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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Noch einmal: Die Heiden als Kinder Gottes in Wolframs, Willehalm‘

    Joachim Heinzle
    …durfte. 1 Die Entscheidung war mir nicht leicht gefallen, weil sie – wie man damals annehmen mußte – der einen Stelle eine Riesenlast an Bedeutung… …Gedanke an den Tod ungetaufter Kinder in Giburgs Rede an keiner Stelle eine Rolle spielt, also willkürlich von außen an den Text herangetragen ist… …(S. 158 f.). Steinmetz verkennt nicht, daß „der Satz“, wie er ihn versteht, „zumindest eine Ergänzung“ erfordert, „die erklärte, inwiefern Gott… …triebe ein merkwürdiges Verwirrspiel mit den Hören / Lesern, wenn sie / er in Vers 307,27 durch die Formulierung eine vater-kint-Relation suggerierte, aber… …Ausführungen“ in den fraglichen Versen „plötzlich eine ganz andere Zielrichtung nehmen, die selben Wen- 77 Joachim Heinzle dungen einen ganz anderen Sinn haben… …Heiden, in dem sie – nach dem jetzigen Stand der Quellenkenntnis zu urteilen – allerdings eine singulär radikale Position verträte. Die Annahme setzt… …aufzufassen (S. 21): er nimmt offenbar an, der Herausgeber / Kommentator habe dem Sprecher (Willehalms Bruder Ernalt) damit eine geistliche Stellungnahme in den… …diese Interjektion eine 9 ZfdA 123 (1994), S. 304. 10 Karl Bertau, Über Literaturgeschichte. Literarischer Kunstcharakter und Geschichte in der höfischen… …Sänger in Walthers sumerlaten-Lied: 73,5), tut so wenig eine geistliche Äußerung wie jemand, der heutzutage verwundert, überwältigt, wütend, ungeduldig… …entsprechend seit langem beschäftigt. Burghart Wachinger hat ihm soeben eine kleine Studie gewidmet, 13 die zeigt, daß die „mehrfachen Motivierungen und harten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    ‚Theodisca‘. Zur Stellung der althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters. Bericht über eine

    Stephan Müller, Klaus Ridder
    …. Bericht über eine internationale Fachtagung in Schönmühl bei Penzberg vom 13. bis zum 16. März 1997 Die intensivere Beschäftigung mit lange vernachlässigten… …angefertigt wurden. 81 Tagungsbericht ‚Pariser Gespräche‘ die Möglichkeit zur Disposition, daß es sich hier um eine ‚Interimsprache‘, eine ‚Zweit-‘ bzw… …Sprachstufen. Aus der Werkstatt seines Katalogs der Glossenhandschriften bot Rolf Bergmann neue Aspekte für eine Typologie der Glossen- und Glossarüberlieferung… …unterschiedlichsten Kontexten erweist – ein Befund, der dem Ringen um ein ‚Heldensagenmodell‘ eine neue Perspektive gibt. Stephan Müller verfolgte die Kombination von… …einem verzerrten Bild zu führen droht. Eine elaborierte Form pragmatischer Zweisprachigkeit stellte Reiner Hildebrandt vor. Anhand einer Reihe von… …Teil verdeckt haben. Mit Hilfe dialektgeographischer Kategorien versuchte Hildebrandt in einigen Fällen eine Rekonstruktion der ursprünglichen… …durchaus eine eigene literarische Qualität des Althochdeutschen. Durch die derzeit entstehenden oder bereits abgeschlossenen Wörterbuchunternehmen zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Marienlexikon, hrsg. im Auftrag des Institutum Marianum Regensburg e. V. von Remigius Bäumer und Leo Scheffczyk. 6 Bde. St. Ottilien: EOS-Verlag 1988–1994.

