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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Helmut Bottiger: Die Jahre der wahren Empfindung. Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur

    PD Dr. Ingo Meyer
    …2021. Zeithistoriker haben sich seit geraumer Weile den ‚langen‘ 1970ern zugewandt, gesellschaftsgeschichtliche, diskurs- und kulturhistorische Arbeiten…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Dietrichs Buße

    „Der Wunderer“ im Kontext des „Dresdner Heldenbuchs“
    Johannes Traulsen
    …bislang für seine Deutung eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Demgegenüber wird hier argumentiert, dass insbesondere die Buße, die Dietrich von Bern… …königliche Vater der Jungfrau ist beizeiten (das heißt ‚zur rechten Zeit‘) gestorben, die Brüder der Prinzessin haben die Herrschaft übernommen. Sie war für… …: die haben sein sel zu pfant! 19 Auch wenn die Bezeichnung als ‚Teufel‘ oder ‚Dämon‘ an sich noch keine hinreichende Begründung einer religiösen Lesart… …Theorderichs/Dietrichs gegeben zu haben. Die „Kaiserchronik“ aus den 1140er Jahren ist das erste chronikale Zeugnis über Theoderich in deutscher Sprache. Er erscheint dort… …die Geschädigten, sondern durch Teufel vollstreckt. Viele Zeugen wollen den Sturz gesehen haben und der Vulkan erscheint als Ort, an dem Dietrich die… …haben, als auch sie – wie jeder Mensch – erlösungsbedürftig sind, und dass der Weg zur Erlösung von Buße und Askese bestimmt ist. Folgt man dieser Lesart… …Dietrichs Buße nigstens umfangreiche Sammlung dieser Art. Kürze war offenbar ein besonderes Anliegen der Kompilatoren. An der Handschrift haben mehrere…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    Fabian Fleißner: Das Präfix gi-im Althochdeutschen und Altsächsischen. Eine Neubewertung seiner Bedeutung für das Tempusund Aspektsystem

    Bernhard Luxner
    …Laufe der Zeit zu einem Tempussystem entwickelt haben soll. 1 Konträr zur gängigen Forschungsmeinung 1 Vgl. dazu vor allem Elisabeth Leiss: Die… …Zusammenführung von as. witan ‚wissen, Kenntnis haben über‘ und as. giwitan ‚gehen, sich auf den Weg nach X machen‘ dar (vgl. S. 77). Der Zusammenhang wird dabei… …einher. Wenn man Kenntnis von einer Sache haben will oder etwas sehen will, ist dafür oft eine Ortsveränderung notwendig. giwitan ist also ursprünglich die… …Konstruktion haben + Part. Prät. für eine entsprechende Neuerung im Westgermanischen hält. Es bleibt unklar, warum der Autor, zumal es ja um nichts anderes als… …miteinbezieht. Denn auch dort finden sich Perfektkonstruktionen mit an. hafa ‚haben, besitzen‘ neben solchen mit eiga ‚haben, besitzen‘, fá ‚bekommen, erhalten‘… …, geta ‚erhalten, erreichen‘ usw. 39 In seinen weiteren Ausführungen zur Genese von haben als Perfektauxiliar wendet Fleißner sich vor allem gegen die… …landläufige Annahme, dass die Perfektperiphrase mit haben maßgeblich von der ursprünglichen Bedeutung ‚besitzen‘ des Vollverbs ausgehe (vgl. S. 123). Dabei… …führt er folgende Argumente ins Feld: 1. Sollte die besitzen-Semantik tatsächlich eine so wichtige Rolle gespielt haben, würden sich in der… …für die Genese des Auxiliars haben aus dem entsprechenden Vollverb mit der zentralen Bedeutung ‚besitzen‘ angeführt werde (Zitat und Übersetzung nach… …Altnordischen ersichtlich wird. 50 Fleißner kommt zu dem Schluss, dass bei den meisten Perfektbildungen mit haben „das Merkmal der Statusveränderung eines mehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Literarische Bedeutsamkeit.

    Figurationen bedeutender Unschärfe
    Philipp Pabst, Moritz Baßler
    …. Diese Konzepte haben 3 Hörisch definiert Bedeutsamkeit folgendermaßen: „Bedeutsam nennen wir das, wovon wir nicht recht wissen, was genau es bedeutet, von… …. Zeitgenoss:innen wie Karl Krolow haben das als Strategie der Beeindruckung kritisiert, als Sogeffekt, den Benns Texte planvoll inszenieren. Benns Lyrik, schreibt 165… …literarischen Feld der Nachkriegszeit durchblicken. Der Rezeption haben solche Rezensionen wenig geschadet. Um Benn entsteht in den 1950er-Jahren ein regelrechter… …Religion, Nation, Humanität, Familie und Geschichte, die anderswo in den 1950er-Jahren durchaus noch Konjunktur haben. In „Doppelleben“ nennt Benn sie… …Vergleichbares zu erleben, wie es wohl Benns Epigonen gemacht haben. Das ist einer der Gründe, warum Benn auch in der Pop-Literatur der 1960er-Jahre Anklang findet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    Martin Endres, Ralf Simon (Hg.): ‚Wort für Wort‘ – Lektüren zum Werk von Oswald Egger, Berlin, Boston: De Gruyter 2021 (= Theorie der Prosa)

