang ist wie der über einen Autor von weltliterarischem Rang wie Hermann… …Broch, dann stimmt einfach etwas nicht. Und wenn einer Autorin wie Susanne Wantoch die Ehre widerfährt, ein Bild zu erhalten, einer der größten… …heißt es etwa bei Hermann Broch, er sei Mitbegründer des kommunistischen Aurora-Verlages und Professor an der Yale University gewesen, was beides nicht… …stimmt. Oder es weiß der eigens herangezogene „Sonderexperte“ für Ernst Schönwiese nicht einmal, dass dieser ein Doktor Juris und kein Doktor der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36? und 603 Seiten

    Jens Pfeiffer
    …Buchbesprechungen Der deutsche Lucidarius, Bd. 3: Kommentar v. Marlies Hamm, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Texte und Textgeschichte 37), 36 ∗ und 603… …Seiten Acht Jahre nach Erscheinen der von Dagmar Gottschall und Georg Steer besorgten kritischen Edition des „Lucidarius“ 1 hat Marlies Hamm einen… …umfangreichen Kommentar zu diesem wichtigen Text vorgelegt. Wie schon die Edition ist auch der Kommentar in dem in Würzburg und Eichstätt angesiedelten… …Sonderforschungsbereich 226 „Wissensorganisierende und Wissensvermittelnde Literatur im Mittelalter“ entstanden, der sich durch eine Reihe vorzüglicher Editionen und… …. Jahrhunderts zuweist. Das bedeutet aber, dass weit mehr geboten werden soll als die üblichen Wort- und Sacherläuterungen. „Der ‚Lucidarius‘“, schreibt Marlies… …Laienverständnis am vermeintlichen Entstehungsort, dem herzoglichen Hof zu Braunschweig, angepaßt. Erst die im Rahmen der Erschließungsarbeiten zur kritischen… …Edition erfolgte Neubewertung erhob ihn zu einem ‚Meilenstein in der mittelalterlichen Literaturund Geistesgeschichte Deutschlands‘. Unerläßlich zur… …Standortbestimmung des Werkes, seines literarischen, philosophischen, theologischen und spirituellen Gewichts war dabei der Nachweis seiner Quellen, die nicht nur in… …∗ ; vgl. auch S. 23 ∗ f.). 2 Damit ist der Rahmen abgesteckt, den auszufüllen sich die Kommentatorin als Aufgabe gesetzt hat. Eigenständigkeit und… …Traditionsverhaftetsein des „Lucidarius“ lassen sich demnach nur dann angemessen beurteilen, wenn zusätzlich 1 Der deutsche „Lucidarius“. Kritischer Text nach den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Heinrich Heine und die Religion, ein kritischer Rückblick. Ein Symposion der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 27. - 30. Oktober 1997. Hrsg. von

    Robert Steegers
    …Buchbesprechungen Heinrich Heine und die Religion, ein kritischer Rückblick. Ein Symposion der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 27. – 30… …. Oktober 1997. Hrsg. von Ferdinand Schlingensiepen und Manfred Windfuhr (Schriften des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland, Bd. 21). Archiv der… …Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf 1998. Eine Rezeption der Werke Heinrich Heines durch die Kirchen und die Theologie, hier speziell durch die… …evangelische, habe es, so Jürgen Regul, der im Namen der Evangelischen Kirche im Rheinland das Symposion „Heinrich Heine und die Religion“ eröffnete, bisher vor… …religionskritischen Aspekten in seinem Werk wirklich so schlecht bestellt ist, wie die Eröffnungsworte und das Vorwort der Herausgeber nahelegen, sei dahingestellt… …Heinerezeption sprechen kann“, wie Schlingensiepen und Windfuhr in ihrem Vorwort (S. 7) behaupten? Immerhin ist ein Gutteil der im Tagungsband vertretenen… …nicht, zumal noch ein weiterer Tagungsband, „‚Gott war immer der Anfang und das Ende meiner Gedanken‘. Heinrich Heine und die Religionen der Welt“, hrsg… …. von Wolfgang Beutin und Thomas Bütow, aussteht. Dass es sich bei der Frage nach Heines Verhältnis zur Religion um einen zentralen Aspekt der… …Interpretation handelt, liegt angesichts seiner lebenslangen Auseinandersetzung vor allem mit Judentum und Christentum auf der Hand und lässt sich mit… …Selbstzeugnissen des Autors belegen. Der Heine der Jahre nach dem Bundestagsbeschluss gegen das Junge Deutschland stellt in der Vorrede zur zweiten Auflage des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Mortimers "Gothic' Vorgänger. Eine potenzielle Quelle für Schillers "Maria Stuart" in der englischen Schauerliteratur

