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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Bekêrâ dich, bekêre. Neue Überlegungen zu Walthers „Reichston“

    Günther Serfas
    …„Reichston“ könne nicht mehr als das älteste politische Lied Walthers von der Vogelweide gelten, werden die Sprüche als dreistrophiges politisches Lied neu… …19,17) und die „Thüringer Hofschelte“ (L 20,4), völlig neu interpretiert und zeigen Walther sehr viel mehr in der Rolle 1 Theodor Nolte: König und Sänger… …die verlangte geordnete Einheit bilden, werden fride und reht nicht mehr daniederliegen (und umgekehrt). 52 Das Publikum, vor dem Walther seine Sprüche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Juliane Vogel: Aus dem Grund. Auftrittsprotokolle zwischen Racine und Nietzsche, Paderborn: Wilhelm Fink 2018.

    Hendrik Blumentrath
    …Dramas um die Frage des Mythos hatte gravitieren lassen, ist für die Geschichte des Theaters auf mehr als nur eine Weise prägend geworden: Sein Entwurf des… …gattungstheoretischen Fokus setzt und sich auf die Tragödie des 18. und 19. Jahrhunderts – zwischen Racine und Nietzsche – konzentriert, so ist das weit mehr als nur… …ist dabei in der Studie stets mehr als Metapher des Tragischen: Vogel entwickelt den Begriff in der Auseinandersetzung mit der kunstgeschichtlichen… …kriegerischen, von nicht kontrollierbaren Kräften 303 Buchbesprechungen durchdrungenen Grund nicht mehr abstreifen kann, Figur und Grund nicht mehr zu trennen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Ist die Kunst heiter?

    Pola Groß
    …vollends nicht mehr angemessen. 7 Maßgeblich beeinflusst wurde die Zurückhaltung der Forschung auch durch eine in den 1960er Jahren in Literaturwissenschaft… …Seite, der Eklat um Staigers sprachliche Entgleisung und seine naiv anmutende Forderung nach mehr Heiterkeit auf der anderen Seite führten dazu, dass eine… …keinen Anstand mehr, nicht den Hochsinn eines selbstlos tätigen Mannes, einer Mutter, die Tag für Tag im stil- 15 LÖ S. 97, 95. 16 Vgl. zu Staigers… …„höchste[r] Form der Menschlichkeit“ nichts mehr im Wege (LÖ 97). III. „Ist die Kunst heiter?“ – Der frühe Artikulationskontext Zum ersten Mal trug Adorno seine… …Fußnote. Auch unterstellt er Adorno, „ein unspezifisches ‚Heiterkeitsverbot‘“ 30 ausgesprochen zu haben, was umso mehr verwundert, da er Adornos durchaus… …veröffentlicht wurde. Auch im deutschen PEN-Zentrum sind keine Unterlagen mehr zur Tagung von 1967 vorhanden, so dass die thematische Ausrichtung der von… …Subjektivität ihrer selbst inne und bewußt“ (Kh 603). Erst wenn das menschliche Leben nicht mehr unmittelbar 32 Vgl. Sven Hanuschek: Geschichte des… …wesentlich mit der Zäsur Auschwitz zu tun. Für Adorno ist hiermit mehr als ein Ort bezeichnet, denn Auschwitz steht bei ihm als Synekdoche für die industrielle… …Katastrophe der europäischen Geschichte. Angesichts dieser Katastrophe kann Heiterkeit für Adorno nicht mehr als inhaltliches Gestaltungsprinzip von Kunst… …wie die „polemische Parodie“ (Kh 604) Versöhnung von sich aus ablehnt, ist für Adorno nach Auschwitz nicht mehr vorstellbar. Er wendet sich hier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Das Verlachen der Gegenwart