    Frieder von Ammon
    …methodisch überhaupt beikommen kann. Das aber hat sich jetzt geändert: Ralf Simon und Martin Endres haben einen Sammelband vorgelegt, der sich der… …nicht zur Kenntnis genommen zu haben, seiner völlig einzigartigen ‚Mittelalter-Rezeption‘ zum Trotz, die Notker Balbulus ebenso einschließt wie die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Medienlandschaften in Ost und West

    Die Dekonstruktion des Raums in der Literatur der Millennials
    Dr. Philipp Klaus
    …Medien „auf die wahrnehmungs-psychologische bzw. neuronale Struktur ihrer Nutzer haben“ (vgl. Matthias Vogel: Medien als Voraussetzung für Gedanken, in… …aufgerafft, hatten versucht, das gute Gefühl der Anfangstage wieder wachzurufen, wollten was erleben, Spaß haben, wie normale Jugendliche in den… …dunkler Fleck verscharrt, kaschiert, überschminkt. (NJ 18) 27 „Ständig sind Hansa-Fans wegen irgendwelcher Ausschreitungen in den Medien, letztes Jahr haben… …keinen großen Erfolg haben […]. Abfuck, wenn man schon allein die dummen Trabis sieht, schämt man sich irgendwie für den Osten.“ (NJ 289 f.) 593 Philipp…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2024

    „Zugleich bedeutend und deutungslos“

    Überlegungen zu Goethes Lieblingswort
    Jochen Hörisch
    …„hingestreckt auf einem altväterlichen Bette“, hieß es da. Hingestreckt haben Faust die hochbedeutenden, aufregenden, profan-sakralen Ereignisse des ersten Aktes… …Vieldeutigkeiten in Kauf zu nehmen, ist das Wort ‚bedeutend‘ nicht zu haben. Man muss kein:e ausgefuchste:r Systemtheoretiker:in sein, um Mehr- und Vieldeutigkeiten… …bedeutenden Gespräch, über welches alle Teilnehmenden nachzudenken haben, pflegt ein gewisser Stillstand einzutreten, der einer allgemeinen Verlegenheit ähnlich… …das Neue; und nachdem sie dies eine Weile überlegt haben, so finden sie, das Wunderbare sei immer neuer als alles andere. 20 Diese These hat Bestand… …gestellt ist, haben neue Deutungen das jeweils vorletzte Wort. Goethe ist wiederholt nach der Bedeutung eines seiner bedeutendsten Werke, des „Märchens“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2024

    In meyner gedechtnüs lept sie mir doch ymmer: Zeit, Erinnerung und Schrift im „Ackermann“ des Johannes von Tepl

    Christian Schneider
    …– nämlich ‚Schuldigsein‘, ‚Erbe‘ (oder ‚Erbschaft‘) und ‚Reife‘ –, die Heidegger einer Auseinandersetzung mit Kap. 20 des „Ackermann“ entnommen haben… …1190 und 1194 und eines der berühmtesten asketischen Werke des Mittelalters. 10 Johannes von Tepl muss es gekannt haben, denn sein Werk weist sowohl… …kennzeichneten; die schlechte Zukunft, die der Tod haben solle, sei im Grunde diejenige, der der Kläger selbst entgegenblicke. 18 Doch scheint mir die Rhetorik… …, was wir sein; und antwortet: Wir sein nichts vnd sein doch etwas. Deshalben nichts, wann wir weder leben weder wesen noch gestalt noch vnderstent haben… …eigentümliche Beschaffenheit und dennoch scheinen es alle Wesen zu haben“. 29 1905/06, 1906/07), S. 15, 26. Vgl. zur Stelle auch Bertau [Anm. 11], S. 604 f… …Zukunft: Wie können sie ein Sein haben, wenn sie doch entweder nicht mehr oder noch nicht sind? Bereits Aristoteles hatte das Problem zwar gesehen (im Buch… …, dass wir nicht auch Gedächtnisbilder ohne entsprechende Worte haben könnten; aber der Zusammenhang von Zeiterfahren und Sprechen, von Erinnern und… …dem Weg über die Wahrnehmung wie feste Spuren im Geist hinterlassen haben, als sie vorbeigingen.] 47 Das Gedächtnis ist der Raum des Verflossenen, und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Gundela Hachmann, Julia Scholl, Johanna Bohley (Hg.): Handbuch Poetikvorlesungen. Geschichte – Praktiken – Poetiken

    Prof. Dr. Stefan Elit
    …literarkulturelle Gattung aufgearbeitet zu haben, ist auf jeden Fall sehr zu würdigen. Die Aufarbeitung erscheint freilich im Ganzen etwas ‚erschöpfend‘, und ein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2024

    Jeongseon Hyeon: Zeit, Literatur und Sinn. Zu den Poetiken von Botho Straus und Rainald Goetz

    Dr. Lena Hintze
    …vielleicht auch ein von Grund auf differentes Verhältnis zu Zeitlichkeit haben, wird, zumindest im direkten Vergleich, nicht berücksichtigt. Lohnend ist…
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