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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    ‚Fremd vertraut‘ – Robert Musils „Grigia“ aus postkolonialer Perspektive

    Melanie Rohner
    …recognisable as male projections. I. Einleitung In E.T.A. Hoffmanns „Die Bergwerke zu Falun“, erschienen 1819 im ersten Band der „Serapionsbrüder“, ist zu Beginn… …„wie die Neger“ (G 239). In Musils Notiz aus dem Fersental, wo er während des Ersten Weltkriegs 1915 stationiert war, steht noch: „orientalisch.“ 8 Der… …wahrscheinlich nicht nur mit Homo ein außereheliches Verhältnis, sondern auch mit einem Major. Sexuell verhält sie sich außergewöhnlich offensiv: Den ersten Kuss… …abgeschiedene Gebirgskultur durch die Kreuzung verschiedenster Tendenzen gekennzeichnet und nicht so homogen und starr ist, wie sie auf einen ersten Blick…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Nico Schmidtner: Alfred Döblin und seine Zeitschrift „Das goldene Tor“. Zwischen Inszenierung und Werkästhetik, Bielefeld: transcript 2022.

    Anna Axtner-Borsutzky
    …sogar noch vor dem „Goldenen Tor“, im November 1945, zum ersten Mal erschien. Sie wird lediglich in einer Fußnote (S. 67, Fn. 113) erwähnt. Ein knapper…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2023

    Objekt und Katalog

    Der „Fortunatus“ und die Möglichkeiten ästhetischer Werte*
    Hartmut Bleumer
    …Prozesslogik dieses Potentials, die im ersten Teil mit der Technik-Metapher der ‚Wunschmaschine‘ gefasst wurde (vgl. Anti-Ödipus [s. o.], S. 7–63 u. passim), nun… …werden muss weiterhin die erhellende Studie von Hannes Kästner: Fortunatus – Peregrinator mundi. Welterfahrung und Selbsterkenntnis im ersten deutschen… …vorausliegt. Für die folgende Betrachtung des „Fortunatus“ lässt sich von hier aus der Bogen zur ersten These der narrativen Selbstkritik zurückschlagen, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Ansteckender Faschismus – Thomas Manns „Mario und der Zauberer“: Adressierung, Leitmotiv und Stellung des Erzählers zum Geschehen

    Matthias Schöning
    …politische „Warnung“ 7 nahelegt. Ich gehe wie folgt vor: Es werden zwar in einem ersten Schritt, der primär der Entfaltung der zentralen Figurenkonstellation… …, die hier lediglich idiosynkratischer Natur ist, zu. Der Unterschied zwischen der ersten und der letzten Passage ist aufschlussreich. Am Anfang des… …Substituendum vorgesetzt: „Menschen“. Der Gattungsbegriff ist auf den ersten Blick nicht sehr konkret und der Vorgang sollte in seiner Einmaligkeit auch nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Performativität, Vortragsszenen und Apostrophen in der Lyrik um 1800

    Kevin Kempke
    …Erscheinung oder Apotheose. 52 Die ersten drei Strophen sind vor allem über die Deiktika ‚Ich‘ und ‚Du‘ organisiert: das Ich als Dichterpersona-Adressant, die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    Weisheitspoetik

    Ägyptologie und altägyptische Literatur bei Rilke
    Sebastian P. Klinger
    …Ägyptenreise anzunehmen. Schnell erweist sich die Flusskreuzfahrt auf dem Nil als Fiasko: Rilke hat schon nach den ersten Landgängen vom Orienttourismus und den… …erscheint zum ersten Mal eine vergleichbare Weisheitsliteratur. Sie bietet ein Reservoir an säkularem, lebensweltlich orientiertem Erfahrungswissen an, das… …deutlich, dass Rilke hier nicht nur eine einzige Stelle, sondern einen ganz bestimmten Modus des Zitierens zitiert. Das wird spätestens bei Beginn der ersten… …Strophe überdeutlich, weil das Gedicht hier direkt „Aus den Sprüchen des Ptah-hotep“ zitiert. Während das Incipit auf den ersten Blick wie ein… …Papyrus Prisse auf, indem er eine aktualisierende Lektüre in actu vorführt. Beginnend mit den Anaphern der ersten Strophe greift Rilkes Gedicht nicht nur… …, Frankfurt/Main, Leipzig 1996, S. 103. Hier schreibt Rilke „muss“ in der Überschrift mit „ss“ und im ersten Vers mit „ß“. Im Folgenden zitiere ich aus dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Elisabetta Mengaldo: Zwischen Naturlehre und Rhetorik. Kleine Formen des Wissens in Lichtenbergs Sudelbüchern, Göttingen: Wallstein 2021 (= Lichtenberg- Studien, Bd. 18).

    Lara Helder
    …gerecht. Im ersten Kapitel geht es um die Beziehung zwischen Lichtenbergs kleinen Formen und der Entstehung eines ,kleinen Wissens‘, dessen Voraussetzung in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Cornelia Zumbusch: Was keine Geschichte ist. Vorgeschichte und Literatur im 19. Jahrhundert, Berlin: J. B. Metzler 2021.

    Dorothea von Mücke
    …Hinsicht auf 622 Buchbesprechungen Kellers Arbeit mit Heinrichs „Vorgeschichte“ in der ersten, nicht aber zweiten Version des Romans. Ebenso bekommt man Lust…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2023

    Sven Schöpf: „Schrift […] fällt beim Lesen nicht ab wie Schlacke“. Die buchmediale Visualität von Walter Benjamins Ursprung des deutschen Trauerspiels, Bielefeld: transcript Verlag 2022.

    Hamed Taheri
    …der Schrift allein darin, die Sprache zu repräsentieren. Benjamin ist vielleicht einer der ersten, der diese repräsentative Hierarchie zurückweist und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2023

    „Ich habe diesen Pfeil in den Köcher zurückgeschoben“

    Spuren eines abgebrochenen Streits in den Beständen der Sammlung Varnhagen (George Sand, Karl Gutzkow, Helmina von Chézy)
    Jadwiga Kita-Huber, Jörg Paulus
    …der ersten, bei Brockhaus in Leipzig erschienenen Ausgabe der „Briefe“ Gutzkows, auf die sich Chézy in ihrem Kurzbrief bezieht, lautet die Stelle wie… …Auffallend ist, dass in diesem ausführlicheren Dokument noch deutlicher als im ersten auf Streitunterdrückung hingesteuert wird. Diese Streitform zeigt sich… …lesenden Publikums. Indem Gutzkow schließlich gesteht, dass er bereits seinen ersten Brief in „diesem versöhnlichen Tone“ hätte schreiben können, wenn der… …Jörg Paulus Theil Brief über George Sand“ überschrieben und greift ein anderes, in dem ersten Brief nicht explizit beanstandetes Zitat auf: Chézys… …unveröffentlichte Briefe Chézys an den in Weimar lebenden Schriftsteller Apollonius von Maltitz (1795–1870). Im ersten dieser Briefe, der auf den 27. Dezember 1847…
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