    Susanne Fritsch-Staar
    …Fachlexikon handelt, denn die Gottesmutter ist ein Phänomen, das neben seiner religiösen Implikation eine ganze kulturgeschichtliche Epoche, das Mittelalter… …, Ludwig Böer u. a.), von dem allerdings nur ein Band erschienen ist (vgl. Vorwort). Eine Besprechung des Lexikons in einer germanistischen Fachzeitschrift… …Literatur. Wort- und Sacherklärungen sowie Querverweise sind selbstverständlich. Jeder Artikel wird durch eine umfangreiche Bibliographie abgeschlossen, die… …wichtige Publikationen zum Thema enthält und sich auf dem neuesten Stand der Forschung befindet. Allerdings: eine Besonderheit ist die Mariensigle @, eine… …überflüssige technische Spielerei, deren Vorteil der Platzersparnis durch eine eingeschränkte Lesbarkeit erkauft wurde. Dem schnellen Zugriff eher abträglich ist… …unbekanntere ikonographische Darstellungmuster zu zählen sind (z. B. dreihändige Madonna, Madonna del parto, Hostienmadonna oder eine Schreinmadonna). Mit der… …Präsentation einiger Holzschnitte aus der Physiologus-Tradition sowie zahlreicher Gnadenbilder oder der Abbildung von Marienheiligtümern stellen sie eine wahre… …Mitarbeiter bürgen für eine solide, konservative Integrität und fachliche Qualifikation, die gelegentliche fundamentalistische Tendenzen vergessen lassen. Eine… …und Kirche“ 1993 ff zeigt eine Grundausrichtung, in die auch der Artikel „Frau“ von Manfred Hauke (ML Bd. 2 (1989), S. 520–524), übrigens auch Autor des… …Gebiet, die Predigt. Eine Besonderheit aller Artikel ist, daß überall eine Profilierung des jeweiligen Gegenstandes auf Maria angezielt und in gelungenem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Else Ebel, Der Konkubinat nach altwestnordischen Quellen. Philologische Studien zur sogenannten „Friedelehe“. Berlin 1993. 195 S. (= Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 8)

    Heiko Uecker
    …(„Friedelehe und Mutterrecht“) die hauptsächlich auf der Grundlage der altisländischen Sagas beruhende Behauptung aufstellte, es habe bei den Germanen eine… …„Friedelehe“ gegeben, wurde und wird dies weiterhin als sicher nachgewiesene Tatsache ausgegeben. Eine solche Ehe („Konsensehe“), die – allerdings mit Zustimmung… …die Verhältnisse der Schreibezeit, d. h. des 13. Jahrhunderts wieder. Else Ebels Arbeit stellt sich die Frage, ob sich durch eine philologische Analyse… …erweisen läßt, daß „die sozialen Verhältnisse, so wie sie sich in den Sagas darstellen, auf eine vorliterarische ursprünglichere germanische Zeit“… …zurückdeuten (S. 12), daß „die literarischen Denkmäler des Nordens neben der Vertragsehe eine zweite echte ‚freiere‘ Eheform“ (S. 12) belegten. Ihr Ergebnis ist… …negativ, es habe eine solche „Friedelehe“ als eine ‚freie Ehe zwischen zwei gleichberechtigten Partnern‘ nicht gegeben, sondern es handele sich dabei… …Darstellung des Frillenwesens in den genannten Überlieferungsträgern sowie durch eine semantische Untersuchung des „altwestnordischen Wortschatzes im Bereich… …Interpretation schlüssig und überzeugend. Bei H. Meyer und seinen Nachfolgern findet sich die ideologische Konstruktion vom freien Germanen, der eben auch eine… …frühes Anzeichen männlicher Sympathiebekundung der weiblichen Emanzipation zu ver- 89 Buchbesprechungen stehen, sondern eher als eine Gegenposition zum… …Else Ebel vermutet (S. 116; vgl. hierzu Enzenberger, S. 100). Und noch eine kleine Ergänzung sei gestattet: es ist natürlich richtig, daß das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Gabriele von Olberg, Die Bezeichnungen für soziale Stände, Schichten und Gruppen in den Leges barbarorum. Berlin/New York 1991.

    Heinrich Beck
    …rund ein halbes Jahrtausend) und die Einbettung der volkssprachigen Termini in eine vulgärlateinische und romanische Umgebung besondere Probleme. Die… …Minderfreie) und Unfreie, Abhängige – mit dem Ergebnis: In den volkssprachigen Bezeichnungen drücken sich Vorstellungen aus, die sich in eine Entwicklungslinie… …sein können. Daß eine semantische Analyse innerhalb solcher Grenzen verlaufen muß, ist nicht zu bezweifeln. Der Schritt zu einer Bedeutungsgeschichte… …kann aber nicht innerhalb einzelsprachlicher Grenzen stehenbleiben. Für langobardisch fara setzt die Verfasserin eine Bedeutungsentwicklung von Fahren… …, Bewegung (for) ist gut bezeugt. Daneben ist eine weitere Bedeutungsvariante belegt: Umherziehen von Ort zu Ort zur Sicherung des Lebensunterhaltes (von… …Mittellosen und Unseßhaften gesagt). Von daher könnte sich eine etwas andere Erklärung für die Bedeutungsveränderungen im Burgundischen, Langobardischen und… …Englischen ergeben als die Verf. skizziert. Vor allem ist die Bedeutungsspezifizierung auf bestimmte soziale Gruppen eine Neuerung, die mit den Veränderungen… …der Lebensumstände (Landnahme, Siedlungs- 91 Buchbesprechungen tätigkeit) eine Erklärung finden könnte. Zu Recht wird in der Arbeit die… …Kymrisch-Keltischen teilt es eine voreinzelsprachliche Entwicklung von lieb zu frei (Vgl. dazu F. Heidermanns, Etymologisches Wörterbuch der germanischen… …Stammesrechten als Rechtsterminus das Simplex durch? Die Verf. argumentiert: Im Norden beinhaltet frjáls eine deutliche Antithese zu præll, dem Leibeigenen. Dies…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Erika Langbroek, Zwischen den Zeilen. Untersuchungen zu den lateinischen Kommentaren und den deutschen Glossen der Edinburgher Handschrift Adv. Ms. 18.5.10. (Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur 119). Verlag Rodopi, Amsterdam / Atlanta 1995.

