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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Verschärft unscharf

    Begriffsgeschichtliche Nachträge zur Bedeutsamkeit
    Eva Geulen
    …gewidmet haben. 14 Dass die Autoren dieses Bandes sich mit Rothacker etwas schwertun, ist verständlich. Ab 1933 war Rothacker bekanntlich ein strammer Nazi… …glattgeschliffen haben. So gesehen sind wir nicht nur zurück bei Goethes Antike, sondern die bei Rothacker scheinbar vergessene Historisierbarkeit des Bedeutsamen… …Schleiermacher bis Rothacker und Blumenberg einen besonderen Rezeptionsstrang bilden. Sie haben es daran nicht fehlen lassen. Wir vielleicht schon, weil wir zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Die Naturgeschichte der naturmagischen Schule

    Mit besonderem Blick auf Elisabeth Langgässer
    PD Dr. Norman Kasper
    …Entwicklungsgedanke – auch da, wo man sich von Darwin distanzierte, wie im Neolamarckismus – zentral. 24 Erdkörper und ‚Natur‘ haben ihre eigene Geschichte, und deren…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Entleert bedeutsam

    Tellkamp und der Literaturbetrieb
    Eva Stubenrauch
    …verschiebt. 9 Texte, die auf Bedeutsamkeit zielen, zeichnen sich durch Andeutungen und Umkreisungen aus, sie haben einen Hang zum Pathetischen und markieren… …literatursoziologisch und theoriegeschichtlich umrissen wird – immer bedenkend, dass wir es mit einem Phänomen der Gegenwartsliteratur zu tun haben, dem man kaum mit… …zugeordnet ist. 18 Leere Signifikanten sind weder ein bloßes Sprachrauschen – denn sie haben durchaus eine Bedeutung – noch schlicht äquivok oder ambivalent… …kann. Die Leere steigert seine Wirksamkeit. Man könnte auch sagen: Indem der leere Signifikant mit verschiedenen 18 Vgl. Ernesto Laclau: Was haben leere… …haben, 29 und der Roman 18 Jahre später fast ausschließlich auf Ablehnung stößt? Diese Kehrtwende der literaturkritischen Rezeption lässt sich mit drei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2024

    Vom Klang zum Bild

    Zur impliziten Medialität der Tristan-Fabel in Mittelalter und früher Neuzeit
    Christiane Ackermann
    …Nachkommen ‚Raum für eigene Ambitionen‘ eng begrenzt haben muß“ (ders.: Gotfrit-Fortsetzungen. Tristans Ende im 13.  Jahrhundert und die Möglichkeiten… …nachhaltigen Klang der Stimme, wie die Gott- fried-Fortsetzungen Ulrichs von Türheim und Heinrichs von Freiberg in ihren Prologen gezeigt haben, die den Tod des… …wegen die sllicher gereymter bcher nicht genad haben. auch etlich die die kunst der reymen nit aigentlich versteen kündent hab jch Vngenannt dise…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Teilhabe

    Bedeutsamkeit und Realismus bei Barthes und Brinkmann
    Patrick Hohlweck
    …eingesetzt werden, der zufolge die Erwähnung in einem Erzähltext einen bestimmten Grund haben und gemäß der Annahme einer „ästhetischen Finalität“ 5 auflösbar… …oder Realisierungen angewiesen ist. Dies vermittelt sich über die Eigenschaft des Mythos, „den Charakter einer Aufforderung, einer Anrufung“ zu haben: Er… …konkurrierende Realität. 37 Auch neu sich ausbildende Mythen haben zwingend Teil am Mittel- und Figurenrepertoire der klassischen Mythen: Bedeutsamkeit vermittelt… …Reichweite, der Werbebudgets, der Kanonisierung, der Bildungspolitik oder der kulturellen ‚Betriebe‘ abhängig ist, haben diese Formen der Aneignung – und damit… …. institutionell und infrastrukturell etablierten und abgesicherten, potentiell bedeutsamen Zeichen zur Verfügung, die ihre Historizität eingebüßt haben, als sie in… …, erlebt haben, inzwischen wieder eingeordnet.“ 76 Brinkmann [Anm. 70], S. 223. 77 Brinkmann: Notizen 1969 [Anm. 67], S. 252. 78 Moritz Baßler: Definitely…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Milte in Tönen Konrads von Würzburg