    Zeitordnungen in der Komödie der frühen Aufklärung
    Christian Meierhofer
    …eines dezidiert verzeitlichten Gegenwartsbegriffs. Denn ab dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts impliziert das Substantiv ‚Gegenwart‘ nicht mehr nur… …beschleunigter Verzeitlichung besitzt. Vorrangig geht es darum, in einer mehr oder minder synchronen Beobachtung festzuhalten, welche Nationalliteraturen in der… …finden sein sollen. In der vierten Auflage von 1751 zählt Gottsched schließlich „zwanzig und mehr Muster von der guten Art“, die er in seiner „Schaubühne“… …Schlegels Bemühungen ist die gänzlich unbelebte Theaterkultur in Kopenhagen, wo seit 1728 keine Aufführungen mehr stattfanden und wo 1738 unter König… …Perspektive aufzugeben. 43 Schlegels mehr oder minder direkte Kritik an Gottsched lautet: Die Deutschen haben den Fehler begangen, daß sie ohne Unterschied… …zu einer Epoche, München 1979, S. 89: Schlegel „sagen die französischen Stücke nichts mehr, da sie nicht auf ihn und seine Zeit und Gegenwart bezogen… …Autonomisierung des Ichs“ 53 , die sich nicht mehr in das bürgerliche Ordnungsschema, die „bürgerliche[n] Stellungen“ 54 einpassen lasse, sondern „die Kraft eines… …Sylvester. Ihr müßt doch die Zeit stehlen; oder wo ihr sie sonst hernehmt. Fortunat. Ich werde über vier Stunden nicht mehr brauchen. Nein! sehn sie doch die… …sammelt der Fortunat bei Schlegel keinerlei umfängliche Welterfahrung „in fremden landen“ 63 und im exotischen Raum mehr und bleibt demnach auch nicht auf… …drei mehr oder minder lebenswichtigen Entscheidungen auf die Zeitspanne von vier Stunden hin verdichtet. Die begriffsgeschichtlichen Hintergründe von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    (V)Erkennen

    Ödipus als Figur der poetischen Genealogie in Hugo von Hofmannsthals „Ödipus und die Sphinx“
    Max Roehl
    …. Hier setzt die Handlung der Tragödie Hofmannsthals ein: Der sich von Korinth lossagende Ödipus trifft an einer Weggabelung – mehr oder minder – unwissend… …Wagen!“, „DER WAGEN- LENKER Gebieter, ihrer sind mehr als wir: sie lauern im Dunkel“ (ÖS 39). Das Drama nimmt hiermit Bezug auf die Fortsetzung der… …zugleich. 22 Ödipus übergeht seinerseits den unbestimmten Hinweis Jokastes auf das Königskind: „Ein Kind war da und war gleich nicht mehr da“ (ÖS 97). Auch… …Zuschreibung zeigt Hofmannsthals Tragödie nicht nur einmal mehr die Kluft zwischen Sprache und Wirklichkeit auf, sondern reflektiert auch den eigenen Status als… …Dramas die Frage Jokastes nach seiner Mutter: „Nichts von meiner Mutter! / Dies alles hängt nicht mehr an mir“ (ÖS 115), und entschließt sich, frühere… …. 35 Ebd., S. 220 u. 218. 36 Dieter Martin: „Bruder Kreon“. Zu Hofmannsthals „Ödipus und die Sphinx“, in: „Mehr Dionysos als Apoll“. Antiklassizistische… …Vätern hauste meine schlaflose Seele. […] Nein – sie entsannen sich des Enkels und durchzogen mich, und es war mehr als Lust und mehr als maßlose Begier… …lagernd, die ganze Lebenszeit unserer Väter, ist uns mehr als fremd.“ 48 So zeigt sich Hofmannsthal nicht nur als „Kronzeuge einer langwährenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Der Ausdruck Altdeutsch im Sprachdenken des Barock und der Aufklärung