    Jochen Splett
    …; 19 (1983) S. 79–104; 26 (1987) S. 11–16; 33 (1991) S. 25–38). Nach einer kurzen Einleitung (I: S. 19–21) folgt eine ausführliche… …Handschriftenbeschreibung (II: S. 22–50), die sich vor allem um eine genaue Identifizierung der einzelnen Teile dieser Schulhandschrift bemüht, die Kommentare zu den Autoren… …. 146–190) verwiesen. Das Kapitel V (S. 109–145) bietet unter dem Titel „sprachliche Analyse“ eine Darlegung der Laut- und Flexionsverhältnisse. Im… …in der Prudentiusglossierung, für die südwestdeutsche Herkunft feststeht, findet sich eine so abweichende Form wie roz ‚Ruß‘. Erstaunlich ist, warum… …„Lehnwörter[n] und Lehnprägungen“ anstelle einer Herausarbeitung der Vermittlungsaspekte der Übersetzungstechnik belegen dies. Daß das Buch eine Reihe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Reiner Hildebrandt und Klaus Ridder (Hgg.): Summarium Heinrici. Band 3: Wortschatz. Register der deutschen Glossen und ihrer lateinischen Bezugswörter auf der Grundlage der Gesamtüberlieferung (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker, Neue Folge 109), Berlin – New York (Walter de Gruyter) 1995.

    Jochen Splett
    …und unter Angabe von Blatt-, Spalten- und Zeilenzahl ebenfalls erfaßt sind. Eine Auflistung der berücksichtigten und der nicht zu berücksichtigenden… …Textzeugen mit Siglen bietet einen klaren Überblick über die seit der Neuedition eingetretenen Veränderungen der Textgrundlage. Es folgt eine detaillierte… …der Edition. Es ist abgesehen von der generellen Kleinschreibung also auf eine Normalisierung verzichtet worden. Obwohl es sich hier um ein Register… …dem Lemmaansatz nur die Stellenangaben folgen. Die Entscheidung der Herausgeber (oder des Verlages?), auf eine Anführung der deutschen Glossen zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur

    Ingrid Bennewitz
    …sich mit dieser Problematik beschäftigt hat, dürfte mit mir die Ansicht teilen, daß eine dieser beiden Perspektiven eigentlich schon genug Stoff für mehr… …der folgenden kritischen Anmerkungen würden so wohl an eine Dissertation nicht unbedingt herangetragen werden, doch wenn man will, hat der Verfasser… …vorab anzumerken: 1. Holznagels Buch ist über weite Teile als eine Art Zusammenfassung und Kompendium zur Überlieferung des deutschen Minnesangs bis zur… …einen oder anderen Fall, speziell bei Neidhart, eine stärkere Differenzierung in der Darstellung gewünscht hätte (vgl. dazu Fußnote 1). Das evoziert die… …. genauer gesagt, Bedenken gegenüber vorliegenden Forschungsergebnissen formuliert. – Die Kapitel zu den Handschriften A, B und C umfassen jeweils eine genaue… …Autorsammlungen von A, B, und C gewidmet sind. Eine wünschenswerte und notwendige Ergänzung bietet der Versuch eines komparatistischen Blicks auf die… …zuzubilligen, daß er mit großer Umsicht die nicht geringe Zahl der dazu vorliegenden Untersuchungen referiert2 und auf dieser Basis eine intensive, philologisch… …vertreten, daß die Handschrift R in Kreisen des (nieder)österreichischen Landadels zirkulierte, eine Position, die im übrigen nicht nur auf diesen… …, um damit die Textauswahl des Corpus zu erklären, ist es immerhin eine durchaus mögliche und keineswegs von der Hand zu weisende Perspektive. In meiner… …Dissertation4 habe ich mich intensiv mit der Neidhart-Überlieferung der 2 Über den Bereich des Publizierten hinaus konnte Holznagel auch auf eine im Rahmen des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Otfrid Ehrismann: Ehre und Mut, Âventiure und Minne. Höfische Wortgeschichten aus dem Mittelalter. Unter Mitarbeit von Albrecht Classen, Winder McConnell, Ernst Dick, Klaus Düwel, Waltraud Fritsch-Rößler, Martina Gemeling, George Gillespie, Hubert Heinen, Wernfried Hofmeister und Antje Holzhauer. München: C. H. Beck 1995.