    Ein unbekannter milte-Spruch Konrads und einige Überlegungen zu einem zukünftigen Umgang mit Schröders Textausgabe
    Alisa Heinemann
    …profilierte Vertreter: Auch anonyme nachsenger scheinen sich dem Thema gewidmet zu haben, die für ihre Texte fremde Töne bekannterer Sangspruchdichter verwenden… …haben. Wie verhalten sich dazu seine auffallend zahlreich belegten milte-Sprüche? II. In allen als echt geltenden Tönen Konrads (nämlich: Schröder… …hier nämlich im Kontext einer Schelte der kargen die Rede, die, obwohl sie gerade nicht milte sind, trotzdem Ansehen haben wollen (vgl. v. 41 f.). Die… …verlassen haben, wird durch Schande verunstaltet (vgl. vv. 41–43). Für ihn ist kein Stück mehr der êweclichen wunne snuor (v. 60), die die Sælde (v. 59)… …des Themas bei Konrad muss verwundern, zumal wenn das milte-Thema von Sangspruchdichtern, die sich in höfischen Kontexten bewegt haben (Walther wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Markus Hundt: Sprachliche Aggression bei Martin Luther. Argumentationsformen und -funktionen am Beispiel der Streitschrift „Wider das Papsttum zu Rom vom Teufel gestiftet“ (1545)

    Michel Lefèvre
    …mit „hate-speech“ (ebd.)? Hier fehlt wohl auch eine tiefer gehende Kontextualisierung der untersuchten Streitschrift: Welche Umstände haben zu dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Jeanne E. Glesener, Oliver Kohns (Hg.): Weltliteratur und Kleine Literaturen

    Dr. Zaal Andronikashvili
    …geradezu programmatisch, dass im Sammelband weder Kafka noch Deleuze und Guattari, die den Begriff der Kleinen Literatur geprägt haben, erwähnt werden. Erich…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Saskia Schicht: „Das Zeigen muß gezeigt werden“. Eine Ästhetik des Zeigens im epischen Theater Bertolt Brechts, Würzburg: Königshausen & Neumann 2022 (= Brecht – Werk und Kontext, Bd. 12/22)

    Matthias Rothe
    …Akteur*innen auf der Bühne haben. Um das Gegenwartstheater, das Schicht in ihrem Ausblick diskutiert, angemessen zu würdigen, genügt die „Strahlkraft“ Brechts…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Frauenlob und Mannertod

    Stefan Georges „Buch der Sagen und Sänge“: eine Dislozierung der Trobadordichtung
    Dr. Florian Scherübl
    …thematisiert. 3 In der jüngeren George-Forschung ist jedoch ein neues Interesse an den „Büchern“ erwacht. In den letzten Jahren haben etwa ein Aufsatz von Jan… …sind sogar erst „französisch gefasst“ worden. 26 Die von Ute Oelmann kommentierte George-Ausgabe gibt diese Fassungen, so sie sich erhalten haben, im… …, der seine schönsten Lieder im Modus der Klage um Eurydike angestimmt haben soll, wofür diese aber erst sterben musste, scheint auch dem Sänger die Frau… …seiner Gliedmaßen auf seiner Reise verlor. Den Frauendienst will er immer erfüllt haben. Nun leid ich an einer tiefen wunde · Doch dringt euer lob bis zur… …Dichtung geschaffen haben, ihr „erdenwallen“ führt – auf der Wallfahrt – zur Errichtung jener Mauern und Wälle, der Burgen, in denen die Damen wie in…
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