    Thorsten Roelcke
    …geschichtlichen Zuständen oder Perioden der deutschen Sprache verwendet, die sich von dem Zustand des Deutschen um das 17. und 18. Jahrhundert mehr oder weniger… …einerseits mehr abweichende und andererseits nicht so sehr abweichende Mund=Arten zu: 36 Zu der ersten Gruppe gehören dabei Isländisch, Norwegisch, Dänisch… …und der unsrigen was mehr gleichet: […]. 32 Leibniz [Anm. 18], S. 340. 33 Wack [Anm. 19], Untertitel. 34 Longolius [Anm. 20], S. 537. 35 Schottelius… …Conrad Wack zwei Jahrhunderte später fest, dass die Alt=Teutschen Wörter […] uns rauch und grob vorkommen, und fügt hinzu: Je mehr etwas mit der jetzigen… …mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Werturteilen verbunden, sodass eine Erörterung der sprachlichen Charakteristika, die zu dieser Zeit dem… …uralten Gebrauchen so gar nicht das geringste mehr, welches uns von den vorigen eine Anzeigung geben könte, übrig blieben: ich meine ja sie würden uns als… …Vorbildfunktion, die einem mehr oder weniger unspezifischen Altdeutschen noch im 16. und 17. Jahrhundert zugeschrieben wurde, hat also um die zweite Hälfte des 18… …. Jahrhunderts kaum mehr Bestand. IV. Fazit Um kurz zusammenzufassen: Das Adjektiv altdeutsch attribuiert in den bearbeiteten Texten deutscher Sprachdenker des 17… …Bezeichnung Altdeutsch zeigt sich somit einmal mehr, dass sprachbezogene Ausdrücke im deutschen Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts einen Wandel von einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Tagungsbericht: „Volkssprachige allegorische Minne-Erzählungen in der ersten Person (Allegorical courtly love narratives in the first person)“, 13.–15.12.2017 im Kloster Irsee

    Julia Rüthemann
    …– erneut zu lesen, ohne ihn zu wiederholen. Einmal mehr lasse diese „Aktualisierung der Materie“, die nicht zuletzt von leichten Inkongruenzen… …de Machaut lesen lasse, würden einmal mehr die erlebte Erfahrung und das literarische Schreiben ineinander verschränkt. Dabei handele der Text nicht… …. Philipowski, J. Rüthemann). Dieser ist es dann auch überhaupt – viel mehr als irgendein autobiographisch verbürgtes Erlebnis –, der im Zentrum der geschilderten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Joel B. Lande: Persistence of Folly. On the Origins of German Dramatic Literature, Ithaca: Cornell University Press 2018.

    Stephan Kraft
    …eines teilimprovisierten und im Kern ernsten Bühnenspektakels, das heute kaum mehr bekannt und nur noch über allerlei Umwege rekonstruierbar ist, geht es… …wichtige Voraussetzung dafür bilde ein variiertes Konzept vom Nutzen des Theaters, das ab etwa 1750 an Bedeutung gewinne. Es gehe jetzt nicht mehr um die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Cordula Kropik: Gemachte Welten. Form und Sinn im höfischen Roman, Tübingen: Narr Francke Attempto 2018 (Bibliotheca Germanica 65)

    Ann-Kathrin Olbert
    …Grundformen der Symbolisierung aus: Mythos, Sprache, Wissenschaft und Kunst. Da der Band zur Kunst jedoch nicht mehr zustande gekommen ist, sucht Kropik… …Eilhart überlieferten Gestalt heranwuchs, ist natürlich fraglich, im Zusammenhang meiner Überlegungen aber auch nicht weiter von Belang. Es mögen mehr… …Lugowski etwas mehr als eine Umschreibung wie etwa „was man gemeinhin den Sinn einer Dichtung nennt“ (S. 82). 15 So wäre der Leser für jenen äußerst… …die künftige Forschungsanstrengungen nicht mehr zurückfallen können. Ann-Kathrin Olbert Deutsches Seminar Universität Tübingen Wilhelmstr. 50 72074…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2019

    Alexander Honold: Die Tugenden und Die Laster. Die Leute von Seldwyla, Basel, Berlin: Schwabe Verlag 2018.

    Michael Lipkin
    …zusammenführt. Mehr als jeder andere Leser der letzten zwanzig Jahre hat Honold den Dienst geleistet, Keller aus der literarischen Provinz, in die er so oft…
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