    Rüdiger Brandt
    …jedem Artikel knappe, aber fast stets zureichende Literaturangaben zu Wortgeschichte/Etymologie und weiterführende Forschungsliteratur; eine Übersicht… …kritisieren; eine ‚interaktive‘ Handhabung ist also möglich, zumal auch in den Artikeln immer wieder auf weitere Stichworte verwiesen wird. 4 Die neun (bis auf… …eine Ausnahme ganzseitigen) Schwarz-Weiß-Abbildungen 5 haben unterschiedlichen Wert. Wer keine Vorkenntnisse mitbringt, wird die Abb. 2, 5, 7, 8 und 9 6… …verfilzten ‚Vernetzung‘“. Die Pfeile habe ich nicht gezählt; eine „verfilzte Vernetzung“ ist eine etwas unlogische Fügung. 5 Abb. 1, 2, 5, 6, 7, 8 aus cpg 848… …seiner Konzeption Sinn. Aber auch ‚literarisches Leben‘ ist eine Form des sozialen Lebens, das sich nur auf dem Hintergrund sachkundlichen Wissens… …Beschränkung ist also gewollt, und zu fragen wäre, ob sie sinnvoll ist. Diese Frage würde ich bejahen: Eine gleichartige summa, die dem gewählten Themenbereich… …wurden erarbeitet mit Hilfe dieses älteren Wissens, das hier zwar nicht explizit revalorisiert, aber doch für eine Revalorisierung bereitgehalten wird. Die… …‚Ausreißer‘. 9 Offensichtlich hat also das Bemühen Ehrismanns um gemeinsame Standards (s. S. 14) Erfolg gehabt. Eine grundsätzliche Schwierigkeit besteht jedoch… …mentalitätsgeschichtlichen Skizzen‘ [Zitat aus dem Umschlagtext; R. B.] sollte [...] die soziologische Realität, die literarische Fiktion und eine dazwischen vermittelnde… …schreibt, daß die Artikel „in den meisten Fällen [...] eine sorgfältige Aufarbeitung des Forschungsstandes (enthalten)“, dann lese ich das so: ‚Ich habe…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Susanne Barth, Jungfrauenzucht. Literaturwissenschaftliche und pädagogische Studien zur Mädchenerziehungsliteratur zwischen 1200 und 1600. M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung. Stuttgart 1994. 387 S.

    Ingrid Bennewitz
    …, denen zufolge (Vorstellung und Begriff der) „Kindheit“ eine „Erfindung“ der Neuzeit darstellten und in der uns bekannten Form dem Mittelalter fremd… …eingeklagt werden, bedeutet noch lange nicht eine generelle gesellschaftliche Akzeptanz und eine analoge Umsetzung in die Alltagspraxis. Vielmehr ist zu… …und vor allem der Frühen Neuzeit. Eine intensivere Auseinandersetzung hätte man sich vor allem für die ausgesuchten Texten des 13. und frühen 14… …, das in einer Auseinandersetzung mit den einschlägigen Arbeiten der Geschlechtergeschichte leicht hätte gewonnen werden können. Barth legt hier eine… …Buchbesprechungen Weise die Dichotomie von „sex“ und „gender“ für die behandelten Texte eine Rolle spielt oder aber, welche Konzepte des weiblichen Körpers hier… …dar, der doch wohl nicht abgelöst von der Tatsache betrachtet werden kann, daß es sich bei der Verfasserin eben um eine „Betroffene“, eine… …zu verbinden. Diese Chance hat Susanne Barth nicht genutzt, wohl aber hat sie mit ihrer Arbeit eine Menge an Material in solider Form bereitgestellt –… …ein nicht geringes Verdienst und eine Vorgabe für zukünftige Untersuchungen. Bamberg Ingrid Bennewitz 112…
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