    Jennifer Driscoll Colosimo
    …„Maria Stuart“ in der englischen Schauerliteratur von Jennifer Driscoll Colosimo, Tacoma In der Forschung wird angenommen, dass Schillers Mortimer aus… …„Maria Stuart“ eine freie Erfindung ohne erkennbares Vorbild in der britischen Geschichte oder Literatur sei. Dieser Beitrag zeigt den englischen… …eine frei erfundene Figur 1 ; die einzige neben dem völlig unbedeutenden O’Kelly in der Geschichtstragödie. Zwar gibt es in der britischen Geschichte… …Blumenthal, Benno von Wiese u. Siegfried Seidel, Neubearbeitung hg. im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar und des Schiller-Nationalmuseums in Marbach v… …. Norbert Oellers, Bd. 9.1 N: Maria Stuart, hg. v. Nikolas Immer, Weimar 2010, S. 400. Alle Zitate aus Schillers Werken und Korrespondenz stammen aus der… …Nationalausgabe. Sie werden nachfolgend im Text unter der Sigle ‚NA‘, gefolgt von der Band- und Seitenangabe in Klammern angegeben. Zitate aus dem Drama „Maria… …Stuart“ stammen aus Band 9 der Nationalausgabe: „Maria Stuart/Die Jungfrau von Orleans“; Zitate aus dem kritischen Apparat dazu stammen aus der in Kürze… …(†1425) starb die männliche Erblinie der Mortimers aus. 2 Besonders anrüchig sind Roger Mortimer (1287–1330), der erste Earl of March, und Edmund Mortimer… …(1376–1409?), der zweite Sohn von Edmund, dem dritten Earl of March, und Großenkel von Roger. Roger regierte drei Jahre lang als faktischer Herrscher von England… …nach dem erfolgreichen und von ihm angeführten Aufstand gegen Edward II. Ihm wurde dabei von seiner Liebhaberin, der Königin Isabella von Frankreich und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Der Einfluss lateinischer Quellen auf die Textgestaltung von Martin Luthers Bibelbearbeitungen (1522-1545)

    Zu einigen Spuren seiner Vorlagen in den Übersetzungsvarianten
    Sebastian Seyferth
    …Abstract DER EINFLUSS LATEINISCHER QUELLEN AUF DIE TEXTGESTALTUNG VON MARTIN LUTHERS BIBELBEARBEITUNGEN (1522–1545) – ZU EINIGEN SPUREN SEINER… …VORLAGEN IN DEN ÜBERSETZUNGSVARIANTEN* von Sebastian S e y f e r t h , Erfurt Dieser Beitrag veranschaulicht, welche Bedeutung der mitunter unterschätzten… …übersetzungstechnischen Neuerungen und Umbrüchen um 1500 steht Luther damit ebenso noch in der herkömmlichen deutsch-lateinischen Übersetzungstradition. Indem er mehrere… …suitable expression in the target language. Wie hat man sich den Prozess der Bibelverdolmetschung aus Übersetzerperspektive vorzustellen? Viele Antworten… …erschließt mithin einen Themenbereich, der die Vorlagenproblematik betrifft. Hiermit werfe ich die grundsätzliche – nicht selten kontrovers diskutierte – Frage… …nach der Bedeutsamkeit lateinischer Quellentexte1 gegenüber der Stellung des Griechischen für Luthers Übersetzung auf. Die angesprochenen Zusammenhänge… …suggerieren das, was der Beitrag nicht zu leisten vermag. Dies führt mich geradewegs in das Dilemma, meinen Gegenstand nicht den Erwartungen gemäß zu behandeln… …. Weder können endgültig klärende Antworten auf die eingangs gestellte Frage gefunden werden – das hieße bindende Lösungsvorschläge * Der vorliegende… …Beitrag ist als Vortrag in leicht veränderter Form auf dem internationalen Kongress „Martin Lutero e i linguaggi dell’Occidente“ gehalten worden, der vom 29… …Sebastian Seyferth für Abhängigkeitspräferenzen der Zielsprache gegenüber den Ausgangssprachen zu geben – noch will der Beitrag lexikalisch-syntaktische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Gerhard Kettmann: Wittenberg - Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2008

    Werner Besch
    …BUCHBESPRECHUNGEN Gerhard Kettmann: Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang… …, Frankfurt a.M. 2008, 213 Seiten. 1967 ist die Habilitationsschrift Gerhard Kettmanns über „Die Sprache der kursächsischen Kanzlei zwischen 1486 und 1546“… …erschienen. Damit war der Blick in den ostmitteldeutschen Raum und auf die wichtigsten Jahrzehnte vor und nach dem Beginn der Reformation gerichtet. Nicht… …von Schreibsprache damaliger Zeit und in der untersuchten Region. Ein Zentralpunkt der Analysen war Wittenberg. In weiteren Beiträgen über gut… …dankenswerterweise mit diesen späteren Beitragen, insgesamt siebzehn, den Gewinn gleichsam ‚bilanziert‘, den die Sprachgeschichtsforschung Kettmann nun in der Summe… …, Universitätskanzlei Wittenberg – und es bringt auch ein Blick auf die Privatschriftlichkeit in Wittenberg Gewinn, etwa auf den Kreis der Gelehrten, der sonstigen… …Bürgerschaft, der Bruderschaften, auf die Lohnschreiber der ‚gemeinen Leute‘. Rang, Region, Reichweite, Professionalität der Schreiber (vom akademischen… …Einflussvariablen anzusetzen. Ins Spiel kommen können: regiolektaler Schreib- bzw. Druckusus, Zahl der Pressen in einer Druckerei, Zahl der Druckereien an einem Ort… …; Einfluss der Setzer, Einfluss der Korrektoren, Einfluss der Druckvorlage, Rang und Reichweite der Texte, u.a.m. Kettmann hat mit großem Gewinn diverse… …Testmodelle zur Klassifizierung der Drucktextproduktion entwickelt, z.B. mit folgenden Vergleichsreihen zur Überprüfung des Graphemgebrauchs, auf den sich, mit…
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